Am Abend des 23.04.2026 wurde die Feuerwehr Großostheim gegen 20:00 Uhr gemeinsam mit einem Rettungswagen zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Turmstraße alarmiert. Als die Feuerwehr weniger als 5 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintraf, hatten die Bewohner das Haus bereits weitgehend verlassen.
Ein Holzofen im Dachgeschoss war ursächlich für den Einsatz der Feuerwehr. Mehrere Umstände - im Wesentlichen das kalte, frisch erzeugte Holzfeuer und der kurze Weg durch den Kamin bis ins Freie - sorgten in Kombination dafür, dass der entstehende Rauch nicht ordnungsgemäß nach oben abziehen konnte, sondern stattdessen nach unten drückte und sich so in allen drei Wohneinheiten des Gebäudes verteilte.
Neben der Feuerwehr, der Polizei und dem Rettungsdienst war deswegen auch der örtlich zuständige Kaminkehrer vor Ort. Die Feuerwehr kontrollierte alle betroffenen Wohnungen und belüftete sie anschließend, nachdem kein offenes Feuer festgestellt werden konnte. Im Anschluss konnte die Einsatzstelle nach Rücksprache mit dem Kaminkehrer verlassen und die Wohnungen an die Wohnungseigentümer übergeben werden. Einsatzleiter Markus Zöller konnte auf 22 Einsatzkräfte zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann stand ihm beratend zur Seite. Der Einsatz war nach rund 45 Minuten beendet.
Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Großostheim
Am vergangenen Freitag, den 17.04.2026, wurde im Rahmen der Bezirksverbandsversammlung des Bezirksfeuerwehrverbands Unterfranken der neue Brandschutzerziehungskoffer des LFV Bayern und der Versicherungskammer Bayern offiziell durch Manuel Geßner (Leiter des Fachbereichs 9 Unterfranken) sowie Florian Ramsl (Versicherungskammer Bayern) übergeben. Dieser neue Koffer steht ab sofort allen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg zur Verfügung und enthält im Vergleich zum Vorgängermodell mehr Materialien angepasst an die Versuche aus dem Ordner „Alles über Feuer und Rauch“ sowie zum Thema „Brandgefahren durch Elektrizität“. Hier durch kann die Brandschutzerziehung in Grundschulen noch anschaulicher und praxisnähergestaltet werden können. Ein großer Dank gilt den Verantwortlichen des LFV für die Ausarbeitung und der Versicherungskammer Bayern für die Finanzierung der Koffer.








Text: Elisa Ostheimer; FB9 LK Aschaffenburg, Bilder: LFV Bayern
Am 23.04.2026 fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim ein abwechslungsreicher und spannender Girls’Day statt. Insgesamt 20 Mädchen nutzten die Gelegenheit, einen ganzen Tag lang hinter die Kulissen der Feuerwehr zu blicken und das mit großem Erfolg und jeder Menge Spaß. Der Tag begann um 8:30 Uhr mit einer spannenden Führung durch das Feuerwehrhaus. Dabei konnten die Teilnehmerinnen die Fahrzeuge, die Ausrüstung und die verschiedenen Bereiche der Feuerwehr hautnah kennenlernen und viele Fragen stellen.
Anschließend ging es direkt in die Praxis: In mehreren Stationen konnten die Mädchen selbst aktiv werden. Im Bereich der technischen Hilfeleistung wurde unter anderem mit Spreizer, Schere, Hebekissen und weiteren Geräten gearbeitet, so wie bei einem echten Einsatz. Beim Thema Brandbekämpfung stand sowohl das praktische Löschen als auch der Umgang mit Strahlrohren im Fokus. Besonders spannend war auch die Atemschutzstrecke, die von den Teilnehmerinnen selbst durchlaufen werden konnte. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Erste Hilfe: Hier wurden Maßnahmen wie Reanimation, stabile Seitenlage und das Anlegen von Verbänden geübt, sehr wichtige Fähigkeiten, die auch im Alltag Leben retten können. Nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es mit einem spielerischen Wettbewerb weiter. In kleinen Teams traten die Mädchen bei verschiedenen feuerwehrtypischen Aufgaben gegeneinander an, darunter Schlauchkegeln, Zielspritzen mit der Kübelspritze oder Wassertransport. Dabei standen Teamgeist, Geschicklichkeit und natürlich der Spaß im Vordergrund.
Ein ganz besonderes Highlight des Tages war für viele die Fahrt mit der Drehleiter sowie im Feuerwehrauto. Ein Erlebnis, das sicherlich lange in Erinnerung bleibt. Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmerinnen eine leckere Abkühlung in Form eines Eises, bevor der Girls’Day gegen 15:30 Uhr endete. Das Fazit: ein rundum gelungener Tag, der nicht nur Einblicke in die Feuerwehrarbeit gab, sondern vielleicht auch das Interesse an einem zukünftigen Engagement geweckt hat.


Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Großostheim
Zur Finanzierung der Beschaffung der drei landkreiseigenen Waldbrandtanklöschfahrzeugen (TLF-WB), die bei den Freiwilligen Feuerwehren Hörstein, Laufach und Waldaschaff stationiert sind, erhält der Landkreis Aschaffenburg insgesamt 403.650,00 Euro als staatliche Zuwendung ausgezahlt. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.
Die zunächst im Mai 2023 zugesagte Förderung in Höhe von 315.500,00 Euro hat sich durch eine, noch vor der tatsächlichen Auftragsvergabe für die drei Fahrzeuge, in der Folge ergebene Änderung der Zuwendungsrichtlinie um weitere 93.150,00 Euro erhöht, sodass nun erfreulicher Weise dieser neue Gesamtbetrag von 403.650,00 Euro zur Auszahlung kommt.
Mit Stand vom 22.04.2026 sind bereits 470 Helfer in der Region Bayerischer Untermain auf der Lebensretter-App registriert.
Es ist derzeit weiterhin geplant, dass die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain einen Probebetrieb mit der Lebensretter-App zum 04.05.2026 startet. Die Information zum Probebetrieb verteilt der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) über die Lebensretter-App an die bereits registrierten Helfer.
Hier steht für weitere Registrierungen ein Handout des ZRF als Hilfe für den Registrierungsprozess zum Herunterladen zur Verfügung:
Handout_zur_Registrierung_auf_der_Lebensretter-App.pdf
Für Fragen aus dem Kreise der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg steht unser Organisations-Administrator für die Lebensretter-App Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann gerne unter folgenden Erreichbarkeiten zur Verfügung:
Mobiltelefon: 0170-7373520 auch per WhatsApp
E-Mail:

Endlich ist es soweit – die Jugendfeuerwehr Bayern freut sich mitteilen zu können, dass die Knotenbeutel ab sofort kostenlos im gemeinsamen Online-Shop des LFV Bayern und der Jugendfeuerwehr Bayern erhältlich sind!
Direkt zum Shop: https://shop.lfv-bayern.de
Knoten und Stiche wie Mastwurf, Zimmermannsschlag oder Spierenstich sind grundlegendes Handwerkszeug im Einsatzdienst und damit auch fester Bestandteil der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr. Um diese sicher zu beherrschen, ist regelmäßiges Üben unerlässlich. Die Knotenbeutel unterstützen die Jugendlichen dabei optimal: Mit zwei Seilstücken, einem Rundholz und einer Anleitung ermöglichen sie ein einfaches Training – jederzeit und auch außerhalb der Übungsstunden.
Dank der Unterstützung der DB InfraGO AG konnten rund 45.000 Knotenbeutel für die rund 55.000 Jugendlichen der bayerischen Feuerwehren bereitgestellt werden.
Weitere Infos, Videos, Anleitungen und ein Quiz sind hier zu finden:
Den vollständigen Pressetext gibt’s unter:
https://jf-bayern.de/news/detail/knotenbeutel-how-to-knoten-stiche
Die Jugendfeuerwehr Bayern wünscht allen Jugendfeuerwehren mit ihren Jugendlichen viel Freude beim Üben!
(Quelle Newsticker 04/2026 der Jugendfeuerwehr Bayern)

Freier Lehrgangsplatz beim Workshop für Betreuer/innen von Kinderfeuerwehren vom 17.06. - 19.06.2026
Wir haben einen Kontingentplatz für den Workshop für Betreuer/innen von Kinderfeuerwehrgruppen vom 17.06. - 19.06.2026 an der Feuerwehrschule in Würzburg bekommen.
Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel oder KBI Thilo Happ.
