Die Kinderfeuerwehr Haibach ist am vergangenen Samstag mit viel Neugier, Action und Spaß in das neue Ausbildungsjahr gestartet. Gleich zu Beginn wurde es spannend: Anhand eines nassen und eines trockenen Tannenbaums konnten die Kinder live erleben, wie schnell ein ausgetrockneter Weihnachtsbaum in Flammen aufgeht – ein eindrucksvoller Moment, der zeigte, wie gefährlich solche Brände sein können.
Im Anschluss standen Bewegung, Teamgeist und Geschicklichkeit im Mittelpunkt. In kleinen Gruppen durchliefen die Kinder verschiedene Stationen: Beim Schlauchkegeln war eine ruhige Hand gefragt, mit den Tretfeuerwehrautos ging es in einem Parcours um Schnelligkeit und Koordination, und beim Minigolf durch die Flure mussten diverse feuerwehrtechnische Geräte geschickt umkurvt werden.
Die abwechslungsreiche Gruppenstunde verband spielerisch wichtige Lerninhalte mit viel Spaß und Gemeinschaft und war ein gelungener Start ins neue Jahr für die Kinderfeuerwehr der Gemeinde Haibach.
Bilder und Text: Kinderfeuerwehr Haibach



So rückte beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr Großostheim am 11.01. gegen 22:40 Uhr in die Stockstädter Straße und am 14.01. gegen 10:10 Uhr in die Bornthalstraße zu Wasserrohrbrüchen mit einhergehenden Wasserschäden aus.
Am 17.01.2026 wurde gegen 11:25 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glattbach zu einem Wasserrohrbruch an einem Hausanschluss in die Kapellenstraße alarmiert. Nachdem so der Hausanschluss von der Feuerwehr und dem Bauhof schnell am Hausschieber abgeschiebert werden konnte, wurde anschließend noch das ausgeströmte Wasser im Haus von der Feuerwehr gemeinsam mit den Hausbewohnern beseitigt.
(Quelle und Bilder zum Einsatz Glattbach FF Glattbach)


Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim untersuchte bei einem Ausbildungsabend am vergangenen Donnerstag, den 15.01.2026 experimentell, aus welchen Materialien Deckenverkleidungen hergestellt sein können und wie sie sich während eines Brandes verhalten.
Der pensionierte Berufschemiker Wolfgang Rollmann, im Landkreis Aschaffenburg für die Feuerwehren auch als "Fachberater Chemie" im Dienst, brachte einige Beispiele mit. Selbstverständlich ist es nicht möglich, aus der Ferne und nur mit der Kenntnis von Presseberichten zuverlässige Angaben zum detaillierten Geschehen in der Schweiz zu treffen. Zum Vergleich hatte Rollmann daher einen ähnlichen Brand aus einer brasilianischen Disco im Januar 2013 herangezogen, bei dem die Untersuchungen zur Brandursache und zum Brandverlauf abgeschlossen sind. Fakt ist allemal: Hartschäume aus Polystyrol und Polyurethan - häufig genutzt zur Wärme- oder Schalldämmung - sind grundsätzlich leicht entflammbar. Sie können aber mit Zusatzstoffen gemischt werden, die sie schwer entflammbar machen; sobald eine vorhandene Zündquelle vom Material entfernt wird, erlischt der Brand dann wieder von selbst. Eine Reihe sehr interessanter Brandversuche mit bearbeiteten und unbearbeiteten Dämmstoffen aus Polystyrol und Polyurethan (häufig auch verwendet in Formteilen, Matratzen und Möbeln) machten den gravierenden Unterschied der verschiedenen Materialien greifbar. Was die Behandlung dieser Materialien im Detail bewirkt, kann sich durch chemische oder physikalische Reaktionen zeigen: Verkohltes Material kann sich als Schutzschicht auf dem Kunststoff ablagern und so den weiteren Abbrand verhindern. Flammschutzmittel können direkt in die chemische Reaktion der Verbrennung eingreifen und diese abbrechen. Eine weitere Eigenschaft von Brandschutzmitteln ist die Freisetzung von Wasser, das den Brand unmittelbar kühlt.
Bei weiteren Experimenten wurden auch die entstehenden Rauchgase bei Kunststoffbränden näher untersucht. Dieser stellt aufgrund der erstickenden, reizenden und giftigen Gase nicht bloß die wesentliche Todesursache bei Bränden dar, sondern die Rauchgase können auch noch brennbare Gase (Pyrolysegase) enthalten, die dann ab etwa 600 °C Raumtemperatur zu einem plötzlichen Flash Over (Rauchgasdurchzündung) führen können. Dabei breitet sich ein vermeintlich überschaubares Feuer in einem Raum schlagartig überall aus. Laien verwechseln dieses Phänomen häufig mit einer schlagartigen Explosion.
Dieser interessante, mit Versuchen untermauerte Fachvortrag wurde von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen. Brandverläufe, unter bestimmten Bedingungen, wurden damit besser nachvollziehbar und dieses Wissen nützt den Feuerwehrleuten auch bei ihren eigenen Brandeinsätzen bei ähnlichen Situationen.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)





