
Am Samstag, den 15. November 2025, veranstaltete das Fachreferat Kinderfeuerwehr nach längerer Pause wieder einen Kinotag für die Kinderfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg.
Der Einladung folgten 22 Kinderfeuerwehren mit insgesamt 331 Kindern und Betreuern ins Kinopolis Aschaffenburg. Ab 10:15 Uhr war Einlass und schon strömten die Kinder Richtung Kasse. Auch Kreisbrandrat Frank Wissel ließ es sich nicht nehmen und war anwesend.
Nachdem jedes Kind mit Getränk und Knabberzeug ausgestattet war, konnte mit etwas Verspätung um 11:30 Uhr der Film „Pumuckel und das große Missverständnis“ in zwei Kinosälen beginnen. Nach rund 98 Minuten öffneten sich die Türen und alle verließen mit einem Lächeln das jeweilige Kino und traten zufrieden ihre Heimreise an. Es hat allen sichtlich großen Spaß gemacht und die Kinder und die Betreuer waren der Meinung, so ein Kinotag muss unbedingt im nächsten Jahr wieder stattfinden.
Vielen Dank dem Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg für die supertolle finanzielle Unterstützung des Kinotages!
Ebenfalls bedanken wollen wir uns beim Kinopolis Aschaffenburg für die professionelle und sehr freundliche Abwicklung der Veranstaltung.
Wir kommen wieder!
(Text: Volker Hock; Bild: Jürgen Abt)
Für die im Jahr 2024 vom Landkreis beschafften Utility Transport Vehicle, kurz UTV (Nutzfahrzeug) samt Anhänger, veranstaltete die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg mit der Unterstützung von Friedolin Kerber (KBM Technik a.D.), Johannes Körner von der Feuerwehr Laufach und Manuel Spielmann (firetrux.com) ein Fahrertraining für Kräfte der Feuerwehren mit UTV, Johannesberg, Hemsbach und Heinrichsthal.
Am Samstag, dem 15.11.2025, trafen sich die Einsatzkräfte im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Winzenhohl.
Im Theorieteil wurde der Einsatzzweck der Fahrzeuge besprochen: diese sind beispielsweise für Kontingenteinsätze eingeplant und können dann per LKW an den Einsatzort transportiert werden. Innerhalb des Landkreises werden sie zu bestimmten Schlagworten oder auf Anforderung, z.B. bei Waldbränden oder Personensuchen, alarmiert und erreichen dann aus eigener Kraft die Einsatzstelle.
Danach fand eine Stoffsammlung mit anschließendem Gruppeninterview zu den Stichworten Fahrzeug, Gelände, Fahrer und gesetzlichen Grundlagen statt. Hier gab es regen Austausch der einzelnen Wehren und es konnte von unterschiedlichen Erfahrungen in den Einsätzen und Übungen der vergangenen Monate partizipiert werden.
Ergänzt von den Praxistipps der Kameraden Kerber und Körner, welche privat das gleiche UTV-Modell betreiben und den Hinweisen von Fahrlehrer Manuel Spielmann, konnten die Gedanken zusammengefasst und visualisiert werden, sodass die heute geschulten Fahrer die Inhalte als Multiplikatoren an den eigenen Standorten nutzen können.
Nach der Verlegung in den Schmerlenbacher Wald begann der Praxisteil mit fünf Stationen.
Station Selbstbergung
Zunächst wurde eine Selbstbergung an einer Steigung im Wald simuliert. Hier konnte sich jeder Teilnehmer einmal selbst mit der am Fahrzeug angebauten Winde selbst bergen.
Station Personentransport
Hier wurde der Fokus zunächst auf das Fahren auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen gelegt. Jeder Fahrer durfte jeweils den Parcours einmal als Fahrer, Beifahrer und als Person auf dem Anhänger absolvieren. Schotter, Schlamm, bergauf, bergab, Feldweg und Asphalt galt es zu erfahren.
