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Anton Krumbholz von der Feuerwehr Jakobsthal entwickelt preisgekrönte Feuerwehr-Innovation

Der 14-jährige Anton Krumbholz, Schüler der 8. Klasse am Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach und aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsthal, hat mit 112Maps eine innovative Lösung für den Feuerwehreinsatz entwickelt.

Mithilfe einer 3D-Kamera und Live-Datenübertragung erstellt das System automatisch Karten von Innenräumen und ermöglicht eine bessere Kommunikation zwischen Einsatzleitung und Einsatzkräften. So können Orientierung, Sicherheit und Einsatzkoordination deutlich verbessert werden.

🏆 Für seine Entwicklung wurde Anton bereits als Landessieger bei „Jugend forscht junior“ ausgezeichnet und gewann zudem den Regionalwettbewerb.

Eine beeindruckende Innovation eines jungen Feuerwehrmanns, die das Potenzial hat, Einsätze sicherer und effizienter zu machen.

👉 Mehr erfahren: Link zum Presseartikel des Main-Echo

 

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 20. Juni 2026

Freiwillige Feuerwehr Karlstein sichert beschädigtes Hausdach nach Lkw-Unfall in Großwelzheim

Am Freitag, 19. Juni 2026, alarmierte die Integrierte Leitstelle Untermain um 18:38 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Karlstein mit dem Alarmstichwort Technische Hilfeleistung 1 – klein, Gebäude sichern in den Ortskern von Großwelzheim.

Dort war ein 7,5-Tonnen-Lkw in einer schmalen Straße mit seinem Aufbau an einem Dachvorsprung hängen geblieben. Dabei wurden die Dachrinne auf voller Länge abgerissen sowie die ersten drei Reihen der Dachziegel beschädigt.

Die Einsatzkräfte sicherten das beschädigte Dach, deckten die offenen Stellen provisorisch mit unbeschädigten Ziegeln ab und reinigten anschließend die Fahrbahn. Der entstandene Schutt wurde auf einen Anhänger verladen, den ein Nachbar samt Traktor und Fahrer kurzfristig und unkompliziert zur Verfügung stellte.

Für die endgültige Instandsetzung des Daches ist nun ein Dachdeckerbetrieb erforderlich.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Freiwillige Feuerwehr Karlstein war mit elf Einsatzkräften sowie einem Einsatzleitwagen, einer Drehleiter mit Korb und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug vor Ort.

Bilder: Freiwillige Feuerwehr Karlstein

Dach 1 anonymized

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 20. Juni 2026

Grillen – aber mit Sicherheit!

Das wunderschöne Sommerwetter lädt allerorts zum Grillen ein.

Immer wieder wird leider beim Grillen zu Spiritus oder anderen Brandbeschleunigern gegriffen, weil es ja schnell gehen soll. Das kann sehr fatale Folgen haben. Im Falle einer Verpuffung kann es zu meterhohen Stichflammen kommen, die schwerste Verbrennungen zur Folge haben. Oft verletzen sich auch Kinder am heißen Grill.

Die Feuerwehren geben zum sicheren Grillen ein paar nützliche Tipps, damit für alle die nächste Grillfeier ein schönes und unterhaltendes Erlebnis ist und bleibt:

• Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
• Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!
• Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
• Grill stets beaufsichtigen.
• Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
• Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
• Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
• Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
• Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist.
• Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – CO-Vergiftungsgefahr!
• Heiße Glut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt darin noch tagelang glühend heiß! Die Grillkohle mit Wasser löschen und abkühlen.
• Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Wenn alle Tipps der Feuerwehren zur Sicherheit beachtet wurden, dann wünschen ihnen ihre Feuerwehren eine schöne Feier und sagen GUTEN APPETIT.

Bilderserie Grillen 2 Bilderserie Grillen 3
Bilderserie Grillen 4 Bilderserie Grillen 5
Bilderserie Grillen 6 Bilderserie Grillen 7


Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2026

„DFV direkt“ des DFV bietet im 2. Halbjahr 2026 einen attraktiven Mix an Online-Fortbildungen aus Einsatzpraxis und Allgemeinkompetenz

Bequem allein auf der eigenen Couch oder gemeinsam im Gerätehaus: Die Online-Fortbildungen „DFV direkt“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) sind eine perfekte Lösung für Feuerwehrangehörige, um sich ohne großen Aufwand einsatzrelevantes Wissen anzueignen. In zahllosen Themenfeldern stellt der Fachverband der 1,4 Millionen Feuerwehrangehörige so ein zielgerichtetes, direkt verfügbares Ausbildungsangebot zur Verfügung – eben „DFV direkt“. Die Online-Veranstaltungen sind kostenfrei; bei digitaler Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt. Mittlerweile sind die einstündigen Fachvorträge auch als Videomitschnitt verfügbar: Die perfekte Lösung, wenn einmal der Termin nicht passt oder ein Einsatz dazwischenkommt.

