






Eine auffällige milchige Trübung der Dammbach hat am Samstagabend, 08. August 2026, gegen 17:17 Uhr einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Ein aufmerksamer Bürger, der den Bach täglich sieht, hatte die ungewöhnliche Verfärbung des ansonsten klaren Gewässers bemerkt und über den Feuerwehrnotruf 112 die Einsatzkräfte verständigt.
Bei der Erkundung durch die Feuerwehr zeigte sich, dass sich die milchige und trübe Verfärbung über einen größeren Abschnitt der Dammbach erstreckte. Die Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin den Bachlauf und suchten nach einer möglichen Ursache. Augenscheinlich konnte dabei keine Ursache für die Trübung festgestellt werden.
Nach Rücksprache mit der Gemeinde, deren Zweiter Bürgermeister Kevin Krott ebenfalls vor Ort war, wurde das weitere Vorgehen abgestimmt. Vorsorglich brachte die Feuerwehr eine Ölsperre in die Dammbach ein. Parallel wurde der Bereitschaftsdienst des Landratsamtes Aschaffenburg (Wasserwirtschaftsamt) hinzugezogen.
Ein Mitarbeiter des Landratsamtes kam zur Einsatzstelle und entnahm eine Wasserprobe zur weiteren Untersuchung. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Verunreinigung beziehungsweise Trübung bereits weitgehend verflüchtigt. Die weitere Bewertung des Vorfalls und die Klärung der Ursache liegen bei der zuständigen Behörde.
Die Freiwillige Feuerwehr Dammbach war mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften unter der Leitung ihres Kommandanten Benjamin Schäfer im Einsatz. Der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann war ebenfalls vor Ort und unterstützte die Einsatzleitung.

Am Donnerstag, den 06.08.2026 führten die Freiwillige Feuerwehr Großostheim und die Freiwillige Feuerwehr aus dem Ortsteil Wenigumstadt auf dem Gelände des Verkehrslandeplatzes Aschaffenburg-Großostheim, der sich in Großostheim in der Babenhäuser Straße befindet, einer ihrer jährlichen Gemeinschaftsübungen durch.
Träger des Verkehrslandeplatzes ist ein Zweckverband. Er wird vom Flugsportclub Aschaffenburg-Großostheim betrieben und besitzt eine 840 m lange Asphaltbahn mit Nachtflugbefeuerung und eine fast ebenso lange Graslandebahn sowie Tankmöglichkeiten. Der Flugplatz ist für Luftfahrzeuge aller Art bis 5700kg zugelassen. Auf dem Flugplatzgelände sind diverse Flugzeughallen und unter anderem mehrere Unternehmen beheimatet. Die Bundespolizei nutzt für Bereitstellungen von Polizeihubschrauber einen Teil des Platzes. Der Flugplatz dient dem Flugsport genauso wie dem Geschäftsreiseverkehr. Ebenso kann nach vorheriger Anmeldung der Verkehrslandeplatz als Zollflugplatz genutzt werden.
Als Übungsszenario wurde ein Brand in einer der Flugzeughallen angenommen. Die an der Übung beteiligten rund 50 Feuerwehrkräfte fanden eine Flugzeughalle vor, die vollständig mit Kunstnebel verraucht worden war. Zügig konnten von eingesetzten Atemschutztrupps die drei vermissten Personen (Übungspuppen) gefunden und gerettet und die Brandbekämpfung durchgeführt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim war mit sieben Feuerwehrfahrzeugen und die Wenigumstädter Feuerwehr mit zwei Feuerwehrfahrzeugen bei der Übung auf dem Verkehrslandeplatz vor Ort.
Insbesondere wegen dem Flugbetrieb mit derzeit mehr als 30.000 Starts und Landungen pro Jahr, aber auch wegen der gelagerten Treibstoffe und der zahlreichen Flugzeughallen geht vom Verkehrslandeplatz ein erhöhtes Gefahrenpotential aus. Daher ist dort ein für die auf dem Platz zugelassenen Luftfahrzeuggrößen geeignetes Löschfahrzeug stationiert, das als Vorausfahrzeug vor allem mit einer Schaum- und einer Pulverlöschanlage ausgestattet ist und bei einem Flugunfall durch erste Maßnahmen wirkungsvoll den Zeitraum überbrücken soll, bis die Feuerwehr am Einsatzort eintrifft. Das Fahrzeug wird vom anwesenden Platzpersonal des Verkehrslandeplatzes besetzt und steht daher mit den Freiwilligen Feuerwehren in Großostheim nicht in Zusammenhang. Dennoch sind gegenseitige Kenntnis und gelegentliche Übungen zielführend und bereiten gut auf einen Ernstfall vor.
Die Großostheimer Feuerwehren bedanken sich beim Flugsportclub Aschaffenburg-Großostheim für die Bereitstellung des Übungsgeländes und -gebäudes und für den reibungslosen Ablauf.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)





