Am Donnerstagabend gegen 21:10 Uhr wurden die Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach zu einem brennenden Kleintransporter auf die A3 alarmiert. Die Einsatzstelle wurde von Beginn an zwischen der Kauppenbrücke und der Anschlussstelle Weibersbrunn in Fahrtrichtung Würzburg gemeldet.
Aufgrund weiterer Notrufe wurde die genaue Einsatzörtlichkeit um 21:13 Uhr zwischen der Anschlussstelle Weibersbrunn und der Anschlussstelle Rohrbrunn verifiziert. Daraufhin wurde die örtliche Feuerwehr Weibersbrunn nachalarmiert. Die Feuerwehr Bessenbach konnte ihre Anfahrt im weiteren Verlauf abbrechen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Kleintransporter mit Kühlaufbau bereits teilweise in Vollbrand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung durch einen Atemschutztrupp mit einem C-Rohr eingeleitet. Im weiteren Verlauf unterstützte ein weiterer Atemschutztrupp der Feuerwehr Waldaschaff die Löscharbeiten.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig, da sich das Feuer bereits in der Dämmung des Kühlaufbaus ausgebreitet hatte. Diese musste mit einer Säbelsäge sowie mit Brechwerkzeug geöffnet werden, um alle Glutnester gezielt ablöschen zu können.
Während der Löscharbeiten war die A3 in Fahrtrichtung Würzburg zunächst vollständig gesperrt. Im weiteren Einsatzverlauf konnte der Verkehr kontrolliert über die linke und die mittlere Fahrspur an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden.
Zusätzlich wurde die Einsatzstelle umfangreich ausgeleuchtet, auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgenommen und die Fahrbahn wurde grob gereinigt.
Insgesamt waren 7 Fahrzeuge mit rund 40 Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Michael Edelmann (FF Weibersbrunn) im Einsatz. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnte der Einsatz gegen 23:30 Uhr beendet werden.
Bilder und Text: FF Weibersbrunn, Felix Roth





















