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Landratsamt erlässt eine Allgemeinverfügung, die bis einschließlich 31.08.2026 eine Wasserentnahme aus fließenden Gewässern allgemein verbietet

Die nachfolgende Pressemitteilung 154/2026 vom 23.07.2026 des Landratsamtes Aschaffenburg ist für die Kreisbrandinspektion Anlass auch die Feuerwehren darauf hinzuweisen, bei Pumpenüberprüfungen, Ausbildungen und Übungen in gleicher Weise auf die Entnahme von Wasser aus den fließenden Gewässern derzeit komplett zu verzichten. In einem Brandfall ist natürlich eine notwendige Löschwasserentnahme aus den dafür geeigneten fließenden Gewässern zur Brandbekämpfung auch mit dieser Allgemeinverfügung zulässig.

LRA AB Pressemitteilung 154/2026 vom 23.07.2026

Bis vorerst einschließlich den 31. August 2026 wird es untersagt, Wasser aus fließenden Gewässern zu entnehmen. Grund hierfür sind die anhaltende Trockenheit und die daraus resultierenden, niedrigen Wasserstände. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeiten und können mit Bußgeldern geahndet werden. Je nach Beurteilung der Situation gegen Ende August wird die Allgemeinverfügung verlängert werden oder auslaufen.

Die vorübergehende Untersagung schränkt die sogenannten Gemein-, Eigentümer- und Anliegergebrauche ein. Diese erlauben sonst auch ohne explizite Genehmigung durch das Landratsamt das Schöpfen mit Handgefäßen wie zum Beispiel Eimern oder Gießkannen. Nur wer eine ausdrückliche Genehmigung des Landratsamtes hat, darf entgegen dieses vorübergehenden Verbots auch weiterhin Wasser entnehmen.

Nach Einschätzung des Wasserwirtschaftsamts hat die lange Trockenheit in Verbindung mit den hohen Temperaturen in den letzten Wochen inzwischen deutliche, negative Auswirkungen auf die Grundwassersituation sowie auf den ökologischen Zustand der Bäche und Flüsse genommen. Besonders betroffen sind kleinere Gewässer - also Gewässer 2. und 3. Ordnung. Der Main ist als Gewässer 1. Ordnung vom Verbot ausgenommen.

Aus hydrologischer Sicht waren sowohl der Winter 2025/2026 als auch das Frühjahr 2026 deutlich zu trocken und zu warm, wodurch bereits bei Beginn der aktuellen, heißen und trockenen Sommerperiode ein Niederschlagsdefizit vorlag. Zieht man die Jahre von 1961 bis 1990 als Vergleichszeiträume heran, sind an den Niederschlags-Messstellen in der Region seit Ende April lediglich rund 30 bis 45 Prozent der mittleren Niederschlagssummen zu verzeichnen. Sie liegen teilweise sogar deutlich unterhalb der Niederschlagssummen der extremen Trockenjahre 1976 und 2003.

Aktuell befinden sich 80 Prozent der Grundwasser-Messstellen des oberen Grundwasserstockwerks im niedrigen Wertebereich - darunter 50 Prozent sogar im sehr niedrigen Bereich. Auch ein Großteil der Messstellen der tieferen Grundwasserstockwerke zeigt niedrige oder sehr niedrige Verhältnisse. An einigen Messstellen im tieferen Grundwasserstockwerk werden derzeit auch immer wieder neue Niedrigstwerte beobachtet.

Sämtliche Oberflächengewässer im Landkreis führen inzwischen Niedrigwasser. An gut zwei Dritteln der Pegelstände wird der mittlere Niedrigwasserabfluss unterschritten - teilweise sogar deutlich. Die Abflusssituation hat sich im Vergleich zur Kalenderwoche 29 verschärft. Einzelne Gewässerabschnitte sind trocken gefallen. Durch die niedrigen und sehr niedrigen Abflüsse in Verbindung mit hohen Wassertemperaturen oder geringen Sauerstoffkonzentrationen leidet die Gewässerökologie vor allem in kleineren Gewässern. Betroffen sind Fische, kleinere Lebewesen und Pflanzen.

