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Besuch der Kameraden der Alters- und Ehrenabteilungen aus dem Landkreis in der ILS und der Feuerwache Aschaffenburg

Am Mittwoch, 08.10.2025 fanden sich ca. 35 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus den Alters- und Ehrenabteilungen der Feuerwehren Aschaffenburg, Winzenhohl, Karlstein, Großostheim, Laufach, Heinrichsthal, Weibersbrunn, Eichenberg, Hutzelgrund, Bessenbach und Mainaschaff auf dem Gelände der Feuerwache in Aschaffenburg ein, um die Feuerwache und die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain zu besichtigen.

Aus räumlichen Gründen wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt.  Die Führung in der Feuerwache übernahm freundlicherweise der Dienststellenleiter und Stadtbrandrat Mark Waigandt und der Leiter der Integrierten Leitstelle Alexander Herzing informierte über die Arbeit in der Leitstelle.  Im Bereich der Feuerwache konnten viele Fahrzeuge und besonders das neueste Exemplar, der Rüstwagen-Kran, besichtigt werden. Mark Waigandt erklärte die verschiedenen Aufgabenstellungen der Feuerwehr Aschaffenburg und die Konzeption der Fahrzeuge. Natürlich kamen von dem Fachpublikum auch entsprechende Nachfragen, die selbstverständlich hervorragend beantwortet wurden.

Im Bereich der Leitstelle konnte Alexander Herzing mit einer Präsentation, die Zahlen, Daten und Fakten der ILS den Kameradinnen und Kameraden näherbringen und auch hier wurden viele Fachfragen gestellt und beantwortet. Interessant wurde es dann noch, als es in den Raum der Ausnahmeabfrageplätze ging. Von hier aus hatte man einen sehr guten Einblick in das Herzstück – den Leitstellenbetriebsraum mit seinen sechs Einsatzleittischen. Hier konnte Alexander Herzing noch über viele Einzelheiten aus dem Bereich der Leitstelle berichten.

Auch Kreisbrandrat Frank Wissel und der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg, Peter Kernhof, ließen es sich, trotz vieler Termine, nicht nehmen einmal vorbeizuschauen. Organisator Joachim Taupp freute sich über die große Anzahl der interessierten Teilnehmer und verteilte beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Floriansstube der Feuerwache noch einen Fragebogen, indem die weiteren Aktivitätswünsche der Gruppe abgefragt wurden.

Die Organisatoren und die Teilnehmer bedanken sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Kameraden der Feuerwache und der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain.

(Text und Fotos: Joachim Taupp, Organisator Alters- und Ehrenabteilung)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 09. Oktober 2025

Einladung der Freiw. Feuerwehr Daxberg zu ihrer traditionellen Apres-Party "zwischen den Jahren" am 28.12.2025 ab 18 Uhr am Feuerwehrhaus

Plakat Daxberg

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 09. Oktober 2025

Neuer GW-L 1 der Freiw. Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg wurde beim Hersteller abgeholt

Am 08.10.2025 konnte die Freiw. Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg ihren neuen Gerätewagen-Logistik 1 (GW-L 1) beim Hersteller mit einer umfassenden Einweisung abholen.

Am Abend wurde das neue Fahrzeug mit der Abholmannschaft von den Kameradinnen und Kameraden am Feuerwehrhaus freudig in Empfang genommen.

Der neue GW-L 1 wird in nächster Zeit hier in einer ausführlichen Fahrzeugvorstellung noch detailliert beschrieben.

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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 09. Oktober 2025

Sailauf - Schwerer Verkehrsunfall in Sailauf fordert ein Todesopfer

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AB 2 bei Sailauf hat am Mittwochnachmittag, den 08.10.2025 ein Todesopfer gefordert. Gegen 15:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Sailauf gemeinsam mit dem Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Ein automatischer eCall hatte den Unfall an die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte – darunter auch die Feuerwehrärztin der Freiwilligen Feuerwehr Sailauf – sowie eines Rettungswagens zeigte sich ein dramatisches Bild: Auf Höhe des Parkplatzes „Am Schwaben Heiligen“waren zwei Pkw frontal zusammengestoßen. In beiden Fahrzeugen befanden sich jeweils zwei Personen, eine davon war massiv im Fahrzeug eingeklemmt.

