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Großflächiger Waldbrand in Waldaschaff: Rund 300.000 Quadratmeter betroffen – Löscharbeiten dauern an

Seit Samstagnachmittag sind zahlreiche Einsatzkräfte mit der Bekämpfung eines ausgedehnten Flächen- und Waldbrandes in Waldaschaff beschäftigt. Der Einsatz begann am Samstag, dem Feiertag Mariä Himmelfahrt, gegen 16:20 Uhr. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs herrschten sogenannte „Dirty-Thirty“-Bedingungen. Damit wird in der Vegetationsbrandbekämpfung eine besonders kritische Wetterkonstellation bezeichnet: Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius, eine relative Luftfeuchtigkeit von weniger als 30 Prozent und Windgeschwindigkeiten von mehr als 30 Kilometern pro Stunde. Unter diesen Bedingungen können sich Vegetationsbrände besonders schnell und dynamisch ausbreiten. Die Witterung erschwerte die Brandbekämpfung damit von Beginn an erheblich.
Das Feuer breitete sich zunächst auf einer Freifläche aus und griff anschließend auf das angrenzende Waldgebiet über. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-Apps informiert und aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie den betroffenen Bereich zu meiden. Zusätzlich informierte die Polizei die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen über die Gefahrenlage und die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen lag von Beginn an auf dem Schutz der angrenzenden Bebauung und gefährdeter Einrichtungen im unmittelbaren Brandgebiet. Durch einen massiven und gezielten Löscheinsatz gelang es den Feuerwehrkräften, ein Übergreifen der Flammen auf Wohnanwesen zu verhindern.
Besondere Bedeutung hatte dabei der Schutz des unmittelbar im Brandgebiet gelegenen kirchlichen Waldkindergartens, der regulär von rund 20 Kindern besucht wird. Dank des großen Einsatzes der Feuerwehrkräfte konnte die Einrichtung erfolgreich gegen das Feuer verteidigt und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.
Aufgrund der dynamischen Brandentwicklung wurden vorsorglich mehrere gefährdete Wohnhäuser durch die Polizei geräumt. Rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner waren davon betroffen. Sie wurden vorübergehend in der Waldaschaffer Sporthalle untergebracht und dort durch Einsatzkräfte des Betreuungsdienstes versorgt. Nachdem sich die Lage stabilisiert hatte und keine unmittelbare Gefahr für die Wohnbebauung mehr bestand, konnten die Häuser wieder freigegeben werden und die Bewohnerinnen
und Bewohner zurückkehren.
Aufgrund der Größe und Dynamik des Brandgeschehens wurden mehrere Einsatzabschnitte eingerichtet. Die Brandbekämpfung erforderte von Beginn an große Mengen Löschwasser. Neben Abrollbehältern Wasser und Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehr kamen auch wasserführende Fahrzeuge und Tankfahrzeuge örtlicher Landwirte und Unternehmen zum Einsatz. Durch das Zusammenwirken aller Beteiligten konnte die Löschwasserversorgung kontinuierlich sichergestellt werden.
Auch aus der Luft wurde die Brandbekämpfung bereits am Samstag unterstützt. Je ein hessischer und ein bayerischer Polizeihubschrauber führten gezielte Löschwasserabwürfe durch und erreichten damit insbesondere schwer zugängliche Brandbereiche. Das benötigte Löschwasser nahmen die Hubschrauber aus einem Löschwasserbehälter am Sportplatz in Waldaschaff auf. Mit Einbruch der Dunkelheit musste der Flugbetrieb am Samstag zunächst eingestellt werden.
Die umfangreichen Maßnahmen zeigten im Laufe des Samstagabends Wirkung. Das Feuer breitete sich während der Nacht nach aktuellem Stand nicht weiter aus. Rund 200 Einsatzkräfte blieben während der Nacht vor Ort, sicherten die Brandstelle und führten die Lösch- und Nachlöscharbeiten ohne Unterbrechung fort. Die betroffenen Bereiche wurden fortlaufend kontrolliert, um verbliebene Brand- und Glutnester aufzuspüren und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Mit Tagesanbruch wurden die Lösch- und Nachlöscharbeiten erneut intensiviert. Nach einer erneuten Bewertung der Lage gehen die Einsatzkräfte inzwischen von einer betroffenen Fläche von rund 300.000 Quadratmetern aus. Die zunächst kommunizierte Größenordnung von etwa 50.000 Quadratmetern wurde damit deutlich nach oben korrigiert. Die genaue Erkundung und Bewertung des Brandgebietes ist aufgrund des teilweise nur schwer zugänglichen Geländes anspruchsvoll.
Um tieferliegende Glutnester vollständig ablöschen zu können, muss der Waldboden an zahlreichen Stellen in aufwendiger Handarbeit mit speziellen Waldbrandwerkzeugen geöffnet werden. Die hochsommerlichen Temperaturen, das unwegsame Gelände und die körperlich anspruchsvollen Arbeiten stellen dabei eine erhebliche Belastung für die Einsatzkräfte dar.
Unterstützt werden die Bodenkräfte durch die landkreiseigene Drohne mit moderner Wärmebildtechnik. Damit können Wärmequellen und mögliche Glutnester aus der Luft lokalisiert und anschließend von den Einsatzkräften am Boden gezielt kontrolliert und abgelöscht werden.
