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Karlstein: Erster gemeinsamer Ausbildungstag der BOS-Drohneneinheiten am Bayerischen Untermain – Über 25 Einsatzkräfte trainieren realitätsnahe Einsatzszenarien

Am vergangenen Samstag, 07.06.25, fanden sich die Feuerwehren Schimborn, Mainaschaff, Stockstadt, Großostheim, Karlstein (alle Lkr. AB), die Feuerwehr Erlenbach (Lkr. MIL), die Bergwacht (Lkr. AB/MIL) sowie die Polizei (AB/MIL), um 10:00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Karlstein ein. Grund war der erste gemeinsame Ausbildungstag von BOS Drohneneinheiten im ILS Bereich Bay. Untermain. Initiiert wurde diese erste gemeinsame Ausbildung, von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg. Organisiert und umgesetzt hat diesen, der durch den Landkreis ausgestattete Standort, Karlstein.
 
Nach einer kurzen Begrüßung durch Kreisbrandmeister Volker Hock (Vertreter der Kreisbrandinspektion), Andreas Emge (Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein) sowie Niklas Holthusen (Leiter der Sonder-Einsatz-Gruppe Drohne im Landkreis Aschaffenburg), startet auch umgehend der Ausbildungstag. Alle Einheiten wurden in vier Gruppen eingeteilt, welche nacheinander vier verschiedene Szenarien abarbeiten mussten. Das ganze sehr praxisnah und realistisch, denn alle vier Übungen wurden von realen Einsätzen abgeleitet, welche die Feuerwehr Karlstein im Landkreis Aschaffenburg schon abarbeiten musste. So hatten die über 25 Piloten, mit über 12 verschiedenen Drohnen vor Ort, alle die Möglichkeit tätig zu werden und ihr bereits vorhandenes Wissen aufzufrischen bzw. auszubauen. Ziel war es auch, das Wissen untereinander auszutauschen, mal über seinen Tellerrand hinauszuschauen und auch mal zu sehen, was haben wir denn überhaupt für Möglichkeiten mit den vorhandenen Fluggeräten.
 
An der ersten Station ging es um einen gemeldeten Waldbrand, welcher zuerst aus der Luft lokalisiert werden musste, dann galt es die Einsatzstellen (es waren insgesamt drei voneinander unabhängige Rauchsäulen) mit Koordinaten zu fixieren und diese an die Einsatzleitung weiter zu melden. Im dritten Schritt musste dann zu jeder der drei Einsatzstellen, ein Löschfahrzeug, aus der Luft hin gelotst werden.
 
Bei der Station zwei galt es eine Person aufzufinden, welche mit geäußerten Suizid Absichten, zuletzt im Bereich der Kilianusbrücke am Main gesehen wurde. In welche Richtung sie dann weiter ging, war nicht bekannt. Hier wurden teilweise dann von den Teams mehrere Drohnen eingesetzt, um schneller und effektiver die Person auffinden zu können. In drei von vier Fällen war dies auch gelungen, was einer sehr hohen Erfolgsquote entspricht.
 
Während der Mittagspause stellte ein Vertreter des THW Alzenau, zwei „Indoor Drohnen“ in der Praxis vor. Eine Interessante Technik, welche durchaus auch für den einen oder anderen Feuerwehreinsatz ihre Berechtigung hat. Solche Drohnen sind jedoch lediglich als zusätzliche Ausstattung bei den Feuerwehren zu sehen. Auf Grund deren geringe Größe und Leistung, sind diese für den Außeneinsatz, vielleicht sogar noch bei schlechtem Wetter, weder vorgesehen noch brauchbar.
 
Station drei forderte viel Gefühl und Geschick den Piloten ab, bei einem verunfallten Gefahrgut Lkw galt es eine Erkundung durchzuführen. Überblick verschaffen, Details ausfindig machen, evtl. UN Nummern und Kemmler Zahlen ablesen, Ausbreitung und deren Gefahren beobachten oder auch ggf. vorgehende Einsatzkräfte anleiten/führen, beobachten und unterstützen. Viele wichtige Informationen können hier, aus sicherer Entfernung, relativ gut und einfach übermittelt werden. Für viele der Piloten war dies absolutes Neuland, welches hier betreten wurde.
 