Innenminister Joachim Herrmann: Investieren, Konsolidieren und Reformieren - mit diesem Dreiklang gestalten wir eine verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Politik für Bayerns Sicherheit
Bayern setzt mit dem Doppelhaushalt 2026/27 klare Prioritäten: Sicherheit durch Stärke, eine wirksame und bürgernahe öffentliche Verwaltung, leistungsfähige Kommunen, gelingende Integration und die nachhaltige Förderung des Sports. So hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Schwerpunkte des Haushalts seines Ministeriums zusammengefasst, den der Landtag heute in seiner Plenarsitzung beschlossen hat. „Mit dem Dreiklang aus Investieren, Konsolidieren und Reformieren gestalten wir eine verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Politik – für Bayerns Sicherheit“, sagte Herrmann. „Der Landtag hat heute den Weg für ein Zukunftspaket geebnet, das den Freistaat für aktuelle und künftige Herausforderungen nachhaltig stärkt.“
Das Innenressort bleibt nach Überzeugung Herrmanns finanziell solide aufgestellt: Für 2026 sind Ausgabemittel von rund 8,6 Milliarden Euro und für 2027 von rund 8,7 Milliarden Euro vorgesehen. Herrmann: „Ein Großteil dieser Mittel fließt in das Personal – jeweils über fünf Milliarden Euro sind für Polizei und Verwaltung eingeplant. Diese Investition sichert eine bürgernahe, verlässliche und effektive Aufgabenerfüllung im Freistaat – vor Ort und aus erster Hand.“
Für 2027 sind im Innenressort mehr als 480 neue Stellen vorgesehen, davon 200 Stellen für die Bayerische Polizei. Seit 2008 wurden knapp 8.700 zusätzliche Stellen bei der Polizei geschaffen. Diese Verstärkung zeigt nach den Worten des Innenministers Wirkung: „Bayern verzeichnet – mit Ausnahme des Corona-Jahres 2021 – die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit fast 50 Jahren und liegt mit einer Aufklärungsquote von 66 Prozent an der Spitze aller Bundesländer. Nirgendwo in Deutschland lebt es sich so sicher wie in Bayern.“ Neben Personal werden auch Ausstattung und Infrastruktur gestärkt: Rund 1,3 Milliarden Euro stehen für den Sach- und Bauhaushalt der Polizei bereit. Davon werden in den nächsten beiden Jahren jährlich etwa 50 Millionen Euro in Drohnendetektion und -abwehr fließen, um moderne Bedrohungen wirkungsvoll abzuwehren.
Für Feuerwehren, Rettungsdienste und den Katastrophenschutz stellt der Doppelhaushalt über 433 Millionen Euro bereit. Zusätzlich werden für 2026 20 Millionen Euro aus dem Bundessondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz für Zwecke des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes eingesetzt. Herrmann: „Diese Mittel tragen zu einer weiteren Verbesserung unserer Einsatzfähigkeit sowie von Schutz und Versorgung der Bevölkerung bei – ein zentraler Baustein für die Sicherheit in Stadt und Land.“
Ein weiterer Meilenstein sei die Einrichtung des neuen Landesamts für Bevölkerungsschutz, das zum 15. April 2026 seine Arbeit aufgenommen hat. „Als Antwort auf zunehmende Großschadenslagen und veränderte geopolitische Bedrohungen bündelt das Landesamt bewährte Strukturen und verbessert die Koordination zwischen Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie Katastrophen- und Zivilschutz“, so der Bayerische Innenminister. Das Landesamt trage maßgeblich zu schnellen, schlagkräftigen und strategischen Reaktionen im Krisenfall bei und stärke damit nachhaltig die gesamtstaatliche Handlungsfähigkeit. In Einsatzlagen sei zudem mit dem ebenfalls im Innenministerium angesiedelten Landespolizeipräsidium eine enge und unmittelbare Abstimmung sichergestellt „Bayern nimmt damit bundesweit eine Vorreiterrolle bei der modernen Krisenbewältigung ein.“
Mit knapp 250 zusätzlichen Stellen für die Landratsämter stärke die Staatsregierung die Verwaltung vor Ort. Herrmann: „Damit verbessern wir die Beratung, beschleunigen Verfahren und investieren in einen direkten sowie digitalen Service vor Ort“. Eine leistungsfähige und gut aufgestellte Verwaltung sei von zentraler Bedeutung, damit Kommunen weiterhin handlungsfähig bleiben und bürgerorientierte Leistungen verlässlich erbringen können.
Seit mehreren Jahren erstmals rückläufig sind die Aufwendungen in den Bereichen Asyl und Integration. Im Doppelhaushalt sind dafür rund 2,2 Milliarden Euro (2026) und 2,1 Milliarden Euro (2027) eingeplant. Die von Bayern angestoßene und vom Bund aufgegriffene Migrationswende zeigt laut Herrmann Wirkung: „Seit 2025 haben sich die Ausgaben für Unterbringung und Versorgung spürbar verringert. Unser Ziel ist weiterhin, humanitäre Verantwortung mit klaren ordnungspolitischen Regeln zu verbinden.“
Für den Innen- und Sportminister hat auch die Sportförderung einen hohen Stellenwert als zentrales Element bürgerschaftlichen Zusammenhalts: „Die Mittel für den Breiten- und Nachwuchsleistungssport bleiben auf historisch hohem Niveau von mehr als 100 Millionen Euro jährlich.“ Für den vereinseigenen Sportstättenbau sind in den Jahren 2026 und 2027 jeweils mehr als 25 Millionen Euro vorgesehen.
Zur Würdigung herausragender sportlicher Leistungen stellt das Innenministerium mehr als 500.000 Euro für die Medaillengewinner der Olympischen Winterspiele bereit, weitere 520.000 Euro fließen in die Bewerbung Münchens für Olympische und Paralympische Spiele. Für Herrmann sind das „Investitionen in sportliche Perspektiven und in die Attraktivität des Sportlands Bayern!“
(Quelle StMI PM 123/2026 vom 22.04.2026)

