







Am Samstag, den 21.03.2026, fand in Großostheim der erste von insgesamt drei Ausbildungstagen für Maschinisten der Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund am zukünftigen Wechselladerfahrzeug statt.
Die Ausbildung erfolgte am derzeit noch in Großostheim stationierten Wechselladerfahrzeug des Landkreises Aschaffenburg. Dieses verbleibt dort, bis eines der drei neu beschafften Fahrzeuge in Dienst gestellt wird und das bisher genutzte Fahrzeug anschließend an die Feuerwehr Hutzelgrund übergeben werden kann.
Unter Anleitung der Ausbilder Christian Steiner, Dominik Kuhn und Tim Kuhn wurden den Teilnehmern die grundlegenden Kenntnisse zu Mechanik, Bedienung und Aufbau eines Trägerfahrzeuges vermittelt. Ergänzend erfolgte eine ausführliche Einweisung in die Handhabung der Bedienelemente.
Im Anschluss an die Einweisung führten die Teilnehmer erste praktische Übungen durch. Dabei nahmen sie Abrollbehälter auf, transportierten diese und setzten sie am vorgesehenen Standort wieder ab. Die Übungen wurden unter Aufsicht der Ausbilder der Feuerwehr Großostheim durchgeführt.
Die Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund freut sich auf die weiteren Ausbildungstage im Rahmen der Kraftfahrer-Weiterbildung Wechsellader bei der Feuerwehr Großostheim.
Ein besonderer Dank gilt den Ausbildern für die Vorbereitung und Durchführung der Ausbildung.







Autor: Florian Herbert, FF Hutzelgrund








Am vergangenen Samstag, den 21.03.2026, waren die diesjährigen Erstkommunionkinder unter der Leitung von Pfarrer Uwe Nimbler und seinem Betreuer-Team zu Besuch bei der Feuerwehr Großostheim. Im Rahmen des Aktionstages „Gottes Spuren entdecken“, hatte die Kirchgemeinde ein buntes Rahmenprogramm für die rund 50 Kinder aus dem Markt Großostheim zusammengestellt.
Bei der Feuerwehr Großostheim bekamen die Kinder gezeigt, wie Menschen anderen Menschen in ihrer jeweiligen Not- oder Ausnahmesituation beistehen und füreinander da sind. Rund um das Feuerwehrhaus wurden sechs Mitmachstationen aufgebaut, bei denen die Kinder gezeigt bekamen, wie die Feuerwehr Großostheim Hilfe für die Bevölkerung leistet.
Nach einer kurzen Erklärung zum Eisatzzweck und einer Kurzeinweisung zu den jeweiligen Geräten und Ausrüstungsgegenständen, durften die Kinder selbst Hand anlegen und alles ausprobieren. An den einzelnen Stationen wurde den Kindern gezeigt, wie die Feuerwehr medizinische Hilfe bei verletzten, bewusstlosen und reanimationspflichtigen Personen leistet, wie Schere und Spreizer bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden und wie ein Brand bekämpft wird. Auch wurde den Kindern gezeigt, wie sich die Feuerwehrleute für den Ernstfall fit halten. Hier durften die Kinder durch die hauseigene Atemschutzstrecke hindurchkriechen, was allen einen riesen Spaß bereitete.
Ein weiteres Highlight für Viele und was zu staunenden und leuchtenden Kinderaugen führte, war das große Löschfahrzeug mit all seine Gerätschaften und Ausrüstungsgegenständen, bei dem veranschaulicht wurde, was Feuerwehrleute alles mit in den Einsatz nehmen müssen, um einen Zimmer- oder Wohnungsbrand zu löschen. An allen Stationen wurden den Kameradinnen und Kameraden Löcher in den Bauch gefragt und diese konnten wiederrum in strahlende Gesichter blicken.
Uns, der Feuerwehr Großostheim, wie auch den Erstkommunionkindern hat dieser Aktionstag sehr große Freude bereitet und wir freuen uns schon jetzt, die Erstkommunionkinder des Jahrgangs 2027 im nächsten Jahr, bei uns im Feuerwehrhaus, begrüßen zu dürfen.
Wer mehr über den freiwilligen Feuerwehrdienst, unsere Jugend- und Kinderfeuerwehr erfahren möchte, kann sich auf der Internetseite (https://fw-grossostheim.de) der Feuerwehr Großostheim informieren und mit uns in Kontakt treten, denn Nachwuchs und Quereinsteiger werden immer gesucht.
Bilder und Text: Peter Neufingerl



