



Gestern haben insgesamt neun Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff den Maschinistenlehrgang erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang fand im Inspektionsbereich 2/3 von Kreisbrandmeister Marco Eich statt.
Im Rahmen der Ausbildung wurden verschiedene Pumpentypen sowie deren Einsatzmöglichkeiten behandelt. Neben der Wasserentnahme aus offenen Gewässern und der Wasserförderung über lange Schlauchstrecken standen unter anderem auch die Fahrzeug- und Pumpenkunde, die Bedienung der Feuerlöschkreiselpumpen sowie die Wasserentnahme aus Hydranten und weitere Ausbildungsinhalte auf dem Programm.
Ein herzlicher Dank gilt der Autobahn GmbH für die Bereitstellung des Regenrückhaltebeckens als Übungsobjekt sowie den Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff für ihre tatkräftige Unterstützung.
Wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich zum erfolgreichen Abschluss und bedanken uns bei Lehrgangsleiter Simon Merz sowie seinem Ausbilderteam für die engagierte Durchführung des Lehrgangs. Wir wünschen den frisch ausgebildeten Maschinisten allzeit eine sichere Rückkehr von ihren Einsätzen.

Am Samstag, den 25. Juli, fand im Feuerwehrgerätehaus Alzenau das MTA-Zusatzmodul „Retten“ statt. Insgesamt 18 Feuerwehrdienstleistende verschiedener Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Aschaffenburg nahmen an dem ganztägigen Seminar teil, das von der Freiwilligen Feuerwehr Alzenau organisiert wurde. Während des Ausbildungstags machte sich der für die MTA-Ausbildung zuständige Kreisbrandmeister Timo Krimm vor Ort ein Bild von den Ausbildungsinhalten und dem Verlauf des Seminars.
Im Mittelpunkt der Ausbildung stand die praktische Vertiefung der Kenntnisse im Bereich der technischen Rettung. An fünf Stationen trainierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter realitätsnahen Bedingungen den sicheren Umgang mit tragbaren Leitern, das Anlegen von Feuerwehrknoten sowie den Einsatz verschiedener Tragen und Rettungsmittel.
Darüber hinaus wurden besondere Einsatzlagen geübt. Hierzu zählten die Rettung aus Schächten sowie die Rettung von Personen aus unwegsamem Gelände mithilfe von Leiterrutschen und Greifzügen. Ziel der Ausbildung war es, die Handlungssicherheit für unterschiedliche Einsatzszenarien weiter zu stärken.
Trotz der vorherrschenden hochsommerlichen Temperaturen absolvierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildungseinheiten erfolgreich.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Ausbildern, die zum gelungenen Ablauf des Ausbildungstags beigetragen haben. Ebenso dankt die Freiwillige Feuerwehr Alzenau dem Küchenteam für die Versorgung der Anwesenden während des gesamten Seminartages.
Bilder und Text: Günther Knoth, FF Alzenau



Am Samstagvormittag trafen sich die Mitglieder der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg zu einer Fortbildungsveranstaltung im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Laufach. Im Mittelpunkt der Schulung stand das Thema Stabsarbeit.
Für die Durchführung der Fortbildung konnte das Institut für Gefahrenabwehr aus Ruppichteroth gewonnen werden, das ein abwechslungsreiches und praxisnahes Tagesprogramm vorbereitet hatte. Referent und Geschäftsführer Hanns Roesberg vermittelte den 18 teilnehmenden Inspektionsmitgliedern die vertieften Grundlagen, Strukturen und Abläufe der Stabsarbeit. Ziel der Veranstaltung war es, die Arbeitsweise eines Stabes kennenzulernen, die organisatorischen Abläufe zu festigen und zu vertiefen.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Kreisbrandrat Frank Wissel den Referenten sowie die Teilnehmer und unterstrich die Bedeutung einer fundierten Ausbildung im Bereich der Stabsarbeit.
Während der Schulung wurden die verschiedenen S-Funktionen eines Führungsstabes ausführlich vorgestellt und anhand praktischer Beispiele erläutert. Der Referent ging dabei individuell auf die Fragen der Teilnehmer ein und vermittelte zahlreiche hilfreiche Hinweise und praxiserprobte Arbeitsmittel. Besonders anschaulich wurde die Wissensvermittlung durch den symbolischen Einsatz von Legobausteinen, mit denen komplexe Zusammenhänge und Abläufe verständlich dargestellt wurden.
Die Teilnehmer zeigten sich mit dem abwechslungsreichen und informativen Seminar sehr zufrieden und konnten zahlreiche Anregungen für ihre zukünftige Arbeit mitnehmen.
Zum Abschluss dankte Kreisbrandrat Frank Wissel dem Referenten Hanns Roesberg für die kompetente und praxisorientierte Schulung sowie allen, die zum Gelingen der Fortbildungsveranstaltung beigetragen haben. Die Fortbildung leistete einen wichtigen Beitrag zur weiteren Aus- und Fortbildung der Führungskräfte der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.










