Nach dem Hardwaretausch befindet sich die ILS Bayerischer Untermain wieder im Normalbetrieb. Alle Schnittstellen und Dienste stehen wieder zur Verfügung.
Der Online-Vortrag am 06.05.2026 beginnt um 18:00 Uhr.
Social Media ist heute ein fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren. Die Beratungspraxis zeigt jedoch, dass oft noch Unsicherheiten bei der Nutzung bestehen: wer zeichnet sich innerhalb der Wehr verantwortlich für die Social Media Accounts? Welche organisatorischen Schritte sollten beachtet werden, bevor die Feuerwehr Social Media aktiv nutzt? Und was darf eigentlich gepostet werden?
Fachbereichsleiterin (FB 6) Dr. Marina Wieluch gibt im Online-Seminar Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Social Media und gibt Empfehlungen für weiterführende Informations- und Schulungsangebote.
Jetzt anmelden: https://eveeno.com/feuerwehr-mittwoch-0526
(Quelle LFV Bayern)


<Landkreis Aschaffenburg> Als ein Ergebnis aus dem runden Tisch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr speziell mit Blick auf Motorradfahrerinnen und -fahrer sollen in dieser Woche nun Rüttelstreifen im Bereich zwischen Laufach-Hain und der Kreuzung „Siebenwege“ aufgebracht werden. Verbunden wird damit eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 Kilometer pro Stunde. In gleicher Weise werden Rüttelstreifen auch im Zuge der Kreisstraße AB 2 zwischen Sailauf und dem Engländerhaus - also der Kreuzung nach Jakobsthal beziehungsweise Vormwald - aufgebracht. Aufgrund der Markierungsarbeiten kann es hier zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Grund für das Anbringen der Rüttelstreifen ist das seit über zwei Jahrzehnten bestehende Unfallgeschehen auf diesen beiden Strecken. Die in den vergangenen Jahren im Zuge der Bundesstraße 26 durchgeführten Maßnahmen, wie beispielsweise die komplette Erneuerung des Fahrbahnbelages, das Freischneiden der Seitenräume, das Schließen von Parkbuchten, das Anbringen von Leitplanken inklusive Unterfahrschutz sowie die Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 Kilometern pro Stunde haben zu keiner nachhaltigen Verringerung der Unfallzahlen geführt. Vielmehr kam es im vergangenen Jahr zu einer erneuten Zunahme der Unfälle.
Auf der Kreisstraße AB 2 ist die Lage vergleichbar. Auch hier haben umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidung von Motorradunfällen nur bedingt Wirkung gezeigt. Das Unfallgeschehen ist auch dort insbesondere an der Kurve am Parkplatz „Am Schwaben Heiligen“ seit vielen Jahren auffällig.
Das Anbringen von Rüttelstreifen in Verbindung mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung hat sich bereits in vergleichbaren Fällen in anderen unterfränkischen Landkreisen bewährt.
Landrat Dr. Alexander Legler hatte Ende 2025 unter anderem auch auf Anregung der Landkreiskommunen hin einen behördenübergreifenden, runden Tisch initiiert, der sich mit der Sicherheit im Straßenverkehr speziell mit Blick auf Motorradfahrerinnen und -fahrer beschäftigt und gleichzeitig mit dem durch Motorräder verursachten Lärm, vor allem auf dem Rundkurs zwischen Laufach, Heigenbrücken, Jakobsthal und Sailauf mit seinen Zubringern aus Wiesen und Vormwald. Diese Strecke wird immer wieder auch für Zeitmessungen und Filmaufnahmen in einer Art von „Wettbewerb“ genutzt, was wiederum immer wieder zu massiven Lärmbelästigungen für die betroffenen Anliegerinnen und Anlieger führt.
Beteiligte sind das staatliche Bauamt Aschaffenburg, das Polizeipräsidium Unterfranken, die Aschaffenburger und Alzenauer Polizei, die Kreisbrandinspektion, die Verkehrswacht, die Regierung von Unterfranken, die Staatsanwaltschaft sowie auch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der am zentral von Lärm betroffenen Landkreisgemeinden. Auch verschiedene Fachstellen des Landratsamts haben sich eingebracht - darunter die Tiefbauverwaltung und das Straßenverkehrswesen.