In der jüngsten Ausgabe zum Thema „Rückfall-Kommunikation – Eigene Anforderungen erkennen, Lösungen gestalten“ beschäftigte sich Kreisbrandmeister Christoph Steger damit, die Grundfunktion der Kommunikation durch alternative, oft einfachere Kanäle sicherzustellen. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Feuerwehren in Krisen- und Notfallszenarien aufrechtzuerhalten. Knapp 480 Interessierte nahmen an der Online-Fortbildung teil. Diese und weitere Ausgaben sind unter https://www.youtube.com/@112Willkommen/playlists zum Nachschauen online.

Die nächsten Veranstaltungen locken mit dem attraktiven Mix aus Einsatzpraxis und Allgemeinkompetenz:

  • Holzpellets sind eine komfortable und zuverlässige Heizlösung. Doch was steckt technisch dahinter und worauf kommt es beim sicheren Betrieb und bei der Lagerung an? Am Mittwoch, 15. Juli 2026, wird Kevin Nätebusch vom Deutschen Pelletinstitut GmbH (DEPI) einen Überblick zum Thema „Sicherheit im Pelletlager: Belüftung und Brandschutz“ geben.
  • Künstliche Intelligenz verändert zunehmend die Art und Weise, wie Inhalte erstellt werden. Marlene Obst und Lara Grewe, Medienkompetenzprojekt „Brandherd Desinformation“, einer gemeinsamen Initiative der Deutschen Jugendfeuerwehr und CORRECTIV, werden am Mittwoch, 26. August 2026, beschreiben, wie entsprechende Anwendungen für die Gestaltung und Bearbeitung von Bildern und Texten genutzt werden können und worauf dabei zu achten ist.
  • Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt wird am Mittwoch, 9. September 2026, von Simone Rieth vorgestellt. Unter anderem stellt sie das breite Angebot der Stiftung für das Ehrenamt und insbesondere für die Feuerwehr vor.
  • Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wird Benjamin Taitsch vom Verband der Hersteller von Bevölkerungswarnsystemen e.V. zum Thema „Die Sirene als robustes Warnmittel im Warnmittel-Mix“ referieren.
  • Stephan Peltzer, Fachleiter Einsatz des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein, wird am Montag, 9. November 2026, eine rechtliche Betrachtung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben für den Einsatz von Drohnen bei den Feuerwehren vornehmen.
  • „Was ist anders an der neuen FwDV 1?“ Am Mittwoch, 9. Dezember 2026, wird Florian Uebe vom Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge und Arbeitsgruppenleiter zur Feuerwehr-Dienstvorschrift 1, hierzu referieren.

Die Anmeldung für die einzelnen Online-Fortbildungen ist unter https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/dfv-direkt/ möglich bzw. wird sukzessive freigeschaltet.

Wir werden nochmal jeweils auf die einzelnen Online-Veranstaltungen auf unseren KFV-Kanälen hinweisen.

(Quelle DFV PM 34/2026 vom 18. Juni 2026)

DFV DIREKT

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2026

Tierrettung in Waldaschaff - Reh im Zaun verfangen

Am frühen Freitagmorgen, des 19.06.2026, wurde gegen 06:00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff zu einer Tierrettung in den Bereich der Aschaffstraße alarmiert.

In der Nähe des Freizeitgeländes hatte sich ein Reh in einem Elektrozaun verfangen und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Nachdem das Tier von der Feuerwehr mit Unterstützung eines Jagdpächters befreit worden war und augenscheinlich unverletzt war, konnte es wieder in die Freiheit entlassen werden.

Der Einsatz war für die Feuerwehr nach rund 30 Minuten beendet.

