





Auf der Lernplattform der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) sind Empfehlungen zu Ausbildungsinhalten in der Vegetationsbrandbekämpfung veröffentlicht, die hier heruntergeladen werden können:
Empfehlung_zu_Ausbildungsinhalten_in_der_Vegetationsbrandbekaempfung.pdf (56 MB)
Des Weiteren verweisen wir auf die Seite https://www.vegetationsbraende.de mit umfangreichen Hinweisen und Empfehlungen als Wissenssammlung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Sie gliedert sich in die fünf Themenbereiche Brandverhalten, Technik, Brandbekämpfung, Forstwirtschaft und Grundlagen der Feuerwehr.
Die beiden vorstehenden Informationsquellen können der Feuerwehr helfen, die eigenen Ausbilder fortzubilden und Ausbildungsunterlagen für die Vegetationsbrandbekämpfung zu erstellen, um diese für die Fortbildung und Qualifizierung der Feuerwehreinsatzkräfte zu nutzen.
Westerngrund, [16.02.2025] – Großer Erfolg für die Kinderfeuerwehr Westerngrund: Insgesamt 12 Kinder haben heute ihre Prüfung zur Kinderflamme 1 mit Bravour bestanden. Mit viel Engagement, Wissen und praktischem Können stellten die jungen Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ihr erlerntes Können unter Beweis.
Zu den Prüfungsaufgaben gehörten unter anderem die Zusammensetzung eines Notrufs, das Anfertigen von Knoten sowie die Durchführung von drei einfachen feuerwehrtechnischen Aufgaben. Alle Kinder meisterten die Herausforderungen souverän und zeigten eindrucksvoll, wie gut sie auf die Prüfung vorbereitet waren.
Als Prüfer und Ehrengäste waren unter anderem Volker Hock, Leiter des Fachbereichs Kinderfeuerwehr und Kreisbrandmeister, sowie Peter Swiatkowski, Kommandant der Feuerwehr Westerngrund, anwesend. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Kinder und lobten deren Motivation und Einsatzbereitschaft.
Ein besonderer Dank gilt den Betreuerinnen der Kinderfeuerwehr (Jessica Engel-Pistner und Theresa Bayer), die mit großem Engagement, viel Herzblut und fachlicher Kompetenz für eine hervorragende Ausbildung gesorgt haben. Ohne diese intensive Vorbereitung und das kontinuierliche ehrenamtliche Engagement wäre ein solcher Erfolg nicht möglich.
Die bestandene Kinderflamme 1 ist ein wichtiger Meilenstein in der feuerwehrtechnischen Ausbildung und ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehr Westerngrund ist stolz auf ihren Nachwuchs und blickt optimistisch in die Zukunft.
(Text und Bilder: FF Westerngrund)


Das Referat 8 der vfdb hat sich aufgrund diverser Anfragen aus dem Anwenderkreis zum Infoschreiben der DEKRA aus dem Jahre 2024 zur Auswahl und dem sicheren Einsatz von Atemschutzgeräten - “Kombination von Baugruppen von Pressluftatmern unterschiedlicher Hersteller” beschäftigt, die Definitionen präzisiert und einen technischen Bericht zu dieser Thematik veröffentlicht.
Der technische Bericht kann hier heruntergeladen werden:
TB_08-01_Kombinationen_von_Baugruppen_von_Pressluftatmern.pdf
(Quelle: Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes - vfdb)

Vegetationsbrandbekämpfung: Neue Ausbildungsmedien online verfügbar
Hohe Temperaturen und längere Trockenphasen führen immer häufiger zu Vegetationsbränden und machen den Einsatz der Feuerwehr
notwendig. Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, bedarf es einer guten Aus- und Fortbildung.
Aus diesem Grund haben die Staatlichen Feuerwehrschulen vielfältige Unterlagen für eine umfassende, ganzjährige Ausbildung erstellt. Diese stehen ab sofort online zur Verfügung.
Mit den Ausbildungsmedien wird ein umfassendes Angebot geliefert, das Inhalte für die Umsetzung in Theorie und Praxis bietet, die zu jeder Jahreszeit angewendet werden können.