Station schweres Gelände
Der Schmerlenbacher Wald ist durchzogen von tiefen Gräben und ordentlichen Steigungen. Hier sind auf kurzen Strecken zwischen 60 und 80 Höhenmeter zu überwinden. Steine, Wurzeln, Stämme, Äste, Schlammlöcher, scharfe Richtungswechsel und vieles mehr galt es während der Passagen zu bedenken und bewusst zu befahren. Die Zusammenarbeit mit dem Beifahrer und das händische Beseitigen von etwaigen Hindernissen führten hier zu professionellem Fahren.
Station Hohlweg
Als Abschluss wurde an einem steilen Hohlweg das bergauf und bergab Fahren trainiert. Grobe Steine, ausgewaschene Rinnen und kleinere Erdhügel forderten die Fahrer.
Beim Abschlussgespräch wurde neben der äußerst guten Verpflegung durch den Gasthof Sonne in Winzenhohl auch der sehr hohe Praxisanteil der Veranstaltung gelobt. Jedem Fahrer stand ausreichend Fahrzeit zur Verfügung. Es konnten neue Eindrücke mitgenommen und bekannte Fertigkeiten gefestigt werden.
Besonderer Dank geht an Jochen Jahres für das Mulchen der befahrenen Hänge, Ute Nagel vom Gasthof Sonne in Winzenhohl für die besten Schnitzelweck, auch an die Feuerwehr Winzenhohl für die Bewirtung im Gerätehaus und im Wald. Herzlichen Dank ebenfalls an Gerhard Renner, den Förster im Schmerlenbacher Wald, für die Erlaubnis, dort fahren zu dürfen!
(Textvorlage: Manuel Spielmann, Bilder: Sascha Rheker und Manuel Spielmann)










Am Samstag, den 15. November, fanden zeitgleich zwei wichtige Erste-Hilfe-Kurse für Kindernotfälle statt. Ziel dieser Kurse ist es, den Feuerwehrsanitätern grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in der Ersten Hilfe für Kinder zu vertiefen und aufzufrischen, um im Notfall schnell und angemessen reagieren zu können.
Der erste Kurs wurde bei der Feuerwehr Kahl abgehalten. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung zu lernen, wie sie in verschiedenen Notfallsituationen Hilfe leisten können. Die Ausbilderin des BRK KV Aschaffenburg erklärte anschaulich die Grundlagen der Ersten Hilfe bei Kindernotfällen, darunter die Betreuung verletzter Personen, die Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen sowie den richtigen Umgang mit Verbrennungen und anderen Verletzungen. Neben den theoretischen Inhalten konnten die Teilnehmer das Erlernte in praktischen Übungen anwenden.
Der zweite Kurs fand bei der Feuerwehr Wasserlos statt und war identisch aufgebaut. Auch hier wurden den Feuerwehrsanitätern wichtige Aspekte der Ersten Hilfe bei Kindernotfällen vermittelt, mit einem besonderen Fokus auf altersgerechte Ansätze. Die Erste-Hilfe-Ausbilderin Susanne Laske leitete diesen Kurs.
Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, dass diese Erste-Hilfe-Kurse ein großer Erfolg waren. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltungen nicht nur mit neuem Wissen, sondern auch mit einem gestärkten Selbstbewusstsein im Umgang mit Notfallsituationen bei Kindern.
Alle durch den Kreisfeuerwehrverband angebotenen Erste-Hilfe-Kurse-Kind werden durch die Kostenübernahme der Verpflegung bezuschusst. Die nächste und letzte Fortbildung „Erste Hilfe am Kind“ für das Jahr 2025 findet im Dezember statt und ist aufgrund des großen Interesses bereits ausgebucht.
(Text: Tobias Brinkmann; Fotos: Tobias Brinkmann, Alexander Reuß)
Ausbilder gaben den Teilnehmern wertvolle Tipps und Tricks aus ihrer langjährigen Praxiserfahrung weiter.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es direkt in den praktischen Teil über. Besonders hervorgehoben wurde hierbei die Bedeutung des richtigen Equipments. So wurde den Teilnehmern gezeigt, dass der Einsatz eines formstabilen Schlauchs an der Tauchpumpe den Wassertransport aus einem Keller erheblich erleichtert. Auch der Einsatz von leichteren C-Druckschläuchen anstelle von B-Druckschläuchen wurde als praxisnahe Lösung demonstriert, um mehr Wendigkeit und Effizienz zu gewährleisten.