Bei der vierten und letzten Station waren vier, später nur noch drei (gute Besserung Oskar), Jugendliche „abgängig“, warum auch immer. Zuerst flitzten sie mit Fahrrädern, später dann zu Fuß über Felder und Wiesen. Hier war im Vordergrund die „Flächensuche“ das Ziel der Ausbildung. Hierbei spielen dann oftmals "wenig Zeit“, schnelle „Dynamik“ und „große Flächen" dem Erfolg entgegen. Nicht immer konnten alle „halbstarken“ gefunden werden, aber doch einige landeten am Ende erfolgreich bei den Einsatzkräften.
 
Nach dem wieder alle vier Gruppen am Gerätehaus Karlstein zurück waren, erfolgte eine Auswertung und Aussprache des gesamten Tages. Dieser wurde von allen beteiligte als sehr gut, hilfreich für zukünftige Einsätze und mit dem Wunsch der Wiederholung bewertet bzw. kommentiert. Nach und nach trudelten dann auch die Damen und Herren der Stationen „hinter den Kulissen“ am Gerätehaus ein. So waren hier den ganzen Tag, mit Vor-/Nachbereitung, durchgängig über 20 weitere Personen der Feuerwehr Gemeinde Karlstein im Einsatz. Für all diese gab es einen großen Applaus aller Übungsteilnehmer. Aber auch die verantwortlichen aus Landkreis und Feuerwehr, dankten diesen Personen noch einmal recht herzlich für Ihre Unterstützung. Im Einsatz waren hier der KdoW 1, KdoW 2, MTW, GW Erkunden/Messen, TLF 16/24 Tr., -WLF-L mit Anhänger WLF und zwei AB, GW-U sowie war als Leitstelle die GFS besetzt und in Betrieb. Vielen Dank.
 
Zwischendurch galt es noch um Punkt 11:30 Uhr, einen First Responder Einsatz abzuwickeln, hier rückte der ELW 1 mit Rettungssanitäter und Einsatzsanitäter aus, um vor Ort tätig zu werden.
  
 
Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Karlstein
Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 09. Juni 2025

Starker Rückhalt für das Ehrenamt – 39. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg in Blankenbach

Mit beeindruckender Beteiligung und klaren Botschaften fand am Freitagabend (06.06.25) die 39. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg in Blankenbach statt. Die Veranstaltung, die gleichzeitig als Dienstversammlung der Feuerwehrkommandanten des Landkreises diente, bot einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einen klaren Ausblick auf künftige Herausforderungen.
 
Breite Unterstützung aus Politik und Organisationen
Kreisbrandrat Frank Wissel, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, eröffnete die Versammlung und hieß zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, den BOS-Organisationen sowie den Feuerwehren des Landkreises herzlich willkommen. Ein besonderer Gruß galt der stellvertretenden Landrätin Claudia Papachrissanthou, die in Vertretung für Landrat Dr. Alexander Legler an der Veranstaltung teilnahm.
 
In stillem Gedenken an verstorbene Kameraden
In einem würdevollen Moment bat Kreisbrandrat Wissel die Versammlung, sich zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden zu erheben. Gemeinsam wurde all jener gedacht, die sich mit großem Engagement um das Feuerwehrwesen im Landkreis Aschaffenburg verdient gemacht haben. Besonders erwähnt wurde Walter Stenger, der Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach, der erst kürzlich verstorben ist und als prägende Persönlichkeit in der Fusion der Hutzelgrund-Wehren in Erinnerung bleibt.
 
Einsatzstark und gut aufgestellt – Personalbericht 2024
Die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg zählen derzeit 2.697 aktive Mitglieder – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Frauenanteil von 17,6 % und 1.062 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern sei man gut aufgestellt, so Wissel. Dennoch appellierte er an alle Feuerwehren, insbesondere bei der Atemschutztauglichkeit und Fortbildung nicht nachzulassen.
 
Nachwuchsarbeit als Zukunftsfundament
Die Kinder- und Jugendarbeit ist weiterhin eine tragende Säule der Feuerwehrarbeit im Landkreis: 634 Jugendliche (12–17 Jahre) und 822 Kinder engagieren sich in den Jugend- und Kinderfeuerwehren. Wissel lobte das Engagement der Betreuerinnen und Betreuer ausdrücklich: „Ohne ihre Arbeit wäre die Zukunft des Ehrenamtes Feuerwehr nicht gesichert.“
Trotz der positiven Zahlen bleibt die Tagesalarmsicherheit – also die Verfügbarkeit von Einsatzkräften während der Arbeitszeit – ein zentrales Problem. Der Kreisbrandrat appellierte an die Kommunen und öffentlichen Einrichtungen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Einsätze freizustellen. Feuerwehr sei eine kommunale Pflichtaufgabe – „umgesetzt vom Ehrenamt“, wie Wissel betonte.
 
