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Schwerer Unfall auf der A3 im Rahmen eines Polizeieinsatzes – Feuerwehr befreit eingeschlossene Person

Am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hösbach, Goldbach, Laufach und Waldaschaff zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3 (Fahrtrichtung Frankfurt) an der Anschlussstelle Hösbach-Industriegebiet alarmiert.

Vor Ort waren im Rahmen eines Polizeieinsatzes zwei Fahrzeuge miteinander kollidiert und schwer verunfallt. Bei einem der beteiligten Fahrer war eine technische Rettung mittels hydraulischer Rettungsgeräte erforderlich.

Der Fahrer eines Mercedes wollte sich auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg einer polizeilichen Kontrolle entziehen. Das Fahrzeug verließ bei Weibersbrunn die Autobahn, wendete und fuhr anschließend wieder in Richtung Frankfurt auf. An der Anschlussstelle Hösbach kam der 29-Jährige von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Hyundai eines 46-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser in seinem Fahrzeug eingeschlossen.

Während die ersten Einsatzkräfte die technische Rettung vorbereiteten, wurden die beiden Insassen des zweiten PKW zunächst von Feuerwehrsanitätern und anschließend von der BRK-Bereitschaft Hösbach sowie dem Rettungsdienst betreut. Nach kurzer Zeit konnte die eingeschlossene Person in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst mittels hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug befreit werden.

Alle drei Patienten wurden anschließend in Krankenhäuser transportiert.

Neben der Sicherstellung des Brandschutzes und der Absicherung der Einsatzstelle gegen den Verkehr unterstützte die Feuerwehr die Polizei und einen Sachverständigen bei der Unfallaufnahme und bereinigte anschließend die Fahrbahn von Trümmern.

Insgesamt standen Einsatzleiter Stefan Becker, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Hösbach, 47 Einsatzkräfte mit 9 Fahrzeugen zur Verfügung. Unterstützt wurde er von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Laske.

Vom Rettungsdienst waren unter der Leitung des Einsatzleiters Rettungsdienst, Andreas Kaupert (BRK), ein Notarzt, je ein RTW der Malteser und Johanniter, ein N-KTW der BRK-Bereitschaft Sailauf sowie die BRK-Bereitschaft Hösbach vor Ort.

Der Einsatz war nach etwa drei Stunden für alle Einsatzkräfte beendet.

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Text/Bilder: Freiwillige Feuerwehr Hösbach; Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 06. Februar 2026

Ausgedehnter Schuppenbrand in Bessenbach – 17-Jähriger schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Bessenbach, 05. Februar 2026 – Am Donnerstagabend kam es in Oberbessenbach zu einem ausgedehnten Schuppenbrand auf einem landwirtschaftlich genutzten Anwesen, bei dem ein 17-jähriger Jugendlicher schwere Brandverletzungen erlitt. Der Schwerverletzte musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Verbrennungsklinik geflogen werden.

Die Feuerwehr Bessenbach wurde gemeinsam mit dem zuständigen Kreisbrandmeister Marco Eich um 20:22 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B3 im Freien – Am Gebäude“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sowie Flammenschein weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Schuppen bereits in Vollbrand.

Aufgrund der Ausdehnung des Brandes, der unmittelbaren Nähe zu weiteren Wohngebäuden sowie einer nahegelegenen Stallung wurde das Einsatzstichwort wenige Minuten später auf „B4 im Gebäude – ausgedehnt / hoch bis 6. OG“ erhöht. In der Folge wurde unter anderem die Feuerwehr Haibach sowie mehrere Mitglieder der Kreisbrandinspektion an die Einsatzstelle alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen kam es im Inneren des Schuppens vermutlich zu einer Verpuffung. Dabei erlitt der 17-Jährige schwere Brandverletzungen. Zwei weitere Jugendliche wurden leicht verletzt und vor Ort notärztlich, jedoch ambulant, versorgt.

Die Feuerwehr Bessenbach begann unmittelbar nach dem Eintreffen mit umfangreichen Löschmaßnahmen. Mehrere Trupps unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung vor. Das Feuer breitete sich rasch aus und drohte auf angrenzende Gebäude überzugreifen. Oberste Priorität hatte daher der Schutz der umliegenden Wohnhäuser sowie der Stallungen. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden. Mehrere Strahlrohre kamen zum Einsatz, um den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Schuppen einsturzgefährdet war, erfolgte die Brandbekämpfung ausschließlich von außen. Parallel dazu leuchtete die Feuerwehr einen nahegelegenen Sportplatz für die Landung des Rettungshubschraubers aus.

Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bessenbach und Haibach im Einsatz. Die Einsatzleitung lag bei Kommandant Martin Gadau von der Feuerwehr Bessenbach. Unterstützt wurde er unter anderem von Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie weiteren Kräften der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.

Seitens des Rettungsdienstes befanden sich zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst der Malteser, Florian Ewald, an der Einsatzstelle. Auch Landrat Dr. Alexander Legler und der 1. Bürgermeister der Gemeinde Bessenbach, Christoph Ruppert, machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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Text/Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg; Feuerwehr Bessenbach

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 06. Februar 2026

Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer Stiftung

Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander

Die Ausschreibung für den Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer Stiftung ist gestartet! Unter dem Motto „Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander“ werden in diesem Jahr wieder herausragende Projekte, Initiativen und Organisationen aus Bayern und der Pfalz ausgezeichnet, die mit innovativen Ideen und großem Engagement das Miteinander in ihrer Gemeinschaft stärken.

Gesucht werden Initiativen, Organisationen, Schulen und Projekte mit Vorbildcharakter, die neue Wege im Ehrenamt gehen, kreative Zusammenarbeit fördern, neue Mitglieder gewinnen und eine offene Willkommenskultur leben. Ob Kampagne oder einmalige Aktion – entscheidend ist, wie Tradition und Wandel nachhaltig verbunden werden. Bewerbungen aus allen Bereichen bürgerschaftlichen Engagements sind willkommen.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online – entweder über die eigene Organisation oder über die Stadt bzw. Gemeinde, in der das Projekt stattfindet. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger übernimmt eine unabhängige Jury. Die Gewinner werden im Frühjahr informiert, die Preisverleihungen finden regional statt.

Für den Ehrenamtspreis 2026 werden insgesamt 45.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Acht Preisträger aus den bayerischen Regierungsbezirken und der Pfalz erhalten jeweils 5.000 Euro. Darüber hinaus vergibt die Jury Publikumspreise in Höhe von insgesamt 5.000 Euro an vier ausgewählte Projekte.

„Mit dem Ehrenamtspreis möchten wir das vielfältige Engagement in Bayern und der Pfalz sichtbar machen und neue Impulse für ein modernes, zukunftsfähiges Ehrenamt setzen“, so Isabel Stier, Geschäftsführerin der Versicherungskammer Stiftung.

Für weitere Informationen und zur Einreichung von Bewerbungen besuchen Sie bitte die Website:
https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/ehrenamtspreis/ehrenamtspreis-2026/ausschreibung/

Download eines Flyers zum Ehrenamtspreis 2026:
Ehrenamtspreis_2026_Flyer.pdf

(Quelle PM der Versicherungskammer Stiftung)

Ehrenamtspreis 2026

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

DGUV Information „Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher“

Die Anzahl von Elektrofahrzeugen im Straßenverkehr nimmt stetig zu. Laut Kraftfahrtbundesamt waren im Januar 2025 in Deutschland rund 2,5 Mio. Elektroautos und Hybridfahrzeuge zugelassen. Das entspricht einer Steigerung von 17,2 Prozent bei Elektro- und 5 Prozent bei Hybridfahrzeugen innerhalb eines Jahres. Es wird deshalb immer wahrscheinlicher, dass solche Fahrzeuge auch an Unfällen beteiligt sind. Worauf Rettungskräfte bei Lösch- und Rettungsarbeiten achten müssen, fasst die DGUV Information 205-022 zusammen, die jetzt mit Beteiligung des Deutschen Feuerwehrverbandes, mehrerer Feuerwehren und zahlreicher Feuerwehrschulen, Forschungsinstitute und weiterer Einrichtungen überarbeitet wurde.
 
Die DGUV Information „Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher“ (https://tinyurl.com/dguv-elektro-information) beschreibt Einsatzgrundsätze sowie Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit im Umgang mit verunfallten oder brennenden Elektrofahrzeugen. Außerdem werden die Grundlagen im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr bei der dazugehörigen Ladeinfrastruktur vorgestellt.
 
Eine übersichtliche Zusammenfassung der empfohlenen Maßnahmen bei diesen besonderen Lösch- und Rettungsarbeiten wird auch in Form einer kompakten Taschenkarte (https://tinyurl.com/dguv-elektro-taschenkarte) angeboten. Das Gefährdungspotenzial, das bei Unfällen und Bränden von Elektrofahrzeugen ausgeht, ist für Einsatzkräfte nicht größer als das von konventionellen Fahrzeugen. Aber die Gefahren verändern sich. Während potenziell brandbeschleunigende Schmier- und Kraftstoffe entfallen, müssen Rettungskräfte nun mit Hochvoltspeichern umgehen, die in der Regel aus Lithium-Ionen-Batterien bestehen.
 
