

Die Regierung von Unterfranken hat dem Landkreis Aschaffenburg eine Zuwendung in Höhe von 60.060 Euro als staatliche Zuwendung für die Beschaffung eines Abrollbehälters- Sonderlöschmittel mit Schaum/CO2/Pulver für den Landkreis Aschaffenburg genehmigt. Die Zuwendung kann frühestens 2027 ausgezahlt werden.
Der Abrollbehälter-Sonderlöschmittel wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein stationiert.
Am Donnerstagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn um 18:19 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich bei Kilometer 228, kurz vor der Behelfszufahrt.
Bereits auf der Anfahrt war ein erheblicher Rückstau im Bereich der Kauppenbrücke erkennbar. Daher erfolgte die weitere Anfahrt der Einsatzkräfte über die Behelfszufahrt zur Einsatzstelle.
Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt verunfallt und mehrfach in die Leitplanke geprallt. Durch das Trümmerfeld auf der Fahrbahn musste die Autobahn während der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt werden.
Nach einer ersten Rücksprache mit dem Rettungsdienst bereiteten die Feuerwehrkräfte aufgrund der Verletzungen des Fahrers zunächst eine schonende Rettung vor. Diese war letztlich jedoch nicht erforderlich, sodass der Fahrer ohne größeren technischen Aufwand dem Rettungsdienst zugeführt werden konnte, vom Notarzt erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.
Zum Rettungsdiensteinsatz gehörten ein Rettungswagen der Malteser sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug des BRK-Kreisverbandes Aschaffenburg.
Die Freiwilligen Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn waren mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Zu den Aufgaben der Feuerwehr gehörten die Absicherung der Unfallstelle, die Unterstützung des Rettungsdienstes sowie die Reinigung der Fahrbahn.
Der Einsatz konnte nach etwa einer Stunde beendet werden.

Am 4. Juni 2026 wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff um 15:52 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 3 bei Kilometer 240 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Mercedes sowie ein Mazda mit Wohnanhänger in den Unfall verwickelt waren. Das Gespann stand quer zur Fahrbahn an der Mittelleitplanke. Zudem wurde ein auf dem Dach des Mazda befestigtes Elektrofahrrad durch die Wucht des Aufpralls herabgerissen und kam neben den Fahrzeugen zum Liegen.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, beseitigte Trümmerteile von der Fahrbahn und verbrachte die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge auf den Standstreifen. Dadurch konnte der Verkehr wieder zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Im weiteren Verlauf unterstützten die Einsatzkräfte die Bergungsunternehmen beim Verladen der Unfallfahrzeuge. Gegen 17:15 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Anschließend traten die Feuerwehren die Rückfahrt zu ihren Gerätehäusern an.
Unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Michael Edelmann waren insgesamt fünf Feuerwehrfahrzeuge und 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff im Einsatz.