Seit Sonntagvormittag läuft auch die Brandbekämpfung aus der Luft wieder. Gegen 11 Uhr waren erneut zwei Polizeihubschrauber aus Hessen und Bayern im Einsatz und führten gezielte Löschwasserabwürfe durch. Parallel dazu werden die Arbeiten am Boden mit hoher Intensität fortgesetzt. Die Löschwasserabwürfe unterstützen die Einsatzkräfte insbesondere in schwer zugänglichen Bereichen, können die aufwendige Brandbekämpfung und Nachlöscharbeit am Boden jedoch nicht ersetzen.
Seit Beginn des Einsatzes waren insgesamt rund 800 Einsatzkräfte in die umfangreichen Maßnahmen eingebunden. Der Rettungs- und Sanitätsdienst stellte während des gesamten Einsatzes die medizinische Absicherung sicher.
Im Verlauf des Einsatzes wurden bislang fünf Feuerwehrdienstleistende verletzt. Alle fünf konnten ambulant medizinisch versorgt werden; eine stationäre Behandlung war nicht erforderlich. Darüber hinaus wurde eine verletzte Passantin durch die vor Ort befindlichen medizinischen Einsatzkräfte versorgt.
Parallel zum laufenden Großeinsatz wurde im Ortsgebiet Waldaschaff von der Einsatzstelle aus außerdem ein First-Responder-Einsatz abgearbeitet. Hierzu rückten Kräfte gemeinsam mit dem zur Absicherung des Waldbrandeinsatzes bereitstehenden Rettungswagen und einem Notarzt zu einem weiteren medizinischen Notfall aus. Damit konnte auch während der umfangreichen Einsatzlage kurzfristig qualifizierte medizinische Hilfe geleistet werden.
Für die Verpflegung und Versorgung der großen Zahl an Einsatzkräften sorgte die landkreiseigene Logistikeinheit gemeinsam mit der Feldküche. Große Unterstützung kam darüber hinaus aus der Waldaschaffer Bevölkerung. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger versorgten die Einsatzkräfte spontan mit Getränken und Essen. Ihnen gilt für diese große Hilfsbereitschaft ein besonderer Dank. Ebenso gilt der Dank den örtlichen Landwirten, Unternehmen und Betrieben, die insbesondere beim Wassertransport unterstützten oder weitere Hilfe anboten.
Gleichzeitig bittet die Einsatzleitung darum, keine eigenständigen Hilfsmaßnahmen im Einsatzgebiet durchzuführen und nicht unaufgefordert mit Fahrzeugen, Maschinen oder sonstigem Gerät zur Einsatzstelle zu kommen. Benötigte Ressourcen werden zentral durch die Feuerwehreinsatzleitung koordiniert. Sollte zusätzliche Unterstützung, beispielsweise durch landwirtschaftliche Fahrzeuge, Maschinen oder weitere Wassertransportmöglichkeiten, erforderlich sein, wird die Einsatzleitung gezielt auf die entsprechenden Betriebe und Unterstützer zukommen. Damit sollen unnötiger Fahrzeugverkehr und zusätzliche Gefährdungen vermieden sowie Zufahrts- und Rettungswege freigehalten werden.
Für das vom Brand betroffene Waldgebiet gilt weiterhin ein Betretungsverbot. Trotz der Stabilisierung des Brandgeschehens besteht keine Entwarnung. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit, der Brandeinwirkung und der schwierigen Geländeverhältnisse besteht erhebliche Gefahr durch geschädigte und umstürzende Bäume sowie herabfallende Äste. Bereits während der Nacht stürzten Bäume unvermittelt um. Es besteht akute Lebensgefahr. Die Bevölkerung wird deshalb dringend aufgefordert, die Einsatzstelle weiträumig zu meiden und das betroffene Waldgebiet keinesfalls zu betreten. Dies gilt ausdrücklich auch für Schaulustige.
Private Drohnen dürfen im Einsatzgebiet keinesfalls betrieben werden, da sie die eingesetzten Polizeihubschrauber und andere Luftfahrzeuge und damit auch die Einsatzkräfte gefährden können. Im Bereich Waldaschaff und auf den Zufahrtswegen zum Waldgebiet ist weiterhin mit einem erhöhten Aufkommen von Feuerwehr- und Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Zufahrts- und Rettungswege müssen unbedingt freigehalten werden.
Die Einsatzleitung liegt bei Feuerwehreinsatzleiter Thorsten Fleckenstein, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff. Bei der Führung und Koordination des umfangreichen Einsatzes wird er durch die gesamte Kreisbrandinspektion des Landkreises Aschaffenburg unterstützt, an deren Spitze Kreisbrandrat Frank Wissel steht.
In die Koordination des Einsatzgeschehens waren auch Aschaffenburgs Landrat Dr. Alexander Legler sowie der Erste Bürgermeister der Gemeinde Waldaschaff, Markus Grimm, eingebunden. Im Landratsamt Aschaffenburg waren die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) sowie die Kommunikationsgruppe besetzt. Von dort wurden die erforderlichen Maßnahmen auf Ebene der Katastrophenschutzbehörde koordiniert und die Einsatzleitung vor Ort unterstützt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Flächen- und Waldbrandes aufgenommen. Zur Brandursache liegen bislang keine abschließenden Erkenntnisse vor.
Die Löscharbeiten werden am Sonntag mit hoher Intensität fortgeführt. Die Lage wird weiterhin engmaschig überwacht. Eine abschließende Einschätzung zur weiteren Entwicklung des Brandgeschehens sowie zur Dauer des Einsatzes ist derzeit noch nicht möglich.
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 16. August 2026