„Die Bekämpfung eines Hochvolt-Speicherbrandes erfordert besondere Kenntnisse und unter Umständen auch eine angepasste Einsatztaktik“, sagt Tim Pelzl, Leiter des Fachbereichs Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der DGUV. „So ist zum Beispiel ein Brand im Inneren eines Hochvoltspeichers meist schwer zu erreichen und es kann zur Freisetzung von Gefahrstoffen kommen, die unter anderem giftig und brennbar sind.“ Die DGUV Information beschreibt deshalb Schritt für Schritt, wie Elektrofahrzeuge identifiziert und die Gefahrensituation an der Unfallstelle eingeschätzt werden können. Erläutert wird auch, wie Rettungskräfte Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Personenrettung unter Beachtung der eigenen Sicherheit und Gesundheit durchführen können.

(Quelle DFV und DGUV)

DGUV Information 205 022
Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

DFV: „Ehrentag“ für Ehrenamt am 23. Mai - Förderungen für Aktionen beantragen

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist starker Partner der Feuerwehren

„Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Am Geburtstag unserer Verfassung packen deshalb alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt“ – so erklärt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Gedanken hinter dem ersten deutschlandweiten Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026. Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), begrüßt die Initiative ausdrücklich. Er war auch durch eine Podiumsdiskussion und ein direktes Gespräch mit dem Bundespräsidenten in die Initialisierung der Veranstaltung eingebunden. „Wir nehmen den Impuls des Bundespräsidenten gerne auf und werden die Gelegenheit nutzen, das wichtige Engagement der Freiwilligen Feuerwehren für die Gesellschaft zu betonen“, so der DFV-Präsident. Ziel des Programms ist es, Engagement sichtbar zu machen, Menschen zusammenzubringen und den Ehrentag vor Ort lebendig zu gestalten.

Der Ehrentag wird auf Initiative und unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) umgesetzt. Freiwillige Feuerwehren können sich mit kleinen und großen Aktionen an der deutschlandweiten Mitmach-Kampagne beteiligen. Die Events können unter https://www.ehrentag.de/ eingetragen und angekündigt werden. Dort gibt es auch Vorlagen etwa für die Werbung in den sozialen Medien.

Der Aktionszeitraum ist vom 16. bis 31. Mai 2026 rund um den 77. Geburtstag des Grundgesetzes angesetzt. Über die DSEE ist hierbei für Aktionen auch eine Förderung von bis zu 500 Euro möglich: Für die Förderung bewerben können sich Einzelpersonen, die im Namen von gemeinnützigen Organisationen oder Städten, Gemeinden oder Landkreisen eine Idee für eine gemeinwohlorientierte Aktion einreichen. „Bewerbungen können fortlaufend über das Förderportal der DSEE eingereicht werden, bis die zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft sind, spätestens jedoch bis zum 31. Mai 2026“, informiert die DSEE. Zur Beantragung geht es unter https://www.ehrentag.de/foerderprogramm/. Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe #DSEEerklärt gibt es weitere Informationen und Tipps in mehreren virtuellen Kurzseminaren.

DSEE als starker Partner für Feuerwehren

Menschen für das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen, ist das eine, sie zu halten das andere. Die Freiwilligen Feuerwehren Deutschlands haben hierzu zahlreiche Methoden entwickelt. Auch um sie zu unterstützen, bietet die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt seit ihrer Gründung 2020 verschiedenste Möglichkeiten an, um das Ehrenamt besser zu organisieren. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse ist seit 2025 Mitglied des DSEE-Stiftungsrates und sieht große Überschneidungen mit den Feuerwehren:

- #DSEEerklärt behandelt in kostenfreien Online-Seminaren auch zahlreiche weitere Themen, die für Feuerwehren und deren Angehörige interessant sind: Von Organisationsentwicklung und Wissensmanagement über Fundraising und Haftungsrisiken bis hin zum Umgang mit Social Media und Mitgliederbindung reicht derzeit das Angebot. Die Anmeldung ist unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/dseeerklaert/ möglich.

- Die Expertise der Stiftung kann durch die Feuerwehren auch für weitere Förderungen genutzt werden: So erklärt die DSEE nicht nur eigene Förderprogramme wie „transform D“ oder „100xDigital“, sondern auch den Zugang zu weiteren zivilen oder staatlichen Förderprogrammen, die zum jeweiligen Engagement passen. Es lohnt sich, hierzu einen Überblick zu gewinnen.

