Ionisierende Strahlung wird an vielen Orten in der Medizin, in der Industrie oder in der Forschung eingesetzt. Auch bei uns im Landkreis gibt es einige wenige Gemeinden, in denen mit radioaktiven Materialien in Betrieben und Einrichtungen umgegangen wird oder sie gelagert werden. Hinzu kommt ein allgemeines Transportrisiko, da diese Materialien natürlich auf unseren Straßen transportiert werden. Die Feuerwehren, insbesondere die, in deren Schutzbereich sich Objekte mit ionisierender Strahlung befinden, sind deshalb auch für die Brandbekämpfung und die technische Hilfe bei der Anwesenheit von ionisierender Strahlung ausgebildet und ausgerüstet. Es stehen an diesen Standorten Messgeräte und besondere Schutzausrüstungen für die Feuerwehrleute zur Verfügung.
Unter anderen sind auch in der Gemeinde Karlstein Objekte mit ionisierender Strahlung vorhanden. Daher fand am Freitagabend, den 23.01.2023 bei der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein die jährliche Strahlenschutzunterweisung statt, an der über 25 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden aus Karlstein teilnahmen. Nach einer theoretischen Unterweisung beschäftigte man sich in kleinen Gruppen von 3 bis 4 Personen mit der für den Feuerwehreinsatz notwendigen Messtechnik und die Mess- und Probenahmetechnik des Gerätewagen Erkunden/Messen für den Strahlenschutzeinsatz wurde in Augenschein genommen.
(Quelle und Bild FF Karlstein)






