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„DFV direkt“ des DFV bietet im 2. Halbjahr 2026 einen attraktiven Mix an Online-Fortbildungen aus Einsatzpraxis und Allgemeinkompetenz

Bequem allein auf der eigenen Couch oder gemeinsam im Gerätehaus: Die Online-Fortbildungen „DFV direkt“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) sind eine perfekte Lösung für Feuerwehrangehörige, um sich ohne großen Aufwand einsatzrelevantes Wissen anzueignen. In zahllosen Themenfeldern stellt der Fachverband der 1,4 Millionen Feuerwehrangehörige so ein zielgerichtetes, direkt verfügbares Ausbildungsangebot zur Verfügung – eben „DFV direkt“. Die Online-Veranstaltungen sind kostenfrei; bei digitaler Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt. Mittlerweile sind die einstündigen Fachvorträge auch als Videomitschnitt verfügbar: Die perfekte Lösung, wenn einmal der Termin nicht passt oder ein Einsatz dazwischenkommt.

In der jüngsten Ausgabe zum Thema „Rückfall-Kommunikation – Eigene Anforderungen erkennen, Lösungen gestalten“ beschäftigte sich Kreisbrandmeister Christoph Steger damit, die Grundfunktion der Kommunikation durch alternative, oft einfachere Kanäle sicherzustellen. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Feuerwehren in Krisen- und Notfallszenarien aufrechtzuerhalten. Knapp 480 Interessierte nahmen an der Online-Fortbildung teil. Diese und weitere Ausgaben sind unter https://www.youtube.com/@112Willkommen/playlists zum Nachschauen online.

Die nächsten Veranstaltungen locken mit dem attraktiven Mix aus Einsatzpraxis und Allgemeinkompetenz:

  • Holzpellets sind eine komfortable und zuverlässige Heizlösung. Doch was steckt technisch dahinter und worauf kommt es beim sicheren Betrieb und bei der Lagerung an? Am Mittwoch, 15. Juli 2026, wird Kevin Nätebusch vom Deutschen Pelletinstitut GmbH (DEPI) einen Überblick zum Thema „Sicherheit im Pelletlager: Belüftung und Brandschutz“ geben.
  • Künstliche Intelligenz verändert zunehmend die Art und Weise, wie Inhalte erstellt werden. Marlene Obst und Lara Grewe, Medienkompetenzprojekt „Brandherd Desinformation“, einer gemeinsamen Initiative der Deutschen Jugendfeuerwehr und CORRECTIV, werden am Mittwoch, 26. August 2026, beschreiben, wie entsprechende Anwendungen für die Gestaltung und Bearbeitung von Bildern und Texten genutzt werden können und worauf dabei zu achten ist.
  • Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt wird am Mittwoch, 9. September 2026, von Simone Rieth vorgestellt. Unter anderem stellt sie das breite Angebot der Stiftung für das Ehrenamt und insbesondere für die Feuerwehr vor.
  • Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wird Benjamin Taitsch vom Verband der Hersteller von Bevölkerungswarnsystemen e.V. zum Thema „Die Sirene als robustes Warnmittel im Warnmittel-Mix“ referieren.
  • Stephan Peltzer, Fachleiter Einsatz des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein, wird am Montag, 9. November 2026, eine rechtliche Betrachtung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben für den Einsatz von Drohnen bei den Feuerwehren vornehmen.
  • „Was ist anders an der neuen FwDV 1?“ Am Mittwoch, 9. Dezember 2026, wird Florian Uebe vom Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge und Arbeitsgruppenleiter zur Feuerwehr-Dienstvorschrift 1, hierzu referieren.

Die Anmeldung für die einzelnen Online-Fortbildungen ist unter https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/dfv-direkt/ möglich bzw. wird sukzessive freigeschaltet.

Wir werden nochmal jeweils auf die einzelnen Online-Veranstaltungen auf unseren KFV-Kanälen hinweisen.

(Quelle DFV PM 34/2026 vom 18. Juni 2026)

DFV DIREKT

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2026

Tierrettung in Waldaschaff - Reh im Zaun verfangen

Am frühen Freitagmorgen, des 19.06.2026, wurde gegen 06:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff zu einer Tierrettung in den Bereich der Aschaffstraße alarmiert.

In der Nähe des Freizeitgeländes hatte sich ein Reh in einem Elektrozaun verfangen und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Nachdem das Tier von der Feuerwehr mit Unterstützung eines Jagdpächters befreit worden war und augenscheinlich unverletzt war, konnte es wieder in die Freiheit entlassen werden.

Der Einsatz war für die Feuerwehr nach rund 30 Minuten beendet.

