

















Auf der Grundlage des „Alarmplans Main – Gewässerökologie“ löst die Regierung von Unterfranken am 06.08.2026 aufgrund hoher Wassertemperaturen die Warnstufe „Warnung“ für den Meldebereich 1, der sich von der Landesgrenze nach Hessen bei Kahl (Main-km 66,6) bis Würzburg (Main-km 252,3) erstreckt, aus. Der Meldebereich 2, der von Würzburg Richtung Bamberg (Flusskilometer 252,3 bis 384,2) reicht, befindet sich in der Vorwarnstufe aufgrund der angestiegenen Wassertemperatur. Der Abfluss nimmt ab, befindet sich aber noch im Bereich der Vorwarnung. Die Sauerstoffwerte sind im gesamten Main bislang noch unkritisch.
Aufgrund der zunehmend heißen Tage und warmen Nächte hat sich der Main vor allem im Großraum Würzburg/Erlabrunn/Kitzingen wieder stärker erwärmt, was sich auf den gesamten unteren Main auswirkt. Im 3-Stundenmittel liegt die Wassertemperatur in diesem Meldebereich zwischen 26 und 27 °C, in Erlabrunn wurden Spitzen bis 27,8 °C erreicht. Zwischen Bamberg und Kitzingen sind die Wassertemperaturwerte etwas über 25 °C gestiegen und noch nicht kritisch.
Beim Abfluss berechnet sich der 3-Tagesmittelwerte aus den Zulaufpegeln auf 28 m³/s. Er befindet sich damit kurz vor der Schwelle zur Stufe „Warnung“ (27,5 m³/s). Die Wassermenge aus der Überleitung Main-Donau-Kanal-/Regnitz-System unterstützt den Main mit derzeit 8 m³/s, was einem Anteil von rd. 28 % entspricht. Durch die starke Sonneneinstrahlung wachsen Algen im Main und produzieren dabei Sauerstoff, so dass sich der Sauerstoffgehalt im unkritischen Bereich befindet.
Die Lage ist vor allem aufgrund der hohen Wassertemperaturen als kritisch einzustufen. Die Situation wird weiterhin engmaschig beobachtet. Alle Nutzer sollten die Lage mit der gebotenen Sensibilität im Blick behalten und zu einem rücksichtsvollen Umgang mit dem Main beitragen.
Die Kreisverwaltungsbehörden wurden aufgefordert, die Direkteinleiter (Kläranlagen und Industriebetriebe) zu verständigen, damit diese sensibilisiert werden, ihre Betriebsweise entsprechend auf die Situation am Main einzustellen, falls sich kritische Situationen weiter verschärfen.
Jeder kann etwas tun
Die Lebewesen im Main stehen durch die hohen Wassertemperaturen und dem geringer werdenden Abfluss zunehmend unter Stress. Bei hohen Temperaturen brauchen die Tiere mehr Sauerstoff und Ruhe, um diese Zeit zu überleben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu einem achtsamen Umgang mit dem Main aufgerufen. An der Wasseroberfläche nach Luft schnappende Fische sollen nicht unnötig durch z.B. schnell fahrende Boote gestört und Tiere nicht unnötig aufgeschreckt werden. Wichtig ist zudem, schattige Uferunterstände als Refugium für Tiere nicht zu stören und das Aufwirbeln von Sediment und Schlamm zu vermeiden. Daraus resultierende Sauerstoffdefizite bewirken bei Tieren zum Teil enorme Schäden bis hin zum Absterben und der geringere Abfluss verstärkt diese Auswirkungen zusätzlich.
Für ergänzende Informationen zu den ökologischen Auswirkungen hoher Wassertemperaturen sowie zu Verhaltensregeln für Bürgerinnen und Bürger zum Schutz des Mains verweisen wir auf unsere vorausgegangenen Pressemitteilungen zum Thema, die hier abgerufen werden können: https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/presse/pressemitteilungen/archiv/.
Weitere Informationen zum Alarmplan Main, den verschiedenen Warnstufen (mit Schwellenwertangaben) und den damit verbundenen Maßnahmen sind zudem im Internet unter nachfolgendem Link abrufbar:
Alarmplan Main – Gewässerökologie - Regierung von Unterfranken
Aktuelle Informationen zur Gewässerqualität und zur Wassertemperatur am Main finden Interessierte auch im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaates Bayern unter:http://www.nid.bayern.de/ (siehe insbesondere dort unter „Gewässerqualität/Alarmplan Main“).
Quelle: Regierung von Unterfranken Pressemitteilung 056/2026 vom 06.08.2026
Bild: Pixabay
Dr. Heesen und Dr. Contin Chefarzt vom Standort Alzenau gingen eindrucksvoll und ausführlich auf unterschiedliche Verletzungsmuster, mögliche Verletzungsfolgen und daraus resultierende Komplikationen ein.




