Am Freitagabend (06.03.26) wurde die Feuerwehr Mainaschaff gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften zu einer groß angelegten Personensuche alarmiert. Um 19:04 Uhr erfolgte die Alarmierung mit dem Stichwort „THL 1 Rettung – Personensuche“ zur Amtshilfe für die Polizei.
Schnell wurde deutlich, dass eine umfangreiche Suchaktion notwendig sein würde. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen beteiligt, die gemeinsam die betroffenen Gebiete absuchten.
Neben der Feuerwehr Mainaschaff waren mehrere Kräfte der Polizei im Einsatz. Diese unterstützten die Suche mit mehreren Polizeistreifen, einem Suchhund sowie dem Polizeihubschrauber „Edelweiß“, der aus der Luft nach der vermissten Person suchte.
Auch zahlreiche Hilfsorganisationen beteiligten sich an der Suche. Vor Ort waren mehrere Rettungshundestaffeln aus Offenbach, Aschaffenburg und dem Landkreis Miltenberg. Zusätzlich unterstützte die Wasserwacht Mainparksee unter Leitung eines Einsatzleiters Wasserrettungsdienstes die wasserseitige Absuche. Ebenso waren ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie ein Rettungswagen der BRK-Bereitschaft Aschaffenburg im Einsatz.
Zur Unterstützung der Einsatzleitung des Rettungsdienstes wurde außerdem die SEG Information und Kommunikation des Roten Kreuzes hinzugezogen. Sie stellte die Koordination und Kommunikation zwischen den zahlreichen Einsatzkräften von Rettungsdienst, Wasserwacht und Rettungshundestaffeln sicher.
Auch KBM Marco Laske war vor Ort und stand dem Feuerwehreinsatzleiter beratend zur Seite.
Von Seiten der Feuerwehr Mainaschaff waren alle Fahrzeuge inklusive Boot und Drohne mit rund 30 Einsatzkräften im Einsatz. Gemeinsam mit den anderen Einheiten wurde das Ortsgebiet systematisch durchsucht.
Der Feuerwehreinsatz wurde vom Feuerwehrgerätehaus Mainaschaff aus geführt.
Auch Bürgermeister Moritz Sammer sowie Kreisbrandrat Frank Wissel verschafften sich vor Ort einen Überblicküber die Lage.
Zusätzlich wurde die Öffentlichkeitsfahndung des Polizeipräsidiums Unterfranken über KATWARN sowie über die sozialen Netzwerke und die Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes verbreitet.
Die intensive Suche zeigte schließlich Erfolg: Gegen Mitternacht konnte die vermisste Person durch eine Polizeistreife wohlbehalten aufgefunden werden. Damit konnte der Einsatz für alle beteiligten Kräfte beendet werden.





























Nach dem Brand auf einem Passagierschiff im Oberwasser der Einfahrt der Schleuse Kleinostheim wurden mittlerweile alle Betroffenen evakuiert. Die Betroffenen wurden mit mindestens sieben Booten an Land gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Dort wurden sie auf einem inzwischen vom Sanitäts- und Rettungsdienst eingerichteten Behandlungsplatz betreut und behandelt. Es sind über 40 Personen evakuiert worden. Es kam bei den Verletzten zu Knochenbrüchen, Rauchgasintoxikationen sowie Verbrennungen. Nach der Erstbehandlung wurden die Verletzten mit Rettungswagen ins eigens eingerichtete Übungskrankenhaus am Feuerwehrhaus Kleinostheim gebracht. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Transport der Verletzten und Betroffenen. Dabei lieferte die Drohne des Landkreises stets aktuelle Bilder.
Das Feuer im Maschinenraum des Schiffes ist zwischenzeitlich gelöscht worden, die Maßnahmen der Feuerwehr sind damit größtenteils beendet. Es handelt sich um eine Übung, es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Stand: 07.03.2026, 11:15 Uhr

Auf einem Passagierschiff ist es in der Zufahrt der Schleuse Kleinostheim zu einem Brand gekommen. Derzeit sind mehrere Boote im Einsatz. Einsatzschwerpunkte sind die Brandbekämpfung und Rettung der Betroffenen. Es sind mehrere Schwerverletzte und nicht gehfähige Personen zu verzeichnen. Insgesamt sind bereits über 40 Betroffene registriert worden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht sind mit einem Großaufgebot von über 100 Einsatzkräften im Einsatz. Es handelt sich um eine Übung, es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Stand: 07.03.2026, 10:30 Uhr


Die gestern Abend veröffentlichte Vermisstenfahndung nach einer 41-jährigen Frau aus Mainaschaff wird widerrufen.
Die Frau wurde in der vergangenen Nacht von Einsatzkräften der Polizei angetroffen.
Eine Pressemeldung zum Einsatz folgt im Laufe des Tages.

Am frühen Freitagmorgen, den 06.03., wurde die Freiwillige Feuerwehr Hösbach um 06:40 Uhr mit dem Stichwort „THL 1 – Verkehrsunfall mit Motorrad“ auf die Staatsstraße 2307 alarmiert.
Im Kreuzungsbereich der Autobahnanschlussstelle Hösbach-Industriegebiet waren ein Pkw und ein Motorradfahrer kollidiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde der schwer verletzte Motorradfahrer bereits von der Besatzung des Rettungswagens der Johanniter Sailauf versorgt. Diese wurden umgehend durch Feuerwehrsanitäter sowie den Notarzt unterstützt. Die weiteren Kräfte stellten unter anderem den Brandschutz sicher. Die Fahrerin des Pkw stand unter Schock und wurde von einem weiteren Rettungswagen des BRK-Kreisverbands Aschaffenburg versorgt.
Während der ersten Maßnahmen wurde die Kreuzung sowie die Autobahnabfahrt in Fahrtrichtung Würzburg im Auftrag der Verkehrspolizei vollständig gesperrt, was im einsetzenden Berufsverkehr zu deutlichen Verkehrsbehinderungen führte. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte der Verkehr auf der Staatsstraße 2307 wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.
Die Einsatzkräfte reinigten die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln und unterstützten bei der Bergung der Unfallfahrzeuge, bevor die Einsatzstelle an den Straßenbaulastträger übergeben wurde.
Während des laufenden Einsatzes wurde die Feuerwehr Hösbach um 07:50 Uhr zu einem Paralleleinsatz alarmiert – der Rettungsdienst benötigte Unterstützung bei einer Patientenrettung über die Drehleiter im Hösbacher Ortsgebiet. Die hierfür ebenfalls alarmierte Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Goldbach musste nicht ausrücken, da Kräfte aus dem laufenden Einsatz herausgelöst werden konnten. Zusammen mit der Besatzung des Rettungswagens konnte die immobilisierte Patientin sicher aus dem ersten Stock zum Rettungswagen transportiert werden.
Beide Einsätze waren gegen 09:00 Uhr beendet. Insgesamt waren 11 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen im Einsatz.
Text und Fotos: FF Hösbach


Aktuell sind an der Feuerwehrschule in Würzburg 13 Plätze beim Seminar für Kinderfeuerwehrbetreuende vom 23.03. - 27.03.2026 frei. Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder per Whatsapp.