(Quelle und Bild FF Waldaschaff)

20260619 Tierrettung Waldaschaff 1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2026

SCHADENPRISMA - die Zeitschrift für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer - Ausgabe 02/2026 online lesen

Link zur aktuellen Ausgabe 02/2026:
https://www.schadenprisma.de/archiv/ausgabe/2-2026/

Seite 1 Schadensprisma 2 2026

(Quelle IFS)

 

 

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Juni 2026

Albstadt – Wasserrohrbruch führt zu Rauchentwicklung im Keller

Am 17.06.2026 um 21:31 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Albstadt, Michelbach-Kälberau und Alzenau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma zu einer gemeldeten unklaren Brandmeldung in die Freigerichter Straße in Albstadt alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Einfamilienhauses. Ein Trupp unter Atemschutz ging daraufhin zur Erkundung vor. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude.
Die Ursache der Rauchentwicklung konnte zunächst nicht eindeutig festgestellt werden, da der Keller bis zu einer Höhe von etwa 1,5 Metern mit Wasser vollgelaufen war. Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass ein Wasserrohrbruch im Anwesen die Überflutung des Kellers verursacht hatte. Die Rauchentwicklung stammte aus der Elektroverteilung im Keller, ein Brandereignis war jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig erloschen.
Vorrangiges Einsatzziel war daher das Abpumpen des Wassers, um die betroffenen Bereiche erreichen und weitere Gefahren ausschließen zu können. Hierfür kamen zunächst zwei Tauchpumpen und im weiteren Einsatzverlauf zwei Schmutzwasserpumpen der Feuerwehr Michelbach-Kälberau zum Einsatz. Aufgrund der geänderten Lage konnte die Feuerwehr Alzenau frühzeitig aus dem Einsatz entlassen werden.
Nachdem der Wasserspiegel ausreichend abgesenkt worden war und keine weitere Rauchentwicklung mehr festgestellt werden konnte, wurde der Keller durch die Einsatzkräfte betreten. Mithilfe eines Wassersaugers konnte weiteres Wasser entfernt werden.
Der Wasser- und Elektrizitätsanschluss des Hauses wurde von den hinzugezogenen Mitarbeitern des Wasser- und Energieversorgers abgestellt, sodass kein Wasser nachlaufen konnte und die Spannungsfreiheit des Gebäudes sichergestellt war.
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Einsatzstelle dem Hauseigentümer übergeben werden. Das Einsatzende für die Feuerwehr Albstadt war um 01:00 Uhr.
 
Brandmeldung
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

Haibach - Sechs Personen aus stark verrauchter Wohnung gerettet

Um 02:07 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Haibach in die Schäferstraße im Ortsteil Grünmorsbach zu einem Kleinbrand in einer Dachgeschosswohnung alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch den Bewohner mit einem Pulverlöscher gelöscht worden. Die Wohnung war jedoch stark verraucht.
Vermutlich hatte ein Elektrogerät den Brand ausgelöst. Das Feuer griff auf eine Dachfensterverdunkelung über. Insgesamt befanden sich sechs Personen, darunter vier Kinder, in der Wohnung. Alle konnten das Gebäude verlassen und wurden zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben.
Während des Einsatzes suchten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Besitzerin nach einer vermissten Katze, die jedoch nicht aufgefunden werden konnte. Die Feuerwehr kontrollierte die betroffene Wohnung sowie den Dachspitz mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Dabei konnten keine weiteren Brandstellen festgestellt werden. Anschließend wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, ein beschädigtes Dachfenster gesichert sowie Teile des Gebäudes stromlos geschaltet.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Wohnung verschlossen und an den Vermieter übergeben. Insgesamt waren 13 ehrenamtliche Einsatzkräfte im Einsatz.
Brände durch elektrische Geräte entstehen häufig ohne Vorwarnung. Elektrische Geräte sollten regelmäßig auf Beschädigungen überprüft und bei Auffälligkeiten außer Betrieb genommen werden. Funktionsfähige Rauchmelder können im Ernstfall wertvolle Zeit für die Selbstrettung verschaffen.
 
Text: Stefan Xhonneux, FF Haibach
 
Einsatz für die Feuerwehr hell
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

DFV - Aktuelle Hinweise zur Vegetationsbrandgefahr

Angesichts der kommenden starken Hitzewelle bei in Teilen immer noch unausgeglichenen Defiziten der Bodenfeuchte weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf die ab 18. Juni regional stark steigenden Vegetationsbrandgefahren hin:

  • Der Waldbrandgefahrenindex (WGI) wird in weiten Bereichen im Süden und Osten die Stufe 4 (von 5) erreichen!
  • Der Graslandfeuerindex (GFI) wird das Wochenende quer durch Deutschland die Stufe 3 und v.a. von der Mitte in den Südwesten die Stufe 4 erreichen!

