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Waldbrand bei Daxberg – rund 250 Quadratmeter Waldboden in Brand

Am Montagabend, 10.08.2026, wurden um 21:49 Uhr mehrere Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort „B2 im Freien – Wald, klein (<1000 m²)“ zu einem Waldbrand im Bereich zwischen Daxberg und Schimborn alarmiert.

Die Einsatzstelle befand sich mitten im Wald, rund 200 Meter von der Verbindungsstraße zwischen Daxberg und Schimborn entfernt. Vor Ort brannte der Waldboden auf einer Fläche von rund 250 Quadratmetern.

Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Hierzu kamen drei C-Rohre zum Einsatz. Durch die Löschmaßnahmen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Anschließend wurden verbliebene Glutnester im Waldboden abgelöscht und umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Insgesamt waren 39 Einsatzkräfte der Feuerwehren Daxberg, Schimborn, Mömbris, Hörstein, Alzenau und Aschaffenburg im Einsatz. Kreisbrandinspektor Thilo Happ sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann waren ebenfalls an der Einsatzstelle.

Die Brandursache ist derzeit unklar.

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Text und Bilder: Kreisbrandinspektion; KBM Rohmann

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 10. August 2026

Verkehrsunfall mit Motorradfahrer in Karlstein

Am Samstag, den 08.08.2026 wurde gegen 13:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Karlstein gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall zum Kreisverkehr der Staatsstraße 3308 in den Abzweig zur Kreisstraße AB 17 in Karlstein alarmiert.

An der Unfallstelle war ein Motorradfahrer mutmaßlich alleine beteiligt verunfallt. Die Feuerwehr Karlstein sicherte die Unfallstelle ab und der verletzte Motorradfahrer wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Feuerwehrsanitätern versorgt und betreut. Der Unfallfahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus abtransportiert. Abschließend wurde von der Feuerwehr die Straße gereinigt und der Straßenbaulastträger für ggf. weitere notwendige Maßnahmen verständigt.    

Die Feuerwehr war mit drei Feuerwehrfahrzeugen ausgerückt und ihr Einsatz konnte nach zwei Stunden komplett beendet werden.

(Quelle und Bilder FF Karlstein)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 10. August 2026

Erfolgreiche Leistungsprüfungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach haben im August 2026 mit großem Erfolg die bayrische Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ abgelegt.

Die bayerische Leistungsprüfung gibt es in verschiedenen Varianten und in den Stufen 1 bis 6 und dient der Vertiefung und dem Erhalt der Kenntnisse der Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 3 „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“. Sie wird immer im Rahmen der Gruppe (1/8) abgelegt. Die gründliche Ausbildung jedes einzelnen Teilnehmers ist deshalb wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsprüfung.

Die Kameradinnen und Kameraden in Bessenbach haben aktuell die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ als „nasse“ Übung und „Einsatz mit Bereitstellung“ durchgeführt. Zu dem Löschangriff kommen noch die Lösung weiterer Zusatzaufgaben hinzu. Bei allen Prüfungen bewiesen die Einsatzkräfte ihre hohe fachliche Kompetenz, Teamarbeit und ihre Einsatzbereitschaft für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in ihrer Gemeinde.

Die Bessenbacher Wehrführung sprach den Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ihre Anerkennung und Dank für ihre Leistung aus. Ein großer Dank ging auch an die Ausbilder und Prüfer, die diese Leistungsprüfung vorbereitet und begleitet haben.

(Quelle und Bilder FF Bessenbach)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 10. August 2026

Ausgedehnter Waldbrand im Bereich Rodenbach/Alzenau – Hunderte Einsatzkräfte im Einsatz – Polizeihubschrauber unterstützen aus der Luft

Seit dem Vormittag beschäftigt ein ausgedehnter Waldbrand im Bereich Rodenbach/Alzenau zahlreiche Einsatzkräfte aus Hessen und Bayern. Das Feuer brach zunächst auf hessischer Seite im Wald bei Rodenbach aus und breitete sich im Laufe des Tages zügig aus. Zwischenzeitlich hat der Waldbrand den Grenzbereich zwischen Hessen und Bayern erreicht, weshalb auch ein Großaufgebot der Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg im Einsatz ist. Das Brandgebiet erstreckt sich bereits über mehrere zehntausend Quadratmeter. Eine genaue Größe und Ausdehnung lässt sich aufgrund der dynamischen Einsatzlage derzeit noch nicht abschließend bestimmen.