Der Kreistag hat die Verwaltung in seiner Kreistagssitzung in dem ersten Tagesordnungspunkt mit Feuerwehrbezug ermächtigt, dass für den geplanten Bau eines neuen Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff, mit veranschlagten Gesamtbaukosten von 5,5 Mio. Euro, ein Einmalzuschuss des Landkreises in Höhe von rund 371.000 Euro für die Unterbringung von überörtlich notwendigen Feuerwehrfahrzeugen und -geräten an die Gemeinde Waldaschaff ausgezahlt werden kann. Grundlage für diese Förderung ist § 2 Abs. 4 Buchstabe a der Richtlinie zur Förderung von überörtlichen Feuerwehrfahrzeugen, -geräten und Stellplätzen im Landkreis Aschaffenburg. Der geplante Zuschuss ist in den Haushaltsjahren 2026 und 2027 im Kreishaushalt anteilig veranschlagt und kann in Absprache mit der Kämmerei je nach Baufortschritt in den beiden Jahren ausgezahlt werden.
In einem zweiten Tagesordnungspunkt ging es um den 26 Jahre alte Einsatzleitwagen ELW 2 des Landkreises, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris stationiert ist. Er muss altersbedingt zeitnah durch einen neuen ELW 2 ersetzt werden. Die Kostenschätzung für das neue Fahrzeug liegt bei rund 480.000 Euro brutto. Die staatliche Förderung beträgt voraussichtlich 210.000 Euro. Diese Mittel sind entsprechend im Haushalt veranschlagt. Der Kreistag ermächtigte die Verwaltung, das Vergabeverfahren durchzuführen und den Auftrag an den Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot zu erteilen, unter der Maßgabe, dass die Auftragssumme den Ansatz der Kostenschätzung nicht mehr als 10 % überschreitet. Die Verwaltung unterrichtet den Kreistag in der nächsten Sitzung über das endgültige Ausschreibungsergebnis und die durchgeführte Auftragserteilung.
Im dritten Tagesordnungspunkt mit Feuerwehrbezug ermächtigte der Kreistag die Verwaltung für zwei Abrollbehälter Löschwasser, mit jeweils 10.000 l Inhalt, das Vergabeverfahren durchzuführen und den Auftrag an den Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot zu erteilen, unter der Maßgabe, dass die Auftragssumme den Ansatz der Kostenschätzung von rund 150.000 Euro nicht mehr als 10 % überschreitet. Die Verwaltung unterrichtet den Kreistag in der nächsten Sitzung über das endgültige Ausschreibungsergebnis und die Auftragserteilung.
Die beiden neuen Abrollbehälter Wasser sollen bei den Freiwilligen Feuerwehren Goldbach und Großostheim stationiert werden und können dort mit den vorhandenen Wechselladerfahrzeugen transportiert werden. Ein kleinerer Abrollbehälter mit Löschwasser, der derzeit bei der Feuerwehr in Goldbach steht, wird im Zuge dieser Beschaffungsmaßnahme anschließend in das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund umgestellt. Auch dort steht zukünftig ein Wechselladerfahrzeug für den Transport von Abrollbehältern zur Verfügung.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband freuen sich über die drei getroffenen Entscheidungen des Kreistages, da sie die Schlagkraft der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg auch für die weitere Zukunft auf einem guten Niveau sicherstellen und weiterhin gute Arbeitsbedingungen für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in den Freiwilligen Feuerwehren erhalten.
Mit modernem Design, klarer Struktur und erweiterten Lern- und Serviceangeboten unterstützt die Plattform der Bayerischen Feuerwehrschulen künftig noch besser die Feuerwehren bei der Feuerwehrausbildung, der Einsatzvorbereitung und dem Wissensaufbau.
Nachdem von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen wurde, dass morgens die Parkmöglichkeiten in Hösbach, An der Maas am Schulzentrum sehr begrenzt sind, wurde die Zustiegsmöglichkeit für die Kameradinnen und Kameraden in Hösbach (41 Personen) geändert.
Treffpunkt für die Abfahrt ist jetzt am Dienstag, 14.04.2026 um 7.30 Uhr am Sport- und Kulturpark in Hösbach in der Jahnstraße. Hier sind die Parkmöglichkeiten besser! Bitte rechtzeitig vor Ort sein, so dass pünktlich abgefahren werden kann.
Für die Teilnehmer mit Abfahrtsort Kleinostheim (9 Personen) ändert sich nichts. Hier ist und bleibt die Abfahrt um 7.00 Uhr an der Maingauhalle!
Der Ausstieg bei der Rückkehr am Abend erfolgt wieder für alle Kameradinnen und Kameraden an den beiden Abholpunkten.
Wenn es möglich ist, bitte Fahrgemeinschaften für morgens und abends an die beiden Treffpunkte organisieren.
Wie bereits allen mitgeteilt, werden im Bus von jedem Teilnehmer 10,00 € für das Mittagessen eingesammelt. Bitte den Betrag passend bereithalten.
Informiert bitte auch die mitfahrenden Kameradinnen und Kameraden, die wir mit dieser Info hier nicht direkt erreichen!
Für Rückfragen steht Joachim Taupp unter den nachfolgenden Erreichbarkeiten gerne zur Verfügung:
0171 / 1223112 gerne auch per WhatsApp
Mit Trauer und Bestürzung haben wir alle nun die traurige Gewissheit, dass Hauptfeuerwehrmann Denis Root von der Freiwilligen Feuerwehr Offingen im Hochwassereinsatz im Landkreis Günzburg 2024 ums Leben gekommen ist. Bei einem Rettungseinsatz im Hochwasser kenterte das Feuerwehrboot und der Feuerwehrkamerad wurde vom Wasser mitgerissen und galt seither als vermisst.
Vor einigen Tagen wurden in der Donau zwischen Dillingen und Steinheim nun seine sterblichen Überreste aufgefunden.
Bereits im Alter von 13 Jahren trat Denis Root in die Jugendfeuerwehr seiner Heimatgemeinde Offingen ein und wechselte später in den aktiven Dienst.
Die Feuerwehrfamilie verliert mit Denis Root nicht nur einen engagierten Feuerwehrdienstleistenden, sondern auch einen geschätzten Kameraden und Freund.
Unsere aufrichtige Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten seiner Familie, sowie seinen Kameradinnen und Kameraden.
Um 13:15 Uhr wurde am Sonntagmittag (22.03.26) die Freiwillige Feuerwehr Laufach zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 26 alarmiert. Zwischen Laufach-Hain und den Siebenwegen kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad.
Die Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Laufach übernahmen die Erstversorgung der schwerverletzten 23-jährigen Patientin und unterstützten im weiteren Verlauf den Rettungsdienst. Parallel dazu wurde die B26 voll gesperrt und der Brandschutz sichergestellt.
Eine Autofahrerin, die nicht direkt in den Unfall verwickelt war, diesen jedoch aus einem nachfolgenden Pkw beobachtete, erlitt einen Schock. Auch sie wurde durch die Feuerwehr betreut.
Der hinzualarmierte Rettungshubschrauber Christoph 2 landete an den Sportanlagen der DJK Hain. Dort wurde der Landeplatz abgesichert und die Crew zur Einsatzstelle transportiert.
Die ebenfalls hinzualarmierte Feuerwehr Rothenbuch sperrte die B26 im Bereich der Kreuzung Siebenwege.
Kommandant und Einsatzleiter Christian Münstermann konnte auf vier Fahrzeuge und 26 Einsatzkräfte zurückgreifen. Die Feuerwehr Rothenbuch war mit drei Fahrzeugen und 17 Feuerwehrdienstleistenden im Einsatz.
Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Rettungshubschrauber vor Ort. Ebenfalls war ein Unfallsachverständiger an der Unfallstelle tätig.
Während der Versorgung und der Unfallaufnahme war die B26 voll gesperrt. Nach rund 2,5 Stunden war der Einsatz beendet.