Am 24.07.2026 führten die benachbarten Jugendfeuerwehren Daxberg und Mömbris-Hutzelgrund gemeinsam eine spannende Brandübung im Mömbriser Bauhof in Daxberg durch.
Solche gemeinsamen Übungen der Jugend sind eine wertvolle Gelegenheit, Abläufe zu trainieren, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit und das kameradschaftliche kennenlernen zwischen den benachbarten Jugendfeuerwehren zu stärken.
Beide Jugendfeuerwehren bedanken sich bei den Organisatoren der gemeinsamen Übung und für die tolle Zusammenarbeit bei dem gelungenen Übungstag.
Die Übungsteilnehmer freuen sich schon auf eine nächste gemeinsame Aktion beider Jugendfeuerwehren.
(Quelle und Bilder FF Daxberg)




Am Samstag, den 11.07.2026, nahmen 17 Feuerwehrkräfte an einem Lehrgang zur Ausbildung zum Medizinproduktebeauftragten im Feuerwehrhaus Mömbris teil. Hintergrund der Schulung ist die gesetzliche Verpflichtung, in Feuerwehren mit medizinischen Geräten wie AED, Blutdruckmessgerät oder Blutzuckermessgerät einen entsprechenden Medizinproduktebeauftragten zu benennen.
Diese Person übernimmt – vergleichbar mit einem Gerätewart – die Verantwortung für die medizinischen Gerätschaften. Zu ihren Aufgaben gehören die Durchführung, Überwachung und Dokumentation der vorgeschriebenen Prüfungen sowie die Sicherstellung eines ordnungsgemäßen und sicheren Betriebs der medizinischen Ausrüstung.
Um dieser gesetzlichen Vorgabe gerecht zu werden und die Einsatzbereitschaft medizinischer Geräte dauerhaft sicherzustellen, bietet die Feuerwehr entsprechende Schulungen an. Die 17 Teilnehmenden wurden im Rahmen des Lehrgangs umfassend auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet und für die verantwortungsvolle Tätigkeit qualifiziert.
Download von zur Veröffentlichung überlassene Unterlagen:
Ausbildung_MPB_MPS_KFV_Aschaffenburg.pdf
Handout_Ausbildung_MPB_MPS_KFV_Aschaffenburg.pdf
Handout_Medizinprodukte_Kategorien_Einweisungspflicht.pdf
(Quelle und Bild KBM Tobias Brinkmann)