Update zum Waldbrand in Waldaschaff

 
𝗕𝗿𝗮𝗻𝗱 𝗵𝗮𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 – 𝗕𝗿𝗮𝗻𝗱𝗳𝗹𝗮𝗲𝗰𝗵𝗲 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝟯𝟬𝟬.𝟬𝟬𝟬 𝗤𝘂𝗮𝗱𝗿𝗮𝘁𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿 – 𝗟𝗼𝗲𝘀𝗰𝗵𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝘀𝗲𝗶𝘁 𝗧𝗮𝗴𝗲𝘀𝗮𝗻𝗯𝗿𝘂𝗰𝗵 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗻𝘀𝗶𝘃𝗶𝗲𝗿𝘁
Die Lage beim Waldbrand in Waldaschaff hat sich über die vergangenen Nachtstunden stabilisiert. Der Brand hat sich in der vergangenen Nacht nach aktuellem Stand nicht weiter ausgebreitet. Mit Tagesanbruch wurden die Löscharbeiten intensiv fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, verbliebene Brand- und Glutnester aufzuspüren und gezielt abzulöschen.
 
𝗕𝗿𝗮𝗻𝗱𝗳𝗹𝗮𝗲𝗰𝗵𝗲 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗕𝗲𝘄𝗲𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝟯𝟬𝟬.𝟬𝟬𝟬 𝗤𝘂𝗮𝗱𝗿𝗮𝘁𝗺𝗲𝘁𝗲𝗿
Nach einer erneuten Bewertung der Lage gehen die Einsatzkräfte derzeit von einer betroffenen Brandfläche von rund 300.000 Quadratmetern aus. Die zuvor kommunizierte Flächenangabe wird damit entsprechend korrigiert.
Die genauere Einschätzung der Brandfläche ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten anspruchsvoll. Teile des betroffenen Waldgebietes sind nur schwer zugänglich, was sowohl die Erkundung als auch die Löscharbeiten erschwert.
Zur Unterstützung der Einsatzkräfte ist auch die landkreiseigene Drohne mit Wärmebildtechnik eingebunden. Aus der Luft können damit Wärmequellen und mögliche Glutnester lokalisiert werden, die anschließend durch die Einsatzkräfte am Boden gezielt kontrolliert und abgelöscht werden.
Im Laufe des heutigen Tages ist im Bereich Waldaschaff sowie auf den Zufahrtswegen zum betroffenen Waldgebiet weiterhin mit einem erhöhten Aufkommen von Feuerwehr- und Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Die Bevölkerung wird gebeten, die Zufahrts- und Rettungswege unbedingt freizuhalten.
Auch im Zusammenhang mit dem Einsatz ist weiterhin mit Flugverkehr zu rechnen. Dabei können Polizeihubschrauber zur Unterstützung der Brandbekämpfung sowie für Löschwasserabwürfe eingesetzt werden.
 