(Quelle und Bild FF Waldaschaff)

20260619 Tierrettung Waldaschaff 1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2026

SCHADENPRISMA - die Zeitschrift für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer - Ausgabe 02/2026 online lesen

Link zur aktuellen Ausgabe 02/2026:
https://www.schadenprisma.de/archiv/ausgabe/2-2026/

Seite 1 Schadensprisma 2 2026

(Quelle IFS)

 

 

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2026

Albstadt – Wasserrohrbruch führt zu Rauchentwicklung im Keller

Am 17.06.2026 um 21:31 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Albstadt, Michelbach-Kälberau und Alzenau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma zu einer gemeldeten unklaren Brandmeldung in die Freigerichter Straße in Albstadt alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Einfamilienhauses. Ein Trupp unter Atemschutz ging daraufhin zur Erkundung vor. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude.
Die Ursache der Rauchentwicklung konnte zunächst nicht eindeutig festgestellt werden, da der Keller bis zu einer Höhe von etwa 1,5 Metern mit Wasser vollgelaufen war. Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass ein Wasserrohrbruch im Anwesen die Überflutung des Kellers verursacht hatte. Die Rauchentwicklung stammte aus der Elektroverteilung im Keller, ein Brandereignis war jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig erloschen.
Vorrangiges Einsatzziel war daher das Abpumpen des Wassers, um die betroffenen Bereiche erreichen und weitere Gefahren ausschließen zu können. Hierfür kamen zunächst zwei Tauchpumpen und im weiteren Einsatzverlauf zwei Schmutzwasserpumpen der Feuerwehr Michelbach-Kälberau zum Einsatz. Aufgrund der geänderten Lage konnte die Feuerwehr Alzenau frühzeitig aus dem Einsatz entlassen werden.
Nachdem der Wasserspiegel ausreichend abgesenkt worden war und keine weitere Rauchentwicklung mehr festgestellt werden konnte, wurde der Keller durch die Einsatzkräfte betreten. Mithilfe eines Wassersaugers konnte weiteres Wasser entfernt werden.
Der Wasser- und Elektrizitätsanschluss des Hauses wurde von den hinzugezogenen Mitarbeitern des Wasser- und Energieversorgers abgestellt, sodass kein Wasser nachlaufen konnte und die Spannungsfreiheit des Gebäudes sichergestellt war.
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Einsatzstelle dem Hauseigentümer übergeben werden. Das Einsatzende für die Feuerwehr Albstadt war um 01:00 Uhr.
 
Brandmeldung
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

Haibach - Sechs Personen aus stark verrauchter Wohnung gerettet

Um 02:07 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Haibach in die Schäferstraße im Ortsteil Grünmorsbach zu einem Kleinbrand in einer Dachgeschosswohnung alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch den Bewohner mit einem Pulverlöscher gelöscht worden. Die Wohnung war jedoch stark verraucht.
Vermutlich hatte ein Elektrogerät den Brand ausgelöst. Das Feuer griff auf eine Dachfensterverdunkelung über. Insgesamt befanden sich sechs Personen, darunter vier Kinder, in der Wohnung. Alle konnten das Gebäude verlassen und wurden zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben.
Während des Einsatzes suchten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Besitzerin nach einer vermissten Katze, die jedoch nicht aufgefunden werden konnte. Die Feuerwehr kontrollierte die betroffene Wohnung sowie den Dachspitz mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Dabei konnten keine weiteren Brandstellen festgestellt werden. Anschließend wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, ein beschädigtes Dachfenster gesichert sowie Teile des Gebäudes stromlos geschaltet.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Wohnung verschlossen und an den Vermieter übergeben. Insgesamt waren 13 ehrenamtliche Einsatzkräfte im Einsatz.
Brände durch elektrische Geräte entstehen häufig ohne Vorwarnung. Elektrische Geräte sollten regelmäßig auf Beschädigungen überprüft und bei Auffälligkeiten außer Betrieb genommen werden. Funktionsfähige Rauchmelder können im Ernstfall wertvolle Zeit für die Selbstrettung verschaffen.
 
Text: Stefan Xhonneux, FF Haibach
 
Einsatz für die Feuerwehr hell
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

DFV - Aktuelle Hinweise zur Vegetationsbrandgefahr

Angesichts der kommenden starken Hitzewelle bei in Teilen immer noch unausgeglichenen Defiziten der Bodenfeuchte weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf die ab 18. Juni regional stark steigenden Vegetationsbrandgefahren hin:

  • Der Waldbrandgefahrenindex (WGI) wird in weiten Bereichen im Süden und Osten die Stufe 4 (von 5) erreichen!
  • Der Graslandfeuerindex (GFI) wird das Wochenende quer durch Deutschland die Stufe 3 und v.a. von der Mitte in den Südwesten die Stufe 4 erreichen!