Einsatzleiter Christian Strohschein von der Feuerwehr Sailauf ließ daraufhin das Einsatzstichwort auf „THL 3 – VU – 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt“ erhöhen. Umgehend wurden die Feuerwehren aus Eichenberg und Laufach sowie ein Mitglied der Kreisbrandinspektion des Landkreises Aschaffenburg nachalarmiert.

Nach einer kurzen Abstimmung zwischen Feuerwehrärztin, Rettungsdienst und Einsatzleitung wurde entschieden, eine Sofortrettung einzuleiten. Dank der reibungslosen Zusammenarbeit der Feuerwehren aus Sailauf und Laufach konnte der schwerverletzte Fahrer nach rund 30 Minuten aus dem stark deformierten Fahrzeug befreit werden.

Die drei weiteren Insassen wurden währenddessen von Feuerwehrsanitätern bis zum Eintreffen weiterer Rettungskräfte betreut. Der Zustand des eingeklemmten Patienten verschlechterte sich jedoch zusehends. Trotz intensiver medizinischer Maßnahmen wurde er im Verlauf der Versorgung reanimationspflichtig. Feuerwehrsanitäter unterstützten den Rettungsdienst bei der Reanimation bis in die Klinik.

Trotz aller Bemühungen verstarb der Patient kurze Zeit später in der Klinik.

An der Unfallstelle unterstützten die verbliebenen Feuerwehrkräfte die Polizei bei der Straßensperrung und halfen der eingeschalteten Unfallgutachterin bei der Aufnahme des Unfallhergangs. Die Fahrbahn musste anschließend von einer Spezialfirma gereinigt werden.

Von Seiten der Kreisbrandinspektion stand Kreisbrandinspektor Otto Hofmann dem Einsatzleiter beratend zur Seite. Ein zwischenzeitlich gelandeter Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz.

Der Rettungsdienst war insgesamt mit zwei Notärzten und drei Rettungswagen unter der Einsatzleitung von Florian Ewald (Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg) vor Ort.

Nach rund fünf Stunden war der Einsatz für alle Beteiligten beendet. Nach der Reinigung der Gerätschaften und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft fand im Feuerwehrhaus Sailauf ein gemeinsames Debriefing statt.

 

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Bilder: FF Sailauf /
Text: C. Strohschein / KBM Fischer
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 09. Oktober 2025

Entstehungsbrand an einer Pelletsheizung führte zu einem stark verrauchten Wohnhaus in Kleinkahl

Am Dienstag, den 08.10.2025 wurden gegen 9:35 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwilligen Feuerwehren Kleinkahl, Schöllkrippen und Westerngrund mit dem diensthabenden Mitglied der Kreisbrandinspektion, Kreisbrandmeister Markus Rohmann, gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einer starken Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus im Reuschenberger Weg in Kleinkahl alarmiert.

Die eingetroffenen Feuerwehrkräfte aus Kleinkahl stellten bei ihrer ersten Erkundung eine starke Verrauchung des gesamten Wohnhauses fest. Sofort wurde durch das ersteingetroffene Löschfahrzeug der Kleinkahler Feuerwehr ein Löschangriff vorbereitet und 2 Einsatztrupps unter Atemschutz in das Gebäude zur weiteren Erkundung geschickt. Personen befanden sich nicht im Gebäude und die Quelle der Rauchentwicklung konnte durch die Atemschutztrupps schnell im Bereich einer defekten Pelletsheizung lokalisiert werden. Die Gefahr konnte zügig beseitigt werden, in dem die nicht vollständig verbrannte Pellets ins Freie gebracht und dort vollständig abgelöscht wurden. Innerhalb des Gebäudes wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen vorgenommen, um schnell die Rauchfreiheit des Wohnhauses wieder herzustellen.