Rüttelstreifen auf der AB 2

Rüttelstreifen auf der B 26
Am Donnerstag, den 7. Mai 2026 bietet der Kreisjugendring Aschaffenburg von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr eine Online-Schulung für bereits geschulte und auch künftige Jugendleiterinnen und Jugendleiter an. Im Rahmen der Online-Schulung wird die Aufsichtspflicht - beispielsweise bei Zeltlagern und anderen Freizeiten - beleuchtet und auch Haftungsfragen werden geklärt.
Bei Interesse ist eine Anmeldung bis zum 26. April 2026 auf der Website der Kreisjugendrings möglich: auf www.kjr-aschaffenburg.de unter „Ehrenamt > Juleica > Aufbauschulungen“. Daraufhin wird eine Bestätigungsmail mit dem Zugangs-Link verschickt.
Die Teilnahme ist kostenfrei und die Schulung kann als Baustein zum Erwerb oder zur Verlängerung der „Jugendleiterinnen- und Jugendleiter-Card“ - oder auch kurz: „Juleica“ - verwendet werden.
Durchgeführt wird die Schulung von Tasja Heeg - der Referentin für Prävention und Bildung im Kreisjugendring Aschaffenburg. Für Fragen im Vorfeld steht sie allen Interessierten telefonisch unter 06021/394-4361 oder per E-Mail an
Eine inhaltsgleiche Schulung wird am Donnerstag, den 2. Juli 2026 von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr auch in Präsenz im Bessenbacher Rathaus angeboten werden. Die Anmeldung zu diesem Alternativtermin ist noch bis zum 21. Juni 2026 möglich.
(Quelle LRA AB PM 81/2026)
QR-Code direkt zur Anmeldung

Ca. 50 Kameradinnen und Kameraden der Alters- und Ehrenabteilungen der Feuerwehren aus Aschaffenburg, Bessenbach, Eichenberg, Goldbach, Großostheim, Hörstein, Hutzelgrund, Kleinostheim, Königshofen, Krombach, Mainaschaff, Sailauf, Waldaschaff, Weibersbrunn und Winzenhohl nutzten am 14. April die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Ausflug zur Fa. Albert Ziegler GmbH in Giengen an der Brenz.
Durch die guten Kontakte von Günter W. Schmitt konnte bei dem Hersteller von Feuerwehrfahrzeug-Aufbauten ein Besichtigungstermin für die ehemaligen aktiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden vereinbart werden.
Pünktlich um 7.00 Uhr setzte sich der Reisebus der Firma Mertens-Reisen in Kleinostheim, bzw. um 7.30 Uhr in Hösbach in Richtung Autobahn in Bewegung.
Nach einer angenehmen Fahrt mit Busfahrer Helmut kam die Reisegruppe gegen 11.00 Uhr im Werk in Giengen an. Der Vertriebsleiter Deutschland, Herr Mayr, begrüßte die Teilnehmer und ließ bei einer Führung im werkeigenen Museum die Geschichte des Unternehmens Revue passieren.
In der Werkskantine wurde dann das gemeinsame Mittagessen eingenommen und im Anschluss begann die sehr informative Führung über das gesamte Werksgelände. Sehr eindrucksvoll waren dann die unterschiedlichsten Feuerwehrfahrzeuge in den verschiedensten Ausbaustufen. Besonders auffällig waren die imposanten Flugfeldlöschfahrzeuge in den Hallen.
Sehr eindrucksvoll erklärte Herr Mayr dann den Weg von einer Bestellung bis zur Auslieferung eines Fahrzeuges. An den verschiedenen Stationen konnte dies dann auch sehr gut verdeutlicht werden.
Vor der Abfahrt des Omnibusses traf sich die Gruppe noch zu einem Abschlussgetränk im Casino und der Vertriebsleiter konnte noch eine Vielzahl an Fragen anschaulich beantworten.
Joachim Taupp, Organisator der Fahrt, bedankte sich danach im Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Herrn Mayr und der Firma Ziegler für die Möglichkeit der interessanten Führung.
Nach einer sehr angenehmen Rückfahrt kam die Gruppe gegen 18.00 Uhr wieder wohlbehalten an den Abfahrtsorten ein und war sich einig, dass dies wieder ein sehr angenehmer Tag war.
Ein besonderer Dank geht auch noch an den Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. für die Bezuschussung dieses Ausfluges.
(Text: Joachim Taupp, Organisator, Fotos: Teilnehmer der Fahrt)









Am 14.04.2026 wurden gegen 15:15 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwilligen Feuerwehren Wiesen und Kleinkahl zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2905 bei Wiesen in Richtung Wiesbüttsee alarmiert. Der Leitstelle war über Notruf ein in den Wald gefahrener PKW gemeldet worden, der nach dem Unfallgeschehen zu qualmen begann.
Die schnell am Unfallort eingetroffene Wiesener Feuerwehr stellte bei ihrer ersten Lageerkundung fest, dass ein mit zwei Personen besetzter PKW in Fahrtrichtung Wiesbüttsee unterwegs war, alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn abkam, mehrere Bäume touchierte und schließlich im Wald zum Stehen kam. Beim Unfall lösten die Airbags aus, wodurch eine leichte Rauchentwicklung aus dem Fahrzeug entstand, aber kein Fahrzeugbrand vorlag. Beide Fahrzeuginsassen konnten sich eigenständig aus dem Fahrzeug befreien und blieben glücklicherweise unverletzt.
Mit diesem Erkundungsergebnis konnte die ebenfalls auf der Anfahrt befindliche Freiwillige Feuerwehr Kleinkahl ihre Alarmfahrt abbrechen und zu ihrem Feuerwehrhaus zurückkehren.
Die Maßnahmen der Feuerwehr Wiesen beschränkten sich auf die Sicherstellung des Brandschutzes, die Absicherung der Einsatzstelle sowie die Unterstützung bei der Bergung des Fahrzeugs.
Nach der polizeilichen Unfallaufnahme wurde das Fahrzeug von einem Abschleppunternehmer aus dem Wald geborgen und abtransportiert.
Feuerwehr-Einsatzleiter Stephan Bathon-Pfaff, Kommandant der Feuerwehr Wiesen, koordinierte die Feuerwehrmaßnahmen. Ihm standen dabei insgesamt 6 Einsatzkräfte Vorort zur Verfügung.
(Quelle und Bilder FF Wiesen)


