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Außergewöhnliche Rettungsaktion in Karlstein erfolgreich gemeistert

 
Zu einer aufwendigen Tragehilfe für den Rettungsdienst wurde die Feuerwehr Karlstein am Montagmorgen um 9:26 Uhr nach Karlstein-Dettingen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Person aus dem Dachgeschoss eines dreistöckigen Mehrfamilienhauses gerettet werden musste und aufgrund ihres Gesundheitszustands ausschließlich liegend transportiert werden konnte.
Da die örtlichen Gegebenheiten und baulichen Bedingungen die üblichen Rettungswege ausschlossen, wurden die Höhenrettungsgruppe Aschaffenburg/Großostheim sowie weitere Spezialkräfte nachalarmiert. Insgesamt waren 36 Feuerwehrleute sowie die Besatzungen von zwei Rettungswagen und einem Krankentransportwagen im Einsatz.
Nach umfangreichen Vorbereitungen konnte die Drehleiter in einen engen Innenhof gebracht und für die Rettung speziell umgerüstet werden. Parallel bauten die Einsatzkräfte im Dachgeschoss ein Fenster aus, um ausreichend Platz für die Umlagerung und Rettung der Person zu schaffen. Mithilfe einer speziellen Schleifkorbtrage wurde die Person anschließend sicher über die Leiterspitze zu Boden gebracht. Rund eine Stunde und 38 Minuten nach der Alarmierung war die Rettung erfolgreich abgeschlossen. Anschließend wurde die Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach dem Rückbau der eingesetzten Technik und der Nachbereitung des Einsatzes konnten die Kräfte nach insgesamt rund dreieinhalb Stunden wieder einrücken.
Die Feuerwehr spricht von einem außergewöhnlichen Einsatz, bei dem zahlreiche erschwerende Faktoren zusammenkamen. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Einsatzkräften und den Spezialkräften der Höhenrettung konnte die anspruchsvolle Rettung jedoch sicher und professionell durchgeführt werden.
Einsatzleiter und Kommandant Andreas Emge bedankte sich bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit. 
 
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Bilder: FF Karlstein / FF Großostheim
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 15. Juni 2026

Verkehrsunfall mit gestürztem Motorradfahrer auf der Bundesautobahn A 3

Am Sonntag, den 14.06.2026 wurden von der Integrierten Leitstelle gegen 11:10 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf die Bundesautobahn A 3 zwischen der Rastanlage Spessart-Süd und der Anschlussstelle Marktheidenfeld in Fahrtrichtung Würzburg bei Km 243 zu einem Verkehrsunfall alarmiert.

An der Unfallstelle war ein Motorradfahrer aus noch nicht geklärten Gründen nach rechts an die Außenplanke gestoßen und gestürzt. Das Motorrad kam auf der Fahrbahn zum Liegen, der Motorradfahrer selbst stürzte beim Aufprall über die Leitplanke und lag dann ca. 5 m tiefer außerhalb der Autobahn.

Die alarmierten Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und schafften mit Hilfe tragbarer Feuerwehrleitern einen sicheren Zugang von der Fahrbahn bis zum Verletzten. Nach einer ersten Versorgung wurde der Verletzte mit einer Schleifkorbtrage über die Steckleitern nach oben auf die Fahrbahn gerettet.
Nach der vollständigen Versorgung durch Notarzt und Rettungsdienstpersonal wurde anschließend der Biker vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert.

Während der Rettungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg an der Unfallstelle zunächst eine kurze Zeit voll gesperrt. Während der polizeilichen Unfallaufnahme und der Bergung des Motorrades konnte der Verkehr auf zwei Fahrstreifen von der Feuerwehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

(Symbolbild)
Verkehrsunfall mit Motorrad Tag

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 15. Juni 2026

Die Freiwillige Feuerwehr Laufach besucht den Rettungshubschrauber Christoph 2 in Frankfurt

Eine Abordnung der Laufacher Feuerwehr besuchte am Samstag, den 13.06.2026, das Luftrettungszentrum des Rettungshubschraubers Christoph 2 an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) in Frankfurt. Der Rettungshubschrauber ist auf dem Dach des Klinikgebäudes stationiert.