Am Dienstag, den 04.08.2026 hat der Sommerkahler Gemeinderat die Beschlüsse für das örtlich notwendige Baurecht am geplanten Standort für das neue Feuerwehrhaus gefasst.
Einstimmig wurde die notwendige, vierte Änderung des Flächennutzungsplans (F-Plan) beschlossen und im Anschluss erfolgte ebenfalls einstimmig der notwendige Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan (B-Plan) "Feuerwehrhaus - Grünabfallplatz".
(Bild Pixabay)















Auf der Grundlage des „Alarmplans Main – Gewässerökologie“ löst die Regierung von Unterfranken am 06.08.2026 aufgrund hoher Wassertemperaturen die Warnstufe „Warnung“ für den Meldebereich 1, der sich von der Landesgrenze nach Hessen bei Kahl (Main-km 66,6) bis Würzburg (Main-km 252,3) erstreckt, aus. Der Meldebereich 2, der von Würzburg Richtung Bamberg (Flusskilometer 252,3 bis 384,2) reicht, befindet sich in der Vorwarnstufe aufgrund der angestiegenen Wassertemperatur. Der Abfluss nimmt ab, befindet sich aber noch im Bereich der Vorwarnung. Die Sauerstoffwerte sind im gesamten Main bislang noch unkritisch.
Aufgrund der zunehmend heißen Tage und warmen Nächte hat sich der Main vor allem im Großraum Würzburg/Erlabrunn/Kitzingen wieder stärker erwärmt, was sich auf den gesamten unteren Main auswirkt. Im 3-Stundenmittel liegt die Wassertemperatur in diesem Meldebereich zwischen 26 und 27 °C, in Erlabrunn wurden Spitzen bis 27,8 °C erreicht. Zwischen Bamberg und Kitzingen sind die Wassertemperaturwerte etwas über 25 °C gestiegen und noch nicht kritisch.
Beim Abfluss berechnet sich der 3-Tagesmittelwerte aus den Zulaufpegeln auf 28 m³/s. Er befindet sich damit kurz vor der Schwelle zur Stufe „Warnung“ (27,5 m³/s). Die Wassermenge aus der Überleitung Main-Donau-Kanal-/Regnitz-System unterstützt den Main mit derzeit 8 m³/s, was einem Anteil von rd. 28 % entspricht. Durch die starke Sonneneinstrahlung wachsen Algen im Main und produzieren dabei Sauerstoff, so dass sich der Sauerstoffgehalt im unkritischen Bereich befindet.
Die Lage ist vor allem aufgrund der hohen Wassertemperaturen als kritisch einzustufen. Die Situation wird weiterhin engmaschig beobachtet. Alle Nutzer sollten die Lage mit der gebotenen Sensibilität im Blick behalten und zu einem rücksichtsvollen Umgang mit dem Main beitragen.
Die Kreisverwaltungsbehörden wurden aufgefordert, die Direkteinleiter (Kläranlagen und Industriebetriebe) zu verständigen, damit diese sensibilisiert werden, ihre Betriebsweise entsprechend auf die Situation am Main einzustellen, falls sich kritische Situationen weiter verschärfen.
Jeder kann etwas tun
Die Lebewesen im Main stehen durch die hohen Wassertemperaturen und dem geringer werdenden Abfluss zunehmend unter Stress. Bei hohen Temperaturen brauchen die Tiere mehr Sauerstoff und Ruhe, um diese Zeit zu überleben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu einem achtsamen Umgang mit dem Main aufgerufen. An der Wasseroberfläche nach Luft schnappende Fische sollen nicht unnötig durch z.B. schnell fahrende Boote gestört und Tiere nicht unnötig aufgeschreckt werden. Wichtig ist zudem, schattige Uferunterstände als Refugium für Tiere nicht zu stören und das Aufwirbeln von Sediment und Schlamm zu vermeiden. Daraus resultierende Sauerstoffdefizite bewirken bei Tieren zum Teil enorme Schäden bis hin zum Absterben und der geringere Abfluss verstärkt diese Auswirkungen zusätzlich.
Für ergänzende Informationen zu den ökologischen Auswirkungen hoher Wassertemperaturen sowie zu Verhaltensregeln für Bürgerinnen und Bürger zum Schutz des Mains verweisen wir auf unsere vorausgegangenen Pressemitteilungen zum Thema, die hier abgerufen werden können: https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/presse/pressemitteilungen/archiv/.
Weitere Informationen zum Alarmplan Main, den verschiedenen Warnstufen (mit Schwellenwertangaben) und den damit verbundenen Maßnahmen sind zudem im Internet unter nachfolgendem Link abrufbar:
Alarmplan Main – Gewässerökologie - Regierung von Unterfranken
Aktuelle Informationen zur Gewässerqualität und zur Wassertemperatur am Main finden Interessierte auch im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaates Bayern unter:http://www.nid.bayern.de/ (siehe insbesondere dort unter „Gewässerqualität/Alarmplan Main“).
Quelle: Regierung von Unterfranken Pressemitteilung 056/2026 vom 06.08.2026
Bild: Pixabay