Am Dienstagabend (14.04.2026) gegen 20:30 Uhr kam es in der Hanauer Landstraße in Karlstein im hinteren Teil eines Wohnhausgrundstückes zu einem Gartenhüttenbrand. Für die alarmierten Einsatzkräfte war bereits auf Anfahrt ein gewaltiger Feuerschein sichtbar.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Karlstein stand eine Gartenhütte im Vollbrand. Das Feuer bereitete sich bereits auf umliegende Bäume und Gebüsche sowie einen Holzpolter aus und drohte auf das angrenzende Wohnhaus und Nachbargrundstücke überzugreifen.
Die Feuerwehr konnte mit einem massiven Wasserangriff mit einem B-Rohr sowie drei C-Rohren von zwei Seiten des Grundstückes das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig, bis alle Glutnester abgelöscht waren. Insgesamt wurden 20 Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Die Feuerwehr Kahl unterstützte mit einem nachalarmierten Tanklöschfahrzeug.
Einsatzleiter Andreas Emge (Kommandant der Feuerwehr Karlstein) konnte auf insgesamt 40 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen zurückgreifen. Von seitens der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Georg Thoma vor Ort und unterstützte die Einsatzleitung.
Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen der BRK Rettungswache Mömbris an der Einsatzstelle und sicherte die Einsatzkräfte ab. Es gab glücklicherweise keine Verletzten.
Bürgermeister Peter Kreß war ebenfalls vor Ort und machte sich ein Bild der Lage.
Fotos: Kreisbrandinspektion & Feuerwehr Gemeinde Karlstein





Am Dienstagabend (14.04.2026) kurz nach 18:30 Uhr kam es auf der BAB 3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg Ost und West in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein mit Photovoltaikspeichern und Zubehör beladener LKW kollidierte mit zwei links neben ihm fahrenden PKWs und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte an einer Böschung auf einen der beiden PKWs. Die zunächst gemeldeten drei eingeklemmten Personen im PKW konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst aus dem Wrack befreien. Der LKW-Fahrer wurde massiv in seinem Führerhaus eingeklemmt. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Er wurde anschließend aufwendig mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geborgen. Ein alarmierter Feuerwehr-Kran der Berufsfeuerwehr Frankfurt musste nicht mehr eingesetzt werden.
Die freiwilligen Feuerwehren aus Goldbach, Hösbach, Laufach und Waldaschaff waren unter der Leitung von Max Asmar (Kommandant Feuerwehr Markt Goldbach) mit 16 Fahrzeugen und 79 Einsatzkräften vor Ort. Seitens der Kreisbrandinspektion standen Kreisbrandrat Frank Wissel sowie Kreisbrandmeister Marco Laske dem Einsatzleiter beratend zur Seite.
Der Rettungsdienst war mit zwei Notarztfahrzeugen, fünf Rettungswagen des BRK-Kreisverband Aschaffenburg, der BRK-Bereitschaft Goldbach, der UG-Rett BRK Sailauf, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter Unfallhilfe sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst (Sven Oster) im Einsatz. Drei Rettungshubschrauber, die im Anflug waren, konnten abdrehen und wurden vor Ort nicht mehr benötigt.
Die Autobahn war während der Bergungs- und Aufräumarbeiten bis tief in die Nacht in Fahrrichtung Frankfurt voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Hösbach durch zwei Verkehrssicherungsanhängern (VSA) der Feuerwehr Waldaschaff sowie Unterstützung der Autobahnmeisterei abgeleitet.
Die Einsatzkräfte wurden anschließend im Feuerwehrgerätehaus Goldbach durch die landkreiseigene Verpflegungskomponente der Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund versorgt.
UPDATE 06:15 Uhr
Die BAB 3 ist Fahrtrichtung Frankfurt ist laut Polizei seit 06:15 Uhr zweispurig befahrbar. Die rechte Fahrbahn bleibt bis zur vollständigen Bergung des LKW bis in die Nachmittagsstunden gesperrt.







Die "DFV direkt" Online-Fortbildung des Deutschen Feuerwehrverbandes zum Thema „Mit Sonderrechten zur Einsatzstelle“ gibt’s jetzt auch auf Youtube!
Die rund einstündigen Online-Fortbildung wurde mitgeschnitten und kann nun zum terminunabhängigen Informieren jederzeit online angeschaut werden.
Die aktuelle Ausgabe vom 09.04.2026 ist unter https://www.youtube.com/watch?v=zsWtdK0m5go zu finden.
(Quelle DFV)