Die in eine Anleiterbereitschaft gebrachte Drehleiter musste nicht eingesetzt werden. Der eingetroffene Rettungswagen sicherte den Einsatz der Feuerwehr ab, ein Einsatz des Rettungsdienstes war aber nicht erforderlich.  

Durch das schnelle und umsichtige Handeln der Trupps im Gebäudeinnere konnte weiterer Schaden an der Heizungsanlage und am Gebäude verhindert werden.

Insgesamt standen der Feuerwehreinsatzleitung sechs Feuerwehrfahrzeuge mit insgesamt 21 freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männern Vorort zur Verfügung. Die Einsatzleitung wurde von Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützt.

(Quelle und Bilder KBM Rohmann)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 08. Oktober 2025

Ausbildung zum Feuerwehr-Motorsägenführer Modul A

Am Montag, den 06.10.2025 fand von 18:00 bis 21:30 Uhr der theoretische Teil und am 07.10.2025 von 08:00 bis 16:30 Uhr der praktische Teil der Ausbildung zum Feuerwehr-Motorsägenführer (Modul A) in Gunzenbach statt.

Das Motorsägen-Modul A ist ein Grundlehrgang, der nach der DGUV Information 214-059 die Grundlagen des sicheren Umgangs mit der Motorsäge und das Fällen von Schwachholz bis zu einem Brusthöhendurchmesser (BHD) von 20 cm lehrt. Der Kurs, unter der Leitung von Helmut Stenger (1. Stv. Kommandant der FF Mömbris-Hutzelgrund) vermittelte den fünf Teilnehmern theoretische und praktische Kenntnisse zur Unfallverhütung, zur Motorsägen-Wartung und -Pflege sowie grundlegende Schnitt- und Fälltechniken für liegendes Holz und schwaches Holz.   

Die fünf Teilnehmer kamen von den Freiw. Feuerwehren Geiselbach-Omersbach, Hösbach, Kleinkahl und Mömbris.

(Quelle und Bilder FF Mömbris-Hutzelgrund)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 08. Oktober 2025

Wechsel bei der Zuständigkeit für „Drohnen im Bevölkerungsschutz“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) zum Luftfahrtbundesamt (LBA)

Für den Themenkomplex „Drohnen im Bevölkerungsschutz“ ist nach dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nun das Luftfahrtbundesamt zuständig.

Allgemeine Informationen sowie die Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz (EGRED 2) sind nun beim LBA online verfügbar.

Luftfahrt Bundesamt - Drohnen im Bevölkerungsschutz

(Quelle DFV) Information 1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 08. Oktober 2025

Gefahrstoffaustritt in Mainaschaff - Fragen und Antworten

Unter dem angegebenen Link finden Sie ein FAQ mit den wichtigsten Fragen und Antworten zum gestrigen Gefahrstoffeinsatz in Mainaschaff. Dort werden sowohl bereits geklärte Sachverhalte als auch noch offene Fragen behandelt.  Die Webseite wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Gefahrstoffaustritt in Mainaschaff - Fragen und Antworten

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 08. Oktober 2025

Chemieunfall in Mainaschaff – orangefarbene Gefahrstoffwolke weithin sichtbar

Mainaschaff, 07. Oktober 2025 – Am Dienstagabend kam es in einem Industriebetrieb in der Mainaschaffer Industriestraße zu einem Chemieunfall, bei dem größere Mengen an nitrosen Gasen freigesetzt wurden. Eine weithin sichtbare orangefarbene Gefahrstoffwolke machte auf das Geschehen aufmerksam und führte zu einem umfangreichen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und weiteren Hilfsorganisationen, der sich bis in die Nachtstunden hinein erstreckte.
 