𝗪𝗮𝗹𝗱𝗴𝗲𝗯𝗶𝗲𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗯𝗲𝘁𝗿𝗲𝘁𝗲𝗻 – 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗴𝗲𝗳𝗮𝗵𝗿
Auch wenn sich der Brand in der vergangenen Nacht nicht weiter ausgebreitet hat, bedeutet dies keine Entwarnung für das betroffene Waldgebiet.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit, der Brandeinwirkung und der teilweise schwierigen Geländeverhältnisse bestehen weiterhin erhebliche Gefahren. Bereits in der vergangenen Nacht sind Bäume unvermittelt umgestürzt.Weitere Baumstürze sowie herabfallende Äste können nicht ausgeschlossen werden.
Es besteht Lebensgefahr. Die Bevölkerung wird deshalb dringend aufgefordert, die Einsatzstelle weiträumig zu meiden und das betroffene Waldgebiet keinesfalls zu betreten.
Auch Schaulustige werden ausdrücklich gebeten, sich von der Einsatzstelle fernzuhalten. Private Drohnen dürfen im Einsatzgebiet keinesfalls betrieben werden, da sie die eingesetzten Luftfahrzeuge und damit die Einsatzkräfte gefährden können.
 
𝗪𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗛𝗶𝗻𝘄𝗲𝗶𝘀 𝗮𝗻 𝗟𝗮𝗻𝗱𝘄𝗶𝗿𝘁𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻
Die große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung, insbesondere auch von Landwirten, Unternehmen und Betrieben, wird ausdrücklich begrüßt und sehr geschätzt. Gleichzeitig bitten wir darum, keine eigenständigen Unterstützungs- oder Hilfsmaßnahmen im Bereich der Einsatzstelle durchzuführen und nicht unaufgefordert mit Fahrzeugen, Maschinen oder sonstigem Gerät zum Einsatzgebiet zu kommen.
Die Maßnahmen und benötigten Ressourcen werden zentral durch die Feuerwehreinsatzleitung koordiniert. Sollte zusätzliche Unterstützung, beispielsweise durch landwirtschaftliche Fahrzeuge, Maschinen, Wassertransportmöglichkeiten oder sonstige technische Ausstattung erforderlich sein, wird die Feuerwehreinsatzleitung gezielt auf die entsprechenden Betriebe und Unterstützer zukommen.
Damit werden unnötiger Fahrzeugverkehr und zusätzliche Gefährdungen im Einsatzgebiet vermieden und sichergestellt, dass Zufahrts- und Rettungswege jederzeit für die Einsatzkräfte frei bleiben.
Daher unsere ausdrückliche Bitte: Keine Eigeninitiative im Einsatzgebiet. Wenn Unterstützung benötigt wird, melden wir uns.
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 16. August 2026

Flächen- und Waldbrand in Waldaschaff: Rund 600 Einsatzkräfte und zwei Polizeihubschrauber im Einsatz