Ein weiterer wichtiger Punkt war der Umgang mit Restwasser in überfluteten Kellern. Den Teilnehmern wurde vermittelt, dass durch kleine Modifikationen an der Pumpe das Wasser bis auf einen Stand von nur einem Zentimeter abgepumpt werden kann – eine Lösung, die im Einsatzfall von großer Bedeutung sein kann.
„Ein sehr gelungenes Seminar, bei dem alle Teilnehmer wichtige Erkenntnisse für den Einsatzfall mitgenommen haben.
(Quelle und Bilder FF Daxberg)










Die Winterzeit steht vor der Tür und der erste Frost wird bald kommen. Höchste Zeit zu prüfen, ob am und im Feuerwehrhaus alles winterfest ist. Besondere Aufmerksamkeit benötige die technischen Geräte, damit sie bei jeder Witterung einwandfrei funktionieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf solchen Geräten und Einrichtungen, die in der Feuerwehrpraxis mit Wasser in Berührung kommen. Wie sieht es mit der Winterbereifung für die Feuerwehrfahrzeuge aus? Liegen die zusätzlichen Gleitschutzketten bereit? Ist der Räum- und Streudienst Schneeräumdienst auf dem Feuerwehrgelände geregelt?
Viele Informationen, die dabei helfen, dass die Feuerwehr gut durch den Winter kommt, sind aus dem Merkblatt FEUERWEHR IM WINTER zu entnehmen, welches hier heruntergeladen werden kann:
Merkblatt_Feuerwehr_im_Winter.pdf
Wir helfen bei jedem Wetter, gute und rechtzeitig Vorbereitung ist der Schlüssel zum Einsatzerfolg!



Am Donnerstag, den 13.11.2025, pflanzte die Freiwillige Feuerwehr Großostheim gemeinsam mit den drei Feuerwehrvereinen aus Großostheim, Pflaumheim und Ringheim einen Gedächtnisbaum auf dem Gelände der Feuerwehr in der Großostheimer Straße. Der Baum - ein Feldahorn - dient zum Andenken an alle verstorbenen Feuerwehrleute. Bereits vor einiger Zeit entstand der Wunsch, eine gemeinsame Gedenkstätte als Ort der Erinnerung auf dem Feuerwehrgelände zu errichten.
Neben dem Gedächtnisbaum als zentraler Ort für alle verstorbenen Feuerwehrleute ist auch geplant, noch in den Wintermonaten eine ansprechende Gedenktafel mit den Namen der Verstorbenen im Vereinsraum des Feuerwehrhauses zu errichten. Ein detaillierter Plan dafür liegt bereits vor, seit einigen Wochen laufen auch konkrete Arbeiten.
Eine große Zahl aktiver Einsatzkräfte und Vereinsmitglieder versammelte sich zu diesem Anlass um 18 Uhr am Feuerwehrhaus. Die rund 60 Anwesenden lauschten zunächst einer sehr treffende Rede, ehe der heimische Baum im Anschluss von den Einsatzkräften im Bereich der Zufahrt zum Feuerwehrhaus gesetzt und mit Erde beigefüllt wurde. In der Ansprache wurde natürlich auch dem am 06.11.2025 plötzlich verstorbenen Feuerwehrkameraden Rolf Schrötter gedacht und das Beileid und Mitgefühl gegenüber seiner Familie ausgesprochen. Seine Beisetzung findet am Freitag, 21.11.2025 um 10:00 Uhr auf dem Friedhof in Wenigumstadt statt.
Nach dem offiziellen Teil gab es für alle Anwesenden die Gelegenheit, in gemütlicher Runde im Vereinsraum einzukehren und über Erinnerungen von früher zu schwelgen.
Das Datum war nicht zufällig gewählt. Denn genau fünf Jahre zuvor, am 13.11.2020, verstarb der damals erst 48-jährige Kommandant der Großostheimer Feuerwehr Dr. Thomas Domanig. Bereits am Morgen versammelten sich daher die Vertreter der Vereine und der Feuerwehr am Grab ihres ehemaligen Kommandanten und legten dort einen Kranz der Erinnerung nieder.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)