Die Integrierte Leitstelle alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff am Dienstag, 07. Oktober 2025, um 18:23 Uhr zunächst zu einer Rauchentwicklung im Freien. Aufgrund einer deutlich sichtbaren Rauchwolke wurde das Einsatzstichwort wenige Minuten später auf „B4 – Gewerbe/Industrie – Industriegebäude“ erhöht und nach ersten Erkundungen schließlich auf „ABC THL Bio/Chemie Gefahrstoff – THL Chemieaustritt im Gebäude“ angepasst. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Metallstück in ein Säurebad geraten war und dort eine chemische Reaktion ausgelöst hatte. Dabei kam es zur Freisetzung einer orangefarbenen, möglicherweise giftigen Wolke. Insgesamt waren rund 6.000 Liter Salpetersäure in dem Säurebad enthalten.
 
Die Einsatzleitung ließ das betroffene Gebiet großräumig absperren, um eine Gefährdung für Einsatzkräfte und Bevölkerung auszuschließen. Erste Trupps gingen unter Chemikalienschutzanzügen in das Gebäude vor, um die Lage umfassend zu erkunden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde versucht, das sehr große Metallstück aus dem Säurebecken zu entfernen, um den chemischen Prozess zu stoppen – dieser Versuch blieb jedoch ohne Erfolg. In der Folge wurde entschieden, die Säure unter Vollschutz kontrolliert in ein anderes Säurebecken umzupumpen. Bei diesen anspruchsvollen Maßnahmen wirkten auch Mitarbeitende des Unternehmens unterstützend mit, wofür ihnen besonderer Dank gilt.
 
Neben den örtlichen Feuerwehren waren auch der Gefahrgutzug der Stadt Aschaffenburg sowie ein Fachberater des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems (TUIS) der chemischen Industrie im Einsatz. Sie unterstützten die Einsatzleitung bei der Bewertung der Lage, bei den getroffenen Schutzmaßnahmen und bei der Auswahl geeigneter Einsatzstrategien.
 
Die Landkreiszüge „Warnen“ und „Messen“ wurden frühzeitig alarmiert, um eine mögliche Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen und die Lage engmaschig zu überwachen. Während der Zug „Warnen“ mit Lautsprecherdurchsagen in den betroffenen Bereichen aktiv war und die Bevölkerung über notwendige Schutzmaßnahmen informierte, konzentrierte sich der Zug „Messen“ auf die kontinuierliche Überwachung der Umgebungsluft. Die Messtrupps führten mit Unterstützung spezialisierter Messfahrzeuge umfangreiche Luftmessungen sowohl im Nahbereich der Einsatzstelle als auch an mehreren festgelegten Messpunkten im Umfeld durch. Ziel war es, mögliche Gefahrstoffkonzentrationen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf weitere Maßnahmen einzuleiten. Trotz einer deutlich wahrnehmbaren Geruchsbelastung konnten im Nahbereich und an allen Messstellen außerhalb des Betriebsgeländes zu keinem Zeitpunkt gefährliche Werte festgestellt werden. Auch nach einer kurzfristigen Winddrehung und der anschließenden Verlagerung der Messtrupps blieben alle Messergebnisse unauffällig.
 
Zum Schutz der Bevölkerung wurden frühzeitig Warnungen über NINA, KATWARN, Cell Broadcast und Lautsprecherdurchsagen veranlasst. Anwohnerinnen und Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungsanlagen auszuschalten und geschlossene Räume nicht zu verlassen. Zusätzlich wurde im Rotkreuzhaus Kleinostheim eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet.
 
Da sich der Einsatz über viele Stunden hinzog, wurden zusätzliche logistische und organisatorische Maßnahmen erforderlich. Der Verpflegungszug aus Hutzelgrund versorgte rund 400 Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus Mainaschaff mit Mahlzeiten und Getränken. Gleichzeitig war die Pressebetreuungsgruppe des Landkreises, stationiert bei der Feuerwehr Alzenau, im Einsatz. Sie unterstützte die Einsatzleitung bei der Bevölkerungsinformation, der Betreuung von Medienvertretern sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit und koordinierte die Warnhinweise. Auch die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt war besetzt.
 
