









Die ersten 19 Notstromgerätesätze zur Bewältigung von Stromausfällen für jede Kreisverwaltungsbehörde sind verteilt - Bereits 29 Millionen Euro in Notstromkapazitäten investiert - Krisenvorsorge auch auf kommunaler Ebene und im Privaten unverzichtbar
"Unser Ziel ist: Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in Bayern soll einen Notstromgerätesatz erhalten, um bei einem längeren Stromausfall die Belastungen für die Bevölkerung bestmöglich abzumildern und Kritische Infrastruktur am Laufen zu halten." Das betonte Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann am 04.03.2026 in Nürnberg bei der Vorstellung der neuen Gerätesätze für die bayerischen Feuerwehren. Die Sätze bestehen aus mehreren unterschiedlich großen Notstromaggregaten sowie weiteren Ausstattungsgegenständen und können im Notfall Strom in das Netz einspeisen oder Gebäude direkt versorgen.
19 Landkreise und kreisfreie Städte haben die ersten Sätze bereits erhalten, darunter die Städte Ansbach, Erlangen und Nürnberg. "Wir investieren seit Jahren kräftig in den Katastrophenschutz, darunter auch in die Beschaffung der nun ausgelieferten Notstromgerätesätze. Aus dem Sonderinvestitionsprogramm Katastrophenschutz Bayern 2030 haben wir seit 2022 insgesamt 29 Millionen Euro für die Beschaffung von Notstromkapazitäten eingesetzt", betonte Herrmann.
Die noch fehlenden Notstromgerätesätze sollen über die folgenden Haushaltsjahre finanziert und ausgeliefert werden.
Darüber hinaus beschafft der Freistaat Bayern auch 21 Netzersatzanlagen mit einer Leistung von jeweils 650 Kilovoltampere für die bayerischen Fachgruppen Elektroversorgung des THW, die etwa Krankenhäuser oder ganze Ortsteile mit Strom versorgen können und ab Herbst ausgeliefert werden sollen. "Der Freistaat Bayern unternimmt viel, um bei Stromausfällen gezielt helfen und die Kommunen unterstützen zu können. Auch der Bund beabsichtigt entsprechende Maßnahmen und Investitionen für den Aufbau einer Nationalen Reserve Blackout. Besonders wichtig ist und bleibt aber die Krisenvorsorge der Kommunen. Diese leisten einen unverzichtbaren Beitrag – sie beschaffen kommunale Notstromkapazitäten, erstellen Notfallpläne für Stromausfälle und sind erster Anlaufpunkt für die Bevölkerung in Krisenfällen", betonte Herrmann.
Die Oberbürgermeister der Städte Ansbach, Erlangen und Nürnberg unterstrichen das große Engagement der Kommunen.
Oberbürgermeister Thomas Deffner: "Die Ereignisse beispielsweise in Berlin zeigen, dass eine verlässliche Stromversorgung auch auf kommunaler Ebene unverzichtbar ist. Ein Notstromaggregat stellt sicher, dass wir als Stadt in vielen Bereichen auch bei längeren Ausfällen handlungsfähig bleiben, daher statten wir auch unsere Verwaltung entsprechend aus. Die technisch anspruchsvollen Geräte müssen künftig von Ehrenamtlichen bei der Feuerwehr Ansbach bedient werden, daher schon heute vielen Dank an diese, die teilweise ihre beruflichen Erfahrungen einbringen werden."
Oberbürgermeister Dr. Florian Janik: "Die Beschaffung des Freistaats Bayern stellt eine optimale Ergänzung unserer bisher selbst finanzierten Notstrom-Komponenten dar. In den letzten Jahren hat die Stadt Erlangen neben dem Kauf von Notstromaggregaten und Netzersatzanlagen sowie der Ausrüstung von städtischen Gebäuden mit Notstrom auch ein umfassendes Konzept für einen Blackout entwickelt, beispielsweise die sogenannten Leuchttürme als Anlaufstellen vorbereitet."
Oberbürgermeister Marcus König: "Mit den Notstromgerätesätzen Feuerwehr stärken wir ganz konkret unsere Vorsorge für außergewöhnliche Lagen. Ein länger andauernder Stromausfall – ob Brownout oder Blackout – ist kein theoretisches Szenario mehr. Auch Nürnberg muss darauf vorbereitet sein. Die heute vorgestellten Notstromgerätesätze sind dafür ein wichtiger Baustein. Katastrophenschutz funktioniert nur gemeinsam – über Stadt- und Landkreisgrenzen hinweg. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer robusten, vernetzten und leistungsfähigen Gefahrenabwehr."
Abschließend machte Herrmann deutlich, dass neben den großen Anstrengungen auf Ebene des Freistaats und der Kommunen auch jeder Einzelne für die eigene Krisenvorsorge verantwortlich ist: "Stromausfälle gehören bei uns Gott sei Dank nicht zum Alltag, trotzdem muss sich jeder bestmöglich auf Krisen und Notlagen vorbereiten, für eine Situation Vorkehrungen treffen und auch auf Mitmenschen achten, die möglicherweise auf Hilfe angewiesen sind. Damit helfen die Bürgerinnen und Bürger nicht nur sich, sondern entlasten auch unsere Hilfs- und Einsatzkräfte, sodass wir im Ernstfall als gesamte Gesellschaft bestmöglich aufgestellt sind!"
(Quelle PM StMI 55b/2026 vom 04.03.2026; Bildnachweis: StMI / Giulia Iannicelli)