Am Samstagnachmittag, dem Feiertag Mariä Himmelfahrt, begann gegen 16:20 Uhr der Einsatz zur Bekämpfung eines ausgedehnten Flächen- und Waldbrandes in Waldaschaff. Innerhalb kurzer Zeit wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert und zur Einsatzstelle entsandt. Nach derzeitigem Stand erstreckte sich die vom Brand betroffene Fläche auf rund 50.000 Quadratmeter.
Zur Unterstützung der Einsatzkräfte am Boden waren zwei Polizeihubschrauber in die Brandbekämpfung eingebunden und führten Löschwasserabwürfe aus der Luft durch. Das dafür benötigte Löschwasser nahmen die Hubschrauber aus einem Löschwasserbehälter am Sportplatz in Waldaschaff auf. Auf diese Weise konnten insbesondere schwer zugängliche Brandbereiche aus der Luft erreicht und gezielt bekämpft werden.
Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Polizeihubschrauber ihre Löschmaßnahmen für den Samstag beenden. Am Sonntagmorgen sollen die Löscharbeiten aus der Luft mit den Polizeihubschraubern wieder aufgenommen werden.
Die umfangreichen Maßnahmen der Einsatzkräfte zeigten im Laufe des Abends Wirkung: Das Feuer breitete sich nicht weiter aus. Dennoch waren weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Um tieferliegende Glutnester erreichen und gezielt abgelöscht werden zu können, musste der Waldboden an zahlreichen Stellen in aufwendiger Handarbeit mit speziellen Waldbrandwerkzeugen geöffnet und abgelöscht werden**.
Die Löscharbeiten waren für die eingesetzten Kräfte mit erheblichen körperlichen Belastungen verbunden. Die hochsommerlichen Temperaturen, das unwegsame Gelände und die teils schwere körperliche Arbeit verlangten den Einsatzkräften alles ab. Insbesondere die Arbeiten an den Glutnestern mussten unter diesen erschwerten Bedingungen mit großer Sorgfalt durchgeführt werden.
Auch über die gesamte Nacht werden Einsatzkräfte vor Ort bleiben und die Lösch- und Nachlöscharbeiten fortführen. Die betroffenen Bereiche werden dabei fortlaufend kontrolliert, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Zu Beginn des Einsatzes mussten vorsorglich mehrere Wohnhäuser evakuiert werden. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden vorübergehend in der Waldaschaffer Sporthalle untergebracht und dort durch Einsatzkräfte des Betreuungsdienstes betreut. Im weiteren Verlauf konnten die betroffenen Wohnhäuser wieder freigegeben werden, sodass die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnanwesen zurückkehren konnten.
Bei den Löscharbeiten verletzten sich drei Feuerwehrdienstleistende leicht. Sie wurden vor Ort durch den anwesenden Notarzt medizinisch versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Insgesamt waren rund 600 Einsatzkräfte (Stand 22:00 Uhr) in die umfangreichen Maßnahmen eingebunden. Darunter befanden sich rund 60 Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes, die unter der Leitung der Sanitätseinsatzleitung die medizinische Absicherung und sanitätsdienstliche Versorgung des Einsatzes sicherstellten.
Für die Verpflegung und Versorgung der Einsatzkräfte sorgte die landkreiseigene Logistikeinheit zusammen mit der Feldküche. Damit war auch bei der hohen Zahl eingesetzter Kräfte eine kontinuierliche Versorgung vor Ort gewährleistet.
Ein besonderer Dank gilt den örtlichen Landwirten und Unternehmen, die die Löscharbeiten aktiv unterstützten oder ihre Hilfe anboten. Die große Hilfsbereitschaft und die unkomplizierte Zusammenarbeit vor Ort leisteten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Einsatzlage.
Auch Aschaffenburgs Landrat Dr. Alexander Legler sowie der Erste Bürgermeister der Gemeinde Waldaschaff, Markus Grimm, waren in das Einsatzgeschehen eingebunden.
Im Landratsamt Aschaffenburg waren die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) sowie die Kommunikationsgruppe besetzt. Von dort aus wurden die erforderlichen Maßnahmen auf Ebene der Katastrophenschutzbehörde koordiniert und die Einsatzleitung vor Ort unterstützt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Ursache des Flächen- und Waldbrandes ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Lage wird weiterhin engmaschig überwacht. Am Sonntagmorgen werden die Einsatzmaßnahmen wieder hochgefahren und die umfangreichen Nachlöscharbeiten fortgesetzt.
Für das vom Brand betroffene Waldgebiet besteht ein Betretungsverbot. Der Wald darf keinesfalls betreten werden. Durch das Brandgeschehen sind zahlreiche Bäume geschädigt und können auch nachträglich unvermittelt umstürzen. Es besteht akute Lebensgefahr.
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 15. August 2026

Dringende Bitte an alle Unterstützerinnen und Unterstützer

 
Wir bitten dringend darum, keine weiteren Materialien oder Gerätschaften durch Landwirte, Unternehmen oder Privatpersonen an unsere Einsatzstelle zu bringen. Aktuell werden keine zusätzlichen Materialien oder Gerätschaften benötigt. Sollte im weiteren Einsatzverlauf gezielt etwas benötigt werden, werden wir uns mit einem entsprechenden Aufruf an Sie wenden.
 