Gegen 22:30 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Messungen bestätigten, dass keine gefährlichen Konzentrationen mehr vorhanden waren, und die zuvor verhängten Schutzmaßnahmen wurden aufgehoben. Gegen 23:28 Uhr übergab die Einsatzleitung die Einsatzstelle an die Werkleitung.
 
Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren sowie etwa 80 Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Einsatzleitung übernahm Kreisbrandrat Frank Wissel. Unterstützt wurde er dabei von der Führung der Feuerwehr Mainaschaff sowie mehreren Mitgliedern der Kreisbrandinspektion. Landrat Dr. Alexander Legler machte sich vor Ort ebenfalls ein Bild der Lage und dankte den eingesetzten Kräften für ihren engagierten und professionellen Einsatz.
 
560084663_1224567393046875_3464760694663297428_n.jpgMainaschaff | Bayern | Deutschland | 07.10..2025: Ein Metallwerkstück in einem Säurebad führte in einem Industriebetrieb zur  massiven Bildung nitroser Gase aus einem Behälter mit rund 6.000 Liter Salpetersäure.Sascha Rheker20251007[Inhaltsveraendernde Manipulation des Fotos nur nach ausdruecklicher Genehmigung des Fotografen. Vereinbarungen ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten/Model Release der abgebildeten Person/Personen liegt/liegen nicht vor.]Mainaschaff | Bayern | Deutschland | 07.10..2025: Ein Metallwerkstück in einem Säurebad führte in einem Industriebetrieb zur  massiven Bildung nitroser Gase aus einem Behälter mit rund 6.000 Liter Salpetersäure.Sascha Rheker20251007[Inhaltsveraendernde Manipulation des Fotos nur nach ausdruecklicher Genehmigung des Fotografen. Vereinbarungen ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten/Model Release der abgebildeten Person/Personen liegt/liegen nicht vor.]Mainaschaff | Bayern | Deutschland | 07.10..2025: Ein Metallwerkstück in einem Säurebad führte in einem Industriebetrieb zur  massiven Bildung nitroser Gase aus einem Behälter mit rund 6.000 Liter Salpetersäure.Sascha Rheker20251007[Inhaltsveraendernde Manipulation des Fotos nur nach ausdruecklicher Genehmigung des Fotografen. Vereinbarungen ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten/Model Release der abgebildeten Person/Personen liegt/liegen nicht vor.]Mainaschaff | Bayern | Deutschland | 07.10..2025: Ein Metallwerkstück in einem Säurebad führte in einem Industriebetrieb zur  massiven Bildung nitroser Gase aus einem Behälter mit rund 6.000 Liter Salpetersäure.Sascha Rheker20251007[Inhaltsveraendernde Manipulation des Fotos nur nach ausdruecklicher Genehmigung des Fotografen. Vereinbarungen ueber Abtretung von Persoenlichkeitsrechten/Model Release der abgebildeten Person/Personen liegt/liegen nicht vor.]
 
Text: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
Bilder: Fabien Kriegel, Kreisbrandinspektion Aschaffenburg; Sascha Rheker, im Auftrag der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
 
Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 08. Oktober 2025

Rücknahme der Warnung - Chemieunfall in Mainaschaff

Am späten Dienstagabend gegen 22:30 Uhr hat die Einsatzleitung nach dem Chemieunfall in einem Industriebetrieb in Mainaschaff Entwarnung gegeben. Über die Warnsysteme NINA, MOWAS und KATWARN wurde die Bevölkerung informiert, dass keine Gefahr mehr besteht. Die zuvor verhängten Schutzmaßnahmen, wie das Schließen von Fenstern und Türen, sind nicht mehr erforderlich. Messungen in der Umgebung haben keine gefährlichen Konzentrationen mehr festgestellt. Der Einsatz der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen läuft weiter, um die letzten Rückbau- und Nachbereitungsmaßnahmen abzuschließen.2.jpg

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 07. Oktober 2025

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