- Zum Thema Schutz- und Präventionskonzepte ist der Leiter des DFV-Fachausschusses Sozialwesen, Thomas Wittschurky, Mitglied im „Soundingboard“ des DSEE-Netzwerks. Hier informierte er über die entsprechende Facharbeit des Deutschen Feuerwehrverbandes und tauschte sich mit Repräsentanten von 19 Organisationen über entsprechende Maßnahmen aus.

Informationen zur Stiftung und deren Angeboten gibt es unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/.

(Quelle DFV PM Nr. 8/2026 vom 05.02.2026)

Foerderprogramm Ehrentag
DFV


Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

Fortbildung des Arbeitskreises PSNV-E zum Thema „Kommunikation mit Suizidanten“

Der Arbeitskreis PSNV-E führte kürzlich eine Fortbildung zum Thema „Kommunikation mit Suizidanten“ durch, bei der Herr Sutter als Referent gewonnen werden konnte. Sutter, Kriminalhauptkommissar, hat seine Expertise besonders in seiner langjährigen Tätigkeit in der Verhandlungsgruppe der Polizei gesammelt und brachte wertvolle Erfahrungen in die Veranstaltung ein. Zu dieser Fortbildung konnte KBM Tobias Brinkmann neben dem Referenten Andreas Sutter die eigenen Teilnehmer der PSNV-E Gruppe und Kollegen des PSNV-E Teams aus dem Landkreis Miltenberg begrüßen.

Sutter berichtete, dass sich jährlich etwa 10.000 Menschen in Deutschland das Leben nehmen – eine Zahl, die relativ stabil bleibt, sowohl in Jahren mit etwas höheren als auch mit etwas niedrigeren Fallzahlen. Im Jahr 2024 verzeichnete das Statistische Bundesamt (Destatis) 10.372 Suizidentodesfälle. Besonders auffällig ist die Verteilung, die zeigt, dass rund 71,5 % der Betroffenen Männer und nur 28,5 % Frauen sind. Suizid betrifft alle Altersgruppen, und gerade in der Gruppe der unter 25-Jährigen liegt die Zahl jährlich bei etwa 800 bis 900 Fällen.

Die Gründe für einen Suizid sind äußerst vielfältig und können kaum allgemeingültig zusammengefasst werden. Dennoch zeigen sich die Anzeichen in vielen Fällen als ähnlich. Es gibt häufig einen oder mehrere „Hilferufe“, die jedoch oft nicht erkannt oder ernst genommen werden. Viele hilfesuchende Personen finden leider nicht die Unterstützung, die sie benötigen.

Ein erster und entscheidender Schritt zur Hilfe besteht darin, Signale zu erkennen und ernst zu nehmen. Es ist wichtig, für den Betroffenen da zu sein, ihm zuzuhören und Zeit zu schenken.

Sutter stellte auch wichtige Punkte vor, die es zu beachten gilt, um mit suizidgefährdeten Personen zu sprechen. Während das Gespräch in der Regel Aufgabe der Polizei ist, liefert das Hintergrundwissen auch für Fachkräfte im Einsatz wichtige Aspekte, die eine Unterstützung und Zusammenarbeit erleichtern.

Am 10. September ist der Tag der Welt-Suizid-Prävention. Dieser Tag, in dem Aufklärungsarbeit besonders dargestellt wird, ist in der Gesellschaft kaum bis gar nicht bekannt. Das Thema „Suizid“ wird nach wie vor tabuisiert in unserer Gesellschaft. Leider haben viele Hilfesuchende oft keinen Zugang zu adäquaten Unterstützungsmöglichkeiten, Therapieangeboten oder freien Plätzen. Es ist dringend notwendig, über diese Themen aufzuklären und den Austausch darüber zu fördern, um die Hilfe für Betroffene zu verbessern. Denn die Anzahl derer, die sich das Leben jährlich nehmen, übersteigt die Anzahl derer, die bei Verkehrsunfällen ihr Leben verlieren um mehr als das Vierfache.