Eine nachhaltige Entspannung der Situation steht nicht in Aussicht, da für die kommenden Wochen kaum abflusswirksame Niederschläge prognostiziert werden. Durch Starkregenereignisse werden allenfalls kurzzeitige und lokale Abflusserhöhungen erwartet. Sowohl mit Blick auf das Grundwasser als auch mit Blick auf die Oberflächengewässer ist mit einer weiteren Verschärfung der Niedrigwassersituation zu rechnen.

Die Allgemeinverfügung wurde im Amtsblatt 29/2026 des Landkreises veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden: Allgemeinverfügung_des_Landratsamtes_Aschaffenburg_zu_Wasserentnahmen.pdf

Wichtige Info für Fwen im Lkrs AB1

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 23. Juli 2026

Einladung zum Jubiläumsfest 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Vormwald am 01. und 02.08.2026

100 Jahre FFW Vormwald

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 23. Juli 2026

Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach zu einem Sommernachtszauber am Samstag, den 01.08.2026 ab 16 Uhr am Feuerwehrhaus

FF Hösbach Sommernachtsfest 2026

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 23. Juli 2026

Jugendfeuerwehr Bayern - Angebot für ein Erlebniswochenende "Teambuilding – Gemeinsam stark!"

Dank der Förderung des Bayerischen Jugendrings aus Mitteln zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms der bayrischen Staatsregierung kann die JUGENDFEUERWEHR BAYERN wieder ein aktives Erlebniswochenende „Teambuilding – Gemeinsam stark!“ anbieten.

Zusammenhalt ist die Grundlage jeder erfolgreichen Jugendfeuerwehr. Beim Erlebniswochenende „Teambuilding“ in der Jugendbildungsstätte Windberg erwarten euch abwechslungsreiche Herausforderungen, spannende Teamaufgaben und jede Menge Spaß. Gemeinsam meistert ihr knifflige Aufgaben, stärkt Vertrauen und Kommunikation und entdeckt, was ihr als Gruppe alles erreichen könnt.

Freut euch auf ein Wochenende voller Action, neuer Erfahrungen und unvergesslicher Momente – denn starke Teams entstehen durch gemeinsame Erlebnisse!

Termin:
06. November 2026 Anreise ab 17:00 Uhr
08. November 2026 Abreise ab 10:00 Uhr

Ort:
Jugendbildungsstätte Windberg – Umweltstation
Pfarrplatz 22
94336 Windberg

Kosten:
nur 40€ pro Person (inkl. Übernachtung und Verpflegung). Nach erfolgter Anmeldung erhaltet ihr eine Rechnung von der JF Bayern

Anreise:
Verschiedene Möglichkeiten der Anreise. Mehr Informationen zur Anreise unter: Anreise | Jugendbildungsstätte Windberg

Plätze:
insgesamt 20 inkl. Betreuer*in, das heißt für zwei „kleinere“ Jugendfeuerwehrgruppen, die nur 7 / 8 Jugendliche haben oder eine große Jugendfeuerwehrgruppe mit bis zu 18 Jugendlichen. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Leitung:
Das Wochenende wird inhaltlich durch einen Referenten der Jugendbildungsstätte geleitet. Als Gruppenleiter*in eurer Jugendfeuerwehr habt ihr während des Wochenendes die Gesamtverantwortung und die Aufsichtspflicht.

Rückfragen:
Fachreferent Frederik Püls - Telefonnummer: 0893883/7213 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Anmeldung und weitere Infos:
Erlebniswochenende Teambuilding - Jugendfeuerwehr Bayern
 
(Quelle: Newsticker 10-2026 der Jugendfeuerwehr Bayern)

Jugendfeuerwehr Bayern 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 22. Juli 2026

In der Region Bayerischer Untermain ist die Lebensretter-App jetzt offiziell aktiv

Am 20.07.2026 wurde in einer Kick-Off-Veranstaltung in der Region Bayerischer Untermain mit den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg sowie der Stadt Aschaffenburg, die sich insgesamt über eine Fläche von 1.477 km² erstrecken und zusammen 371.583 Einwohnerinnen und Einwohner zählen, nach einem erfolgreichen Probebetrieb in den letzten Wochen die Lebensretter-App offiziell in Dienst gestellt.

