











An diesem Wochenende stand für die Tunnelbasiseinheiten im Landkreis Aschaffenburg eine besondere Ausbildung auf dem Programm. Nach einem theoretischen Schulungsabend am Freitag im Feuerwehrhaus Laufach folgte am Samstag die praktische Ausbildung im Bereich der Großen Holzmannsbrücke („Dunkler Bogen“) im Schwarzbachtal.
Zum Auftakt der Ausbildung referierte Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vor 62 Feuerwehrdienstleistenden über die Eisenbahntunnel im Laufachtal sowie zwischen Laufach und Heigenbrücken. Im Mittelpunkt standen die Besonderheiten von Einsätzen in Eisenbahntunneln sowie die Aufgaben der einzelnen Atemschutztrupps.
Am Samstag vertieften knapp 40 Teilnehmer gemeinsam mit 14 Ausbildern des Atemschutzzentrums Goldbach und der Feuerwehr Laufach das Erlernte in der Praxis. Beteiligt waren die Tunnelbasiseinheiten der Feuerwehren Laufach, Sailauf, Hösbach, Goldbach, Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Waldaschaff und Rothenbuch. In verschiedenen Einsatzszenarien trainierten die Atemschutztrupps das taktisch richtige Vorgehen beim Erkunden, Löschen, Suchen und Retten unter den besonderen Bedingungen eines Tunneleinsatzes.
Die Teilnehmer hoben den hohen Ausbildungswert hervor und unterstrichen die Bedeutung dieser speziellen Ausbildung für Einsätze in Eisenbahntunneln. Regelmäßige Übungen dieser Art sind ein wichtiger Baustein, um die Einsatzkräfte optimal auf anspruchsvolle Schadenslagen vorzubereiten.
Ein herzlicher Dank gilt der Feuerwehr Laufach für die Organisation und Durchführung der Ausbildung, dem Atemschutzzentrum Goldbach für die Unterstützung durch seine Ausbilder, den Stadtwerken Aschaffenburg für die Bereitstellung eines Busses sowie allen beteiligten Feuerwehren für ihre engagierte Teilnahme.
Text und Bilder: Christian Münstermann, FF Laufach















Am heutigen Samstag fand am Feuerwehrhaus in Sailauf die zentrale Abnahme der Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr in den Stufen 2 und 3 für die Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg durch die Kreisjugendfeuerwehr statt.
Dabei stellten sich Jugendliche aus den Feuerwehren Jakobsthal, Heinrichsthal, Hofstädten, Sailauf, Schöllkrippen, Stockstadt und Waldaschaff den verschiedenen praktischen und theoretischen Prüfungsaufgaben.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewiesen ihr feuerwehrtechnisches Können und Fachwissen sowie Teamgeist und Engagement.
Die Jugendflamme ist ein bundesweit anerkanntes Ausbildungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr und wird in drei Stufen verliehen. Während in der Stufe 2 unter anderem Kenntnisse in der Fahrzeug- und Gerätekunde sowie technische Aufgaben und sportliche Übungen gefordert werden, stehen bei der Stufe 3 anspruchsvollere Aufgaben aus der Feuerwehrtechnik, der Ersten Hilfe sowie eine Themenarbeit im Mittelpunkt. Hier wurden heute folgende Themen präsentiert:
Zum Ende konnten 41 Jugendliche die Jugendflamme der Stufe 2 sowie 11 Jugendliche die Jugendflamme der Stufe 3 erfolgreich ablegen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!
Ein herzlicher Dank gilt dem Fachreferat Jugendarbeit sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern, die mit ihrem Einsatz zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beigetragen haben. Ebenso bedankt sich die Kreisjugendfeuerwehr bei der Freiwilligen Feuerwehr Sailauf für die Ausrichtung und die sehr gute Organisation vor Ort.










Im Rahmen der traditionsreichen Kiliani-Wallfahrtswoche kamen am 7. Juli 2026 rund 500 Einsatzkräfte und Notfallseelsorger aus ganz Unterfranken im Würzburger Kiliansdom zusammen, um innezuhalten und neue Kraft für ihren verantwortungsvollen Dienst zu schöpfen. Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ nahm auch die Freiwillige Feuerwehr Jakobsthal mit fünf aktiven Einsatzkräften an der Veranstaltung in der unterfränkischen Bischofsstadt teil.
Ökumenischer Zusammenhalt der „Blaulichtfamilie“
Der feierliche ökumenische Gottesdienst wurde von Bischof Dr. Franz Jung und dem evangelischen Dekan Dr. Wenrich Slenczka gemeinsam gestaltet. In einer bewegenden Liturgie wurden die besondere Verantwortung und der oftmals aufopferungsvolle Einsatz von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten wie BRK und Malteser sowie der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) gewürdigt. Im Mittelpunkt standen der gemeinsame christliche Glaube sowie der Beistand für die Menschen in der Region.
Begegnungen und Austausch auf Augenhöhe
Die Bedeutung des Gottesdienstes spiegelte sich nicht nur in der gemeinsamen Feier wider, sondern auch in den anschließenden Begegnungen. Die Kameraden aus Jakobsthal nutzten die Gelegenheit zum intensiven Erfahrungs- und Informationsaustausch innerhalb der großen „Blaulichtfamilie“. Ein besonderer Höhepunkt war der persönliche und ungezwungene Austausch mit dem Bischof, der den Helferinnen und Helfern seinen tiefen Dank und großen Respekt für ihren täglichen Einsatz aussprach.
Mit vielen neuen Eindrücken und gestärkt im Gemeinschaftsgefühl kehrten die fünf Floriansjünger nach Jakobsthal zurück. Der Besuch in Würzburg zeigte einmal mehr, wie wichtig der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen sind.
Text: Dirk Stenger
Bild: Feuerwehr Jakobsthal