Für die Teilnehmer war es eine sehr interessante Fortbildung und ein Blick über den Tellerrand für ihre eigene Arbeit als PSNV-E Kräfte. Als Dankeschön überreichte KBM Brinkmann an Andreas Suttner ein kleines Präsent. Er dankte zudem der Freiwilligen Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

(Quelle und Bilder KBM Tobias Brinkmann)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

Brand in Sommerkahl-Vormwald – schneller Feuerwehreinsatz verhinderte einen Übergriff von einem Brand auf der Terrasse auf das ganze Wohnhaus

Am 03.02.2026 wurden gegen 22:20 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Sommerkahl-Vormwald und Schöllkrippen, der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie der Rettungsdienst zu einem Gebäudebrand in die Bergstraße im Sommerkahler Ortsteil Vormwald alarmiert.
 
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte wurde bei der Erkundung ein größeres Feuer auf der Terrasse festgestellt, das bereits begann auf das Wohngebäude überzugreifen. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch drei Personen im Gebäude.

Zwei Trupps unter Atemschutz rückten zur Terrasse und in das Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Dank des raschen Eingreifens konnten die Personen aus dem Gebäude geholt und das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Nach weiteren Nachlöscharbeiten und Kontrollen konnte zeitnah „Feuer aus“ gemeldet werden. Die aus dem Gebäude geretteten Bewohner wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung bzw. Abklärung übergeben.
 
Auch eine zu Anfang vermisste Katze konnte das Gebäude unbeschadet verlassen.
 
Die Feuerwehreinsatzleitung lag bei Kommandant Florian Crössmann von der FF Sommerkahl-Vormwald. Ihm standen aus den beiden alarmierten Feuerwehren insgesamt 35 Feuerwehrkräfte zur Verfügung. Er wurde bei seiner Arbeit von Kreisbrandinspektor Georg Thoma unterstützt. Auch der Sommerkahler Bürgermeister Albin Schäfer machte sich persönlich ein Bild von der Lage.
 
Ein durch die Hitze bereits geborstenes Fenster wurde durch die Feuerwehr mit einer Plane verschlossen.
 
Die ebenfalls anwesende Polizei nahm die weiteren Ermittlungen zur Brandursache auf.
 
Die Freiwillige Feuerwehr Sommerkahl-Vormwald bedankt sich bei allen am Einsatz beteiligten Kräften für die reibungslose Zusammenarbeit.
 
(Quelle und Bilder FF Sommerkahl-Vormwald)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

Verkehrsunfall im Großostheimer Ortsteil Wenigumstadt

Am 03.02.2026 ereignete sich gegen 21.30 Uhr im Rosenbergweg im Großostheimer Ortsteil Wenigumstadt ein Verkehrsunfall. Der Rosenbergweg ist eine Nebenstrecke über die Wenigumstadter Aussiedlerhöfe in Richtung Mömlingen in der Verlängerung der Balduinistraße und liegt außerhalb der Ortsbebauung.

Der erste Notruf landet zunächst bei der Leitstelle in Dieburg, da wegen der Nähe zur Landesgrenze das Handy des Notrufenden in eine Mobiltelefonzelle in Hessen eingelockt war. Der Notruf wurde sofort an die zuständige Leitstelle Bayer. Untermain weitergegeben, die für den Verkehrsunfall die notwendigen Einsatzkräfte alarmierte.

Die Feuerwehr Großostheim rückte mit dem Einsatzleitwagen (ELW 1), dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) und dem Rüstwagen (RW) und die Feuerwehr Wenigumstadt mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) und dem Mannschaftstransportwagen (MTW) zur Einsatzstelle aus.

Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr und des ebenfalls alarmierten Rettungsdienst fanden einen auf dem Dach liegenden PKW vor, der sich überschlagen hatte.

Der Fahrer war alleine im seinem Fahrzeug und hatte sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte bereits selbst aus dem Unfallfahrzeug befreit. Er wurde nach einer Erstversorgung Vorort durch den Rettungsdienst zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Feuerwehren aus Großostheim und Wenigumstadt sicherten die Unfallstelle ab, leuchten diese aus, nahmen die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf und reinigten abschließend die Unfallstelle.

Bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen war die Nebenstrecke nach Mömlingen an der Unfallstelle gesperrt. Die verkehrsregelnden Maßnahmen wurden von der Feuerwehr durchgeführt.

(Quelle und Bilder FF Großostheim und FF Wenigumstadt)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 469 bei Großostheim - Dank der Firma Umtec

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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

Freier Lehrgangsplatz Aufbaulehrgang für Führungskräfte Eisenbahn vom 09.03. - 11.03.2026

Wir haben einen freien Lehrgangsplatz für den Lehrgang Aufbaulehrgang für Führungskräfte Eisenbahn vom 09.03. - 11.03.2026 an der Feuerwehrschule in Geretsried.

Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder per Whatsapp.

Geschrieben von: KBR Frank Wissel
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

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