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Freiwillige Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund versorgte Einsatzkräfte beim Waldbrand im hessisch-bayerischen Grenzgebiet

Die Freiwillige Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund wurde am Montag den 10.08.2026 gegen 16:15 Uhr als Teileinheit der Logistik- und Versorgungseinheit der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg zur Unterstützung der Einsatzkräfte beim Waldbrand zwischen Rodenbach und Alzenau alarmiert.

Für die Einsatzkräfte wurden insgesamt 370 belegte Brötchen vorbereitet. Die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden aus dem Hutzelgrund brachten die Verpflegung zum Feuerwehrhaus nach Alzenau. Dort wurden die im Bereich Alzenau eingesetzten Einsatzkräfte mit den vorbereiteten Brötchen und bereitgestellten Getränken versorgt.

Der Einsatz der Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund zeigt beispielhaft wie viele Tätigkeiten bei einem größeren Feuerwehreinsatz notwendiger Weise auch im Hintergrund, und oft in der Öffentlichkeit unbeachtet, ablaufen müssen, damit ein Großeinsatz zu dem von allen gewünschten Erfolg führt.

(Quelle und Bilder FF Mömbris-Hutzelgrund)
Waldbrand Alzenau Nachtrag 1 Waldbrand Alzenau Nachtrag 2
Waldbrand Alzenau Nachtrag 3 Waldbrand Alzenau Nachtrag 4

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 14. August 2026

Waldbrand neben der Kreisstraße AB 1 zwischen dem Großostheimer Ortsteil Pflaumheim und Mömlingen

Am 13.08.2026 wurden gegen 14:55 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt, das geländegängige Waldbrand-Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein und als diensthabendes Mitglied der Kreisbrandinspektion Kreisbrandmeister Marco Laske zu einem Waldbrand neben der Kreisstraße AB 1 zwischen dem Großostheimer Ortsteil Pflaumheim und Mömlingen alarmiert. Zusätzlich wurde noch der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte von der Leitstelle zur Einsatzstelle entsandt.

Die Brandstelle wurde von Forstarbeitern entdeckt und befand sich 100 m von der Kreisstraße entfernt gegenüber der Einmündung Rosenbergweg neben dem Waldparkplatz Hesselburg im Wald.

Die Forstarbeiter erwarteten an der Kreisstraße die Feuerwehr und wiesen ihr den Weg zur Brandstelle. Es waren beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte mehr als 100 m2 Bodenfeuer, das von der Kreisstraße und von einem Waldweg aus von der anrückenden Feuerwehr umfassen bekämpft wurde.   

Das Feuer konnte mit Löschwasser aus den angerückten Feuerwehrfahrzeugen schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Die verkehrsmäßige Absicherung der Einsatzstelle auf der Kreisstraße wurde von der Polizei übernommen. Weitere Polizeikräfte nahmen sofort die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Der für die Absicherung der Einsatzkräfte bereitstehende Rettungswagen brauchte nicht tätig werden, es wurde niemand während des Einsatzes verletzt.  

Die alarmierten Feuerwehren waren mit insgesamt 9 Feuerwehrfahrzeugen und über 40 Einsatzkräften unter der Leitung des Großostheimer Feuerwehrkommandanten Alan Friedreich im Einsatz. Er wurde bei der Einsatzleitung von Kreisbrandmeister Marco Laske unterstützt.

Gegen 16:45 Uhr war der Waldbrandeinsatz beendet und alle ausgerückten Fahrzeuge in ihren Feuerwehrhäusern zurück.  

(Quelle und Bilder FF Großostheim)
20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 11 20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 13
20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 7 20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 8
20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 10 20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 14

20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 15 20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 16
20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 17 20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 19
20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 5 20260813 Brand Großostheim Pflaumheim 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 13. August 2026