Bilder und Text: FF Weibersbrunn




Mit der beigefügten Grafik möchte der DWD darauf hinweisen, dass das Potenzial für eine gefährliche Wetterlage nach aktuellem Stand der Modellprognosen gegeben ist. Der Inhalt der Grafik ist als ein erster Hinweis zu verstehen und stellt noch keine Warnung dar.
Bitte verfolgen Sie daher heute und morgen aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet (www.dwd.de, www.wettergefahren.de ) und in der WarnWetter-App des DWD.
Auf ein rundum gelungenes Festwochenende zum 150-jährigen Jubiläum kann die Freiwillige Feuerwehr Krombach gemeinsam mit zahlreichen Gästen, Helfern und Unterstützern zurückblicken. Über die Pfingsttage hinweg wurde das Jubiläum mit einem abwechslungsreichen Programm, vielen Begegnungen und beeindruckenden Höhepunkten gefeiert.
Den Auftakt machte am Samstagabend die Zeitreise-Party im Feuerwehrhaus. Mit passender Musik aus verschiedenen Jahrzehnten sorgte DJ N-DRE für beste Stimmung und einen gelungenen Start in das Jubiläumswochenende.
Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen, der musikalisch vom Musikverein Geiselbach begleitet wurde. Parallel dazu bot der Kreisfeuerwehrtag den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, moderne Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe zu besichtigen. Präsentiert wurden unter anderem das Tanklöschfahrzeug TLF 3000 der Freiwilligen Feuerwehr Kahl, das Waldbrandtanklöschfahrzeug TLF-WB der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein, das TLF 4000 der Feuerwehr Kleinkahl, das Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Laufach sowie der Schlauchwagen SW 2000 KatS der Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg.
Ein weiterer Höhepunkt war die Schauübung der Jugendfeuerwehr Krombach. Mit großem Engagement und bemerkenswerter Teamarbeit demonstrierten die Jugendlichen eine realitätsnahe Personenrettung aus einem Unfallfahrzeug. Von der Betreuung der verletzten Person über den Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte bis hin zur schonenden Rettung zeigten die jungen Feuerwehrleute eindrucksvoll einen vollständigen und professionellen Einsatzablauf.
Der Montag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Lambertus und Sebastian in Krombach. Für die feierliche Gestaltung und die begleitenden Worte dankt die Feuerwehr den beiden Pfarrern herzlich. Im Anschluss zog der Festzug mit musikalischer Begleitung des Musikvereins Krombach durch den Ort bis zur Krombachhalle.
Besonders ins Auge fiel dabei die historische Saug- und Druckspritze aus dem Jahr 1928, die von Pferden gezogen wurde. Mit viel Herzblut und unzähligen Arbeitsstunden hatten sechs Feuerwehrkameraden die historische Kutsche über mehrere Monate hinweg restauriert und damit ein echtes Stück Feuerwehrgeschichte bewahrt.
Für zusätzliche Begeisterung sorgte die historische Spritze der Partnerfeuerwehr aus Krombach-Kreuztal in Nordrhein-Westfalen. Mit kleinen Wasserfontänen entlang der Strecke bescherte sie den Zuschauerinnen und Zuschauern immer wieder eine willkommene Abkühlung und viele lachende Gesichter.
Die langjährige Freundschaft zwischen beiden Feuerwehren hat für die Krombacher Wehr einen besonderen Stellenwert und steht beispielhaft für gelebte Feuerwehrkameradschaft. Insgesamt waren 37 Kameradinnen und Kameraden aus Krombach-Kreuztal anlässlich des Jubiläums angereist, 34 von ihnen verbrachten sogar das gesamte Festwochenende in Krombach.
An der Krombachhalle durften Vorsitzende Katja Roth und Kommandant Dominik Korn neben den Grußworten der Festredner – Kreisbrandinspektor Georg Thoma, Landrat Dr. Alexander Legler, Landtagsabgeordnete Martina Fehlner, Bürgermeister Peter Seitz sowie den Vertretern aus Krombach-Kreuztal – auch zahlreiche Geschenke und Glückwünsche entgegennehmen.
Während der anschließende Frühschoppen weiterhin vom Musikverein Krombach musikalisch umrahmt wurde, fand zudem das Treffen der Alters- und Ehrenabteilungen des Landkreises statt.
Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ob Mitglieder des Feuerwehrvereins, Unterstützer aus dem Fußballverein oder zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer aus dem Ort – überall wurde tatkräftig mit angepackt.
Bedanken möchte sich die Feuerwehr außerdem bei allen teilnehmenden Feuerwehren, Vereinen, Gästen und Unterstützern aus Nah und Fern. Ein weiterer besonderer Dank gilt den rund 75 Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern, die mit ihren Spenden für ein außergewöhnlich großes und vielfältiges Kuchenbuffet sorgten.
„Danke für dieses besondere Jubiläum – auf die nächsten 150 Jahre!“