Mit dabei waren beim Start in Aschaffenburg: Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bayer. Untermain Landrat Dr. Alexander Legler, Landkreis Aschaffenburg / Landrat Björn Bartels, Landkreis Miltenberg / Oberbürgermeister Markus Schlemmer, Stadt Aschaffenburg / Thomas Brucklacher, IT-Leiter Region der Lebensretter / Mark Weigandt, Geschäftsführer Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bayerischer Untermain / Jörg Schäfer, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst sowie Vertreterinnen und Vertreter der GesundheitsregionenPlus, der Integrierten Leitstelle, der mitwirkenden Blaulichtorganisationen und der Kliniken.

Zum offiziellen Beginn sind rund 650 geeignete Ersthelferinnen und Ersthelfer, darunter auch mehr als 150 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Aschaffenburg, in dem System registriert und über die Lebensretter-App von der Integrierten Leitstelle zu erreichen. Bei einem Notfall wegen eines Herz-Kreislauf-Stillstands, erhalten nur die registrierten Ersthelferinnen und Ersthelfer, die über die Standortkennung der App aktuell in der Nähe des Betroffenen sind, von der Leitstelle einen Alarm auf ihr Handy. Sie können dann sofort mittels einfacher Rückmeldung in der App den Alarm annehmen und zum Notfallort eilen oder auch, weil ihnen eine Hilfe in dem Moment nicht möglich ist, den Einsatz ablehnen.

Mehr Infos finden sich unter www.regionderlebensretter.de.

KickOff Lebensretter App

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 21. Juli 2026

Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Hemsbach zum Hemsbacher Feuerwehrfest am 01. und 02.08.2026 rund um das Feuerwehrhaus

2026 Feuerwehrfest Hemsbach

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 21. Juli 2026

Deutscher Feuerwehrverband (DFV): Feuerwehren können Wissen und Erfahrung für Steuerungsstab „Kommando Zivile Verteidigung“ aktiv bereitstellen

Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), erinnert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in einem persönlichen Brief an die Kompetenzen der Feuerwehren auch für den „Pakt für den Bevölkerungsschutz“ und bietet deren Expertise für den neuen Steuerungsstab „Kommando Zivile Verteidigung“ im Bundesinnenministerium an. Dobrindt hatte bei der Vorstellung des Paktes erklärt, dieser sei „deutlich mehr als ein Investitionsprogramm“. Er sei eine neue, tragende Säule der sicherheitspolitischen Architektur.

Banse betont, dass die Feuerwehren mit mehr als einer Million Einsatzkräften das Rückgrat des deutschen Bevölkerungsschutzes bilden. „Sie übernehmen neben dem täglichen Brandschutz und der technischen Hilfeleistung flächendeckend Aufgaben im Katastrophenschutz, wie ABC-Gefahrenabwehr, Hochwasserschutz und Großschadensbewältigung. Die föderale Struktur Deutschlands, die enge Verzahnung kommunaler Einrichtungen und ehrenamtlicher Kräfte sowie die enge Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk zeichnen die Einsatzbereitschaft aus“, heißt es in dem Schreiben.

„Aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage und der Zunahme von extremen Wetterereignissen fordern wir seit langem eine stärkere Einbindung der Feuerwehren sowie verbesserte Konzepte für Personal und Ausrüstung“, erklärt der DFV-Präsident.

Zur konkreten Umsetzung des „Pakts für den Bevölkerungsschutz“ wird nun im Bundesinnenministerium der Steuerungsstab „Kommando Zivile Verteidigung“ eingerichtet. „Dieser soll der Nukleus für die enge Zusammenarbeit in der vertikalen und horizontalen Verknüpfung sein. Als das Kernstück zum Ausbau des Zivil- und Katastrophenschutzes dient er der engen Vernetzung und Koordination von zivilen Behörden und der Bundeswehr im Verteidigungsfall“, erläutert Banse. „Als Kompetenzzentren können der Deutsche Feuerwehrverband und die Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland das Wissen und die Erfahrung in allen Themenfeldern aktiv bereitstellen. Wir sind gerne bereit, in der Stabsstelle des neuen Kommandos zivile Verteidigung tatkräftig mitzuwirken“, bietet der DFV-Präsident dem Bundesinnenminister an.