Feuerwehr ist unbezahlbar – auch im finanziellen Sinn
Wissel machte anhand einer Beispielrechnung deutlich, wie unverzichtbar das Ehrenamt ist: Eine hauptamtlich besetzte Feuerwehrgruppe würde Kommunen rund 3,2 Millionen Euro pro Jahr kosten. Dies macht deutlich, welchen Wert die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrfrauen und -männer für die Gesellschaft haben.
 
Fahrzeuge, Gebäude, Ausstattung – viele Projekte realisiert
2024 konnten zahlreiche Neubau- und Modernisierungsprojekte umgesetzt werden, u. a. in Alzenau, Blankenbach, Stockstadt, Michelbach-Kälberau und Sailauf. Weitere Bauprojekte wie in Mömbris-Hutzelgrund, Johannesberg und Sommerkahl-Vormwald sind in Planung. Sorgen bereiten Verzögerungen in anderen Orten, etwa in Heigenbrücken oder Geiselbach-Omersbach – meist bedingt durch finanzielle Engpässe.
 
4.445 Einsätze im Jahr 2024 – professionelle Hilfe rund um die Uhr
Im vergangenen Jahr rückten die Feuerwehren zu insgesamt 4.445 Einsätzen aus, darunter 883 Brandeinsätze, 3.020 technische Hilfeleistungen, 78 ABC-Einsätze, 113 Sicherheitswachen und 351 sonstige Tätigkeiten. Rückläufig war die Zahl der wetterbedingten Einsätze – ein Jahr ohne große Unwetter.
Mit 713 First-Responder-Einsätzen leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen entscheidenden Beitrag zur schnellen medizinischen Erstversorgung. Sie überbrücken dadurch wertvolle Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Derzeit sind 26 First-Responder-Gruppen im Landkreis aktiv. Besonders hervorzuheben ist die neue Kooperation zwischen der Feuerwehr und dem BRK in Karlstein, die das bestehende Netzwerk sinnvoll ergänzt und die Einsatzbereitschaft weiter stärkt.
Auch Feuerwehren ohne offiziellen First-Responder-Status haben in 50 medizinischen Notfällen rasch und wirkungsvoll geholfen. Sie konnten in kritischen Situationen vor Ort erste Maßnahmen einleiten und den Betroffenen zur Seite stehen.
 
Ausbildung auf hohem Niveau – Innovationen gefragt
Mit neuen Seminaren zu Bauunfällen, Aufzugsrettung und medizinischen Notfällen bei Kindern wurde das Ausbildungsangebot erweitert. Einige Kurse waren binnen kurzer Zeit ausgebucht. Kreisbrandrat Wissel dankte den Kreisausbildern für ihren Einsatz und rief die Wehren auf, bei Bedarf neue Ausbildungswünsche zu melden. Der Landkreis erhöhte kürzlich die Aufwandsentschädigung für Ausbilder auf 13 Euro pro Stunde – ein Novum in Bayern.
 
Feuerwehr und Kommune – ein Verhältnis auf Augenhöhe?
Mit kritischen Worten sprach Wissel den teils raueren Umgangston zwischen Kommunen und Feuerwehren an. Sparzwänge dürften nicht zu Misstrauen oder Abwertung führen. Er betonte: „Feuerwehr gibt es nicht zum Nulltarif – aber man kann sich motivierte Ehrenamtliche nicht erkaufen. Sie müssen sich wertgeschätzt fühlen.“
 
Solide Finanzen im Verband
Der stellvertretende Vorsitzende Peter Kernhof stellte den Kassenbericht 2024 vor. Dank eines erfolgreichen Benefizkonzerts und einer großzügigen Spende weist der Verband einen soliden Kassenstand aus. Schatzmeisterin Nicole Jeschke wurde für ihre umfangreiche Arbeit ausdrücklich gelobt. 
 