Die inhaltliche Grundlage zum Thema basiert auf der Fachinformation „Vegetationsbrandbekämpfung“, welche mit weiteren Ausbildungsbausteinen wie Instruktionsblättern, E-Learnings, Übungsvorschlägen und vielem mehr ergänzt wird.
Der Fachbereich Lehr- und Lernmittel der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg wünscht viel Erfolg bei der Ausbildung!
LINK zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung
Fachinformation
Die umfassende Fachinformation zum Ausbildungsthema bildet die Wissensgrundlage für das diesjährige Ausbildungsthema. Sie wurde im Zuge der Überarbeitung mit vielen Grafiken anschaulich erweitert. Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick über die Thematik „Vegetationsbrandbekämpfung“.
Die Fachinformation ist ab Januar 2026 als Druckwerk bestellbar.
Link zu den Fachinformation (pdf)
Taschenkarten & Plakat
Die wichtigsten Informationen zur Sicherheit und für die Einsatzführung sind im handlichen Taschenkarten-Format festgehalten. Zudem gibt es die Möglichkeit das Plakat "Vegetationsbrand im Fokus" zu bestellen.
Die Druckwerke sind ab Januar 2026 bestellbar.
Link zu den Taschenkarten und Plakat
Instruktionen und Übungen
Mit Hilfe der Instruktionen werden Vorgänge detailliert dargestellt. Arbeitsschritte werden erläutert und Schwierigkeiten in den Fokus gerückt. Sie bilden die Grundlage zur sicheren Durchführung der neu konzipierten Übungsvorschläge und liefern wichtiges Basiswissen zum Umgang mit den Geräten.
Link zu den Instruktionen und Übungen
E-Learning
Egal, ob als Präsentationsmodus im Plenum oder als praktisches Selbststudium zu Hause. Das E-Learning zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema bietet einen hilfreichen Überblick über folgende Thematiken: Grundlagen, Einsatztaktik, Sicherheit, Arten von Vegetationsbränden sowie Ausrüstung.
Link zum E-Learning
(Quelle und Bilder Fachbereich Lehr- und Lernmittel der Staatl. Feuerwehrschule Würzburg)
„Vor dem Hintergrund der zivilen Unterstützungsleistungen, die zur Umsetzung des Operationsplans Deutschland erforderlich sind, sowie der damit verbundenen Aufgaben für die deutschen Feuerwehren, wird die zivil-militärische Zusammenarbeit im Deutschen Feuerwehrverband nun mit dem Arbeitskreis ,Zivil-Militärische Zusammenarbeit‘ weiter gestärkt“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Das Gremium nahm in Berlin in Anwesenheit des DFV-Präsidenten sowie des Stellvertreters des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeurs Territoriale Aufgaben, Generalleutnant André Bodemann, die Arbeit auf. Ziel ist es, gemeinsame Schnittstellen und Aufgaben zu identifizieren, Schutzziele und Leistungsgrenzen festzulegen und frühzeitig Planungs- sowie Entscheidungshilfen zu erarbeiten.
Der Arbeitskreis ist interdisziplinär besetzt aus den Fachausschüssen „Zivil- und Katastrophenschutz der deutschen Feuerwehren“ sowie „Einsatz und Taktik der deutschen Feuerwehren“ des Deutschen Feuerwehrverbandes, von der Bundeswehr sowie aus den Arbeitskreisen „Ausbildung“ und „Rettungsdienst“ der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF Bund). Die Leitung hat Mathias Bessel aus Leipzig, Mitglied im Fachausschuss Zivil- und Katastrophenschutz der deutschen Feuerwehren.
Aktuelle Schwerpunktaufgaben sind:
Informationen aus dem Arbeitskreis werden zukünftig unter https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/ak/ak-zmz/ zur Verfügung gestellt.
(Quelle und Bild DFV)
Dem Art. 45 BayBO wurde 2025 folgender Abs. 4 neu angefügt:
„(4) In Beherbergungsstätten, die keine Sonderbauten sind, müssen Schlafräume jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“
Erläuterungen:
Beherbergungsstätten, wie Hotels, Pensionen, Gästehäuser usw. mit bis zu 30 Gastbetten sind keine Sonderbauten.