Wir bedanken uns herzlich für die große Hilfsbereitschaft und Unterstützung und bitten um Verständnis, bis zu einem konkreten Aufruf von weiteren Anlieferungen abzusehen.
 
𝗩𝗶𝗲𝗹𝗲𝗻 𝗗𝗮𝗻𝗸 𝗳𝘂𝗲𝗿 𝗜𝗵𝗿𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁𝘂𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝗵𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗲𝗻𝗱𝗻𝗶𝘀!
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 15. August 2026

Größerer Flächen- und Waldbrand in Waldaschaff

Die Brandbekämpfung an der Einsatzstelle in Waldaschaff läuft weiterhin auf Hochtouren. Aufgrund der Größe und Dynamik des Einsatzgeschehens wurden mehrere Einsatzabschnitte eingerichtet, um die umfangreichen Maßnahmen zu koordinieren und die eingesetzten Kräfte zielgerichtet führen zu können.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen lag zunächst auf dem Schutz der angrenzenden Bebauung. Durch den umfassenden Löscheinsatz konnte diese erfolgreich geschützt und ein Übergreifen des Feuers auf Wohnanwesen verhindert werden. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich weiterhin darauf, die Brandausbreitung im Waldgebiet einzudämmen und die betroffenen Flächen gezielt abzulöschen.
Die intensive Brandbekämpfung erfordert große Mengen Löschwasser. Zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Löschwasserversorgung kommen unter anderem Abrollbehälter Wasser sowie Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr zum Einsatz. Darüber hinaus unterstützen örtliche Landwirte und Unternehmen mit wasserführenden Fahrzeugen und Tankfahrzeugen den Wassertransport. Durch das Zusammenwirken aller Beteiligten können fortlaufend größere Mengen Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht und für die Brandbekämpfung bereitgestellt werden.
Unterstützung wird auch aus der Luft erwartet: Mehrere Polizeihubschrauber sollen die Einsatzkräfte durch gezielte Löschwasserabwürfe bei der weiteren Brandbekämpfung unterstützen.
Auch der Rettungs- und Sanitätsdienst ist mit Einsatzkräften vor Ort. Diese stellen während der gesamten Einsatzdauer die sanitätsdienstliche Absicherung der eingesetzten Kräfte sicher.
Die Löscharbeiten in Waldaschaff dauern weiterhin an und werden mit hoher Intensität fortgeführt. Eine abschließende Einschätzung zur weiteren Entwicklung des Brandgeschehens sowie zur Dauer des Einsatzes ist derzeit noch nicht möglich.
Weitere Informationen folgen, sobald neue gesicherte Erkenntnisse vorliegen
 

 
erstmedlung

Wir berichten weiter!
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 15. August 2026

Verkehrsunfall auf der BAB A 45 bei Karlstein

Am Freitagnachmittag, den 14.08.2026 wurden gegen 15:50 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstein und Hörstein gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf die Bundesautobahn A 45 in Fahrtrichtung Seligenstädter Dreieck zwischen die Anschlussstellen Karlstein und Kleinostheim alarmiert.

Bei km 251 war an einem Auflieger eines Sattelzuges am linken Heck ein Reifen geplatzt. Dadurch kam es bei Brems- und Ausweichmanöver von hinter dem Sattelzug fahrenden Fahrzeugen zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Kleintransporter.     

In den Fahrzeugen befanden sich insgesamt sieben Personen, die nach Sichtung des Rettungsdienstes bei dem Unfall alle unverletzt blieben und nicht in Krankenhäuser transportiert werden mussten.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle während der Rettungs- und Bergungsarbeiten ab. Kurzzeitig wurde die Fahrbahn an der Unfallstelle komplett gesperrt. Kurze Zeit später konnte die Feuerwehr den Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei leiten. Auf über 100 m Länge musste von der Feuerwehr die Fahrbahn an der Unfallstelle gereinigt werden. Für die letzten abschließenden Arbeiten wurde die Unfallstelle an die Autobahnmeisterei übergeben.

Nach ca. 2,5 Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet und alle Feuerwehrfahrzeuge wieder in ihren Feuerwehrhäusern.   

