Der Bayerische Landtag hat in seiner Plenar-Sitzung am 02.07.2025 einstimmig! die Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes beschlossen. Das Gesetz mit seinen Änderungen tritt zum 16. Juli 2025 in Kraft.
Die jetzt beschlossene Gesetzesnovelle zum Bayerischen Feuerwehrgesetz umfasst folgende Änderungen, die als Entwurf vor der Beschlussfassung durch den Landtag vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sport und Integration in der nachfolgenden Broschüre als Arbeitspapier zusammengefasst wurden:
Änderungspunkte_zum_Bayer._Feuerwehrgesetz.pdf
Sobald uns eine Textversion vom neuen Bayerischen Feuerwehrgesetz (BayFwG) vorliegt, werden wir diesen sofort hier zum Herunterladen veröffentlichen.
Samstag, 05. Juli 2025 | 36 Standorte in Stadt und Landkreis Aschaffenburg
Am Dienstag (02.07.2025) wurden die Feuerwehren Heimbuchenthal und Mespelbrunn-Hessenthal um 17:57 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) in einem Hotelbetrieb im Ortsgebiet alarmiert. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich ein Brand im Kellergeschoss, woraufhin das Alarmstichwort sofort auf B3 erhöht wurde.
Im Bereich der Hotelwäscherei war ein gasbetriebener Wäschetrockner in Brand geraten. Das Feuer hatte sich auf das gesamte Gerät ausgedehnt, aus dem Trockner schlugen bereits sichtbar Flammen. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit einem umfangreichen Löschangriff unter Atemschutz. Zum Einsatz kamen zwei Löschrohre sowie sechs Atemschutztrupps im Wechselbetrieb.
Die Evakuierung der rund 80 Hotelgäste war zu diesem Zeitpunkt bereits durch das Hotelpersonal nach dem betrieblichen Räumungskonzept vorbildlich eingeleitet worden. Die Feuerwehr musste nur kurzzeitig unterstützend eingreifen, wodurch die Brandbekämpfung ohne Verzögerung aufgenommen werden konnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Im Anschluss an die Löscharbeiten führten die Einsatzkräfte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um den Brandrauch aus dem Kellerbereich zu entfernen. Dabei kamen vier Lüfter der Feuerwehr zum Einsatz. Die hohen Außentemperaturen stellten eine zusätzliche körperliche Belastung für alle Einsatzkräfte dar – insbesondere für die unter Atemschutz arbeitenden Kräfte.
Der Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Heimbuchenthal konnte auf rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Heimbuchenthal, Mespelbrunn-Hessenthal, Dammbach und Waldaschaff sowie auf unterstützendes Personal des Atemschutzzentrums des Landkreises Aschaffenburg zurückgreifen.
Zur rettungsdienstlichen Absicherung waren die Helfer vor Ort Heimbuchenthal sowie ein Rettungswagen der IMS Rettungsdienst GmbH im Einsatz.
Der Einsatzleiter wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Pressesprecher Fabien Kriegel seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg unterstützt.
Zur Schadenshöhe und Ursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.



Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher Kreisbrandinspektion
Das Übungsszenario stellte einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus im Baustellenbereich dar. Durch den Unfall wurden zwei Personen unter dem Bus eingeklemmt.
Zur Rettung der eingeklemmten Personen kamen verschiedene Geräte für die technische Hilfeleistung zum Einsatz. Die beiden Fahrzeugführer bzw. der Einsatzleiter konnten sämtliche Führungsaufgaben – von der Lageerkundung bis zur Befehlsgabe – trainieren. Innerhalb der Mannschaft wurde die Kommunikation bzw. die Absprache zwischen den eingesetzten Trupps durchgespielt. So konnten die beiden eingeklemmten Puppen nach kurzer Zeit befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
In einer kurzen Nachbesprechung zählte KBM Tobias Brinkmann alle Punkte auf, die gut gelaufen sind – aber auch jene, die sich noch optimieren lassen.
Zur Belohnung gab es nach der Übung natürlich noch ein leckeres Eis.
Ein besonderer Dank gilt der Kreisbrandinspektion und insbesondere KBM Tobias Brinkmann, der die Übung zusammen mit dem stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Heinrichsthal, Matthias Mann, vorbereitet und beobachtet hat.
Bilder und Text: Bastian Mann, FF Heinrichthal