Grußwort der stellvertretenden Landrätin
Zum Ende der Versammlung ergriff Claudia Papachrissanthou, stellvertretende Landrätin, das Wort. In Vertretung für Landrat Dr. Alexander Legler, der terminlich verhindert war, überbrachte sie dessen Grüße und Anerkennung.
In ihrem eigenen Grußwort sprach sie den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden persönlich Dank und Anerkennung für ihre Leistungen aus:
„Im Landkreis Aschaffenburg ist immer Verlass auf unsere Freiwilligen Feuerwehren – ganz gleich, welche Lage eintritt. Ob Großbrand, Unwetter, Verkehrsunfall oder medizinischer Notfall: Unsere Feuerwehrleute sind hervorragend ausgebildet, bestens ausgerüstet und stets einsatzbereit. Ihr Engagement verdient höchste Wertschätzung und tiefen Dank.“
Besonders hob sie die gesellschaftliche Bedeutung der Feuerwehren hervor:
„Die Feuerwehr ist nicht nur eine Einsatzorganisation – sie ist die größte Bürgerinitiative im Landkreis Aschaffenburg. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein.“
 
Grußwort vom Leitenden Polizeidirektor Frank Eckhardt - Leiter der Polizeiinspektion Aschaffenburg
Eckhardt bedankte sich für die Einladung und hob die stets gute und kollegiale Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei hervor: „Egal, welche Einsätze es zu bewältigen gilt – es ist immer ein vertrauensvolles Miteinander. Das ist nicht selbstverständlich und verdient großen Respekt.“
Abschließend wünschte der Aschaffenburger Polizeichef allen Einsatzkräften – unabhängig von Organisation oder Uniform – ein gesundes und sicheres Heimkommen von jedem Einsatz.
 
Dank und Abschluss
Kreisbrandrat Frank Wissel bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten – von den Ausbildern über die Verbandsgremien bis hin zu den Bürgermeistern und Gemeinderäten, die die Feuerwehren im Landkreis tatkräftig unterstützen.
Die Veranstaltung schloss mit den traditionellen Wahlsprüchen der Feuerwehr:
„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ sowie „Einer für alle – alle für einen“.
 
Ein besonderer Dank galt der Freiwilligen Feuerwehr Blankenbach für die Organisation sowie dem Turnverein Blankenbach für die freundliche Bewirtung der Gäste.

 

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Fotos: Fabien Kriegel, stv. Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 07. Juni 2025

Hösbach - Gasleitung bei Baggerarbeiten beschädigt – Feuerwehren im Einsatz

Am Samstag, den 7. Juni 2025, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hösbach, Wenighösbach und Goldbach um 08:59 Uhr zu einem Gasaustritt in die Turnstraße in Hösbach alarmiert. Bei privaten Bauarbeiten hatte ein Bagger eine Gasleitung beschädigt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr versuchten Mitarbeitende vor Ort, mehrere Gasschieber zu schließen.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle mit einem zweifachen Brandschutz ab und sperrte die Straße vorsorglich. In Abstimmung mit der Polizei war keine Evakuierung notwendig, da die Gaszufuhr schnell unterbrochen werden konnte und keine unmittelbare Gefahr für die Anwohner bestand.

Im Einsatz waren 22 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Kommandanten Torsten Orth. Vor Ort befanden sich außerdem ein Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) des Bayerischen Roten Kreuzes Aschaffenburg, ein Rettungswagen (RTW) des Malteser Hilfsdienstes Aschaffenburg sowie drei Kreisbrandmeister der Kreisbrandinspektion (KBM Laske, KBM Brinkmann und KBM Ostheimer). Der Einsatz konnte gegen 10:00 Uhr beendet werden.

𝗭𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇 𝗽𝗮𝗿𝗮𝗹𝗹𝗲𝗹

Parallel wurde ein weiterer Einsatz gemeldet: In der Flemingstraße in Hösbach trat aus einem Fahrzeug Kraftstoff aus. Eine Dieselspur zog sich von Aschaffenburg bis nach Hösbach. Die Feuerwehr Hösbach-Bahnhof übernahm diesen Einsatz und führte Reinigungsmaßnahmen durch. Auch die Feuerwehr Goldbach musste im eigenen Gemeindegebiet tätig werden.

Beide Einsätze konnten zügig und ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden.

