Heute früh um 06:15 Uhr wurden die Feuerwehren aus Jakobsthal und Heigenbrücken gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße AB2, die sogenannte „Engländerhochstraße“, alarmiert.
Bei der ersten Lageerkundung durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsthal wurden vier beschädigte und ineinander gerutschte PKW in Fahrtrichtung Sailauf festgestellt. Die beteiligten Personen der verunfallten Fahrzeuge wurden durch den Rettungsdienst medizinisch durchgecheckt. Nach ersten Angaben wurde niemand verletzt, es blieb glücklicherweise bei reinen Blechschäden.
Aufgrund der zunehmenden Verkehrsbelastung wurde die Freiwillige Feuerwehr Sailauf um 06:34 Uhr zur Verkehrslenkung nachalarmiert. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits mehr als 50 PKW an der Einsatzstelle nördlich des Parkplatzes „Am Schwaben Heiligen“ gestaut.
In Rücksprache mit der Polizei richteten die Feuerwehren aus Heigenbrücken und Sailauf eine Vollsperrung der AB2 im Bereich Sailauf – Engländerhäuschen ein und leiteten den Verkehr überörtlich um.
Die Bergungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse als äußerst schwierig, da auch die Abschleppfahrzeuge große Mühe hatten, die Einsatzstelle zu erreichen. Erst nachdem ein Schneepflug die Strecke von Sailauf kommend einseitig vom Schnee befreit hatte, konnten die Abschleppfahrzeuge zur Unfallstelle vordringen und ihre Arbeit aufnehmen.
Nach gut zweieinhalb Stunden konnte die Kreisstraße AB2 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Insgesamt standen dem Einsatzleiter Andreas Kerber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsthal, 18 Kameradinnen und Kameraden der beteiligten Freiwilligen Feuerwehren zur Bewältigung des Einsatzes zur Verfügung.










Für die Terminplanungen in den Feuerwehren weisen wir schon heute auf den Termin für die in Planung befindliche kreisweite Übung „Leuchttürme“ mit dem Szenario eines länger andauernden Stromausfalls am 16.11.2026 ab 18:30 Uhr hin, bei der auch alle als Rückfallebene vorhandenen analogen 4m Funkverbindung bzw. die in den Führungsstelle und Führungsfahrzeugen vorhanden 4m Funkgeräten auf Funktion getestet werden.
Für den Ablauf des Funktests sind bereits Einzelheiten in die Terminliste auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes für den 16.11.2026 eingetragen.
20261116 Landkreisweiter Test der 4-m Funkverbindungen als Rückfallebene im Rahmen der Übung "Leuchttürme"
Weitere Informationen zum Ablauf der landkreisweiten Übung werden zu gegebener Zeit an die Feuerwehren weitergegeben.
Die Kreisbrandinspektion bittet die Feuerwehren den Termin in ihren eigenen Planungen für eine Teilnahme an der landkreisweiten Übung freizuhalten.
Jede Feuerwehr, die über medizinische Geräte verfügt (z.B. AED, Blutdruckmessgerät, Blutzuckermessgerät usw.) ist verpflichtet einen Medizinproduktebeauftragten zu benennen.
Diese Person ist – analog wie ein Gerätewart - für die medizinischen Gerätschaften der Feuerwehr verantwortlich und hat die entsprechenden Prüfungen durch zuführen / zu überwachen und zu dokumentieren.
Um dieser gesetzlichen Vorschrift gerecht zu werden, bieten die Kreisbrandinspektion gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband eine Schulung am Freitag, 19.06.2026 von 19.00 bis 21.15 Uhr zur Fortbildung bereits ausgebildeter Medizinproduktebeauftragten im Feuerwehrhaus Mömbris an.
Die Kosten betragen pro Teilnehmer 35,00 Euro.
Die Schulung wird durch einen externen, dafür zertifizierten Ausbilder durchgeführt.
Die Inhalte der Fortbildung sind unter anderem aktuelles um MPG und MPBetreibV, STK, MTK usw. und dienen zur Information über Neuigkeiten und der Auffrischung von bereits Erlerntem.