Sonderbauten sind Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung und im Art. 2 der Bayer. Bauordnung (BayBO) unter Abs. 4 aufgelistet.
Beherbergungsstätten mit mehr als 30 Gastbetten sind Sonderbauten. Sie unterliegen den Anforderungen der Bayer. Beherbergungsstättenverordnung (BStättV) als Sonderbauvorschrift.
2025 wurde für Beherbergungsstätten die „Einstiegsschwelle“ in den Sonderbau von bisher 12 Gastbetten an die „Einstiegsschwelle“ in die Beherbergungsstättenverordnung (BStättV) mit 30 Gastbetten angeglichen.
Eine Pflicht zur Nachrüstung bestehender Beherbergungsstätten mit Rauchwarnmeldern ist mit dieser aktuellen Ergänzung der Bauordnung nicht verbunden und gilt nur bei Neubauten. Die Installation von Rauchwarnmeldern zur Alarmierung schlafender Personen in Beherbergungsräumen, wenn gemäß der bereits bestehenden Baugenehmigung bisher keine Warn- und Alarmierungseinrichtung für die Gäste gefordert ist, wird seitens der Feuerwehr aber dringend empfohlen.
Ein Ehrenamt kann Spaß machen, Sinn stiften sowie neue Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Aber es ist nicht immer einfach, das Engagement bei der Feuerwehr mit den anderen Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen. Was also tun, wenn das Ehrenamt zu stressig wird?
Das Seminar beschäftigt sich mit Möglichkeiten, wie man Ehrenamt, Arbeit, Familie, Hobbys unter einen Hut bekommen kann.
Die Zielgruppe sind angehende und aktive Jugendwarte/-innen, stellvertretende Jugendwarte/-innen und Leiter/-innen in den bayerischen Jugendfeuerwehren.
Das Seminar findet dank der Kooperation mit der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft statt.
Veranstaltungsort ist Beilngries im ABG Tagungszentrum.
16.01.2026 Beginn 15:00 Uhr bis 17.01.2026 Veranstaltungsende 16:00 Uhr
Die Kosten für Seminar und Verpflegung am Seminartag (Essen, Kaffeepausen, Seminargetränke) werden übernommen (ohne extra Getränke und sonstige Kosten wie Telefon, Parkgebühren etc.).
Reisekosten sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.
Weitere Informationen und Anmeldung hier:
https://jf-bayern.de/kalender/detail/fuehrungskraefteseminar
(Quelle und Bild JF Bayern)
Seit Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine sind die ukrainischen Feuerwehren im Fokus der Weltöffentlichkeit. Zahlreiche Feuerwehren auch in Deutschland haben sich an Hilfsaktionen beteiligt, die vielfach von Feuerwehrverbänden auf Landes- und Bundesebene initiiert worden sind. Wie jedoch genau die Struktur der Feuerwehren vor Ort aussieht, ist oftmals nicht bekannt. In der Online-Fortbildung „DFV direkt“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) stellten nun Melanie und Markus Gras die Feuerwehren in der Ukraine vor. Das Ehepaar aus Boppard (Rheinland-Pfalz) hat seit Beginn des Krieges 2022 insgesamt 20 Hilfstransporte organisiert und unter anderem neun Feuerwehrfahrzeuge und zahlreiche weitere Hilfsgüter in die Ukraine befördert. 190 Personen verfolgten die Fortbildung.
Markus Gras, hauptamtlicher Feuerwehrmann, und seine Frau Melanie, ehrenamtlich in der DLRG aktiv, kennen das ukrainische Feuerwehrwesen aus eigener Erfahrung. Grundstrukturen ähneln zwar dem deutschen System, dennoch gibt es deutliche Unterschiede.
Kommunale und staatliche Feuerwehren
In der Ukraine entspricht der staatliche Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr. Auf kommunaler Ebene sichern Freiwillige Feuerwehren den Brandschutz. Auf dem Land ist ein Maschinist dauerhaft im Dienst, wird durch die Gemeinde bezahlt und alarmiert die Mannschaft per telefonischem Rundruf. Eine Besonderheit: In der Ukraine gehört die Kampfmittelbeseitigung zu den Aufgaben der staatlichen Feuerwehren – eine Zuordnung, die in Deutschland so nur in Hamburg existiert.