𝘛𝘦𝘹𝘵: 𝘙𝘢𝘮𝘰𝘯 𝘛𝘦𝘴𝘴𝘢𝘳𝘪, Ö𝘧𝘧𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘬𝘦𝘪𝘵𝘴𝘢𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵 𝘍𝘍 𝘏ö𝘴𝘣𝘢𝘤𝘩 / 𝘒𝘉𝘔 𝘍𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘳
𝘍𝘰𝘵𝘰𝘴: 𝘍𝘍 𝘏ö𝘴𝘣𝘢𝘤𝘩
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 07. Juni 2025

BAB3 / Waldaschaff – Mehrere hundert Liter Kraftstoff auf Fahrbahn verteilt

Am Samstagmorgen (07.06.2025) wurde um 02:45 Uhr die Feuerwehr Waldaschaff zu auslaufendem Kraftstoff aus einem LKW auf die Bundesautobahn 3 zwischen der Kauppenbrücke und Anschlussstelle Weibersbrunn in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert.

Vor Ort stellte sich folgende Lage dar: Ein PKW verlor während der Fahrt seinen angehängten Heckgepäckträger. Ein nachfolgender LKW erkannte das Teil zu spät auf der Fahrbahn und fuhr darüber. Hierbei riss sich der LKW den Kraftstofftank auf. Mehrere hundert Liter Diesel traten aus und liefen verteilt auf 300 Metern über die drei Fahrstreifen.

Die ersteintreffenden Kräfte sicherten die Einsatzstelle ab, leuchteten großflächig aus und fingen den noch auslaufenden Kraftstoff mittels Auffangwannen und Bindemittel auf. Im weiteren Verlauf wurden noch die Feuerwehren Bessenbach und Goldbach nachgefordert. Die Feuerwehr Goldbach unterstützte mit einer Spezialpumpe zum Umfüllen des beschädigten Tanks und die Feuerwehr Bessenbach kontrollierte ein Regenrückhaltebecken, um möglichen eingetretenen Kraftstoff in die Kanalisation abfangen zu können. Dies bestätigte sich zum Glück nicht.

Aufgrund der längeren Vollsperrung wurde an der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff, auf Anforderung der Polizei, eine Verkehrsausleitung durch die Feuerwehr eingerichtet und im weiteren Verlauf der Autobahnmeisterei übergeben. Die Fahrbahnen mussten von einer Fachfirma mit Spezialgerät gereinigt werden.

Einsatzleiter Thorsten Fleckenstein (Kommandant FF Waldaschaff) konnte auf ca. 40 Einsatzkräfte und 11 Fahrzeugen zurückgreifen.

Einsatzende für die Feuerwehr war um ca. 05:30 Uhr.
Die kompletten Reinigungsarbeiten werden noch andauern.

Fotos: Feuerwehr Waldaschaff

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Geschrieben von: KBM Martin Bahmer
Veröffentlicht: 07. Juni 2025

Kleinostheim - Brand einer Gartenhütte

Gegen 13:30 Uhr wurden heute (06.06.25) die Freiwilligen Feuerwehren Kleinostheim und Mainaschaff zu einem Brand in der Aschaffenburger Straße in Kleinostheim alarmiert. Dort stand eine Gartenhütte in Flammen.
Dichter Rauch wies den Einsatzkräften den Weg zu einem Garten hinter einem Mehrfamilienhaus, gegenüber dem alten Feuerwehrhaus.
Mit zwei Trupps unter Atemschutz konnte die in Vollbrand stehende Gartenhütte mittels zweier C-Strahlrohre zügig gelöscht werden. Während der Löscharbeiten war die Aschaffenburger Straße kurzzeitig vollständig gesperrt. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
 
Die Feuerwehren Kleinostheim und Mainaschaff waren mit insgesamt 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort. Einsatzleiter Thorsten Frank, Kommandant der Feuerwehr Kleinostheim, wurde dabei vom Kreisbrandinspektor Georg Thoma beratend unterstützt.
 
𝘉𝘪𝘭𝘥𝘦𝘳: 𝘍𝘍 𝘒𝘭𝘦𝘪𝘯𝘰𝘴𝘵𝘩𝘦𝘪𝘮
𝘛𝘦𝘹𝘵: 𝘛𝘩𝘰𝘳𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘍𝘳𝘢𝘯𝘬
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 06. Juni 2025

Beerdigung des Ehrenkommandanten Hubert Jung von der FF Dörnsteinbach

Die Beerdigung des Ehrenkommandanten Hubert Jung von der FF Dörnsteinbach findet am Samstag, 14.06.2025 um 10.00 Uhr statt.

Es beginnt in der Kirche in Dörnsteinbach - anschließend die Beisetzung auf dem Friedhof in Dörnsteinbach.