Als Rettungshubschrauber, mit dem Funkrufnamen Christoph 2, wird in Frankfurt ein Zivilschutzhubschrauber des Bundesministeriums des Innern eingesetzt. Der Hubschrauberpilot wird von der Bundespolizei-Fliegerstaffel aus Fuldatal, der Notfallsanitäter von der Berufsfeuerwehr Frankfurt und der Notarzt von der BG Unfallklinik Frankfurt gestellt.

Im Mittelpunkt des Besuches standen der informative Austausch mit dem Piloten und der Crew, sowie interessante Einblicke in die Abläufe der Luftrettung. Da die Gemeinde Laufach im Einsatzgebiet von Christoph 2 liegt, war es besonders wertvoll, mehr über die Zusammenarbeit, die Anforderungen an Landeplätze und die Einsatzmöglichkeiten des Rettungshubschraubers zu erfahren.

Nach gut einer Dreiviertelstunde musste der Besuch jedoch aufgrund eines Einsatzes des Rettungshubschraubers vorzeitig beendet werden. Für die Besucher bot sich dadurch noch einmal ein eindrucksvoller Einblick in die Einsatzbereitschaft und die schnelle Reaktionsfähigkeit der Luftrettung.

Die Feuerwehrleute aus Laufach bedanken sich herzlich beim Luftrettungszentrum sowie der diensthabenden Crew für die Möglichkeit dieses Besuchs, die offene Gesprächsatmosphäre und die vielen interessanten Informationen. Der persönliche Austausch trägt dazu bei, das gegenseitige Verständnis zu stärken und die Zusammenarbeit im Einsatzfall weiter zu fördern.

Die Feuerwehrkameraden bedanken sich für den freundlichen Empfang und die spannenden Einblicke in die Luftrettung und wünschen der gesamten Crew stets sichere Flüge und erfolgreiche Einsätze!

(Quelle und Bilder FF Laufach)
20260613 FF Laufach Besuch Christoph 2 Frankfurt 2 20260613 FF Laufach Besuch Christoph 2 Frankfurt 3
20260613 FF Laufach Besuch Christoph 2 Frankfurt 4 20260613 FF Laufach Besuch Christoph 2 Frankfurt 5
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. Juni 2026

Das neue Feuerwehrhauses Mömbris-Hutzelgrund ist auf einem guten, termingerechten Weg – Mitglieder des Gemeinderates und der Feuerwehr führen eine Baustellenbesichtigung durch

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, besichtigte eine Abordnung des Gemeinderats auf Einladung von Bürgermeister Felix Wissel zusammen mit dem Planungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund die Baustelle des neuen Feuerwehrhauses. Der Termin begann im Baustellencontainer, wo der aktuelle Stand der Bauarbeiten sowie die geplanten Maßnahmen vom technischen Betreuer im Bauamt, Christoph Suttrop und dem Bürgermeister erläutert wurden.

Baufortschritt und Kosteneinsparungen

Während der Begehung der künftigen Fahrzeughalle wurden die Fortschritte der Ausbauarbeiten präsentiert. Christoph Suttrop erklärte unter anderem, dass die Wände in der Fahrzeughalle aus Kostengründen mit ihrer ursprünglichen Betonoberfläche belassen werden und auf einen Fliesenspiegel verzichtet wird. Darüber hinaus informierte er über die enge Zusammenarbeit von Verwaltung, Bauleitung und Feuerwehr, wodurch kostensparende Ausführungsvarianten gewählt werden konnten. Bislang liegen die Ausgaben im vorgesehenen Kostenrahmen.