(Quelle und Bilder FF Karlstein)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 15. August 2026

Freude bei Landkreis und Feuerwehr – Regierung von Unterfranken bewilligt die Förderung zur Beschaffung eines neuen Einsatzleitwagens ELW 2 für den ÖEL und seiner UG-ÖEL bei der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris

Die Regierung von Unterfranken hat den Antrag des Landkreises Aschaffenburg vom 10.02.2026 für  eine staatlichen Förderung zu der geplanten Beschaffung eines neuen Einsatzleitwagens ELW 2 für den Örtlichen Einsatzleiter (ÖEL) und der Unterstützungsgruppe (UG-ÖEL), die von der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris gestellt wird, nach den Richtlinien für Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung von Maßnahmen zur Vorbereitung der Katastrophenabwehr (Katastrophenschutz-Zuwendungsrichtlinien – KatSZR) geprüft und eine Förderung in Höhe von 250.000,00 € im Wege der Projektförderung als Festbetragsfinanzierung bewilligt.

Die veranschlagten Gesamtkosten der Beschaffung des neuen Fahrzeugs betragen in etwa 480.000,00 € und sollen einen bei der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris stationierten Einsatzleitwagen ELW 2 aus dem Jahr 1999/2000 ersetzen.

Die Zuwendung wird aus Mitteln des bayerischen Staatshaushalts gewährt, die vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt wurden.

Die Zuwendung ist zeitlich bis zum 31.12.2028 befristet, bis dahin muss der Erwerb des neuen Fahrzeugs abgeschlossen und der Verwendungsnachweis bei der Regierung von Unterfranken eingereicht worden sein.

Mit der Zusage der staatlichen Förderung kann nun zeitnah mit der eigentlichen Beschaffungsmaßnahme des Einsatzleitwagen ELW 2 begonnen werden und an einen geeigneten Anbieter der Auftrag zum Bau und der Lieferung des Fahrzeuges vergeben werden.

(Bild mit derzeitigem ELW 2 FF Mömbris)
ELW 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. August 2026

Einladung zum Ausbildungslehrgang für Feuerwehr-Sanitäter im Herbst 2026 in Mainaschaff

Vom 14. Oktober 2026 bis zum 21. November 2026 findet ein Ausbildungslehrgang "Feuerwehr-Sanitäter" im Feuerwehrhaus in Mainaschaff statt.

Der Lehrgang wird im Auftrag der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes verantwortlich durch den Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg durchgeführt.

Der Lehrgang gliedert sich in folgende sechs Blöcke:

1. Block: Mittwoch, 14.10., Freitag, 16.10. und Samstag, 17.10.2026
2. Block: Mittwoch, 21.10., Freitag, 23.10. und Samstag, 24.10.2026
3. Block: Mittwoch, 28.10., Freitag, 30.10. und Samstag, 31.10.2026
4. Block: Mittwoch, 04.11., Freitag, 06.11. und Samstag, 07.11.2026
5. Block: Mittwoch, 11.11., Freitag, 13.11. und Samstag, 14.11.2026
6. Block: Mittwoch, 18.11., Freitag, 20.11. und Samstag, 21.11.2026

Jeder Block ist zeitlich wie folgt geplant:

Mittwochs von 18:00 bis 21:15 Uhr
Freitags von 18:00 bis 21:15 Uhr
Samstags von 08:30 - 16:15 Uhr

Die Endzeiten können je nach Ausbildungsinhalt etwas schwanken.

Am 21.11.2026 ist der Prüfungstag. Der Prüfungstag beginnt mit Wiederholungen und der Möglichkeit nochmals Fragen zu stellen. Dann erfolgt die eigentliche Prüfung. Das Ende ist an diesem Tag je nach Verlauf offen.

Die Gesamtstunden des Lehrgangs betragen 96 UE.

Der Lehrgang muss von den Teilnehmern an allen Tagen besucht werden. Bei Fehlzeiten kann an der Prüfung nicht teilgenommen werden.

Die Teilnehmer benötigen Schreibunterlagen.

Als Lehrgangsgebühren fallen 460 € an. Der Betrag beinhaltet die Verpflegung, bestehend aus samstags zwei belegten Brötchen zum Frühstück und dem Mittagessen, sowie Kaffee und Wasser, das an allen Tagen immer zur Verfügung steht.

Die Lehrgangsgebühr wird nach der Anmeldung in Rechnung gestellt und muss innerhalb der Rechnungsfrist beglichen werden.

Die Lehrgangsgebühren werden durch den Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg bezuschusst.