Am Samstag, den 21. März 2026, fand im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim das diesjährige Grundseminar für neue Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg statt. Eingeladen hatte das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg.
Pünktlich um 08:00 Uhr begrüßte Fachreferatsleiter und Kreisbrandmeister Volker Hock insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schulungsraum. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann unmittelbar das Seminarprogramm.
Auf der Agenda standen zentrale Themen für die Arbeit mit Kinderfeuerwehren, darunter Rechtsgrundlagen, Versicherungsschutz, Aufsichtspflicht, Brandschutzerziehung, kindgerechte Methodik und Didaktik, Spiele zur Gruppenstärkung, Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sowie die Gestaltung eines kindersicheren Feuerwehrhauses und die Planung von Gruppenstunden.
Am Nachmittag konnte zudem der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg, Peter Kernhof aus Sailauf, begrüßt werden, der dem Seminar einen kurzen Besuch abstattete.
Gegen 16:30 Uhr wurde das Tagesziel erreicht. Alle Teilnehmenden erhielten eine Teilnahmeurkunde und traten mit vielen neuen Impulsen und erweitertem Wissen die Heimreise an.
Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Großostheim für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie dem Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg für die Unterstützung bei der Durchführung des Seminars.

Bild und Text: Volker Hock, FR Kinderfeuerwehr