Digitale Krisenvorsorge in Österreich, Brandschutzerziehung in Polen und Einblicke in deutsche Konzepte von Bildrechten über Projekte für und mit Menschen mit geistigen Einschränkungen bis hin zum Handpuppenspiel: Dies alles bietet das diesjährige Forum Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes am 13. und 14. November 2026 in Berlin. Die Veranstaltung ist die größte Plattform für Brandschutzerzieher, Feuerwehrangehörige und Interessierte in Deutschland zu diesem Thema.
Aktuell sind noch einige Restplätze für die Fortbildung verfügbar.
Informationen und Anmeldung unter:
https://app.eventmanager-online.com/de/event/forum-brandschutzerziehung-und-brandschutzaufklaerung-2026-1
(Quelle DFV)
Der Fachbereich 8 – Ärztlicher Dienst, Gesundheitswesen des Landesfeuerwehrverbandes Bayern unter der Leitung von Landesfeuerwehrarzt Dr. Martin Dotzer lädt herzlich zum Treffen der bayerischen Feuerwehrärzte am 31. Oktober 2026 nach Böhmfeld im Landkreis Eichstätt ein.
Weitere Informationen zum Treffen und zur Anmeldung folgen zu gegebener Zeit hier und auf www.lfv-bayern.de
(Quelle LFV Bayern)

Gerne weisen wir auf folgende Umfrage hin:
Die Projektgruppe stellt sich vor
Wir sind Nils Berghold, Marcel Propp und Eric Gärtner – ein Team aus dem oberfränkischen Coburg.
Als aktive Atemschutzgeräteträger kennen wir die Extremsituationen im Innenangriff aus eigener Erfahrung. Unterstützt durch das Netzwerk der Hochschule Coburg befinden wir uns derzeit in der Vorgründungsphase eines technischen Start-ups mit dem Ziel, die Sicherheit und Effizienz im Einsatzdienst durch praxisnahe Innovationen weiterzuentwickeln.
Wir entwickeln nicht am „grünen Tisch“, sondern suchen bewusst den direkten Austausch mit der Praxis. Unser Ziel sind keine theoretischen Konzepte, sondern einsatztaugliche Werkzeuge.
Mit der Umfrage möchten wir besser verstehen, wie digitale Assistenzsysteme Einsatzkräfte operativ entlasten und die Kommunikation zwischen Angriffstrupps und Führungskräften verbessern können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Unterstützung die Sicherheit im Innenangriff erhöhen, die Einsatzqualität verbessern und mögliche Zeitverluste reduzieren kann.
Jede Rückmeldung aus der Praxis trägt dazu bei, zukünftige Lösungen bedarfsgerecht und einsatztauglich zu gestalten.
Link zur Umfrage:
https://forms.gle/7QRm1mQ4wfFV5Q636
Für Eure Unterstützung bedanken wir uns herzlich.
Mit freundlichen Grüßen
Nils Berghold, Marcel Propp und Eric Gärtner
TriVision Rescue
(Quelle LFV Bayern)