Dr. Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrandbekämpfung des DFV, informiert: Der Wetterverlauf der nächsten Wochen ist aktuell in den verschiedenen Vorhersagemodellen noch von sehr wechselhaften Einflüssen geprägt. Lokal sind hier bei sommerlichen Temperaturen auch stärkere Gewitterereignissen mit Niederschlägen möglich. Punktuell können sogar die 30-30-30 Warnschwelle (mehr als 30 Grad Lufttemperatur, weniger als 30 Prozent relative Luftfeuchte und mehr als 30 km/h Wind) und damit lokal sehr schnell auch weitere Erhöhungen des WGI bzw. GFI erreicht werden.
Die Erntezeit für die ersten Getreidesorten steht bevor. Die trockenen Halme bzw. organischen Stäube bei der Ernte sind nicht nur relativ leicht entzündlich, Feuer auf diesen Feldern breiten sich mit dem Wind auch noch sehr schnell aus.

Diese sommerlichen bis tropischen Temperaturen belasten Personal und Fahrzeuge weit mehr als üblich.
Bei Einsätzen ist daher besonderen Wert auf die Auswahl der richtigen (leichten) PSA und Geräte (zum Beispiel D- statt C-Schläuche) sowie ausreichend Reserven und Versorgung zu legen. Insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung und möglicherweise hohen Staubbelastung müssen die Motortemperaturen öfter als sonst kontrolliert werden.

Der DFV ruft zu Folgendem auf:

  • Vorsicht mit offenem Feuer (zum Beispiel Grillen) vor allem bei dem regional teilweise in Böen starken Wind (6 Beaufort).
  • Keine Zigaretten oder ähnliches glimmend in die Gegend werfen!
  • Beachtung der grundsätzlichen Verbote von Feuer und Rauchen im Wald!
  • Richtiger Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen, das heißt, zum Beispiel nicht mit heißen Abgasanlagen auf trockenem hohem Bewuchs parken), Beachtung der hohen Lufttemperaturen und möglicherweise auch hohen Staubbelastung auf die Überhitzung von Motoren und Maschinen.

Die Lage kann sich regional durch eine Abkühlung mit einsetzenden Niederschlägen tageweise entspannen. Solange die Temperaturen aber nicht stärker zurückgehen und ergiebige längere Niederschläge fallen, nehmen die Vegetationsbrandrisiken mit jedem weiteren heißen Tag zu.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • Merkblatt zu Feuer im Freien:
    https://www.feuerwehrverband.de/app/uploads/2025/07/DFV-vfdb-Information_Feuer_im_Freien.pdf
  • Helmholtz-Dürremonitor:
    https://www.ufz.de/index.php?de=37937 (Link zu externer Seite)
  • DWD-Graslandfeuerindex:
    https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html (Link zu externer Seite)
  • DWD-Waldbrandgefahrenindex:
    https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html (Link zu externer Seite)

Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der geringen Bodenfeuchte in einigen Bereichen höher als üblich. Einsätze im Bergwald der letzten Wochen haben das eindrucksvoll belegt.

Der DFV gibt für seine Mitglieder auch zu diesem Thema Fachempfehlungen heraus, zum Beispiel für den Einsatz bei Vegetationsbränden. Zudem hat die Bund-Länder-offene AG Nationaler Waldbrandschutz mit Beteiligung des DFV durch die Unterarbeitsgruppe Ausbildung eine Empfehlung zu den Ausbildungsinhalten der Vegetationsbrandbekämpfung veröffentlicht. Diese und weitere Dokumente stehen stets aktuell unter nachfolgendem Link zur Verfügung:
https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/ak/ak-waldbrand/ 

(Quelle DFV; Bild KFV AB)
Waldbrand 4

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

Regierung von Unterfranken ordnet wegen wieder steigender Vegetationsbrandgefahr erneut eine vorsorgliche Luftbeobachtung an

Zum kalendarischen Sommeranfang am Sonntag startet der Hochsommer mit langer Sonnenscheindauer und sehr hohen Temperaturen. Dies bedingt für den gesamten Regierungsbezirk am Wochenende hohe Waldbrandgefahr. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken am Samstag, den 20. Juni 2026, und am Sonntag, den 21. Juni 2026, die Luftbeobachtung der Fluren und Wälder für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Ähnlich hohe Gefahr für Unterfranken sind nicht nur im Wald, sondern auch im Bereich von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Aufgrund des schönen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. 