(Quelle DFV PM Nr. 37/2026 vom 21. Juli 2026)

DFV

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 21. Juli 2026

Infos zur Einsatzabwicklung der Feuerwehren mit der Integrierten Leitstelle Untermain

Die Integrierte Leitstelle (ILS) ist nach dem vollständigen Hardwaretausch wieder in ihren ursprünglichen Leitstellenbetriebsraum zurückgezogen.

Die ILS bedankt sich für das Verständnis für eventuell aufgetretene Einschränkungen während es Interimsbetriebs.

Ein Bild vom aktuellen Zustand des Leitstellenbetriebsraums nach dem Hardwaretausch ist dieser Info beigefügt.

In Absprache mit der Kreisbrandinspektion bittet die ILS ab dem 01.08.2026 beim Ausrücken zu Einsätzen nach der Statusmeldung 3 „Einsatzauftrag übernommen / Fahrzeug unterwegs“ auf die Statusmeldung 5 „Sprechwunsch“ und nach der Sprechaufforderung der ILS auf die Ausmeldung mit einer Stärkemeldung zu verzichten. Zukünftig wird mit der alleinigen Statusmeldung 3 damit das Ausrücken eines einsatzfähigen Fahrzeuges bestätigt.

Ausnahmen von dieser neuen Regelung sollten nur sein, wenn Fahrzeuge, die nicht disponiert oder nachgefordert sind, mit zu dem Einsatz zugebucht werden sollen oder insbesondere die Festlegungen hinsichtlich der bei der Fahrzeugdisposition geplanten Besatzung (LF, TLF mit Staffel- oder Gruppenkabine mit 1/5 und 4 Atemschutzgeräteträgern) deutlich abgewichen wird, da dies ggf. zu Nachdisponierungen führen muss.

Gerade zu Beginn von größeren Einsätzen kann die Leitstelle an ihre Kapazitätsgrenze kommen und weitere Notrufe nicht mehr in der angestrebten Zeit bedienen oder auch weitere wichtige Rückmeldungen oder Nachforderungen nicht zeitnah berücksichtigen und dokumentieren.

Die Kreisbrandinspektion hofft, dass damit in der Anfangsphase eines größeren Einsatzes der Funkverkehr etwas vermindert und die gesamte Einsatzabwicklung der ILS damit etwas erleichtert wird.

In allen anderen Fällen ist die ILS, wenn es erforderlich ist, in gleicher Weise wie bisher jederzeit für die alarmierten Feuerwehren ansprechbar.

(Bild ILS)
Leitstelle ILS BU 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 21. Juli 2026

Freiwillige Feuerwehr Alzenau befreit Fahrer aus verunglücktem Sattelzug

Am Montagnachmittag (20.07.26) gegen 17:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau zu einem Verkehrsunfall auf die Ortsverbindungsstraße zwischen Alzenau und Kahl auf Höhe des Meerhofsees alarmiert. Der Alarmhinweis lautete: „Verkehrsunfall mit Lkw – Person eingeklemmt“.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass der Fahrer des verunfallten Sattelzuges nicht eingeklemmt, sondern lediglich in seinem Fahrzeug eingeschlossen war. Umgehend schufen die Einsatzkräfte mithilfe einer Rettungsbühne und einer Steckleiter einen sicheren Zugang zum Fahrerhaus.
Nach der Sichtung durch den Notarzt konnte der 57-jährige Fahrer das Fahrzeug selbstständig verlassen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der mit Baustoffen beladene Sattelzug in Fahrtrichtung Alzenau unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Lastwagen kippte um und kam auf der Beifahrerseite auf dem parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg zum Liegen. Glück im Unglück war, dass sich zum Unfallzeitpunkt kein Radfahrer auf dem stark frequentierten Radweg befand.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und band auslaufende Betriebsstoffe ab. Während der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen war die Ortsverbindungsstraße zwischen Alzenau und Kahl auf Höhe des Meerhofsees im Auftrag der Polizei vollständig gesperrt. Die Vollsperrung führte insbesondere im Feierabendverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nach Abschluss der Maßnahmen der Feuerwehr konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Gegen 19:30 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Alzenau zur Unterstützung der Bergungsarbeiten am umgestürzten Sattelzug erneut aus. Im Auftrag der Polizei übernahmen die Einsatzkräfte die Verkehrslenkung. Hierfür musste die Ortsverbindungsstraße zwischen Alzenau und Kahl auf Höhe des Meerhofsees erneut vollständig gesperrt werden. Die Dauer der Bergungsarbeiten und damit auch das Ende der Vollsperrung waren zum Zeitpunkt der Mitteilung noch nicht absehbar.
Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst Florian Ewald von den Maltesern Aschaffenburg im Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Alzenau war mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen unter der Leitung des zweiten stellvertretenden Kommandanten Frank Lehrian im Einsatz. An der Einsatzstelle waren außerdem Kreisbrandrat Frank Wissel sowie die Kreisbrandmeister Thorsten Frank und Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion, eingesetzt.
 