Um 14:21 Uhr wurde die Feuerwehr Alzenau alarmiert. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein umfangreicher Einsatz mit Hunderten Einsatzkräften aus beiden Bundesländern. Allein aus dem Landkreis Aschaffenburg sind rund 130 Einsatzkräfte in die Maßnahmen eingebunden.

Im Wald laufen umfangreiche Löscharbeiten. Durch den Wind flammt das Feuer auch in bereits betroffenen Bereichen immer wieder auf. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden im Wald mehrere Löschwasserbehälter als Wasserreserve eingerichtet. Diese wurden fortlaufend durch Tanklöschfahrzeuge befüllt. Von den Behältern aus führten die Einsatzkräfte mit mehreren Löschrohren die Brandbekämpfung durch. Besonders tief im Boden sitzende Glutnester erschweren die Arbeiten und müssen aufwendig gesucht und abgelöscht werden. Hinzu kommen durch das Brandgeschehen geschädigte und umsturzgefährdete Bäume sowie vorhandenes Totholz, die eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte darstellen.

Unterstützung bei der Brandbekämpfung erfolgt auch aus der Luft. Auf hessischer Seite waren zwei Polizeihubschrauber im Einsatz, die mit einem Löschwasserbehälter Wasser aufnahmen und über dem betroffenen Waldgebiet abwarfen. Auch ein bayerischer Polizeihubschrauber wurde in die Brandbekämpfung eingebunden. Hierfür sicherten die Feuerwehr Michelbach-Kälberau und die Flughelfer der Feuerwehr Aschaffenburg am Spessart-Gymnasium Alzenau zunächst die Landung des Hubschraubers ab und brachten anschließend einen Löschwasserbehälter an. Das benötigte Löschwasser wurde aus dem Meerhofsee aufgenommen und aus der Luft über dem Brandgebiet abgeworfen.

Aufgrund der umfangreichen Einsatzlage wurde im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Alzenau ein Krisenstab eingerichtet. Bürgermeister Stephan Noll, 3. Bürgermeister Ralph Ritter, Kreisbrandrat Frank Wissel, Kommandant Timo Elsesser und Katastrophenschutz-Sachbearbeiter Markus Fischer koordinieren dort gemeinsam die weiteren Maßnahmen. Diana Börner und Dana Fleschhut übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit. Auch Landrat Dr. Alexander Legler ist vor Ort und in die Lage eingebunden.

Die Versorgung der zahlreichen Einsatzkräfte wird ebenfalls vor Ort organisiert. Die Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund stellt hierzu im Feuerwehrhaus Alzenau die Verpflegung bereit.

Die Brandbekämpfung und insbesondere die aufwendigen Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern und sich bis in die Nacht hineinziehen. Tief sitzende Glutnester und das wiederholte Aufflammen in bereits betroffenen Bereichen erfordern weiterhin intensive Löscharbeiten.

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Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg 

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 10. August 2026

Karlstein - Lkw-Brand auf der BAB 45 – Feuerwehren mit zahlreichen Atemschutztrupps im Einsatz

