





Die Freiwillige Feuerwehr Alzenau konnte in der vergangenen Woche ihre neue Leichtbauhalle am Feuerwehrgerätehaus offiziell in Betrieb nehmen. Mit dem zusätzlichen Raum wird die angespannte Platzsituation entschärft.
In der neuen Halle finden nun der Gerätewagen Umweltschutz, das Mehrzweckfahrzeug sowie das Flachwasserschubboot ihren Stellplatz. Zusätzlich wurde ein Schwerlastregalsystem errichtet, das dringend benötigten Stauraum für Ausrüstung und Material bietet.
Die Feuerwehr Alzenau zeigt sich erfreut über den Ausbau der Infrastruktur. Gleichzeitig hoffen die Feuerwehrkräfte weiterhin auf den Baubeginn des neuen Feuerwehrgerätehauses, dessen Planungen bereits seit fast 20 Jahren laufen. „Die neue Halle ist ein wichtiger Schritt, aber ein modernes Gerätehaus bleibt unser langfristiges Ziel“, so Kommandant Timo Elsesser.
Am vergangenen Wochenende fanden bei mehreren Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg die Dienstversammlungen mit den turnusmäßigen Kommandantenwahlen statt. In den Feuerwehren Westerngrund, Wiesen, Königshofen und Waldaschaff wurden neue Führungskräfte gewählt oder im Amt bestätigt.
Bei der Feuerwehr Westerngrund bleibt Peter Swiatkowski weiterhin Kommandant, da er in seinem Amt bestätigt wurde. Neu in die Führungsspitze rückt Louis Rosenberger auf, der erstmals zum stellvertretenden Kommandanten gewählt wurde.
Auch in Wiesen setzt die Feuerwehr auf bewährte Führung: Kommandant Stefan Bathon-Pfaff und sein Stellvertreter Patrick Stenger wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die Wahl zeigt das Vertrauen der Kameraden in ihre bisherigen Führungskräfte und ihre geleistete Arbeit.
Bei der Feuerwehr Königshofen wurde Kai Färber einstimmig erneut zum Kommandanten gewählt. Die Mitglieder der Feuerwehr setzen damit weiterhin auf seine Erfahrung und sein Engagement für die Wehr.
In Waldaschaff gab es eine Veränderung auf der Position des stellvertretenden Kommandanten. Mit großer Mehrheit wurde Dominik Allig in das Amt gewählt. Sein Vorgänger, Thorsten Fleckenstein, war bereits im Januar zum Kommandanten gewählt worden, sodass die Position vakant war.
Der Kreisfeuerwehrverband und die Kreisbrandinspektion gratulieren allen Gewählten und wünschen eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen sowie viel Freude an der verantwortungsvollen Arbeit für die Feuerwehren und die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises.
von links nach rechts:stv. Kommandant Louis Rosenberger, Bürgermeisterin Brigitte Heim, Kommandant Peter Swiatkowski
von links nach rechts: KBM Jörg Klingmann, Kommandant Stefan Bathon-Pfaff, stv. Kommandant Patrick Stenger und Bürgermeister Willi Fleckenstein

von links nach rechts: KBR Frank Wissel, Kommandant Kai Färber, KBM Markus Rohmann und Bürgermeister Felix Wissel
von links nach rechts: stv. Kommandant Dominik Allig und Kommandant Thorsten Fleckenstein
Am Samstag, 22.03.2025, hatte die Feuerwehr Stockstadt a. Main zwei Lehrgänge zum MTA Modul 5 zu Gast. Am Vormittag den MTA Lehrgang Bezirk 2-1 und am Nachmittag den MTA KFV-Lehrgang mit insgesamt 46 Teilnehmern.
Thema des Tages war „ABC Gefahren“. Nach dem theoretischen Teil konnten die Teilnehmer ihr Wissen an drei Stationen praktisch vertiefen. Thema waren hier radiologische Messtechnik, chemische Messtechnik und der Aufbau einer Notdekontamination.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Schimborn, Westerngrund, Laufach, Hörstein, Daxberg, Geiselbach-Omersbach, Unterafferbach, Mömbris-Huzelgrund, Michelbach, Dörsteinbach, Hösbach, Feldkahl-Rottenberg, Großostheim, Stockstadt, Mainaschaff, Haibach und Glattbach.
(Text und Fotos: Armin Lerch, FF Stockstadt)