Zielgruppe sind alle Feuerwehrleute in den örtlichen Feuerwehren, die eine Ausbildung zum Medizinproduktebeauftragten bereits erfolgreich absolviert haben und sich um die medizinischen Geräte und Produkte in ihrer Feuerwehr kümmern.
Die Teilnehmerplätze können über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes (www.kfv-ab.de) gebucht werden. Die Buchung ist ab dem 18.02.2026 um 18.00 Uhr möglich.
Max sind 20 Teilnehmer möglich. Die Ausbildung kann ab mindestens 12 Anmeldungen stattfinden.
Die Seminargebühr wird nach Anmeldung in Rechnung gestellt und muss innerhalb der Rechnungsfrist bezahlt werden. Eine Stornierung der Buchung ist bis zu 14 Tage vor Seminarbeginn kostenlos möglich. Bei späteren Stornierungen ist der volle Teilnehmerbetrag zur Zahlung fällig. Danach kann nur noch eine Ersatzperson entsendet werden.
Bei Fragen steht Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann unter den nachfolgenden Erreichbarkeiten gerne zur Verfügung:
Mobiltelefon 0170-7373520 gerne auch per WhatsApp
E-Mail 
Jede Feuerwehr, die über medizinische Geräte verfügt (z.B. AED, Blutdruckmessgerät, Blutzuckermessgerät usw.) ist verpflichtet einen Medizinproduktebeauftragten zu benennen.
Diese Person ist – analog wie ein Gerätewart - für die medizinischen Gerätschaften der Feuerwehr verantwortlich und hat die entsprechenden Prüfungen durch zuführen / zu überwachen und zu dokumentieren.
Um dieser gesetzlichen Vorschrift gerecht zu werden, bieten die Kreisbrandinspektion gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband eine Schulung am Samstag, den 11.07.2026 von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr zur Ausbildung zum Medizinproduktebeauftragten im Feuerwehrhaus Mömbris an.
Die Kosten betragen pro Teilnehmer 95,00 Euro.
Die Schulung wird durch einen externen, dafür zertifizierten Ausbilder durchgeführt.
Die Ausbildungsinhalte sind unter anderem: aktuelles um MPG und MPBetreibV, STK, MTK usw.
Zielgruppe sind alle Feuerwehrleute in den örtlichen Feuerwehren, die sich um medizinische Geräte und Produkte in ihrer Feuerwehr kümmern sollen.
Zum Abschluss der Ausbildung findet eine Lernerfolgskontrolle statt.
Die Teilnehmerplätze können über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes (www.kfv-ab.de) gebucht werden. Die Buchung ist ab dem 18.02.2026 um 18.00 Uhr möglich.
Max sind 24 Teilnehmer möglich. Die Ausbildung kann ab mindestens 16 Anmeldungen stattfinden.
Die Seminargebühr wird nach Anmeldung in Rechnung gestellt und muss innerhalb der Rechnungsfrist bezahlt werden. Eine Stornierung der Buchung ist bis zu 14 Tage vor Seminarbeginn kostenlos möglich. Bei späteren Stornierungen ist der volle Teilnehmerbetrag zur Zahlung fällig. Danach kann nur noch eine Ersatzperson entsendet werden.
Bei Fragen steht Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann unter den nachfolgenden Erreichbarkeiten gerne zur Verfügung:
Mobiltelefon 0170-7373520 gerne auch per WhatsApp
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Das Landratsamt Aschaffenburg veranstaltet im Rahmen der Veranstaltungsreihe für Vereine am Donnerstag, den 5. März 2026 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein Online-Seminar zum Thema „Veranstaltungen planen“.
Bei Interesse ist eine Anmeldung bis zum 2. März 2026 per E-Mail an
Das Online-Seminar bietet eine Übersicht zu Themen wie der Veranstaltungsorganisation im Verein mit Informationen zu rechtlichen Aspekten wie der Sicherheit und dem Datenschutz, zu Tipps hinsichtlich der Hygiene auf Festen und auch zu Hinweisen hinsichtlich der Kommunikation und Werbung.
Das Seminar richtet sich hauptsächlich an Ehrenamtliche, die in Vereinen Veranstaltungen wie beispielsweise Feste organisieren sowie sonstige Interessierte.