Der Landkreis Aschaffenburg hat für die Drohneneinheit des Landkreises bei der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein zwei moderne Einsatzdrohnen beschafft. Mit der DJI Matrice 400 inklusive Zenmuse H30T sowie der DJI Matrice 4TD stehen künftig zwei Systeme zur Verfügung, die sich optimal ergänzen und je nach Einsatzlage ihre jeweiligen Stärken ausspielen. Die beiden Drohen mit ihrem Zubehör sind auf dem Gerätewagen Erkunden und Messen (Florian Karlstein 66/1) verladen.
Die DJI Matrice 4TD ist als kompaktes und schnell einsatzbereites System für die erste Lageerkundung ausgelegt. Mit einer Flugzeit von bis zu 54 Minuten, hochauflösender Wärmebildtechnik, mehreren Kameras sowie einer zusätzlichen LiDAR-Payload ermöglicht sie innerhalb kürzester Zeit einen umfassenden Überblick über eine Einsatzstelle. Gerade bei zeitkritischen Lagen kann sie innerhalb weniger Minuten in der Luft sein und liefert der Einsatzleitung wichtige Informationen.
Die DJI Matrice 400 bildet dagegen das leistungsstarke Flaggschiff der Drohneneinheit. Mit einer Flugzeit von bis zu 59 Minuten, einer Nutzlast von bis zu sechs Kilogramm, der leistungsfähigen Zenmuse H30T-Kamera mit hochauflösender Zoom- und Wärmebildtechnik sowie integriertem LiDAR und Radarsensorik eignet sie sich insbesondere für komplexe und länger andauernde Einsatzlagen. Ergänzt wird das System durch einen Suchscheinwerfer und einen Lautsprecher, wodurch sich die Einsatzmöglichkeiten nochmals deutlich erweitern.
Durch die Kombination beider Systeme kann künftig für nahezu jede Lage die passende Drohne eingesetzt werden: Die Matrice 4TD überzeugt durch ihre hohe Mobilität und schnelle Verfügbarkeit, während die Matrice 400 ihre Stärken bei anspruchsvollen Einsatzszenarien, großen Schadenslagen und längeren Missionen ausspielt.
Auch die zukünftigen Einsatzschwerpunkte orientieren sich an den Aufgaben, die die Drohneneinheit des Landkreises bei der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein bereits in den vergangenen Jahren regelmäßig übernommen hat. Dazu zählen insbesondere die Personensuche in Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdienst, die Erkundung von Brandstellen und Vegetationsbränden, die Suche nach Glutnestern mittels Wärmebildkamera, die Dokumentation und Lageerkundung bei größeren Schadenslagen sowie die Unterstützung der Einsatzleitung durch aktuelle Luftbilder. Ebenso kommen die Systeme bei Unwetterlagen, Verkehrsunfällen, Gefahrguteinsätzen und Einsätzen im Bereich des Mains zur Erkundung und Dokumentation zum Einsatz.
Mit der Erweiterung der Drohnenflotte ist der Landkreis Aschaffenburg für zukünftige Einsatzlagen noch leistungsfähiger aufgestellt und kann Einsatzkräfte durch moderne Luftaufklärung schneller, sicherer und zielgerichteter unterstützen.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)



Der Aus- und Aufbau der vier neuen Wechselladerfahrzeug schreitet bei der Firma Göbel in Aschaffenburg voran.
Mit der Fertigstellung und Auslieferung der neuen Fahrzeuge wird noch in diesem Jahr gerechnet.




Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, führten die beiden Feuerwehren aus Hofstädten und Krombach eine gemeinsame Einsatzübung in Krombach durch. Angenommen wurde ein Paragleiterunfall mit zwei abgestürzten Personen im unwegsamen Gelände.
Eine verletzte Person musste aus einem steilen Hang mittels Steckleiter und Schleifkorbtrage gerettet werden. Die zweite Person hing bewusstlos in einem Baum und wurde mithilfe einer 4-tlg. Steckleiter, sowie eines Gerätesatzes Absturzsicherung aus ihrer gefährlichen Lage befreit. Da beide Verunglückten bewusstlos waren und insbesondere bei der Person im Baum die akute Gefahr eines Hängetraumas bestand, stand eine schnelle und koordinierte Rettung aus ihrer misslichen Lage durch die Feuerwehr und die anschließende Übergabe an den Rettungsdienst für eine weitere medizinische Versorgung im Mittelpunkt der Übung.
Die beiden Feuerwehren danken dem Bauhof Krombach für die Vorbereitung und Unterstützung bei der realitätsnahen Gestaltung des Übungsszenarios.
(Quelle und Bilder FF Hofstädten)