Derzeit befinden sich die Ausbauarbeiten im vollen Gange. In der kommenden Woche wird bereits der Außenanlagenbauer mit der Hofbefestigung beginnen. Teilweise ist die Außenwandverkleidung aus Holz und Blech bereits sichtbar. Auf dem Dach wurden die Begrünung, die Lüftungsanlage sowie die Photovoltaikanlage installiert. Auch die Hallentore sind bereits eingebaut und an der Logistikhalle werden aktuell die rotbraunen Verkleidungen angebracht. Dieser Farbton wird sowohl im Eingangsbereich als auch im Innenbereich - beispielsweise am Aufzug - aufgegriffen.

Zukünftige Planungen und Ausschreibungen

Nach der Besichtigung der Baustelle ging es weiter ins Rathaus, um den Gemeinderäten den aktuellen Stand der Ausschreibungen und die Kostenübersicht transparent darzustellen. Dabei wurden u.a. die Inhalte der Ausschreibung für die Inneneinrichtung präsentiert.

Zudem wurde die Architektin Isabell Beck vom Planungsbüro Kplan aus Siegen in den Mutterschutz verabschiedet. Christoph Suttrop erwähnte außerdem, dass am Vortag ein gemeinsames Mittagessen aller Handwerker als Dankeschön für ihre hervorragende Arbeit auf der Baustelle stattgefunden habe. Er hob die Vielfalt der Nationalitäten hervor, die an dem Projekt beteiligt sind, und betonte: „Wenn wir diese Handwerker nicht hätten…“

Ausblick

Insgesamt verläuft der Ausbau planmäßig, sodass weiterhin mit einem Einzug der Feuerwehr Ende des Jahres gerechnet wird und die Verteilung der Feuerwehr auf die vier alten Feuerwehrhäuser ein Ende nimmt. Auch wird damit für das vom Landkreis Aschaffenburg bis dahin zusätzlich zur Verfügung stehende Wechselladerfahrzeug der notwendige Stellplatz nutzbar sein.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund freuen sich auf die weitere Entwicklung und danken allen Beteiligten für ihre bisherige gute Arbeit!

(Quelle und Bilder FF Mömbris-Hutzelgrund)
20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 1 20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 2
20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 4 20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 8
20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 5 20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 7
20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 6 20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 10
20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 9 20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 920260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 3 20260611 FF Mömbris Hutzelgrund Besichtigung Baustelle Feuerwehrhaus 12
 

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. Juni 2026

Nominierung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesen für den Ehrenamtspreis 2026

Gute Neuigkeiten für die Feuerwehr in Wiesen. Sie wurde für die jährlich stattfindende Aktion "Reanimations-Quickies / Tag der Reanimation" und das dazu in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Wiesen und dem Chor StimmArt erstellte Reanimationsvideo aus dem letzten Jahr für den Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer-Stiftung nominiert. 

Um diesen Preis zu gewinnen müssen möglichst viele Menschen für die Nominierung der Wiesener Feuerwehr abstimmen.

Die Abstimmung ist über den Barcode im beigefügten Bild und über den nachfolgenden Link zu erreichen:
https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/ehrenamtspreis/ehrenamtspreis-2026/publikumspreis/abstimmung/

Der Abstimmungszeitraum endet am 20. Juli 2026.

Bitte unterstützt recht zahlreich die Nominierung der Kameradinnen und Kameraden aus Wiesen, um den Ehrenamtspreis 2026 zur Feuerwehr Wiesen in den Landkreis Aschaffenburg zu holen.

Nominierung Wiesen

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. Juni 2026

Leistungsprüfung der Feuerwehren des Marktes Schöllkrippen

Am 13.06.2026 legten die Feuerwehren des Marktes Schöllkrippen gemeinsam die bayerische Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ ab. Insgesamt 22 aktive Einsatzkräfte aus den Freiwilligen Feuerwehren Schöllkrippen, Schneppenbach und Hofstädten stellten sich damit einer wichtigen Ausbildung und Überprüfung im Bereich der technischen Hilfeleistung.
 