Während für staatliche Feuerwehren verbindliche Regelwerke bestehen, fehlen solche Vorschriften für kommunale Feuerwehren weitgehend. Auch der Zustand von Gebäuden und Fahrzeugen unterscheidet sich deutlich: Stadtwachen sind meist an Hauptverkehrsstraßen gelegen und verfügen über westliche Fahrzeuge ab Baujahr 1990. Auf dem Land stehen oft nur ein oder zwei Fahrzeuge zur Verfügung – häufig älter als Baujahr 1976 und überwiegend russischer Bauart.
Auch die Ausbildung variiert: Freiwillige Feuerwehrleute erhalten kaum Schulung, leisten keine technische Hilfe und unterstützen primär bei Brandeinsätzen. Eine Schwarz-Weiß-Trennung gibt es nicht. Frauen sind in der Freiwilligen Feuerwehr eine Seltenheit.
Herausforderung Löschwasserversorgung
„Keine Hydranten, keine Löschteiche, keine Brunnen, keine Zisternen“ – so fasste Markus Gras die Wasserversorgung im ländlichen Raum zusammen. Daher werden bei den Hilfsgütern vor allem Fahrzeuge mit mindestens 1.600 Litern Löschwasser gesucht. Statt Tragkraftspritzen kommen häufig Schwimm- und Motorpumpen zum Einsatz – leicht und günstig. Dafür kann der Druck nicht beeinflusst werden.
Auswirkungen des russischen Angriffskriegs
Personalmangel, hoher Altersdurchschnitt und erhebliche psychische Belastungen prägen den Einsatzalltag seit Beginn des russischen Angriffskrieges. In manchen Dörfern stehen tagsüber nur drei bis vier Einsatzkräfte bereit. Oft unterstützen Anwohner spontan.
Die Fahrzeuge sind stark beansprucht und vielfach schlecht gewartet. Gerätehäuser geraten gezielt unter Beschuss. Deshalb werden Einsatzfahrzeuge grundsätzlich vorwärts eingeparkt – im Schadensfall sind Reparaturen schneller möglich. Markus Gras berichtete zudem von „Second Hits“: erneuten Angriffen auf denselben Einsatzort. Dabei wurden Feuerwehrleute verletzt oder getötet, Fahrzeuge beschädigt oder zerstört. Um die Sichtbarkeit zu reduzieren, werden rote Fahrzeuge in olivgrün umlackiert. Zum Eigenschutz tragen Einsatzkräfte Plattenträger über ihrer Schutzkleidung.
In den Großstädten erschweren beschädigte Hochhäuser die Rettung. „Drehleitern sind extrem wichtig – aber Mangelware“, so Markus Gras. Eingeschlossene Menschen, unpassierbare Treppenräume und große Trümmerfelder prägen diese Einsätze.
Erfolgreiche Hilfe – und wie es weitergeht
„Eure Hilfe hat schon Leben gerettet!“ – diese Worte hat das Ehepaar Gras schon häufiger gehört. Dies ist ihr Antrieb, weiterzumachen. Beim nächsten Transport sollen eine Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) überführt werden. Weitere Spenden sowie Fahrer und Fahrerinnen werden weiterhin dringend gesucht. Ein Beispiel gelungener Unterstützung: Ein ehemaliges Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) auf Mercedes-Transporter-Basis kam ohne Beladung in der Ukraine an. Dank zahlreicher Sachspenden wurde das Fahrzeug mit Schaumausrüstung, Klappleiter und Beleuchtungsmaterial voll einsatzfähig gemacht.
„DFV direkt“ – Ausblick 2026
Mit der erfolgreichen Online-Fortbildungsreihe „DFV direkt“ geht es natürlich auch im kommenden Jahr weiter:
(Quelle DFV; Bild LFV Bayern mit Hilfskonvoi des LFV Bayern für die Ukraine)