Geschrieben von: KBR Frank Wissel
Veröffentlicht: 06. Juni 2025

Bus kollidiert mit mehreren Fahrzeugen - 2 schwerverletzte Personen (Übung)

Am Mittwochabend gegen 19:00 Uhr wurden die Feuerwehren Alzenau und Hörstein zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen sowie einem Linienbus alarmiert. Das Szenario sah zwei schwerverletzte und in ihren Fahrzeugen eingeklemmte Personen vor. Glücklicherweise handelte es sich hierbei nicht um einen Realeinsatz, sondern um eine aufwendig inszenierte und realitätsnahe Einsatzübung.
Die Übung fand auf dem Gelände der Grünabfallsammelstelle in Hösbach statt und wurde unter der Leitung von Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann in enger Zusammenarbeit mit der Alzenauer Feuerwehrführung geplant und durchgeführt. Simuliert wurde ein schwerer Auffahrunfall, bei dem ein Bus mehrere Fahrzeuge erfasste. Zwei der betroffenen Pkw kamen dabei auf der Seite beziehungsweise auf dem Dach zum Liegen. In diesen Fahrzeugen wurden die „Verletzten“ realitätsnah eingeklemmt beziehungsweise eingeschlossen dargestellt.
Trotz des anhaltenden starken Regens arbeiteten die Einsatzkräfte die herausfordernde Lage mit großem Engagement und hoher Professionalität ab. Besonders geübt wurden die patientengerechte Rettung, die Koordination der Einsatzstellen sowie die Kommunikation zwischen den beteiligten Einheiten.
Am Ende der Übung zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit: Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren funktionierte reibungslos, die gesetzten Ausbildungsziele wurden erreicht, und die Übung zeigte wertvolle Verbesserungspotenziale für den Ernstfall auf.
 
𝘛𝘦𝘹𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘍𝘰𝘵𝘰𝘴: 𝘔𝘢𝘳𝘬𝘶𝘴 𝘏ö𝘧𝘭𝘦𝘳, 𝘍𝘍 𝘈𝘭𝘻𝘦𝘯𝘢𝘶
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 05. Juni 2025

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach wurde ein Tanklöschfahrzeug TLF 24/48 in Dienst gestellt

Die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach hat ihren Fuhrpark um ein zweites Tanklöschfahrzeug erweitert. Bei dem neuen Fahrzeug handelt es sich um ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug TLF 24/48 aus dem Baujahr 2000, welches von der Firma Ziegler auf einem Mercedes Actros Fahrgestell aufgebaut wurde.

Das Fahrzeug wurde gebraucht von der Feuerwehr Altötting erworben und in Eigenleistung von über 150 Stunden umgebaut und modernisiert. Es wurden Gerätehalterungen versetzt und Gerätschaften nachgerüstet bzw. nachbeschafft. 

Das TLF 24/48 ist mit einer Feuerlöschkreiselpumpe FP 24 (2400 l/min bei 8 bar), einem Löschwassertank mit 4.800 Litern Fassungsvermögen, einem Schaummitteltank von ca. 500 Litern Fassungsvermögen und einer umfangreichen Beladung zur Brandbekämpfung und einfacher technischer Hilfeleistung ausgestattet. Auf dem Dach befindet sich ein Schaum-/Wasserwerfer. Die Beladung entspricht der heute gängigen Norm eines TLF 4000. 

Die Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs liegen in erster Linie bei der Brandbekämpfung und dem Löschwassertransport. Es kann aber auch bei einfachen technischen Hilfeleistungen, wie Unwetter, Wasserschäden, Sturmschäden oder zur Verkehrsabsicherung eingesetzt werden.

Technische Daten des TLF 24:

Funkrufname: Florian Bessenbach 23/1
Fahrgestell: Mercedes-Benz Actros
Aufbauhersteller: Ziegler
Baujahr: 2000
Besatzung: 1/2
Pumpenleistung: 2.400 l/min bei 8 bar
Wassertank: 4.800 Liter

Folgende Beladungen sind unter anderem in dem TLF 24 zu finden:

- Schaummittelzumischer Z4
- Schaummittelzumischer Z8
- Schwerschaumrohr S4
- Schwerschaumrohr S8
- Mittelschaumrohr M4
- Hydroschilder
- Kettensäge und Zubehör
- tragbarer Wasserwerfer
- Hohlstrahlrohre C & B
- Schnellangriff mit Schlauch 50m
- Wärmebildkamera
- 2 Pressluftatmer mit Leinebeutel und dem weiteren Zubehör
- Schlauchpaket
- Hygieneboard
- Sammelstück BBB-A
- Verteiler CBC-BB
- Flachwassersauger (Versicherungskammer Bayern)
- usw.