Haibach - Angebranntes Kochgut sorgt für Rauchentwicklung

Am späten Mittwochabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Haibach zu einem gemeldeten Zimmerbrand mit einer möglicherweise gefährdeten Person in die Johann-Schneider-Straße alarmiert.
Ein aufmerksamer Nachbar hatte eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung bemerkt und umgehend die Feuerwehr verständigt. Anschließend machte er die Bewohnerin auf die Gefahr aufmerksam, sodass diese ihre Wohnung selbstständig verlassen konnte. Der Nachbar entfernte zudem einen Topf von der eingeschalteten Kochstelle und schaltete den Herd aus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war die betroffene Wohnung verraucht. Ursache hierfür war angebranntes Kochgut in einem zuvor auf dem Herd befindlichen Topf. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz kontrollierte den betroffenen Bereich und führte kleinere Nachlöscharbeiten durch. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Die Bewohnerin wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht und konnte anschließend unversehrt in ihre Wohnung zurückkehren.
Die Freiwillige Feuerwehr Haibach war mit 21 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort. Zusätzlich stand die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach mit zwölf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen in Bereitschaft. Rettungsdienst, Notarzt und Polizei unterstützten die Einsatzmaßnahmen.
Durch das aufmerksame und beherzte Eingreifen des Nachbarn konnte eine weitere Gefährdung der Bewohnerin sowie eine mögliche Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Einsatz konnte nach gut 45 Minuten beendet werden.
 
Einsatz für die Feuerwehr hell
 
Text: FF Haibach / Michael Bauecker
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 13. August 2026

Verlängerung der Warnung für den Main im Rahmen des Alarmplans Main – Gewässerökologie

Am Pegel in Trunstadt wurde der Abfluss im 3-Tages-Mittel 27 m³/s gemessen, die Werte des Pegels Trunstadt werden aber als nicht plausibel eingestuft. Bei der Abschätzung des Abflusses aus den Zulaufpegeln wurden 24,2 m³/s im 3-Tages-Mittel errechnet. Damit ist die Schwelle zur „Warnung“ mit 27,5 m³/s unterschritten. Auch die MDK-Überleitung wurde aufgrund des Engpassbetriebes wegen des Niedrigwassers im Donau Einzugsgebiet gedrosselt, sodass der Abfluss weiter sinken wird. Deshalb wird für den gesamten Main von Kahl am Main bis Bamberg die Stufe „Warnung“ ausgelöst. Die heißen Lufttemperaturen heizen den Main in diesem Meldebereich stärker auf, vor allem im Bereich Würzburg/Erlabrunn. Hier wurde gestern die Wassertemperatur mit 26,6 °C im 3-Stunden-Mittel gemessen. Im restlichen Meldebereich können die Werte am Wochenende auch wieder über 26 °C ansteigen. Deswegen wird für diesem Meldebereich die Stufe „Warnung" aufgrund der hohen Wassertemperatur zunächst von 13.08.2026 (12:00 Uhr) bis 17.08.2026 (14:00 Uhr) verlängert.

Der Sauerstoff ist in diesem Meldebereich unkritisch.

Für ergänzende Informationen zu den ökologischen Auswirkungen hoher Wassertemperaturen sowie zu Verhaltensregeln für Bürgerinnen und Bürger zum Schutz des Mains verweisen wir auf unsere vorausgegangenen Pressemitteilungen zum Thema, die hier abgerufen werden können: https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/presse/pressemitteilungen/archiv/.

Weitere Informationen zum Alarmplan Main, den verschiedenen Warnstufen (mit Schwellenwertangaben) und den damit verbundenen Maßnahmen sind zudem im Internet unter folgendem Link abrufbar:
Alarmplan Main – Gewässerökologie - Regierung von Unterfranken  

Aktuelle Informationen zur Gewässerqualität und zur Wassertemperatur am Main finden Interessierte auch im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaates Bayern unter: http://www.nid.bayern.de/ (siehe insbesondere dort unter „Gewässerqualität/Alarmplan Main“).

Bild: Pixabay
Information Pixabay 3

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 13. August 2026

Waldbrand an der hessisch-bayerischen Grenze: Stadt Alzenau dankt allen Einsatzkräften

Gerne leiten wir das Dankschreiben der Stadt Alzenau auf diesem Wege an alle Einsatzkräfte weiter, die beim Waldbrand zwischen Rodenbach und Alzenau im Einsatz waren.

Stadt Alzenau dankt allen Einsatzkräften Seite 1

Stadt Alzenau dankt allen Einsatzkräften Seite 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 13. August 2026

Weiterhin hohe Brandgefahr in den Wäldern und Fluren in Unterfranken: Regierung ordnet erneut vorsorgliche Luftbeobachtung an

Die langanhaltende Dürreperiode in Unterfranken bedingt für den gesamten Regierungsbezirk weiterhin hohe Vegetationsbrandgefahr. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken von Freitag, den 14. August, bis Sonntag, den 16. August 2026, die Luftbeobachtung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Ähnlich hohe Gefahr wie in den Wäldern besteht auch im Bereich von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Aufgrund des schönen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten und in den Fluren äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. 

