
Warnung und Information der Bevölkerung - Konzept für den Landkreis Aschaffenburg -
2026_Warnung_und_Information_der_Bevölkerung_12.03.2026.pdf
Am Samstag, den 7. März 2026, findet im Bereich der Bundeswasserstraße Main bei Kleinostheim eine größere Katastrophenschutzübung statt. An der Übung nehmen verschiedene Einsatzorganisationen des Landkreises Aschaffenburg sowie teilweise auch aus benachbarten Landkreisen teil.
Ab etwa 08:30 Uhr ist im genannten Bereich mit einem erhöhten Aufkommen an Einsatzfahrzeugen und Booten zu rechnen. Die Bundeswasserstraße Main wird für die Übung nicht gesperrt. Die Übungsmaßnahmen finden ausschließlich außerhalb des Fahrwassers statt.
Es handelt sich hierbei um eine Übung zur Ausbildung und zur Verbesserung der Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzkräfte. Eine Gefährdung für die Bevölkerung besteht zu keinem Zeitpunkt.
Die Bevölkerung wird um Verständnis für mögliche kurzzeitige Beeinträchtigungen gebeten.
Medienanfragen richten Sie bitte an:

Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern verantwortet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) gemeinsam mit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (kurz: THW) die Planung, Organisation und Umsetzung des neuen Fachzentrums Resilienz und Traumaprävention.
Das Fachzentrum startet nun seine erste Maßnahme: Seit dem 25. Februar 2026 können sich Einsatz- und Führungskräfte aller Einsatzorganisationen sowie Fachkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (kurz: PSNV-E) für eine traumazentrierte Fachberatung während der Sprechstunde vertraulich an die Psychologinnen und Psychologen des Fachzentrums wenden.
Erreichbarkeiten der Sprechzeit Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention
0228 – 99550 - 5599
Mittwochs von 10 Uhr bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.
Hinweis: Die Sprechzeit ist zunächst für sechs Monate ab dem 25. Februar 2026 im Rahmen einer Bedarfserhebung erreichbar.
Was ist die Aufgabe des Fachzentrums Resilienz und Traumaprävention?
Das Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention (kurz: FRT) hat das Ziel, die Resilienz von Einsatzkräften der zivilen Gefahrenabwehr zu steigern.
Einsatz- und Führungskräfte der Einsatzorganisationen sowie Fachkräfte der PSNV-E können sich zu Fragen rund um Belastungsfolgen informieren.
Außerdem bietet das neue Fachzentrum folgende Leistungen:
Wozu dient die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte?
Ob Großschadenslagen, Angriffe aus der Bevölkerung oder moralische Konflikte - Einsatzkräfte können in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedensten Szenarien konfrontiert werden. Diese können längerfristige psychische Belastungsfolgen haben und sie in ihrer Einsatzbereitschaft und -fähigkeit beeinträchtigen.
Maßnahmen der PSNV-E setzen genau da an, um mögliche Belastungsfolgen abzuwenden. In Deutschland verfügen alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (kurz: BOS) über Einsatznachsorgestrukturen.
Link zu weiteren Infos des BBK: Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention
(Quelle BBK)
Der Einladung durch die chirurgische Klinik II des Klinikum Aschaffenburg-Alzenau folgten rund 150 Teilnehmer aus den verschiedenen Rettungsorganisationen und nahmen am Abend des 04.03.2026 an der Fortbildung „Wirbelsäulentrauma - Was entscheidet sich präklinisch- und was folgt in der Klinik?“ teil.
Durch zwei sehr kurzweilige Vorträge von Daniela Knauf und Farid Zarbaliyev, beides Ärzte und Notärzte am Klinikum, wurde erst das präklinische Vorgehen bei einer Wirbelsäulenverletzung, aber auch die weitere Versorgung im Klinikum vorgestellt.
Nach ca. 2 Stunden interessanter Fortbildung konnten die teilnehmenden Feuerwehrsanitäter das Klinikum mit einer Menge neuem Wissen für ihre Arbeit bei den örtlichen Feuerwehren wieder verlassen und ihre Heimfahrt antreten.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband mit den Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg bedanken sich bei Chefarzt Prof. Dr. R. Hartensuer sehr herzlich für die Einladung zu dieser Fortbildung im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau.
Dem Klinikum ist die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, den Feuerwehren und den Hilfsorganisationen sehr wichtig, da alle Beteiligten ein Puzzleteil in der erfolgreichen Patientenversorgung sind. Schon im präklinischen Bereich am Notfallort werden wichtige Grundlagen für die weitere Behandlung gelegt.
Weitere Fortbildungen in diesem Format sind im Klinikum geplant, Einladungen werden hier folgen.
Sollten es Themen geben, die aus dem klinischen Bereich für die Feuerwehrsanitäter und insbesondere für die First Responder Teams der Feuerwehren von Interesse sind, dann gerne Vorschläge an Kreisbrandmeister Tobais Brinkmann schicken, er leitet diese weiter.
(Bilder KBM Tobias Brinkmann)
Mit großer Betroffenheit mussten die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg den Tod eines 55-jährigen Feuerwehrmannes der Freiwilligen Feuerwehr Mohlsdorf (Thüringen) über eine Mitteilung des Deutschen Feuerwehrverbandes zur Kenntnis nehmen, der am Samstag, 28. Februar 2026, aufgrund eines medizinischen Notfalls während eines Feuerwehreinsatzes ums Leben kam.
Die ganze Feuerwehrfamilie, über alle Grenzen hinweg, ist tief betroffen von dem Tod des Kameraden und erschüttert uns alle. In solchen Stunden sind in einer kameradschaftlichen Verbundenheit unter allen Feuerwehrleuten die Gedanken bei den Familien, Angehörigen, Freunden sowie bei allen Kameradinnen und Kameraden der betroffenen Feuerwehr.