Am Freitagabend fand die Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Albstadt statt. Neben Berichten und aktuellen Themen stand insbesondere die turnusmäßige Wahl der Feuerwehrführung auf der Tagesordnung.
Die anwesenden Feuerwehrangehörigen wählten Jan Feineis zum neuen Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Albstadt.
Als erster stellvertretender Kommandant wurde Robin Schmidt gewählt. Das Amt der zweiten stellvertretenden Kommandantin übernimmt künftig Michelle Swimm.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg gratulieren der neu gewählten Feuerwehrführung herzlich zur Wahl und wünschen der neuen Führung für die verantwortungsvollen Aufgaben viel Erfolg, eine glückliche Hand und allzeit gutes Gelingen.



Ob bei sommerlichen Hitzewellen, Vegetationsbränden, Verkehrsunfällen oder medizinischen Notfällen – gerade in den Sommermonaten leisten Einsatz- und Rettungskräfte Außergewöhnliches. Steigende Temperaturen führen regelmäßig zu einem erhöhten Einsatzaufkommen und verlangen den Helferinnen und Helfern körperlich wie mental Höchstleistungen ab.
Als Zeichen der Anerkennung öffnen die vier deutschen Standorte von Therme Horizon kostenfrei ihre Türen für haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, damit sie einen entspannenden Tag verbringen können, der sich nach Kurzurlaub anfühlt. Mit der Aktion möchte die Therme Erding, gemeinsam mit der Therme Euskirchen, der Therme Sinsheim sowie dem Badeparadies Schwarzwald Einsatzkräfte kostenfrei dazu einladen, sich eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen.
Der kostenfreie Eintritt gilt ab sofort bis 31. Juli und beinhaltet ein Tagesticket für Einsatzkräfte aus den Bereichen:
Ihr bekommt den Freieintritt gegen Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises in Verbindung mit einem Dienstausweis direkt an der Kasse. Der Eintritt ist für die meisten Bereiche in der Therme frei, kostenpflichtige Bereich können vor Ort dazugebucht werden. Eine Online-Reservierung ist grundsätzlich nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen um einen garantierten Einlass zu gewährleisten. Begleitpersonen ohne Dienstausweis zahlen den regulären Eintrittspreis.
Weitere detaillierte Informationen als Quelle unter:
https://www.therme-erding.de/therme-sauna/auszeit-fuer-einsatzkraefte/
https://www.badewelt-euskirchen.de/de/informationen/Auszeit-Helden.php
https://www.badewelt-sinsheim.de/de/information/Auszeit-Helden.php
https://www.badeparadies-schwarzwald.de/de/informationen/Auszeit-Helden.php
Vielleicht ein Ziel für einen Urlaubsausflug on den nächsten Tage oder als Stopp auf der in Kürze anstehenden Urlaubsreise.
(Quelle aus den vier vorstehenden Links)
Die Jugendfeuerwehr Jakobsthal präsentiert sich künftig einheitlich: Durch eine großzügige Spende der Firma Süßmeyer Elektrotechnik aus Heigenbrücken konnten neue T-Shirts für die Nachwuchsgruppe angeschafft werden. Bei der offiziellen Übergabe waren Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr und des Feuerwehrvereins sowie die Jugendlichen anwesend.
Die Spende trägt dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl der Jugendfeuerwehr zu stärken und die Gruppe bei öffentlichen Auftritten einheitlich und gut erkennbar auftreten zu lassen. Einheitliche T-Shirts sind zudem ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der jungen Mitglieder.
„Die Spende haben wir sehr gern geleistet. Die Jugendarbeit in unserem Ort ist uns wichtig, und wir freuen uns, die Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehr Jakobsthal auf diese Weise unterstützen zu können“, sagte Sebastian Süßmeyer, Geschäftsführer von Süßmeyer Elektrotechnik.
Die neue Kleidung wurde bereits bei der Übergabe getragen und kommt künftig bei Ausbildungsterminen, Übungen und öffentlichen Veranstaltungen zum Einsatz.
„Die einheitliche Kleidung stärkt unsere Gruppe sichtbar. So können wir bei Übungen und öffentlichen Veranstaltungen geschlossen und professionell auftreten“, betonte Andreas Kerber, Kommandant der Feuerwehr Jakobsthal.
Die Jugendfeuerwehr und der Feuerwehrverein bedanken sich herzlich für die Unterstützung, die die Nachwuchsarbeit vor Ort nachhaltig fördert und sichtbar macht.

Bildunterschrift: Die Kommandanten, Vereinsvorsitzenden, Jugendwarte und Sebastian Süßmeyer von der Firma Süßmeyer Elektrotechnik gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr bei der Spendenübergabe.
Text und Bild: Freiwillige Feuerwehr Jakobsthal