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt.

(Quelle RUF PM 058/2026 vom 12.08.2026)

Waldbrand DWD Plakat

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 13. August 2026

Die Aktionswoche der bayerischen Feuerwehren findet 2026 in der Zeit vom 25. September bis 4. Oktober 2026 statt


Schreiben des Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration zur Feuerwehr Aktionswoche 2026 vom 12.08.2026 zur allgemeinen Kenntnisnahme:
IMS_Feuerwehr-Aktionswoche_2026_2026-08-12.pdf

2026 08 12 Reinschrift IMS Feuerwehr Aktionswoche 2026 Seite 1
2026 08 12 Reinschrift IMS Feuerwehr Aktionswoche 2026 Seite 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 13. August 2026

Weiterer Hilfstransport durch den Landesfeuerwehrverband Bayern für die ukrainischen Feuerwehren für Ende 2026 geplant

Der LFV Bayern hat mittlerweile schon sieben Hilfstransporte für Feuerwehren in Europa organisiert und unterstützt.

Der LFV Bayern plant für Ende 2026 mit Hilfe der bayerischen Feuerwehren und den Städten und Gemeinden einen weiteren Hilfstransport mit Ausrüstungen und Fahrzeugen für die ukrainischen Feuerwehren.

Spendenangebote können ab sofort wieder auf der Homepage des LFV Bayern unter https://www.lfv-bayern.de/angebote/feuerwehrhilfe-ukraine/ angemeldet werden.

(Quelle LFV Bayern)
Feuerwehr Ukrainehilfe 1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 12. August 2026

Drohnenteam der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein unterstützt bei Waldbrand im hessischen Rodenbach auch am Dienstag, den 11.08.2026

Zur Unterstützung der hessischen Einsatzkräfte wurde am Dienstagvormittag das Drohnenteam der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein zu einem großflächigen Waldbrand nach Rodenbach alarmiert. Auf einer Fläche von rund 550.000 Quadratmetern – entsprechend etwa 77 Fußballfeldern – war bereits seit dem Vortag ein Feuer ausgebrochen, das sich sowohl als Boden- als auch als Wipfelfeuer ausgebreitet hatte.

Die umfangreichen Brandstellen konnten durch einen massiven Einsatz von Einsatzkräften und technischem Gerät bereits in der Nacht und am Vortag weitgehend gelöscht werden. Dabei waren auch, wie von uns bereits berichtet, Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Aschaffenburg bereits im Einsatz. Neben zahlreichen Einsatzkräften am Boden kamen unter anderem drei Polizeihubschrauber mit Außenlastbehältern zum Einsatz.

Am Dienstag lag der Schwerpunkt der Feuerwehrarbeit auf der Kontrolle und Nachbereitung der abgebrannten Flächen. Ziel war es, verbliebene Glut- und Wärmenester frühzeitig zu erkennen und dadurch ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern.

Nach einer kurzen telefonischen Abstimmung wurde das Drohnenteam der Karlsteiner Feuerwehr mit fünf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen nach Rodenbach entsandt.

𝗪𝗮𝗲𝗿𝗺𝗲𝗯𝗶𝗹𝗱𝘁𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝗸 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝘂𝗰𝗵𝗲 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗚𝗹𝘂𝘁𝗻𝗲𝘀𝘁𝗲𝗿𝗻

Vor Ort übernahm das Drohnenteam die sogenannte Hotspot-Suche in einem der drei Einsatzabschnitte. Mithilfe der Wärmebildtechnik konnten die weitläufigen Brandflächen systematisch aus der Luft kontrolliert und Bereiche mit erhöhten Temperaturen lokalisiert werden.

Die gewonnenen Informationen wurden unmittelbar an die Einsatzkräfte am Boden weitergegeben. Dadurch konnten die sogenannten Hand-Crews gezielt zu den festgestellten Wärmestellen geführt und diese kontrollieren, beziehungsweise nachlöschen.