Mittwoch, 10. Juni 2026
18:00-19:00 Uhr, Onlinefortbildung
Referent Christoph Steger, Kreisbrandmeister Fachbereich Katastrophenschutz des Landkreises Schweinfurt
Angesichts zunehmender externer Risiken gewinnt die Sicherstellung verlässlicher Kommunikationsfähigkeit unter außergewöhnlichen Rahmenbedingungen zunehmend an Bedeutung. Ereignisse mit erheblichen Auswirkungen auf Energieversorgung und kritische Infrastrukturen machen deutlich, dass neben etablierten Kommunikationswegen belastbare Alternativlösungen erforderlich sind. Diese müssen flexibel an unterschiedliche Lagen sowie an Dauer und räumliche Ausdehnung von Krisen- und Notfallsituationen angepasst werden können.
Der Vortrag beleuchtet den systematischen Weg zur Etablierung einer Rückfallkommunikationslösung und zeigt auf, wie Kommunikationsfähigkeit auch unter Krisen- und Notfallbedingungen nachhaltig gewährleistet werden kann.
Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket als Anmeldebestätigung (ggf. Spamordner beachten) sowie den Zugangslink für den virtuellen Veranstaltungsraum.
Die Onlinefortbildung ist kostenfrei und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat (im Nachgang per E-Mail, an alle, die angemeldet sind und teilgenommen haben). Bitte tragen Sie Ihren vollständigen Vor- und Nachnamen bei der Anmeldung im digitalen Veranstaltungsraum ein!
Infos mit Link zur Anmeldung:
https://www.eventmanager-online.com/de/event/rueckfall-kommunikation-eigene-anforderungen-erkennen-loesungen-gestalten-1
Am Abend des 30.5.2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Schöllkrippen und Schneppenbach in die Vormwalder Straße in Schöllkrippen zu einem Brand alarmiert. Ein Nebengebäude in enger Bebauung stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im Vollbrand und hatte bereits in der Nähe geparkte PKWs beschädigt sowie die Fensterscheiben des benachbarten Wohnhauses zerstört. Sofort wurden zwei Trupps unter Atemschutz zum Löschangriff vorgeschickt, um weitere Beschädigungen zu verhindern und ein Ausbreiten der Flammen zu unterbinden. Weiterhin wurde ein Trupp zum Sichern des Nachbargrundstücks entsandt, da dort Gebäude direkt an das Brandobjekt angrenzten. Durch dieses zügige Eingreifen konnte das Feuer rasch eingedämmt werden und es fand keine weitere Brandausbreitung statt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die FF Hofstädten zur Unterstützung hinzu alarmiert.
Im Anschluss an die Löscharbeiten unterstützte die Feuerwehr die Kriminalpolizei bei der Ermittlung der Brandursache.
Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet und die Kräfte konnten zum Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft ins Feuerwehrhaus einrücken. In der Nacht fand noch eine Kontrolle der Einsatzstelle statt.
Dem Einsatzleiter Christian Kaltwasser, stellv. Kommandant der FF Schöllkrippen, standen rund 40 Feuerwehrleute in sieben Fahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandinspektor Georg Thoma unterstützte bei der Einsatzleitung. Zur Absicherung stand ein Rettungswagen aus Schöllkrippen bereit, musste jedoch nicht eingesetzt werden. Von Seiten der Polizei waren eine Streife sowie ein Ermittlungsteam der Kripo vor Ort.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Aus gegebenem Anlass sei noch ein Hinweis gestattet: Zahlreiche Schaulustige haben bei diesem Einsatz Fotos oder Videos aufgenommen. Dazu haben sie sich auch massiv dem Brandrauch ausgesetzt, um einen besseren Blick auf das Brandobjekt zu haben. Dieser Rauch beinhaltet giftige Stoffe, welche die Gesundheit schwer schädigen können, weshalb die Feuerwehrleute, die an der Gefahrenstelle arbeiten, schwere Atemschutzgeräte tragen. Wenn Sie in der Nachbarschaft zu einem Brandobjekt wohnen, schließen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Fenster und Türen. Wenn Sie nicht in der Nachbarschaft wohnen, dann halten Sie sich bitte von Einsatzstellen fern und behindern Sie nicht die Löscharbeiten oder bringen sich selbst unnötig in Gefahr.
(Text: Andreas Hausotter, stellv. Pressesprecher der Kreisbrandinspektion. Bilder: FF Schöllkrippen)