Die Beschaffung des Fahrzeuges wurde notwendig, da bei einem für die Gemeinde Bessenbach extern angefertigten hydraulischen Gutachten zum Trink- und Löschwassernetz gravierende Mängel im Bereich des Hydrantennetzes festgestellt wurden. In einem großen Teil des Gemeindegebietes konnte entweder die Wassermenge und/oder der Wasserdruck nicht ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Da die Gemeinde rechtlich für eine ausreichende Löschwassermenge für das gesamte Gemeindegebiet und damit für ein intaktes Hydrantennetz verantwortlich ist, müssen mittel- bis langfristig bauliche Instandsetzungen getätigt werden. Dieser Prozess wird sich vermutlich aber über mindestens 5-10 Jahre hinziehen, aufgrund dessen wurden durch die Gemeinde und die Feuerwehrführung, gemeinsam mit Kreisbrandrat Frank Wissel, kurzfristige Kompensationsmaßnahmen beleuchtet und mit dieser Lösung eine sehr preiswerte für die nächsten 5-10 Jahre gefunden. 

Die somit im Fuhrpark jetzt vorgehaltene Löschwassermenge von über 10.000 Liter (2000 - HLF 20, 1200 - HLF 10, 2400 - TLF 16) machen einen Erstschlag von ca. 15 Minuten selbst bei einer dauerhaften Wasserabgabe von 3 C-Rohren (200 l/min) möglich, bis weitere Tanklöschfahrzeuge durch die benachbarten Feuerwehren Waldaschaff, Haibach, Sailauf, Laufach etc. zugeführt werden können.   

Im Zuge dieser Meldung möchte sich die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach für die kooperativen Gespräche und Lösungsansätze, sowie bei allen ehrenamtlichen Helferinnen-/Helfern die zur Modernisierung des Fahrzeugs beigetragen haben, bedanken. Zudem möchten sich die Feuerwehr Bessenbach hiermit auch bei der Lackiererei Müller aus Straßbessenbach bedanken, die die Kotflügel auf Spendenbasis neu lackiert hat!

Sollte es weitere Fragen zum Fahrzeug, zur Beschaffung, zu Einsatzmöglichkeiten etc. geben, dann bitte einfach bei der Feuerwehr in Bessenbach melden!

Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband beglückwünschen die Feuerwehr Bessenbach zum ihrem Tanklöschfahrzeug 24/48 und wünschen dem neuen Fahrzeug eine allzeit gute Fahrt und den Besatzungen immer wieder eine gesunde Heimkehr.

(Quelle und Bilder FF Bessenbach)
2024 TLF 24 48 Bessenbach 3 2024 TLF 24 48 Bessenbach 4
2024 TLF 24 48 Bessenbach 1 2024 TLF 24 48 Bessenbach 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Juni 2025

LFV Bayern - Im Gedenken an Denis Root

Vor einem Jahr ist Feuerwehrkamerad Denis Root im Einsatz während der Hochwasserkatastrophe im Regierungsbezirk Schwaben in den Hochwasserfluten verunglückt und gilt seitdem als vermisst.

Als Zeichen des Gedenkens, der Anerkennung und des bleibenden Dankes hat seine Heimatgemeinde, der Markt Offingen (Lkr. Günzburg), gemeinsam mit seiner Mutter eine Erinnerungsstätte geschaffen. Sie soll nicht nur an Denis erinnern, sondern zugleich ein Ort der stillen Einkehr und des Trostes sein.

Zum Jahrestag des Unglückes fand die offizielle Segnung der Erinnerungsstätte in Offingen statt, an der als Zeichen der Verbundenheit mit allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden auch Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes Bayern teilnahmen.

(Quelle und Bild LFV Bayern)
Bild LFV Bayern Dennis Root

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Juni 2025

LFV Bayern - "Florian kommen" Ausgabe Nr. 144 vom Juni 2025 online lesen

Hier kann die aktuelle Ausgabe von "Florian kommen" herunter geladen werden:

Florian_kommen_Ausgabe_Nr_144_06-2025.pdf

Seiten aus Florian kommen Ausgabe Nr 144 06 2025

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Juni 2025

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