Die Feuerwehr Stockstadt am Main wurde am Samstag, 17.01.2026, um 11:17 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit mehreren Personenwagen und einem Motorrad. Mehrere Personen seien in Fahrzeugen eingeklemmt. Aufgrund des umfangreichen Meldebildes wurden sofort zusätzliche Feuerwehrkräfte aus Großostheim und Kleinostheim an die Einsatzstelle entsandt. Weiterhin wurden von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain auch zwei Rettungshubschrauber und weitere Rettungsmittel alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte bestätigte sich das Lagebild. Vier Personenwagen und ein Motorradfahrer waren verunfallt. Eingeklemmt war glücklicherweise niemand. Ersthelfer, darunter zwei Ärzte, hatten sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen bei dem Motorradfahrer begonnen. Einsatzsanitäter der Feuerwehr unterstützten die umfangreichen Rettungsmaßnahmen des Sanitätspersonals.
Insgesamt wurden bei dem Unfall drei Personen verletzt. Vom Rettungsdienst wurden drei Notärzte, davon kamen zwei Notärzte mit Rettungshubschraubern, vier Rettungswagen, ein Einsatzleiter und ein PSNV-Team (Psychosoziale Notfallversorgung) eingesetzt. Die PSNV-Helfer kümmerten sich um Angehörige, welche den Unfall beobachtet hatten.
Weiter wurde von der Feuerwehr der Verkehr von der Hauptspur der Autobahn auf die Bundesstraße B469 abgeleitet. Die dreispurige Hauptspur als auch die parallel verlaufende zweispurige Regionalfahrbahn der Autobahn musste voll gesperrt werden. Wenig später musste auch die Gegenspur in Richtung Frankfurt gesperrt werden. Zur Unfallaufnahme durch einen Gutachter mussten dann kurzzeitig sogar alle zehn Fahrspuren der Autobahn voll gesperrt werden. Es kam zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen.
Um 13:20 Uhr wurde die Einsatzleitung über, aus einem Lastwagen austretende Betriebsmittel im Stau vor der Unfallstelle informiert. Darauf wurden ein Löschfahrzeug und der Rüstwagen der Feuerwehr Stockstadt aus dem laufenden Einsatz herausgelöst und an die neue Einsatzstelle entsandt. Nach drei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle konnte an die Polizei und Autobahnmeisterei übergeben werden.
Die Polizei war mit mehreren Streifen, auch aus dem benachbarten Hessen, im Einsatz. Von den Feuerwehren Stockstadt, Großostheim und Kleinostheim sowie der Kreisbrandinspektion waren 46 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen am Einsatz beteiligt.
Nachtragsmeldung der Polizei zum Verkehrsunfall bei Stockstadt a. Main
Der 20-jährige Leichtkraftradfahrer ist im Verlauf des Abends, trotz einer schnellen notfallmedizinischen Versorgung, im Krankenhaus verstorben.
Entgegen der ersten Meldung, befanden sich im Mercedes, welcher den 20-Jährigen erfasste, drei Personen. Hierbei handelt es sich um einen türkischen 61-jährigen Mann, eine türkische 50-jährige Frau und eine 23-jährige deutsch-türkische Frau. Alle drei wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich.
Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, war auch ein Sachverständiger vor Ort.
Der genaue Unfallhergang und dessen Ursache sind weiterhin Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Quelle: Polizei Unterfranken









Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Stockstadt, Armin Lerch
Am Samstag, 17.01.2026, wurden um 11:07 Uhr die Feuerwehren Unterafferbach und Goldbach mit dem Einsatzstichwort „ABC 2 – Gefahrstoff – Gasaustritt im Freien“ nach Unterafferbach alarmiert. Bei Bauarbeiten war eine Gasleitung beschädigt worden, wodurch es zu einem Gasaustritt kam.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Bereich umgehend abgesperrt. Vorsorglich wurden die Anwohner in einem Umkreis von etwa 50 Metern evakuiert. Parallel dazu stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und belüftete den betroffenen Bereich.
Der zuständige Energieversorger EWG Goldbach-Hösbach übernahm die weiteren technischen Maßnahmen vor Ort und schieberte die beschädigte Gasleitung fachgerecht ab. Nach Abschluss dieser Arbeiten konnte der Einsatz wieder beendet werden.
Im Einsatz befanden sich rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Unterafferbach und Goldbach sowie die Polizei.


Katastrophenschutz heißt vor allem: vorbereiten, schützen, koordinieren. Das gilt bei Naturereignissen genauso wie bei technischen Unfällen.
Damit im Ernstfall schnell geholfen wird, arbeiten Behörden und Einsatzkräfte eng zusammen – von der Einsatzleitung vor Ort bis zur Führungsgruppe Katastrophenschutz.
Aber auch die Bürgerinnen und Bürger müssen sich selbst auf mögliche Krisen und Katastrophen vorbereiten.
Eine Hilfe zur Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen bietet den Bürgerinnen und Bürger eine Broschüre und eine Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die hier herunter geladen werden können:
Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf
Checklisten-zur-Vorsorge-Krisen-und-Katastrophen.pdf
(Quelle und Bilder StMI)




Im Rahmen der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niedersteinbach fanden am Freitag, den 16.01.2025, die turnusmäßigen Neuwahlen der Kommandanten statt. Dabei wurden Daniel Glaser als Kommandant sowie Martin Jung als stellvertretender Kommandant in ihren Ämtern bestätigt.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg gratulieren zur Wiederwahl und wünschen der Führung weiterhin viel Erfolg bei der wichtigen Arbeit für die Feuerwehr Niedersteinbach.

Am 16.01.2026 kam es gegen 11:30 Uhr auf der Staatstraße 3115 zwischen Großostheim und Schaafheim an der Abzweigung zum Großostheimer Ortsteil Ringheim, direkt an der Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen, zu einem Verkehrsunfall.
Der Notruf 112 über Mobiltelefon ging an die hessische Leitstelle in Dieburg, die sofort die Freiwillige Feuerwehr Schaafheim gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmierte und den Notruf an die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain weitergab. Von dort wurde die Freiwillige Feuerwehr Großostheim ebenfalls zur Unfallstelle alarmiert.
Durch eine Vorfahrtsverletzung an der Einmündung von Ringheim auf die Staatstraße 3115 stießen zwei PKW zusammen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden die beiden Fahrzeuge noch gegen einen von Schaafheim kommenden Lastzug geschleudert.
Die zwei Insassen eines PKWs wurden in ihrem Fahrzeug verletzt eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Auch die Fahrerin des zweiten PKWs wurde verletzt. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Die drei Verletzten wurden nach einer notärztlichen Erstversorgung am Unfallort vom Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert.
Der LKW konnte leichter beschädigt seine Fahrt ohne fremde Hilfe fortsetzten, die beiden anderen Unfallfahrzeuge wurden von Abschleppfahrzeugen abgeholt.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Großostheim und Schaafheim sicherten die Unfallstelle ab und leiteten den Verkehr um. Abschließend reinigte die Feuerwehr noch die Fahrbahn.
Die Staatsstraße war an der Unfallstelle bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme für rund 1,5 Stunden komplett gesperrt.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)