 
Am Montagmorgen, 10. August 2026, wurden gegen 9.15 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstein, Alzenau, Hörstein und Wasserlos zu einem gemeldeten Lkw-Brand auf der Bundesautobahn 45 zwischen den Anschlussstellen Karlstein und Kleinostheim in Fahrtrichtung Aschaffenburg alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Bei dem betroffenen Fahrzeug handelte es sich um einen Gliederzug. Die Zugmaschine sowie der mit Kartonagen beladene Aufbau standen zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Durch den schnellen Löschangriff der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Anhänger verhindert werden.
Unmittelbar nach dem Eintreffen wurde ein massiver Löschangriff mit drei C-Rohren eingeleitet. Im weiteren Verlauf der Löscharbeiten kamen insgesamt zehn Atemschutztrupps zum Einsatz. Die Löschwasserversorgung wurde sowohl aus den Tanklöschfahrzeugen als auch über den Abrollbehälter Wasser sichergestellt. Erschwert wurden die Arbeiten durch die massive Rauchentwicklung und die hochsommerlichen Temperaturen.
Zwischenzeitlich hatte das Feuer auch auf den angrenzenden Grünstreifen übergegriffen. Auch dort konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Vorsorglich wurden zusätzlich zwei geländegängige Einsatzfahrzeuge über ein angrenzendes Wohngebiet sowie eine Wiesenfläche an die Einsatzstelle herangeführt, um bei Bedarf eine Brandausbreitung von dieser Seite aus verhindern zu können. Hierzu kamen das Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Wasserlos sowie das landkreiseigene Waldbrand-Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hörstein zum Einsatz.
Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten wurde die BAB 45 in Fahrtrichtung Aschaffenburg in Abstimmung mit der Polizei voll gesperrt. Zum Einrichten der Vollsperrung kam der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Karlstein zum Einsatz.
Ein Rettungswagen der BRK-Rettungswache Alzenau stand zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte bereit; ein rettungsdienstliches Eingreifen war jedoch nicht erforderlich.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit zwölf Fahrzeugen an dem Einsatz beteiligt. Die Einsatzleitung lag beim Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein, Andreas Emge. Seitens der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie Kreisbrandmeister und Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Markus Fischer vor Ort.
Nach ersten Erkenntnissen war vermutlich ein technischer Defekt ursächlich für den Brand. Bereits rund 300 Meter vor der eigentlichen Einsatzstelle hatte das brennende Fahrzeug eine Ölspur verursacht. Die abschließende Klärung der Brandursache obliegt den zuständigen Ermittlungsbehörden.
 
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Dieses Foto wurde in Großostheim aufgenommen und zeigt die massive Rauchentwicklung.
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 10. August 2026

Freier Lehrgangsplatz "Gruppenführer"

Wir haben kurzfristig den nachfolgenden Lehrgang für euch im Angebot:

Lehrgangsart: Gruppenführer

Lehrgangsdauer: 19.10. - 23.10.2026

Schulungsort: SFS Würzburg

Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Geschrieben von: KBI Thilo Happ
Veröffentlicht: 10. August 2026

Einsatzreicher Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen – Danke an alle Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis Aschaffenburg!

Ein fordernder und einsatzreicher Sonntag liegt hinter den Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis Aschaffenburg.
Neben den Einsätzen, über die wir heute bereits berichtet haben, waren unsere Einsatzkräfte auch bei einigen kleineren Hilfeleistungen sowie bei mehreren First-Responder-Einsätzen gefordert.
Gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen bedeutet jeder Einsatz eine zusätzliche körperliche Belastung. Umso mehr gilt unser Dank allen Feuerwehrdienstleistenden, die auch heute wieder zur Stelle waren und Menschen in Not schnell und zuverlässig zur Seite standen.
 
𝗩𝗶𝗲𝗹𝗲𝗻 𝗗𝗮𝗻𝗸 𝗳𝘂𝗲𝗿 𝗲𝘂𝗿𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇, 𝗲𝘂𝗿𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝘂𝗿𝗲 𝗕𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁, 𝗳𝘂𝗲𝗿 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗱𝗮 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗶𝗻! 🚒❤️
DANKE
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 09. August 2026

