Um 17 Uhr findet die Segnung des neuen Löschgruppenfahrzeug LF 10 mit den anschließenden Ansprachen statt. Ab 18 Uhr beginnt der Festbetrieb des Weinfestes.

Um 17 Uhr findet die Segnung des neuen Löschgruppenfahrzeug LF 10 mit den anschließenden Ansprachen statt. Ab 18 Uhr beginnt der Festbetrieb des Weinfestes.

Am Montagabend, 10.08.2026, wurden um 21:49 Uhr mehrere Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort „B2 im Freien – Wald, klein (<1000 m²)“ zu einem Waldbrand im Bereich zwischen Daxberg und Schimborn alarmiert.
Die Einsatzstelle befand sich mitten im Wald, rund 200 Meter von der Verbindungsstraße zwischen Daxberg und Schimborn entfernt. Vor Ort brannte der Waldboden auf einer Fläche von rund 250 Quadratmetern.
Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Hierzu kamen drei C-Rohre zum Einsatz. Durch die Löschmaßnahmen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Anschließend wurden verbliebene Glutnester im Waldboden abgelöscht und umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Insgesamt waren 39 Einsatzkräfte der Feuerwehren Daxberg, Schimborn, Mömbris, Hörstein, Alzenau und Aschaffenburg im Einsatz. Kreisbrandinspektor Thilo Happ sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann waren ebenfalls an der Einsatzstelle.
Die Brandursache ist derzeit unklar.



Text und Bilder: Kreisbrandinspektion; KBM Rohmann
Am Samstag, den 08.08.2026 wurde gegen 13:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Karlstein gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall zum Kreisverkehr der Staatsstraße 3308 in den Abzweig zur Kreisstraße AB 17 in Karlstein alarmiert.
An der Unfallstelle war ein Motorradfahrer mutmaßlich alleine beteiligt verunfallt. Die Feuerwehr Karlstein sicherte die Unfallstelle ab und der verletzte Motorradfahrer wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Feuerwehrsanitätern versorgt und betreut. Der Unfallfahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus abtransportiert. Abschließend wurde von der Feuerwehr die Straße gereinigt und der Straßenbaulastträger für ggf. weitere notwendige Maßnahmen verständigt.
Die Feuerwehr war mit drei Feuerwehrfahrzeugen ausgerückt und ihr Einsatz konnte nach zwei Stunden komplett beendet werden.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)


Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach haben im August 2026 mit großem Erfolg die bayrische Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ abgelegt.
Die bayerische Leistungsprüfung gibt es in verschiedenen Varianten und in den Stufen 1 bis 6 und dient der Vertiefung und dem Erhalt der Kenntnisse der Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 3 „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“. Sie wird immer im Rahmen der Gruppe (1/8) abgelegt. Die gründliche Ausbildung jedes einzelnen Teilnehmers ist deshalb wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsprüfung.
Die Kameradinnen und Kameraden in Bessenbach haben aktuell die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ als „nasse“ Übung und „Einsatz mit Bereitstellung“ durchgeführt. Zu dem Löschangriff kommen noch die Lösung weiterer Zusatzaufgaben hinzu. Bei allen Prüfungen bewiesen die Einsatzkräfte ihre hohe fachliche Kompetenz, Teamarbeit und ihre Einsatzbereitschaft für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in ihrer Gemeinde.
Die Bessenbacher Wehrführung sprach den Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ihre Anerkennung und Dank für ihre Leistung aus. Ein großer Dank ging auch an die Ausbilder und Prüfer, die diese Leistungsprüfung vorbereitet und begleitet haben.
(Quelle und Bilder FF Bessenbach)