Interessierten Personen steht für Rückfragen im Vorfeld die Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement per Telefon unter 06021/394-5118 sowie per E-Mail an
(Quelle LRA PM 36/2026 vom 18.02.26)

Die Chirurgische Klinik II des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau lädt am 04.03.2026 um 18 Uhr in die Personalcafeteria ins Klinikum Aschaffenburg herzlich zu einer Fortbildung zum Thema Wirbelsäulentraum ein. An dieser kostenlosen Fortbildungsveranstaltung können auch unsere Feuerwehr-Sanitäter teilnehmen.
Was entscheidet sich präklinisch – und was folgt in der Klinik?
Bei kaum einem anderen Verletzungsmuster beeinflussen präklinische Entscheidungen den weiteren Verlauf so stark wie beim Wirbelsäulentrauma. Lagerung, Immobilisationsstrategie, Indikationsstellung und strukturierte Übergabe haben direkte Auswirkungen auf Diagnostik, Therapie und Outcome.
Unterschiedliche Immobilisationskonzepte und teilweise komplexe Algorithmen führen im Alltag immer wieder zu Unsicherheiten. Diese möchten wir gemeinsam praxisnah erläutern, kritisch einordnen und anhand konkreter Beispiele diskutieren.
Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung sind die Fragen:
Was passiert nach der Einlieferung im Klinikum?
Wie erfolgt die weiterführende Diagnostik?
Welche Frakturen sind instabil?
Wann wird operiert – und wann nicht?
Welche modernen operativen und minimalinvasiven Verfahren werden eingesetzt?
Wie sieht der therapeutische Gesamtfahrplan aus?
Der Rettungsdienst ist für das Klinikum kein reines Transportsystem, sondern ein entscheidender Bestandteil der präklinischen Therapie und der gesamten Behandlungskette. Nur gemeinsam kann die bestmögliche Versorgung der Patienten gewährleisten werden.
Unterrichtseinheiten für den Rettungsdienst sowie Fortbildungspunkte für Ärzte sind beantragt.
Für eine reibungslose Organisation bittet der Veranstalter um Anmeldung über die E-Mail Adresse:
Download des Veranstaltungsflyer:
Einladung_zur_Fortbildung_Wirbelssäulentrauma_Klinikum_Aschaffenburg-Alzenau.pdf


Goldbach, 17. Februar 2026 – Am Dienstagmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Goldbach um 12:39 Uhr mit dem Einsatzstichwort „THL Hubschrauberlandung – Rettung – Hubschrauberlandung sichern“ zu einem Einsatz im Ortsgebiet alarmiert. Ein Kleinkind hatte schwere Verletzungen erlitten und musste zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik geflogen werden.
Die Einsatzkräfte rückten unmittelbar aus und suchten kurze Zeit später einen geeigneten Landeplatz für den Rettungshubschrauber. Als Landeplatz wurde der Parkplatz vor der TV-Sporthalle in der Mühlstraße festgelegt. Über Digitalfunk wurde Kontakt mit der Hubschrauberbesatzung aufgenommen und die Landemöglichkeit übermittelt. Die Feuerwehr sicherte den Bereich ab, sodass der Hubschrauber wenige Minuten später sicher landen konnte.
Der Rettungswagen traf parallel am Landeplatz ein, wo der Notarzt nach der Landung zustieg. Anschließend unterstützten die Einsatzkräfte die Umlagerung des Kindes von der Trage des Rettungsdienstes auf die Transporttrage des Hubschraubers. Aufgrund des anhaltenden Regens wurde hierzu kurzfristig ein Pavillon aufgebaut, um das Umlagern geschützt und unter möglichst schonenden Bedingungen durchführen zu können.
Kurze Zeit später konnte das Kleinkind an die Besatzung des Rettungshubschraubers übergeben und in die Spezialklinik transportiert werden. Seitens der Feuerwehr Goldbach waren rund 15 Einsatzkräfte unter der Leitung von Löschmeister Jürgen Walter im Einsatz.

Text und Bilder: Fabien Kriegel, Freiwillige Feuerwehr Goldbach