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

(Quelle und Bilder RUF PM 037 vom 18.06.2026)
Waldbrand Luftbeobachtung RUF 1Waldbrand Luftbeobachtung RUF 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

Fortbildung für Rettungsdienstpersonal am 17.06.2026 im Klinikum – Gelenkluxationen

Am Abend des 17. Juni 2026 fand im Klinikum Aschaffenburg eine Fortbildung für Rettungsdienstpersonal zum Thema Gelenkluxation statt, zu dem auch unsere Feuerwehrsanitäter eingeladen waren. Chefarzt Prof. Dr. med. R. Hartensuer hatte gemeinsam mit seinem Team, bestehend aus Oberarzt Farid Zarbaliyev, Assistenzärztin Dr. Knaub und Frau Huber, zu dieser lehrreichen Veranstaltung eingeladen.

In einem kurzweiligen Vortrag wurden verschiedene Aspekte der Gelenkluxation behandelt. Zu den behandelten Themen gehörten die Grundlagen der Gelenkluxation, die Entscheidung wann zu reponieren oder nicht, Schmerzmanagement und Immobilisation sowie die versorgungsrelevanten Maßnahmen in der Klinik. Besondere Beachtung fanden dabei zahlreiche Praxistipps, die den Teilnehmern wertvolle Hilfe für den Einsatz im Feld bieten sollten. Aktuelle Beispiele aus der Praxis bereicherten die Veranstaltung und ermöglichten einen direkten Bezug zu den Inhalten.

Rund 25 Feuerwehrsanitäter folgten der Einladung des Klinikums Aschaffenburg, was die Bedeutung dieser Fortbildung unterstreicht. Der Austausch zwischen dem Klinikteam und den Sanitätern war anregend und förderte das Verständnis für die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Notfall.

Herzlichen Dank an das Team von Prof. Dr. Hartensuer für die informative Fortbildung sowie an alle Feuerwehrsanitäter für ihre Teilnahme. Wir hoffen darauf, dass auch in Zukunft das Klinikum solche wertvollen Veranstaltungen anbietet.

Sobald im Klinikum der nächste Fortbildungstermin und das Thema feststehen, werden wir die Informationen über die gewohnten Kanäle an die Feuerwehren verbreiten.

(Quelle und Bilder KBM Tobias Brinkmann)
20260617 Fortbildung Feuerwehrsanitäter im Klinikum Gelenkluxationen 1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

Rettung im unwegsamen Gelände bei Hösbach

Am Mittwoch, den 17.06.2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hösbach gegen 23:30 Uhr gemeinsam mit der Bergwacht, dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem Rettungseinsatz ins unwegsame Gelände in den Außenbereich von Hösbach alarmiert.  

Ein Fahrradfahrer war oberhalb der Schubertstraße auf einer Wiese am sogenannten Wingertsberg, in der Nähe Richtung Afferbach gestürzt und konnte sich aufgrund seiner Verletzung am Fuß nicht mehr selbstständig fortbewegen. Der nächste befestigte Weg befand sich in etwa 400 Metern Entfernung. 

Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr erkundeten das Gebiet fußläufig von der Talstraße aus kommend und konnten den Verunfallten auf der Wiese liegend auffinden. Die Feuerwehreinsatzkräfte übernahmen zunächst die Versorgung und Betreuung des Verunfallten, bis die weiteren Kräfte des Rettungsdienstes nachgeführt waren. Vom Rettungsdienstpersonal wurde eine notärztliche Erstversorgung durchgeführt. Mithilfe des geländegängigen Rettungsfahrzeugs der Bergwacht wurde die verletzte Person aus dem Gelände transportiert und im Anschluss an der Straße dann in den Rettungswagen für den Transport ins Krankenhaus umgeladen. 

Die Freiwillige Feuerwehr Hösbach war mit drei Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften unter Leitung von Zugführer Tobias Brinkmann im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren die Bergwacht Hösbach mit zwei Einsatzkräften, der Helfer-vor-Ort Hösbach mit einer Einsatzkraft und der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann war von Seiten der Kreisbrandinspektion mit an der Einsatzstelle. Einsatzende für die Feuerwehr war gegen 0.45 Uhr. 

(Quelle und Bild Tobias Brinkmann)
20260618 Rettung aus unwegsamen Gelände Hösbach 1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

Ersatztermin für die Fortbildung "MPG-Beauftragter" kann ab sofort gebucht werden

Der Ersatztermin für die abgesagte Fortbildung "MPG-Beauftragter" kann ab sofort über die Lehrgangsverwaltung gebucht werden.

2026-060 Fortbildung MPG-Beauftragter - Ersatztermin
Geschrieben von: KBI Thilo Happ
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

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