Die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg freut sich ihren neuen Mannschaftstransportwagens (MTW). Am Mittwoch konnte das moderne Einsatzfahrzeug mit dem Funkrufnamen Florian Johannesberg 14/1 in Empfang genommen werden.
Der neue MTW ergänzt ab sofort den Fuhrpark der Wehr und wird künftig bei Einsätzen, Ausbildungsdiensten sowie Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Mit seiner Ausstattung entspricht das Fahrzeug modernen Anforderungen und bietet mehr Sicherheit und Komfort für die Einsatzkräfte.
Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Johannesberg für die finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung. Ebenso würdigt die Feuerwehr das Engagement zahlreicher Kameradinnen und Kameraden, die in Planung, Organisation und Abholung des Fahrzeugs eingebunden waren.
Auch der Firma Hensel wird für den fachgerechten und bedarfsgerechten Ausbau des Fahrzeugs herzlich gedankt.
„Mit dem neuen MTW sind wir für zukünftige Aufgaben noch besser aufgestellt – zum Schutz der Bevölkerung, Tag für Tag“, so die Feuerwehr Johannesberg.
Weitere Informationen zum neuen Fahrzeug finden Interessierte demnächst auf der Website der Feuerwehr unter: www.feuerwehr-johannesberg.de.







Bilder und Text: FF Johannesberg
Am 30.06.2025 wurde gegen 17:25 Uhr von der Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain die Freiwillige Feuerwehr Sailauf gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die als Engländer-Hochstraße benannte Kreisstraße AB 2 alarmiert.
In einer Rechtskurve war es im Begegnungsverkehr zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Motorrad gekommen.
Die Sailaufer Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, übernahmen die Verkehrslenkung und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung und Betreuung der am Unfall beteiligten Personen. Abschließend wurden ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt.
Die Engländer-Hochstraße wurde zunächst voll gesperrt. Nach einiger Zeit konnte der Verkehr bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge durch Abschleppunternehmen auf einem Fahrstreifen wechselweise an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Die Sailaufer Feuerwehr war mit drei Feuerwehrfahrzeugen und insgesamt 14 Einsatzkräften etwa 1,5 Stunden im Einsatz.
(Quelle und Bilder FF Sailauf)


Am 30.06.2025 wurde gegen 14:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glattbach zu einem Containerbrand in das Gewerbegebiet Auf der Weitzkaut alarmiert.
Im Hinterhof eines Gewerbebetriebes brannte der Inhalt eines 20 m³ Containers. Dieser wurde bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitern der Firma mithilfe eines Gabelstaplers in die Mitte des Hofes gezogen, sodass ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Umgebung verhindert werden konnte.
Die Glattbacher Feuerwehr löschte unter Hinzunahme einer Arbeitsplattform aus dem Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 den Inhalt des Containers mit einem Strahlrohr ab. Aufgrund der sommerlichen Hitze wurde entschieden, den abgelöschten Container nicht auszuräumen, sondern mittels Schaum abschließend zu fluten.
Die getroffenen Maßnahmen zeigten ihre erfolgreiche Wirkung und der Einsatz der 14 Glattbacher Feuerwehrleute konnte beendet werden.
(Quelle und Bilder FF Glattbach)





Am 01.07.2025 wurde gegen 17:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Großostheim (Lkr. AB) mit ihrem Tanklöschfahrzeug TLF 20/40-SL zur Unterstützung der Aschaffenburger Feuerwehr bei der Bekämpfung eines größeren Brandes einer abgeernteten Ackerfläche nach Obernau gerufen. Ebenfalls wurde zum gleichen Zeitpunkt auch das Tanklöschfahrzeug TLF 4000 aus Elsenfeld (Lkr. MIL) zur Unterstützung hinzualarmiert.
Gegen 17 Uhr war eine auf dem Feld arbeitende Ballenpresse in Brand geraten. Der Brand der Presse griff sofort auf den Stoppelacker über. Wind begünstigte die weitere Brandausbreitung auf dem Acker.
Die schnell mit mehreren Feuerwehrfahrzeugen eingetroffenen Einsatzkräfte der Aschaffenburger Feuerwehr konnten mit dem Einsatz von mehreren Strahlrohren die weitere unkontrollierte Ausbreitung des Brandes verhindern und die Brandfläche auf den beim Eintreffen vorgefundenen Umfang begrenzen. Der betroffene Landwirt unterstützte die Löscharbeiten mit seinem Güllefass.
Für das komplette Ablöschen der bereits betroffenen Fläche und von in Brand geratenen Bäumen wurde weiteres Löschwasser an der Einsatzstelle benötigt. Für den zusätzlichen Löschwassertransport wurden die beiden Tanklöschfahrzeuge aus Großostheim und Elsenfeld mit jeweils drei Einsatzkräften als Besatzung alarmiert und eingesetzt.
Link zum Bericht der Feuerwehr Aschaffenburg:
Flächenbrand in Obernau
(Quelle und Bilder FF Großostheim)