Parallel dazu stellte ein weiteres Karlsteiner Team eine Übersichts-Drohne für die Einsatzleitung. Das großflächige Einsatzgebiet wurde wiederholt aus der Luft erfasst, um der Einsatzleitung ein aktuelles Lagebild zur Verfügung zu stellen.
Die Livebilder wurden sowohl auf den Monitoren des Drohnenteams als auch über Livestream und Funk in den Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) übertragen. Damit stand der Einsatzleitung während der Lagebesprechungen jederzeit ein aktuelles Bild der Einsatzstelle zur Verfügung, das in die weitere Lagebeurteilung und Einsatzplanung einbezogen werden konnte.

𝗟𝘂𝗳𝘁𝗿𝗮𝘂𝗺𝗸𝗼𝗼𝗿𝗱𝗶𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗳𝘂𝗲𝗿 𝗺𝗲𝗵𝗿𝗲𝗿𝗲 𝗗𝗿𝗼𝗵𝗻𝗲𝗻

Im weiteren Einsatzverlauf übernahm eine Führungskraft des Karlsteiner Drohnenteams zusätzlich die Aufgabe des Luftraumkoordinators. In enger Abstimmung mit der Einsatzleitung wurde der Einsatz der verschiedenen Drohnen von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Polizei koordiniert.

Durch die Leitstelle Main-Kinzig wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung eine Freigabe des Luftraums bis zu einer Höhe von 600 Metern organisiert. Dadurch konnten die eingesetzten Drohnen in größeren Höhen betrieben und zusätzliche großflächige Übersichtsaufnahmen des Einsatzgebietes erstellt werden.

Der kontinuierliche Austausch mit dem Einsatzstab ermöglichte es dem Drohnenteam, seine technische Ausstattung und seine Erfahrung gezielt in die Einsatzplanung der hessischen Führungskräfte einzubringen.

𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀 𝗛𝗶𝗹𝗳𝗲𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝘂𝗲𝗰𝗸𝗳𝗮𝗵𝗿𝘁

Nach insgesamt zwölf Stunden Einsatzzeit wurde das Drohnenteam durch die Einsatzleitung aus dem Waldbrandeinsatz entlassen. Doch bereits auf der Rückfahrt erreichte die Einsatzkräfte ein weiteres Hilfeersuchen.

Die örtlichen First Responder der Gemeinde Rodenbach sprachen den Gerätewagen Erkunden und Messen des Drohnenteams an einer roten Ampel an und baten um Unterstützung bei einer gemeldeten Reanimation in einem örtlichen Alten- und Pflegeheim.

Die Karlsteiner Feuerwehrleute begaben sich unmittelbar zur gemeldeten Einsatzstelle. Dort unterstützten sie die örtlichen Helfer bei der Durchführung der Reanimationsmaßnahmen, bis der Rettungsdienst eintraf.

Nach der Rückkehr zum Feuerwehrhaus in Karlstein wurden die eingesetzten Fahrzeuge und Gerätschaften wieder vollständig einsatzbereit gemacht. Nach insgesamt rund 13,5 Stunden konnte der Einsatz schließlich für die Karlsteiner Feuerwehr beendet werden.

Der Einsatz in Rodenbach verdeutlichte erneut die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Drohnentechnik bei großflächigen Schadenslagen. Insbesondere die Kombination aus Wärmebildtechnik, Livebildübertragung und großflächiger Lageerkundung aus der Luft ermöglicht es den Einsatzleitungen, auch bei weitläufigen Einsatzstellen schnell belastbare Informationen zu erhalten und Einsatzkräfte gezielt einzusetzen.

Die Feuerwehr aus Karlstein bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen für die professionelle und reibungslose Zusammenarbeit.

(Quelle und Bilder FF Karlstein)
20260810 Brand Alzenau 53 20260810 Brand Alzenau 5720260810 Brand Alzenau 54 20260810 Brand Alzenau 58
20260810 Brand Alzenau 59 20260810 Brand Alzenau 56
20260810 Brand Alzenau 55 20260810 Brand Alzenau 61

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 12. August 2026

Die Ausgabe 02/2026 des Magazins „Bevölkerungsschutz“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) online lesen

Die aktuelle Ausgabe 02/2026 kann hier heruntergeladen werden:
Magazin_Bevölkerungsschutz_des_BBK_Ausgabe_02-2026.pdf

Seite1 aus Magazin Bevölkerungsschutz des BBK Ausgabe 02 2026

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 12. August 2026

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