Schöllkrippen: Verkehrsunfall mit Motorrad auf der Staatsstraße 2305

2026 08 09 Einsatz 2026 062 VU 0002
 
Am Sonntag, den 09.08.2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen um 17.04 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad auf die Staatsstraße 2305 alarmiert. Der Unfall ereignete sich kurz nach dem Ortsausgang Schöllkrippen in Fahrtrichtung Kleinkahl.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich der Motorradfahrer und sein Motorrad unterhalb der Straße in einer Böschung. Ersthelfer hatten sich bereits um den verletzten Motorradfahrer gekümmert.
Die Feuerwehrsanitäter der Freiwilligen Feuerwehr Schöllkrippen übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung des Verletzten. Anschließend unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei der weiteren medizinischen Versorgung sowie bei der Rettung des Patienten aus der Böschung zurück auf Straßenniveau.
Für die Landung des Rettungshubschraubers Christoph 2 musste die Staatsstraße 2305 vollständig gesperrt werden. Während des gesamten Einsatzes stellte die Feuerwehr zudem den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.
Nachdem der Patient mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert worden war, wurde das Motorrad auf Anweisung der Polizei durch die Feuerwehr aus der Böschung geborgen und auf der Straße abgestellt.
Die Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen war mit insgesamt 16 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst befand sich mit einem Rettungswagen der Johanniter-Rettungswache Sailauf und einem Notarzt des BRK-Kreisverbandes Aschaffenburg sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 2 im Einsatz. Die Polizei war mit einem Fahrzeug an der Einsatzstelle.
Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Zu Unfallursache, Schadenshöhe und Verletzungen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
 
Text und Fotos: Lukas Glogowski, FF Schöllkrippen
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 09. August 2026

Doppelhaushälfte in Brand – Rettungshubschrauber bestätigt Dachstuhlbrand aus der Luft – zweijähriges Kind vorsorglich im Krankenhaus

Glattbach – Am Sonntag, dem 09.08.2026, wurden die Freiwillige Feuerwehr Glattbach sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Goldbach um 13:22 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem Gebäude in die Straße Weidegang alarmiert. Kurz nach dem Notruf überflog zufällig der Rettungshubschrauber Christoph 2 aus Frankfurt die Einsatzstelle. Die Besatzung konnte den Brand aus der Luft bestätigen und beobachten, dass das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hatte. Aufgrund dieser Rückmeldung wurde das Einsatzstichwort kurze Zeit später auf „B3 im Gebäude – Dachstuhl“ angepasst. Bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich das Feuer in der rechten Hälfte des Doppelhauses bereits vom ersten Obergeschoss bis auf die Dachhaut ausgebreitet. Die Einsatzkräfte leiteten unmittelbar einen Löschangriff von außen ein. Kurz darauf gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Im weiteren Verlauf kam auch die Drehleiter der Feuerwehr Goldbach zum Einsatz. Durch die umfangreichen Löschmaßnahmen gelang es, die linke Hälfte des Doppelhauses vor einer weiteren Brandausbreitung zu schützen und zu halten.

Nach dem Ablöschen des Brandes folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Um verbliebene Glutnester im Dachbereich gezielt erreichen und ablöschen zu können, musste die Dachhaut an mehreren Stellen geöffnet werden. Hierzu kamen Atemschutzgeräteträger sowohl über die Drehleiter als auch direkt auf dem Dach zum Einsatz, wo sie mit Leinen gesichert die Dachhaut öffneten und weitere Nachlöscharbeiten durchführten.

Insgesamt waren sechs Personen von dem Brand betroffen. Fünf von ihnen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Ein zweijähriges Kind wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die vom Brand betroffene rechte Doppelhaushälfte ist derzeit nicht bewohnbar. Die Gemeinde Glattbach organisierte kurzfristig eine Unterbringung der Bewohner in einem Hotel. Zur Betreuung der Betroffenen wurde die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) alarmiert. Auch der Erste Bürgermeister der Gemeinde Glattbach, Kurt Baier, war vor Ort. Von der Feuerwehr Großostheim wurde zudem ein Notdach zur Einsatzstelle gebracht, mit dem das beschädigte Dach der betroffenen Doppelhaushälfte vorübergehend abgedeckt werden soll.

Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Die Einsatzleitung der Feuerwehr übernahm André Bischoff, Erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Glattbach. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Pressesprecher Fabien Kriegel von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Neben den Feuerwehren Glattbach, Goldbach und Großostheim waren der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

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Text und Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion; Jürgen Grünewald, Feuerwehr Glattbach

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 09. August 2026

Schwerer Verkehrsunfall mit Wohnwagen auf der A3 am Seligenstädter Dreieck – drei Personen verletzt

 
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 am Seligenstädter Dreieck sind am Sonntagvormittag, 9. August 2026, drei Personen verletzt worden. Ein Pkw überschlug sich, wobei der 81-jährige Fahrer reanimiert werden musste. Seine 74-jährige Begleiterin wurde leicht verletzt. Zudem war ein Wohnwagengespann an dem Unfall beteiligt. Aufgrund zunächst unterschiedlicher Angaben zum Unfallort wurden Einsatzkräfte aus Hessen und Bayern alarmiert.
Gegen 11 Uhr gingen bei den zuständigen Leitstellen Meldungen über einen schweren Verkehrsunfall im Bereich des Seligenstädter Dreiecks ein. Dort trifft die A45 auf die A3. Mitten durch das Autobahndreieck verläuft die Landesgrenze zwischen Hessen und Bayern.
Nach einer ersten Meldung sollte sich der Unfall im Auffahrbereich von der A45 auf die A3 ereignet haben. Daraufhin wurde die Feuerwehr Seligenstadt alarmiert. Wenige Minuten später ging unabhängig davon bei der Integrierten Leitstelle Untermain eine weitere Meldung über einen schweren Verkehrsunfall auf der A3 im Bereich Mainaschaff ein.
Aufgrund dieser Meldung wurden auf bayerischer Seite die Feuerwehren aus Stockstadt, Mainaschaff, Kleinostheim und Aschaffenburg sowie Kreisbrandmeister Marco Laske alarmiert.
Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass sich beide Meldungen auf dasselbe Unfallereignis bezogen. Die Unfallstelle befand sich auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt direkt im Bereich des Seligenstädter Dreiecks, kurz hinter der Landesgrenze auf hessischem Gebiet.
 
Pkw überschlagen – Fahrer musste reanimiert werden
An der Unfallstelle fanden die Einsatzkräfte einen VW Golf vor, der sich überschlagen hatte. Der 81-jährige Fahrer des VW Golf musste reanimiert werden. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er in ein nahe gelegenes Klinikum gebracht. Seine 74-jährige Begleiterin wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.
Weiterhin war ein Wohnwagengespann in das Unfallgeschehen verwickelt. Der Wohnwagen wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Ein Insasse des Zugfahrzeugs wurde ebenfalls verletzt.
Durch das Unfallgeschehen waren zahlreiche Trümmerteile sowie Gegenstände und Utensilien aus den beteiligten Fahrzeugen über die gesamte Fahrbahn verteilt worden.
Nachdem der genaue Unfallort festgestellt worden war, befand sich die Einsatzstelle im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Seligenstadt. Die aus Bayern angerückten beziehungsweise alarmierten Einsatzkräfte konnten daher im weiteren Verlauf nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden.
 
Drei Notärzte und vier Rettungswagen vor Ort
Neben den Feuerwehren waren drei Notärzte, vier Rettungswagen sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes übernahmen die medizinische Versorgung der drei verletzten Personen.
Aufgrund der Rettungsarbeiten und zur Absicherung der Unfallstelle musste die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt werden. Nach etwa einer Stunde konnte eine Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden. Durch den Unfall und die erforderlichen Einsatzmaßnahmen kam es zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen.
Im Einsatz beziehungsweise alarmiert waren die Feuerwehr Seligenstadt sowie auf bayerischer Seite die Freiwilligen Feuerwehren Stockstadt, Mainaschaff, Kleinostheim und Aschaffenburg. Ebenfalls alarmiert war Kreisbrandmeister Marco Laske.
 
Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte aus Bayern ihre Tätigkeit an der Unfallstelle beenden beziehungsweise aus dem Einsatz herausgelöst werden.
 
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Fotos: http://www.5vision.gmbh/
Text: Armin Lerch, FF Stockstadt / KBM Fischer
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 09. August 2026

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