Teilnahmevoraussetzung sind eine erfolgreich abgeschlossene Feuerwehrgrundausbildung TM 1 nach FwDV 2 oder das MTA-Basismodul).

Die Anmeldung der Teilnehmer erfolgt über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg (www.kfv-ab.de). Die Buchung der Plätze ist ab dem 17.08.2026, 12.00 Uhr möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 24 Teilnehmer beschränkt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 18.

Eine Stornierung einer Anmeldung ist bis zu 14 Tage vor Lehrgangsbeginn kostenlos möglich. Bei späteren Stornierungen ist der volle Lehrgangsbetrag zur Zahlung fällig. Es kann aber alternativ eine Ersatzperson entsendet werden.

Für Rückfragen zu diesem Lehrgang steht Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann über E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerne zur Verfügung.

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. August 2026

Einladung zu einer Schulung „Erste-Hilfe bei Kindernotfällen“ am 24.10.2026 in Laufach

Am Samstag, den 24.10.2025 findet von 8.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr im Feuerwehrhaus Laufach eine Schulung „Erste-Hilfe bei Kindernotfällen“ statt.

Inhalte der Schulung sind unter anderem:

• Auffinden einer Person unter Berücksichtigung des kindlichen Alters
• Allgemeine Erste-Hilfe Maßnahmen bei Kindern
• Erkennungsmerkmale und Maßnahmen
    - bei häuslichen Notfällen:
          - Akute Erkrankungen und Atemwegsverlegungen
          - Temperaturbedingten Störungen
          - Verbrennungen / Verbrühungen
          - Diverse Verletzungen
   - Bewusstseinsstörungen
   - Atem- und Kreislaufstillstand inkl. Umgang mit einem AED
• Praktische Übungen

Die Zielgruppe sind insbesondere die Feuerwehrsanitäter und alle Feuerwehreinsatzkräfte, die in der medizinischen Notfallversorgung eingesetzt werden.

Die Schulungsgebühr beträgt je Teilnehmer 50,00 €.

Die Anmeldung erfolgt über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg (www.kfv-ab.de) und sind ab 17.08.2026, 12.00 Uhr buchbar. Es stehen maximal 20 Teilnehmerplätze zur Verfügung.

Für Rückfragen zu dieser Schulung steht Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann über E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerne zur Verfügung.

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. August 2026

Dauerausstellung zum Thema „Bevölkerungsschutz“ im Landratsamt Aschaffenburg

Im Hauptgebäude des Landratsamtes Aschaffenburg wird zu den regulären Öffnungszeiten ab sofort eine Dauerausstellung zum Thema „Bevölkerungsschutz“ gezeigt.

Die Ausstellung bietet unter anderem Informationsplakate, Flyer und Ratgeber mit praxisnahen Tipps sowie Hintergrundinformationen. Außerdem werden praktische Alltagsgegenstände aufgezeigt, die jeder Haushalt für den Katastrophenfall bereithalten sollte. Informationsvideos zeigen, wie man sich im Katastrophenfall richtig verhält und worauf grundsätzlich zu achten ist.

Die Ausstellung ist bewusst anschaulich gestaltet, damit wichtige Schutz- und Vorsorgemaßnahmen leicht verständlich vermittelt werden. Zusätzlich liegen Checklisten und Ratgeber zum Mitnehmen aus.

Ziel der Ausstellung ist es, die Handlungsfähigkeit und damit die Sicherheit der Bevölkerung im Notfall zu erhöhen. Konkret sollen Bürgerinnen und Bürger für Gefahren und Vorsorgemaßnahmen sensibilisiert werden. Dabei werden auch die Aufgaben und Zuständigkeiten von Behörden, Hilfsorganisationen und der Feuerwehr vorgestellt.

Für Schulklassen und sonstige interessierte Gruppen bietet der Fachbereich für den Zivilschutz im Landratsamt auch kostenfreie Führungen durch die Ausstellung an. Anfragen sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich. Weitere Informationen finden sich unter www.kats-ab.de.

(Quelle und Bild LRA AB PM 168/2026 vom 13.08.2026)
Dauerausstellung zum Thema Bevölkerungsschutz im LandratsamtLandrat Dr. Alexander Legler mit Matthias Amrhein und Kevin Krott vom für den Zivilschutz zuständigen Fachbereich bei der Eröffnung der Ausstellung im Landratsamt Aschaffenburg

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. August 2026

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