Der Deutsche Feuerwehrverband bitten darum, die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren im ganzen Land wegen den beiden in den letzten Tagen ereigneten tragischen Todesfällen bei Feuerwehreinsätzen ab sofort, bis zum Abend des 19. März 2026, mit Trauerflor zu versehen.
Hier der Link mit dem Termineintrag auf der KFV-Homepage mit weiteren Informationen zu Ablauf und Anmeldung:
Seminar für Feuerwehrvereine „Infektionsschutz bei Vereinsfesten“ im Feuerwehrhaus Sailauf
Das Seminar eignet sich auch für eine Schulung der Kameradinnen und Kameraden, die sich regelmäßig intern um die Verpflegung und Versorgung der Feuerwehrleute im eigenen Feuerwehrhaus kümmern.
Am Mittwoch, den 04.03.2026, wurden um 18:33 Uhr von der Integrierten Leitstelle die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Johannesberg mit den Freiwilligen Feuerwehren Mömbris-Hutzelgrund und Mömbris zur Verstärkung und dem Kreisbrandinspektor Georg Thoma gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Gebäudebrand in den Johannesberger Ortsteil Sternberg alarmiert. Über Notruf war eine Rauchentwicklung im Keller eines Gebäudes gemeldet worden.
Die erste Lageerkundung des Kommandanten der Johannesberger Feuerwehr Jochen Muckenschnabl und seine Befragung der Hauseigentümer ergaben, dass sich die Rauchentwicklung auf ein bis zwei Kellerräume beschränkte und alle Bewohner das Haus bereits verlassen hatten. Glücklicherweise blieben alle im Gebäude befindlichen Person auf ihrem Weg ins Freie unverletzt.
Vor dem Betreten der betroffenen Kellerräume setzte der eingesetzte Atemschutztrupp zunächst einen Rauchschutzvorhang in die Zugangstür, um eine weitere Ausbreitung des Rauchs in angrenzende Bereiche des Gebäudes zu verhindern. Anschließend ging der Trupp zur weiteren Erkundung mit einem Kleinlöschgerät in den Keller vor. Ein offenes Feuer konnte von ihm nicht festgestellt werden, jedoch eine Verrauchung im Bereich einer Pelletheizung.
Die betroffenen Räumlichkeiten wurden mehrfach mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche Brandstellen und Glutnester auszuschließen, sowie stark erhitzte Bauteile im Raum zu identifizieren. Die Rauchentwicklung ging ohne weitere Einwirkungen zurück. Eine genaue Ursache für die Rauchentwicklung konnte durch die Feuerwehr nicht festgestellt werden und ist derzeit noch unklar.
Im Anschluss führten die Einsatzkräfte eine umfassende Überdruckbelüftung durch, um den Keller, der zwei Wohngebäude verbindet, vollständig vom Rauch zu befreien.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte im Keller stand ein Sicherungstrupp der Feuerwehr im Freien bereit.
Zur Unterstützung und Beratung der Feuerwehreinsatzleitung war Kreisbrandinspektor Georg Thoma Vorort. Die Polizei war ebenfalls an der Einsatzstelle und nahm den Sachverhalt auf.
Ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienst sowie die externen, zur Verstärkung aus dem Markt Mömbris alarmierten Feuerwehrkräfte fuhren zunächst den Bereitstellungsraum am Ortseingang von Sternberg an und warteten dort auf weitere Aufträge, da die beengten Straßenverhältnisse ein direktes Anfahren der Einsatzstelle nicht zuließen. Die im Bereitstellungsraum wartenden Kräfte mussten aber nicht mehr tätig werden und konnten aus dem Einsatz wieder an ihre Heimatstandorte entlassen werden.
Insgesamt waren 13 Einsatzkräfte aus Johannesberg direkt an der Einsatzstelle im Einsatz.
Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Feuerwehreinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg beendet und das Gebäude an den Eigentümer übergeben werden.
(Quelle und Bilder FF Johannesberg)



Mit großer Betroffenheit haben auch die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg aus den Medien den Unfall mit einem Feuerwehrfahrzeug bei einer Einsatzfahrt in Stendal zur Kenntnis genommen, bei dem von der Freiwillige Feuerwehr Borstel ein Feuerwehrkamerad ums Leben kam und fünf weitere Feuerwehrkameraden verletzt wurden. Borstel ist eine Ortschaft in der Hansestadt Stendal im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.
Am Montagabend, den 2. März 2026, gegen 21.30 Uhr, verunglückte ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Borstel bei einer Einsatzfahrt und kippte dabei zur Seite. Die sechs Feuerwehrkameraden wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt bzw. eingeschlossen und mussten durch nachrückende Einsatzkräfte befreit werden. Der 69-jährige Fahrzeugführer wurde ins Krankenhaus Stendal eingeliefert, wo er leider verstarb. Die weiteren im Fahrzeug befindlichen Kameraden im Alter von 19 bis 44 Jahren wurden mit leichteren Verletzungen in umliegenden Krankenhäusern gebracht.
Die ganze Feuerwehrfamilie, über alle Grenzen hinweg, ist tief betroffen von dem Unfallereignis und der Tod des Kameraden erschüttert uns alle. In solchen Stunden sind in einer kameradschaftlichen Verbundenheit unter allen Feuerwehrleuten die Gedanken bei den Familien, Angehörigen, Freunden sowie bei allen Kameradinnen und Kameraden der betroffenen Feuerwehr. Den verletzen Kameraden wünschen wir alle eine baldige und vollständige Genesung.