Einsätze unter Atemschutz gehören zu den gefährlichsten Einsätzen im Feuerwehralltag. Hierbei kommt es hin und wieder zu Notfallsituationen, die das Einsatzgeschehen abrupt verändern. Deshalb ist es unerlässlich, diese Notfallsituationen zu üben, um im Ernstfall besonnen und richtig zu reagieren. Übungen zu dieser Thematik finden im Atemschutzzentrum des Landkreises Aschaffenburg regelmäßig als Aus- und Fortbildung statt.
Am heutigen Samstag, den 22.3.2025, konnten sich acht Teilnehmer mit den Notfallsituationen, der dafür vorhandenen Ausrüstung und den richtigen Verhaltensweisen und Techniken vertraut machen. Die Übungen fanden unter annähernd realen Bedingungen statt, das heißt, den Trupps wird mit Feuer, Hitze und Rauch ordentlich eingeheizt und eine Stresssituation erzeugt.
Alle acht Teilnehmer haben die Übungssituationen gut überstanden und waren am Ende des Tages sichtlich erschöpft, aber auch um viele Erfahrungen reicher.
(Bilder und Informationen: KBM Oliver Jäger)









Der Donnerstag- und Freitagabend stand im Zeichen der zweiten Runde der MANV-Übungen für die First Responder Züge des Landkreises. Nachdem im letzten Jahr die First Responder Züge 72 „Kahlgrund“ und 73 „Hochspessart“ einen Massenanfall von Verletzten in einem Personenzug abzuarbeiten hatten, waren in diesem Jahr die Züge 70 „Mainlinie“ (Großostheim, Stockstadt, Mainaschaff, Glattbach, Johannesberg, Aschaffenburg) und 71 „Spessart“ (Sailauf, Laufach, Waldaschaff, Weiberbrunn, Bessenbach, Winzenhohl, Haibach) bei einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen, darunter einem Linienbus in Schräglage, mit insgesamt 29 Patienten gefordert.
Ein Massenanfall an Verletzten (MANV), bei dem die Zahl der Betroffenen die Kapazitäten des Regelrettungsdienstes und der Kliniken einer Region übersteigt und der es deswegen erfordert diese Menschen an der Einsatzstelle solange medizinisch zu betreuen, bis die Verteilung auf Kliniken organisiert sind, gehört sicherlich mit zu den anspruchsvollsten Einsatzszenarien.
Um die Übungen möglichst realistisch zu gestalten waren nicht nur die First Responder Züge zur Versorgung von Verletzten und Betroffenen eingesetzt, sondern das Übungsszenario wurde durch die Feuerwehren, Bessenbach, Dammbach, Mespelbrunn-Hessenthal, Rothenbuch, Weibersbrunn, Waldaschaff und am zweiten Abend Heigenbrücken, Hösbach, Sailauf, Feldkahl-Rottenberg und Laufach im Punkt technische Rettung abgearbeitet.
Ebenso waren je ein Rettungswagen des BRK Aschaffenburg und der Malteser Aschaffenburg sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst eingebunden. Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes waren mit Notfallsanitäter-Auszubildenden besetzt, die diese Übung als Vorbereitung auf Einsätze als sog. 1. RTW und 2. RTW nutzen.
Die eingesetzten „örtlichen“ Führungskräfte mussten wie bei einem realen Einsatz die notwendigen Führungsstrukturen aufbauen, die Einsatzstelle strukturieren und in entsprechende Aufgabenbereiche einteilen. Weiterhin war eine enge Absprache mit den Kräften des Rettungsdienstes notwendig. Zur Unterstützung waren hier auch die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion mit eingebunden.
Nach den Übungsdurchgängen folgte jeweils eine kurze Nachbesprechung mit allen eingesetzten Kräften durch die Übungsbeobachter der Kreisbrandinspektion und des Rettungsdienstes. Derart umfangreiche Übungen bzw. Einsätze dieser Größenordnung gehören nicht zum Tagesgeschäft; umso wertvoller sind die, durch die Übungsbeobachter und Teilnehmer gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse, die allen Beteiligten helfen, bei derartigen Einsätzen noch besser und effektiver handeln zu können.
Die Malteser Aschaffenburg sorgten mit 25 Verletztendarstellern, die neben geschminkten Verletzungen vor allem durch die perfekte Darstellung von Verletzen und verängstigten Betroffenen glänzten, als Schlüsselfaktor für die Realitätsnähe der Übungen.
Für die Übungen hatten die Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann, Markus Rohmann und viele fleißige Hände, eine Einsatzstelle aus Schrottfahrzeugen aufgebaut, an denen absolut realistisch gearbeitet werden konnte und die den eingesetzten Feuerwehrkräften alles abverlangten.
Ein herzliches Dankeschön erst einmal an alle Übungsteilnehmer von Feuerwehr und Rettungsdienst und die Inspektionskollegen, die ein anspruchsvolles Szenario sehr gut abgearbeitet haben.
Ein weiterer Dank gilt den Verletztendarstellern der Malteser, ohne die solche Übungen in dieser Qualität nicht möglich wären.
Vielen Dank allen, die bei der Vorbereitung vor und hinter den Kulissen mitgeholfen haben, insbesondere der FF Laufach für die Erstellung der Ausgangslage.
Abschließend ein großes Dankeschön an den Markt Hösbach und Bürgermeister Frank Houben, dass wir den Bus auf dem Grünabfallplatz lagern sowie die Übungen dort durchführen konnten.
Hintergrund:
Die 26 First Responder Einheiten der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, sowie die Einheit der Stadt Aschaffenburg sind in vier sogenannte First Responder Züge zusammengefasst.
Die First Responder Einheiten in den jeweiligen Gemeinden haben die Aufgabe bei medizinischen Notfällen vor Ort das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überrücken.
Bei einem Schadensereignis mit einer hohen Anzahl an Verletzten besteht insbesondere in der Anfangsphase meist ein Missverhältnis zwischen Verletzten und den Kräften des Rettungsdienstes. Um hier schnell zu unterstützen und medizinisch ausgebildetes Personal an die Einsatzstelle zu bringen, wurden die einzelnen First Responder Standorte in die vier alarmierbaren Züge zusammengefasst. Ziel ist es, so schnell wie möglich wieder eine maximal medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen und dabei den Rettungsdienst zu unterstützen.
Die Alarmierung erfolgt hierbei nach Möglichkeit „über Kreuz“, so dass diejenigen First Responder Züge alarmiert werden, deren Feuerwehren nicht ohnehin schon an der Abarbeitung des Einsatzes beteiligt sind.
Als zusätzliche logistische Komponente kann der landkreiseigene Abrollbehälter (AB) Rettung, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim stationiert ist alarmiert werden.
Bilder und Text: Sascha Rheker im Auftrag der Pressestelle























































Auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hofstädten wurde ein neues Führungsteam gewählt. Tim Bathon übernimmt nach Bestätigung durch den Gemeinderat das Amt des Kommandanten, während Dominik Seitz als sein Stellvertreter fungiert. Beide wurden von den anwesenden Mitgliedern einstimmig in ihre neuen Positionen gewählt.
Nach beeindruckenden 24 Jahren als Kommandant stellte sich Karl-Heinz Mannel nicht mehr zur Wahl und beendet damit eine lange Amtszeit. Ebenso legte sein bisheriger Stellvertreter Tim Dedio nach sechs Jahren sein Amt nieder und trat nicht erneut zur Wahl an. Beide haben erfolgreich die Geschicke der Feuerwehr Hofstädten geleitet und maßgeblich zur Weiterentwicklung der Wehr beigetragen.
Der Kreisfeuerwehrverband und die Kreisbrandinspektion danken Karl-Heinz Mannel und Tim Dedio für ihren Einsatz und ihre Verdienste um die Feuerwehr. Gleichzeitig wünschen wir dem neuen Führungsteam für die kommenden Herausforderungen alles Gute, stets kluge Entscheidungen und eine glückliche Hand in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.
Bibliotheken und Archive bieten seit einiger Zeit ihre historischen Feuerwehrzeitungen und Bücher in digitaler Form an. Diese können in den entsprechenden Datenbanken recherchiert werden. Mithilfe von Suchkriterien und Filtern lassen sich die Objekte anzeigen. Auf den Objektseiten ist zudem vermerkt, wie die weiterverwendeten Objekte genutzt werden dürfen oder ob dies nicht gestattet ist.
Um Interessierten den Einstieg in die Feuerwehrgeschichte zu erleichtern, hat der LFV Bayern Fachbereich 15 Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte eine Liste mit entsprechenden Links zu Büchern und Zeitungen erstellt. Diese Liste enthält vor allem Zeitungen und Bücher mit bayerischem Bezug. Sie werden größtenteils vom Münchener DigitalisierungsZentrum (BSB) online als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in den einzelnen Büchern bzw. Zeitungen online zu recherchieren, was in den PDF-Dateien nicht möglich ist.
Download der Fachinformation mit der Anlage:
LFV_Bayern_FR_15_Fachinfo_suche_in_Archiven_2025.pdf
LFV_Bayern_FR_15_Anlage_Liste_digitaler_historischer_Dokumente_in_Bibliotheken_Ausgabe_20250205.pdf
Bild: LFV Bayern, Florian Neugebauer, Landesfeuerwehrarchivar
Anlässlich ihres 150-jährigen Gründungsjubiläums richtet die Freiwillige Feuerwehr Wattenweiler (Lkr. Günzburg) am 19. Juni 2025 das 2. Bayerische Landes-Feuerwehr-Oldtimertreffen aus. Unterstützt wird das Oldtimertreffen vom LFV Bayern und dem KFV Günzburg.
Alle Feuerwehr-Oldtimerfreunde sind herzlich eingeladen am Treffen teilzunehmen.
Die Anmeldung der Fahrzeuge ist noch bis zum 1. April 2025 online auf der Seite der Wattenweiler Festtage möglich: https://www.wattenweiler-festtage.de/oldtimertreffen.php