𝗨𝗣𝗗𝗔𝗧𝗘 - 𝟮𝟬.𝟬𝟳.𝟮𝟲 - 𝟮𝟬:𝟰𝟲 𝗨𝗛𝗥
𝗤𝗨𝗘𝗟𝗟𝗘: 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘇𝗲𝗶𝗽𝗿𝗮𝗲𝘀𝗶𝗱𝗶𝘂𝗺 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗳𝗿𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻
 
𝗟𝗸𝘄-𝗙𝗮𝗵𝗿𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗕𝗶𝗲𝗻𝗲 𝗴𝗲𝘀𝘁𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻 - 𝗙𝗮𝗵𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴 𝗸𝗶𝗽𝗽𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝗲𝗶𝘁𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗥𝗮𝗱𝘄𝗲𝗴 𝘇𝘂𝗺 𝗟𝗶𝗲𝗴𝗲𝗻
 
ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Bienenstich führte am Montagabend zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein Lkw kam von der Fahrbahn ab und kippte zur Seite um. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Alzenauer Polizei.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein Lkw-Fahrer gegen 17:15 Uhr mit seinem 40-Tonner auf der Kreisstraße auf Höhe des Meerhofsees unterwegs. Mutmaßlich auf Grund eines Bienenstichs verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Lkw kippte zur Seite und kam auf dem dortigen Fahrradweg zum Liegen.
Der Fahrer musste durch die Feuerwehr befreit werden, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Der Lkw, der mit rund 20 Tonnen Ytong-Steinen beladen war, musste durch den Abschleppdienst geborgen werden.
Die Alzenauer Polizei wurde bei der Unfallaufnahme durch die örtlichen Feuerwehren unterstützt.
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 20. Juli 2026

Blankenbach: Ölige Flüssigkeit auf Kahl

Um 16.23 Uhr am Montag, den 20.7.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Blankenbach in die Bahnhofstraße alarmiert. Dort hatte ein Mitteiler einen öligen Film auf der Kahl festgestellt. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort tatsächlich eine deutliche Verunreinigung des Wassers mit einer schillernden Flüssigkeit feststellen, bei der es sich vermutlich um Heizöl oder Diesel handelte.

Zur Eindämmung der Umweltgefährdung wurde der Ölwehrzug der FF Goldbach hinzu alarmiert.

Die Kräfte aus Goldbach legten Ölschlingen quer über die Kahl, um die Flüssigkeit damit zu binden und soweit möglich aus dem Wasser zu entfernen.

Der genaue Ursprung der Flüssigkeit konnte zunächst nicht ermittelt werden, lediglich die Stelle, an der sie aus der Böschung in die Kahl lief.

Neben den Feuerwehren aus Blankenbach und Goldbach waren von Seiten der Kreisbrandinspektion KBI Georg Thoma sowie KBM Christoph Ostheimer vor Ort und unterstützten Einsatzleiter Mike Steigerwald. Eine Streife der Polizei nahm den Sachverhalt auf. Die untere Wasserschutzbehörde wurde im Einsatzverlauf hinzugezogen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Einsatzende für alle Kräfte war gegen 19.15 Uhr.

(Text: Andreas Hausotter; Bilder: Fabien Kriegel)

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Geschrieben von: Andreas Hausotter Pressesprecher
Veröffentlicht: 20. Juli 2026

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