Die Leistungsprüfung dient dazu, Kenntnisse und Abläufe im Hilfeleistungseinsatz zu festigen und zu vertiefen. Sie ist als Teamaufgabe angelegt und orientiert sich an einem realistischen Einsatzszenario. Ab der Stufe Silber kommen zusätzlich Truppaufgaben hinzu, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicher und in festgelegter Zeit gemeistert werden müssen. Damit wird nicht nur das fehlerfreie Arbeiten, sondern auch das strukturierte und eingespielte Zusammenwirken innerhalb der Gruppe bewertet.
 
Von den 22 Teilnehmenden legten 12 Kameradinnen und Kameraden die Stufe 1 (Bronze) ab, 4 die Stufe 2 (Silber), 3 die Stufe 3 (Gold), 2 die Stufe 5 (Gold-Grün) und 1 die Stufe 6 (Gold-Rot).
 
Besonders hervorzuheben ist, dass alle drei Gruppen die Leistungsprüfung mit 0 Fehlerpunkten bestanden. Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit von nur zwei Samstagen und der Tatsache, dass sich insbesondere die Aktiven aus Schneppenbach und Hofstädten das Schöllkrippener Löschfahrzeug in kurzer Zeit einprägen mussten, ist dieses Ergebnis umso bemerkenswerter.
 
Vorbereitet wurden die Teams an nur zwei Samstagen. Bereits am zweiten Samstag wurde die Leistungsprüfung durch die Schiedsrichter Reinhold Schmidt (Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund), Norbert Hepp (Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg) und Winfried Ehinger (Feuerwehr Mömbris) abgenommen.
 
Nach der Übergabe der Abzeichen beglückwünschte Jörg Klingmann, Kommandant der FF Schöllkrippen sowie Kreisbrandmeister im Bezirk 3/3, in seiner kurzen Ansprache alle Teilnehmenden zur bestandenen Leistungsprüfung und für die aufgebrachte Zeit. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass die Feuerwehren des Marktes Schöllkrippen die Leistungsprüfung gemeinsam abgelegt haben. Dies stärke die Zusammenarbeit, insbesondere im Einsatz. Ein weiterer Dank galt den Ausbildern Christian Kaltwasser und Andreas Hausotter für die gute Vorbereitung der Teams.
 
Der Kommandant der Feuerwehr Hofstädten, der selbst ebenfalls die Leistungsprüfung abgelegt hat, zeigte sich beeindruckt vom gemeinsamen Auftritt aller drei Feuerwehren. Er sagte, dass er den Anblick der Aktiven Kräfte aus allen drei Feuerwehren, die im Markt Schöllkrippen gemeinsam für den Brandschutz zuständig sind, „richtig geil“ findet. Er freue sich auf die weiteren gemeinsamen Aktivitäten und die künftigen gemeinsamen Leistungsprüfungen.
 
Im Anschluss wurde im Feuerwehrhaus Schöllkrippen gemeinsam gegrillt und auf den Erfolg angestoßen.
 
(Text & Bild: FF Schöllkrippen)
2026 06 13 kfv 001
 
Geschrieben von: Andreas Hausotter Pressesprecher
Veröffentlicht: 14. Juni 2026

Kleinostheim - Brand einer Gartenhütte

Am Samstagabend (13.06.2026) wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim gegen 18.45 Uhr zu einem brennenden Schuppen in die Bahnhofstraße alarmiert.

Beim Eintreffen vor Ort konnte man eine Flammenbildung auf dem Dach der Gartenhütte feststellen. Mit einem C-Rohr und einem Trupp unter Atemschutz wurde umgehend die Brandbekämpfung begonnen, die auch schnell zum Erfolg führte. Im Anschluss wurde die Gartenhütte nochmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Dem Einsatzleiter Benjamin Withauer (Zugführer der Feuerwehr Kleinostheim) standen insgesamt 16 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützte die Einsatzleitung.

Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.

Der Verkehr der angrenzenden Bahnlinie wurde nicht beeinträchtigt.

Der Einsatz war gegen 19:30 Uhr beendet.

Bilder: Feuerwehr Kleinostheim

2026 06 13 Brand Schuppen Kleinostheim 01 klein
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Geschrieben von: KBM Martin Bahmer
Veröffentlicht: 14. Juni 2026

Karlstein – Brand von ca. 25 Paletten mit Akkus im Außenbereich

Am Samstagmorgen (13.06.2026) gegen kurz nach 09:00 Uhr wurden die Feuerwehren Karlstein und Kahl zu einer Industriefirma in Karlstein an der Zeche Gustav alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte brannten ca. 25 Paletten mit Akkus im Außenbereich in voller Ausdehnung. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergriff auf weitere Lagerteile und Gebäude verhindert werden.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig auf aufwendig. Die Akkus mussten in diversen Containern transportiert und mit Wasser geflutet werden, um ein Rückzünden im Nachgang zu verhindern. Hierfür wurde auch der landkreiseigene Teleskoplader aus Großostheim nachalarmiert und eingesetzt. Die Arbeiten wurden unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Insgesamt kamen neun Atemschutzgeräteträger-Trupps zum Einsatz. Hierbei unterstützte das Personal mit dem Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Großostheim mit weiteren Geräten.

Im näheren Umfeld der Einsatzstelle wurden durch das Mess- und Erkundungsfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt mehrere Luft-Messungen durchgeführt. Eine Gefahr konnte durch die Messgeräte der Feuerwehr nicht festgestellt werden.

Einsatzleiter Marco Henning (Stv. Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein) konnte auf ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Karlstein, Kahl, Stockstadt, Großostheim und Mömbris-Hutzelgrund zurückgreifen. Seitens der Kreisbrandinspektion unterstützte Kreisbrandinspektor Georg Thoma den Einsatzleiter.

Im Verlauf des Einsatzes wurde durch die Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund mit der Logistik und Verpflegungskomponente des Landkreises die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken und Essen versorgt.

Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Pino Giuffrida (Johanniter) mit einem RTW und einem Fahrzeug der UG-Rett des Rot-Kreuz Kahl zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Bilder: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

20260613 Karlstein Brand Akkus 22 klein
20260613 Karlstein Brand Akkus 06 klein
20260613 Karlstein Brand Akkus 20 klein

20260613 Karlstein Brand Akkus 23 klein
20260613 Karlstein Brand Akkus 25 klein

Geschrieben von: KBM Martin Bahmer
Veröffentlicht: 13. Juni 2026

Verkehrsunfall auf der B26 bei Goldbach - Zwei Verletzte, darunter ein Kind

Goldbach – An der Kreuzung der B26 nahe der Anschlussstelle Goldbach kam es heute, am 12. Juni 2026, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Insgesamt waren vier Personen von dem Unfall betroffen.

Bei der Kollision wurden zwei Personen verletzt, darunter auch ein Kind. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Die Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen an der Einsatzstelle, sicherte den Unfallbereich ab und stellte den Brandschutz sicher. Darüber hinaus wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn von Trümmerteilen gereinigt.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es im Bereich der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen.

Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.

𝘛𝘦𝘹𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘥𝘦𝘳: 𝘍𝘳𝘦𝘪𝘸𝘪𝘭𝘭𝘪𝘨𝘦 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘩𝘳 𝘎𝘰𝘭𝘥𝘣𝘢𝘤𝘩
20260612 VU Goldbach 3
20260612 VU Goldbach 2
20260612 VU Goldbach 1
Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 12. Juni 2026

Innenminister Herrmann lud zu einer Veranstaltung zu den aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und der Zivilen Verteidigung nach Ingolstadt ein