Dr. Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrandbekämpfung des DFV, informiert: Der Wetterverlauf der nächsten Wochen ist aktuell in den verschiedenen Vorhersagemodellen noch von sehr wechselhaften Einflüssen geprägt. Lokal sind hier bei sommerlichen Temperaturen auch stärkere Gewitterereignissen mit Niederschlägen möglich. Punktuell können sogar die 30-30-30 Warnschwelle (mehr als 30 Grad Lufttemperatur, weniger als 30 Prozent relative Luftfeuchte und mehr als 30 km/h Wind) und damit lokal sehr schnell auch weitere Erhöhungen des WGI bzw. GFI erreicht werden.
Die Erntezeit für die ersten Getreidesorten steht bevor. Die trockenen Halme bzw. organischen Stäube bei der Ernte sind nicht nur relativ leicht entzündlich, Feuer auf diesen Feldern breiten sich mit dem Wind auch noch sehr schnell aus.

Diese sommerlichen bis tropischen Temperaturen belasten Personal und Fahrzeuge weit mehr als üblich.
Bei Einsätzen ist daher besonderen Wert auf die Auswahl der richtigen (leichten) PSA und Geräte (zum Beispiel D- statt C-Schläuche) sowie ausreichend Reserven und Versorgung zu legen. Insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung und möglicherweise hohen Staubbelastung müssen die Motortemperaturen öfter als sonst kontrolliert werden.

Der DFV ruft zu Folgendem auf:

  • Vorsicht mit offenem Feuer (zum Beispiel Grillen) vor allem bei dem regional teilweise in Böen starken Wind (6 Beaufort).
  • Keine Zigaretten oder ähnliches glimmend in die Gegend werfen!
  • Beachtung der grundsätzlichen Verbote von Feuer und Rauchen im Wald!
  • Richtiger Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen, das heißt, zum Beispiel nicht mit heißen Abgasanlagen auf trockenem hohem Bewuchs parken), Beachtung der hohen Lufttemperaturen und möglicherweise auch hohen Staubbelastung auf die Überhitzung von Motoren und Maschinen.

Die Lage kann sich regional durch eine Abkühlung mit einsetzenden Niederschlägen tageweise entspannen. Solange die Temperaturen aber nicht stärker zurückgehen und ergiebige längere Niederschläge fallen, nehmen die Vegetationsbrandrisiken mit jedem weiteren heißen Tag zu.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • Merkblatt zu Feuer im Freien:
    https://www.feuerwehrverband.de/app/uploads/2025/07/DFV-vfdb-Information_Feuer_im_Freien.pdf
  • Helmholtz-Dürremonitor:
    https://www.ufz.de/index.php?de=37937 (Link zu externer Seite)
  • DWD-Graslandfeuerindex:
    https://www.dwd.de/DE/leistungen/graslandfi/graslandfi.html (Link zu externer Seite)
  • DWD-Waldbrandgefahrenindex:
    https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html (Link zu externer Seite)

Das Risiko von Feuern in tieferen Bodenschichten (trockene Moore, Humusschichten mit hohen organischen Bestandteilen) ist aufgrund der geringen Bodenfeuchte in einigen Bereichen höher als üblich. Einsätze im Bergwald der letzten Wochen haben das eindrucksvoll belegt.

Der DFV gibt für seine Mitglieder auch zu diesem Thema Fachempfehlungen heraus, zum Beispiel für den Einsatz bei Vegetationsbränden. Zudem hat die Bund-Länder-offene AG Nationaler Waldbrandschutz mit Beteiligung des DFV durch die Unterarbeitsgruppe Ausbildung eine Empfehlung zu den Ausbildungsinhalten der Vegetationsbrandbekämpfung veröffentlicht. Diese und weitere Dokumente stehen stets aktuell unter nachfolgendem Link zur Verfügung:
https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/ak/ak-waldbrand/ 

(Quelle DFV; Bild KFV AB)
Waldbrand 4

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

Regierung von Unterfranken ordnet wegen wieder steigender Vegetationsbrandgefahr erneut eine vorsorgliche Luftbeobachtung an

Zum kalendarischen Sommeranfang am Sonntag startet der Hochsommer mit langer Sonnenscheindauer und sehr hohen Temperaturen. Dies bedingt für den gesamten Regierungsbezirk am Wochenende hohe Waldbrandgefahr. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken am Samstag, den 20. Juni 2026, und am Sonntag, den 21. Juni 2026, die Luftbeobachtung der Fluren und Wälder für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Ähnlich hohe Gefahr für Unterfranken sind nicht nur im Wald, sondern auch im Bereich von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Aufgrund des schönen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. 

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

(Quelle und Bilder RUF PM 037 vom 18.06.2026)
Waldbrand Luftbeobachtung RUF 1Waldbrand Luftbeobachtung RUF 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. Juni 2026

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