Hier kann die aktuelle Ausgabe von "Florian kommen" heruntergeladen werden:
LFV_Bayern_Florian_kommen_Ausgabe_Nr_147_aus_03-2026.pdf


Am Samstag, den 18.04.2026 um 10:00 Uhr findet eine Sensibilisierungsschulung zu Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Feuerwehrhaus in Waldaschaff, statt.
Eingeladen sind die Feuerwehrjugendwarte/innen und die Feuerwehrjugendbetreuer/innen unserer Jugendfeuerwehren.
Da vor Ort kaum Parkplätze vorhanden sind, wird gebeten Fahrgemeinschaften zu bilden und im Bereich des Rathauses parken.
Die Dauer der Schulung beträgt ca. 4 Stunden.
Inhalte:
- Vermittlung von rechtlichen Grundlagen zum Thema
- Wer sind Täter
- Wer sind Opfer
- Wie gehen Täter vor
- Vermittlung von Grundwissen, was ist ein Schutzkonzept?
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt, daher ist eine Anmeldung zwingend erforderlich!
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an unsere Kreisjugendfeuerwehrwartin KBMin Eva Freudenberg unter
Anmeldeschluss ist am 11.04.2026.
Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 Euro pro Person und ist im Voraus auf das Konto der Kreisjugendfeuerwehr DE62 7955 0000 0240 2707 10 mit dem Stichwort „Präventionsschulung“ und der Angabe der Feuerwehr sowie des Namens des Teilnehmers zu überweisen.
Der Markt Mömbris organisiert für seine Feuerwehren eine Tagesreise zur Interschutz nach Hannover. Es sind derzeit noch 20 freie Plätze vorhanden, die auch den anderen Feuerwehren im Landkreis angeboten werden:
Termin: Mittwoch, 03.06.2026 (am nächsten Tag ist der Feiertag Fronleichnam)
04.00 Uhr: Abfahrt in Mömbris - direkte Fahrt nach Hannover (mit 45 Minuten Pause)
ca. 9.15/9.30 Uhr: Ankunft in Hannover
18.30 Uhr: Rückfahrt ab Hannover - direkte Fahrt nach Mömbris (mit 45 Minuten Pause)
23.45 Uhr: Rückkehr in Mömbris
Die Kosten belaufen sich auf 75 Euro pro Person. Darin enthalten sind die Busfahrt und das Messeticket.
Anmeldungen von Teilnehmern werden ab sofort unter
Sobald die Anmeldung per E-Mail beim Markt Mömbris eingeht, wird die Bankverbindung mitgeteilt, damit das Geld für die Teilnahme überwiesen werden kann. Nach erfolgtem Geldeingang erhalten die Teilnehmer dann den Ticketlink, mit dem das Ticket personalisiert werden muss.



Am Freitag, den 27.02. und am Samstag, den 28.02.2026 konnten zehn Feuerwehrkameraden der Karlsteiner Feuerwehr durch die Firma Ladekran Untermain in der Handhabung des Ladekrans des Wechselladerfahrzeugs geschult werden.
In mehreren theoretischen Blöcken, darunter auch praxisnahe Ausbildung mit neuster VR-Technik, und weiteren Ausbildungseinheiten im Übungshof direkt am Kran konnte der Umgang und die Handhabung des Palfinger Kranes in einsatznahen Situationen beübt werden. Egal ob das Anheben der Rollcontainer oder das Bewegen von Lasten, wie z.B. der Übungstank, alles will und muss gelernt und geübt werden.
Die Feuerwehr Karlstein bedankt sich recht herzlich für diese tolle Ausbildung mit einem super Ausbilder.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)




Am frühen Montagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hösbach und Goldbach mit dem Stichwort "B 3 - im Gebäude" in die Beethovenstraße in Hösbach alarmiert.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein verrauchtes Treppenhaus und eine brennende Waschmaschine in einer Wohnung im Untergeschoss vor. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz löschten diese mit einem C-Strahlrohr und einem Kleinlöschgerät ab und brachten sie anschließend ins Freie. Weitere Trupps standen in Bereitschaft.
Anschließend wurde der Brandraum und das Treppenhaus belüftet. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.
Zwei Feuerwehrleute wurden während der Arbeiten leicht verletzt, aber konnten ihren Einsatz fortsetzen. Der Rettungsdienst (Malteser Hilfsdienst Weibersbrunn) sicherte die Einsatzkräfte während dem Atemschutzeinsatz ab, musste aber nicht tätig werden.
Dem Einsatzleiter, Kommandant Timo Dreger, standen 41 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen zur Verfügung. Er wurde unterstützt von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Der Einsatz war nach rund zwei Stunden beendet.
(Text und Bilder: FF Hösbach)



Derzeit sind für das Tagesseminar „Einsätze auf Gewässern (Binnenschifffahrtsstraßen)“ am 18.03.2026 von 9 bis 17 Uhr an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg noch 11 Plätze frei.
Interessierte melden sich bitte möglichst zeitnah in Absprache mit ihrem Kommandanten bei Kreisbrandrat Frank Wissel über Mobiltelefon 0160/8341877, gerne auch über WhatsApp.