Innenminister Herrmann, Generalleutnant Bodemann, Vizepräsident des Landkreistags Dr. Bär und der Präsident des Landesamts für Bevölkerungsschutz Zacher zu den aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und der Zivilen Verteidigung - Klare Vorgaben und tragfähige Finanzierungsvereinbarungen seitens des Bundes nötig

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am 12.06.2026 zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Bundeswehr in der Pionierschule in Ingolstadt alle bayerischen Landrätinnen und Landräte sowie alle Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. An der Veranstaltung waren auch Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, der Rettungs- und Einsatzorganisationen, der Bayerischen Staatskanzlei, der Regierungen sowie der Bayerischen Polizei beteiligt. Bei einer im Rahmen der Tagung stattfindenden Pressekonferenz informierte Herrmann zusammen mit dem Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, Generalleutnant André Bodemann, dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landkreistags, Landrat Dr. Oliver Bär, und dem Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Bevölkerungsschutz, Wolfgang Zacher, über die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der Zivilen Verteidigung.

Herrmann fordert klare Bundesverantwortung

Joachim Herrmann: „Bei der heutigen Veranstaltung werden die Landräte und Oberbürgermeister auch von Generalleutnant Bodemann über die verteidigungspolitische Lage in Mitteleuropa informiert und über die Erwartungen der Bundeswehr an die Kommunen. Außerdem geht es um Themen wie den flächendeckenden Sirenenausbau und mehr Ausstattung mit notwendigen Einsatzfahrzeugen und Gerät. Bei aller Anstrengung ist aber auch klar: Den Takt in der Zivilen Verteidigung muss der Bund vorgeben! Er verfügt über die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz in Verteidigungsfragen und muss zentral steuern, koordinieren und die rechtlichen Rahmenbedingungen aktualisieren. Es braucht klare Vorgaben und tragfähige Finanzierungsvereinbarungen. Das ist die Basis für die operative Umsetzung durch Länder und Kommunen.“ Die Innenministerkonferenz hält laut Herrmann Investitionen des Bundes in Höhe von mindestens 20 Milliarden Euro für notwendig.

Städte und Gemeinden als Schlüssel für Deutschlands Sicherheit

André Bodemann: „Die Verteidigung Deutschlands ist eine gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen gemeinsam Vorsorge für den ,worst case‘ treffen. Nur als Team aus militärischen und zivilen Verantwortungsträgern ist die Aufgabe der Verteidigung unseres Landes, unserer Freiheit, von Demokratie und unserer Werte leistbar. Dabei kommt es auch und gerade auf die Städte und Gemeinden an.“

Sicherheit für alle: Kommunen als Schlüssel zur Zivilen Verteidigung

Dr. Oliver Bär: „Die sicherheitspolitische Lage zeigt klar: Zivile Verteidigung ist heute eine zentrale staatliche Aufgabe – und sie entscheidet sich vor Ort in den Landkreisen und Kommunen. Dafür brauchen wir klare Zuständigkeiten, moderne Strukturen und eine enge Einbindung der kommunalen Ebenen. Und es gelingt nicht ohne eine verlässliche Finanzierung. Denn nur starke Kommunen garantieren einen wirksamen Bevölkerungsschutz für die Menschen im Land.“

Neues Landesamt für mehr Handlungsfähigkeit im Katastrophenschutz

Wolfgang Zacher: „Die Handlungsfähigkeit des Freistaats Bayern für Lagen des Katastrophenschutzes und der Zivilen Verteidigung haben wir mit der Einrichtung des Landesamts für Bevölkerungsschutz im Innenministerium zum 15. April erhöht. Der Katastrophenschutz als Basis für Zivilschutzlagen soll hierdurch gezielt vorangebracht und auch operativ gestärkt werden. Neben der Ausstattung der weit überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz setzen wir auf eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten, einem Ausbau der Aus- und Fortbildung im Bevölkerungsschutz und regelmäßige Übungen.“

(Quelle und Bild StMI PM 182b vom 12.06.2026)

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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 12. Juni 2026

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