Seit dem Vormittag beschäftigt ein ausgedehnter Waldbrand im Bereich Rodenbach/Alzenau zahlreiche Einsatzkräfte aus Hessen und Bayern. Das Feuer brach zunächst auf hessischer Seite im Wald bei Rodenbach aus und breitete sich im Laufe des Tages zügig aus. Zwischenzeitlich hat der Waldbrand den Grenzbereich zwischen Hessen und Bayern erreicht, weshalb auch ein Großaufgebot der Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg im Einsatz ist. Das Brandgebiet erstreckt sich bereits über mehrere zehntausend Quadratmeter. Eine genaue Größe und Ausdehnung lässt sich aufgrund der dynamischen Einsatzlage derzeit noch nicht abschließend bestimmen.
Um 14:21 Uhr wurde die Feuerwehr Alzenau alarmiert. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein umfangreicher Einsatz mit Hunderten Einsatzkräften aus beiden Bundesländern. Allein aus dem Landkreis Aschaffenburg sind rund 130 Einsatzkräfte in die Maßnahmen eingebunden.
Im Wald laufen umfangreiche Löscharbeiten. Durch den Wind flammt das Feuer auch in bereits betroffenen Bereichen immer wieder auf. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden im Wald mehrere Löschwasserbehälter als Wasserreserve eingerichtet. Diese wurden fortlaufend durch Tanklöschfahrzeuge befüllt. Von den Behältern aus führten die Einsatzkräfte mit mehreren Löschrohren die Brandbekämpfung durch. Besonders tief im Boden sitzende Glutnester erschweren die Arbeiten und müssen aufwendig gesucht und abgelöscht werden. Hinzu kommen durch das Brandgeschehen geschädigte und umsturzgefährdete Bäume sowie vorhandenes Totholz, die eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte darstellen.
Unterstützung bei der Brandbekämpfung erfolgt auch aus der Luft. Auf hessischer Seite waren zwei Polizeihubschrauber im Einsatz, die mit einem Löschwasserbehälter Wasser aufnahmen und über dem betroffenen Waldgebiet abwarfen. Auch ein bayerischer Polizeihubschrauber wurde in die Brandbekämpfung eingebunden. Hierfür sicherten die Feuerwehr Michelbach-Kälberau und die Flughelfer der Feuerwehr Aschaffenburg am Spessart-Gymnasium Alzenau zunächst die Landung des Hubschraubers ab und brachten anschließend einen Löschwasserbehälter an. Das benötigte Löschwasser wurde aus dem Meerhofsee aufgenommen und aus der Luft über dem Brandgebiet abgeworfen.
Aufgrund der umfangreichen Einsatzlage wurde im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Alzenau ein Krisenstab eingerichtet. Bürgermeister Stephan Noll, 3. Bürgermeister Ralph Ritter, Kreisbrandrat Frank Wissel, Kommandant Timo Elsesser und Katastrophenschutz-Sachbearbeiter Markus Fischer koordinieren dort gemeinsam die weiteren Maßnahmen. Diana Börner und Dana Fleschhut übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit. Auch Landrat Dr. Alexander Legler ist vor Ort und in die Lage eingebunden.
Die Versorgung der zahlreichen Einsatzkräfte wird ebenfalls vor Ort organisiert. Die Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund stellt hierzu im Feuerwehrhaus Alzenau die Verpflegung bereit.
Die Brandbekämpfung und insbesondere die aufwendigen Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern und sich bis in die Nacht hineinziehen. Tief sitzende Glutnester und das wiederholte Aufflammen in bereits betroffenen Bereichen erfordern weiterhin intensive Löscharbeiten.





Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg









Wir haben kurzfristig den nachfolgenden Lehrgang für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Gruppenführer
Lehrgangsdauer: 19.10. - 23.10.2026
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der Email



Glattbach – Am Sonntag, dem 09.08.2026, wurden die Freiwillige Feuerwehr Glattbach sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Goldbach um 13:22 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem Gebäude in die Straße Weidegang alarmiert. Kurz nach dem Notruf überflog zufällig der Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt die Einsatzstelle. Die Besatzung konnte den Brand aus der Luft bestätigen und beobachten, dass das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hatte. Aufgrund dieser Rückmeldung wurde das Einsatzstichwort kurze Zeit später auf „B3 im Gebäude – Dachstuhl“ angepasst. Bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.
Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich das Feuer in der rechten Hälfte des Doppelhauses bereits vom ersten Obergeschoss bis auf die Dachhaut ausgebreitet. Die Einsatzkräfte leiteten unmittelbar einen Löschangriff von außen ein. Kurz darauf gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Im weiteren Verlauf kam auch die Drehleiter der Feuerwehr Goldbach zum Einsatz. Durch die umfangreichen Löschmaßnahmen gelang es, die linke Hälfte des Doppelhauses vor einer weiteren Brandausbreitung zu schützen und zu halten.
Nach dem Ablöschen des Brandes folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Um verbliebene Glutnester im Dachbereich gezielt erreichen und ablöschen zu können, musste die Dachhaut an mehreren Stellen geöffnet werden. Hierzu kamen Atemschutzgeräteträger sowohl über die Drehleiter als auch direkt auf dem Dach zum Einsatz, wo sie mit Leinen gesichert die Dachhaut öffneten und weitere Nachlöscharbeiten durchführten.
Insgesamt waren sechs Personen von dem Brand betroffen. Fünf von ihnen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Ein zweijähriges Kind wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Die vom Brand betroffene rechte Doppelhaushälfte ist derzeit nicht bewohnbar. Die Gemeinde Glattbach organisierte kurzfristig eine Unterbringung der Bewohner in einem Hotel. Zur Betreuung der Betroffenen wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) alarmiert. Auch der Erste Bürgermeister der Gemeinde Glattbach, Kurt Baier, war vor Ort. Von der Feuerwehr Großostheim wurde zudem ein Notdach zur Einsatzstelle gebracht, mit dem das beschädigte Dach der betroffenen Doppelhaushälfte vorübergehend abgedeckt werden soll.
Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Die Einsatzleitung der Feuerwehr übernahm André Bischoff, Erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Glattbach. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Pressesprecher Fabien Kriegel von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Neben den Feuerwehren Glattbach, Goldbach und Großostheim waren der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion; Jürgen Grünewald, Feuerwehr Glattbach