

Nach einiger Vorbereitung steht das nächste Update der Software für die zEN Einsatznachbearbeitung im Produktivsystem auf die eMS-Version 5.9.6 an.
Der Termin für das Update ist am 01.06.2026.
Die Arbeiten beginnen um 11:00 Uhr.
Das System soll voraussichtlich ab 15:00 Uhr wieder verfügbar sein.
Im Vordergrund des Updates stehen Fehlerbehebungen sowie Verbesserungen der Software. Weitere Einzelheiten können im Anschluss den Releasenotes entnommen werden.
Wir bitten um Beachtung und Verständnis während der geplanten Downtime.
Für weitere Rückfragen steht KBM Andreas Ullrich über die bekannte Erreichbarkeit zur Verfügung.





Nach dem erfolgreichen 150-jährigen Jubiläum vom Pfingstsamstag bis Pfingstmontag blieb am Dienstag, den 26.05.2026 den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Krombach kaum Zeit zum Abbauen und zum Verschnaufen. Am Tag nach dem arbeitsreichen Festwochenende wurden sie gleich zu zwei Brandeinsätze alarmiert.
Am Dienstagmorgen um 8:42 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zu einem brennenden Pkw in der Nähe des Grillplatzes „Schöneberg“. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich noch um einen Entstehungsbrand in dem Fahrzeug handelte. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden und somit ein größerer Schaden am Fahrzeug verhindert werden.
Nur wenige Stunden später erfolgte um 12:12 Uhr eine weitere Alarmierung. Diesmal brannte ein größerer Aufsitz-Rasenmäher im Hauensteiner Weg. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gerät bereits in Vollbrand. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr kam für den Rasenmäher leider jede Hilfe zu spät. Das Feuer konnte zügig gelöscht und ein Übergreifen auf umliegende Flächen verhindert werden. Ebenfalls wurden die auslaufenden Betriebsstoffe aufgenommen und die Einsatzstelle abgesichert.
Damit zeigte sich einmal mehr: Auch nach langen und arbeitsreichen Tagen steht die Feuerwehr immer und jederzeit bereit, um schnell und professionell Hilfe zu leisten.
(Quelle und Bilder FF Krombach)


Am 20. und am 21. Mai 2026 fanden an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg jeweils Tagesseminare "Silo" mit großem Erfolg statt. Die rund 100 Teilnehmer erhielten an verschiedenen Stationen wichtige Einblicke in die Thematik Silobrände.
Viele wert wurde bei den Tagesseminare auf die praktische Aus- und Fortbildung an den realisitischen Übungseinrichtungen auf dem Übungsgelände der Würzburger Feuerwehrschule gelegt.
An den Standorten der Berufsfeuerwehr Regensburg sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg ist jeweils ein Abrollbehälter „Verdampfungseinheit“ stationiert. Auf dem Bild 1 ist der in Würzburg stationierte Abrollbehälter mit der Verdampfungseinheit zu sehen. Dieser kann über die jeweilig zuständige Integrierte Leitstelle im Einsatzbereich angefordert werden. Das benötigte Gas für die Inertisierung muss über Notdienste der Gaslieferfirmen bestellt werden.
Nähere Informationen zur Silobrandbekämpfung sind auf der Lernbar der Bayerischen Feuerwehrschulen unter Feuerwehr-Lernbar Bayern | Wissen für Einsatzkräfte zu finden.
Die Fachinformation zum Einsatz an Siloanlagen kann auch direkt hier heruntergeladen werden: Einsatz_an_Siloanlagen.pdf
(Quelle und Bilder SFS Würzburg)


Deutscher Feuerwehrverband (DFV) äußert sich zu den nächsten Schritten: Kernkompetenzen definieren, Fähigkeiten zuordnen.
„Aktuell müssen vorgedachte Szenarien, die von einer mittelbaren und unmittelbaren militärischen Bedrohung ausgehen, unter Berücksichtigung der neuen Erkenntnisse speziell für den Teil der Zivilen Verteidigung im Bevölkerungsschutz weiterentwickelt werden“, erklärte der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) Ende März 2026 in seinem Positionspapier zur Zukunft des Bevölkerungsschutzes im Kontext der Zivilen Verteidigung in Deutschland. Nun hat das Kabinett den „Pakt für den Bevölkerungsschutz“ beschlossen, um „einen umfassenden Modernisierungsschub im Bevölkerungsschutz und der Zivilen Verteidigung“ zu leisten, wie es seitens der Bundesregierung heißt.
„Wir begrüßen den Pakt für den Bevölkerungsschutz ausdrücklich als starkes Signal! Er ist jedoch nur mit signifikanter Beteiligung der Feuerwehren erfolgversprechend“, erklärt DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. „Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der teils seit Jahrzehnten erhobenen Forderungen des Deutschen Feuerwehrverbandes – etwa in der Einführung einer Selbsthilfe-Ausbildung in den Schulen, wie wir sie bereits 2013 in einem Pilotprojekt mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe getestet hatten“, so Banse. Damit einhergehend sei die Verbesserung des bundesweiten Warnsystems mit einem gesunden Warnmittelmix von hohem Wert. Der DFV-Präsident unterstreicht die Bedeutung des geplanten „Steuerungsstabes Kommando Zivile Verteidigung“ auf Bundesebene, den Ausbau der zivilen Alarmplanung und die Entwicklung des gemeinsamen digitalen Lagebildes Inland für den Bevölkerungsschutz.
Der DFV-Präsident weist darauf hin, dass nun (wie im DFV-Positionspapier erläutert) die entsprechenden Kernkompetenzen definiert und die benötigten Fähigkeiten den jeweiligen Organisationen zugeordnet werden müssen. „Bei der Aufgabenzuweisung an die Akteure sind zwingend deren fachliche und reaktive Fähigkeiten zu berücksichtigen“, so Banse. Aufgrund ihrer herausragenden Verteilung in der Fläche und der Vielzahl an Fähigkeiten ist die Feuerwehr mit einer Million Einsatzkräften die stärkste Komponente im Bevölkerungsschutz. „Wichtig ist die Einbeziehung der Basis: Die Feuerwehren als kommunale Einrichtung sind flächendeckend stark in der schnellen Reaktion, verfügen über ein breites Wissensspektrum und große Ortskenntnis“, erklärt der DFV-Präsident. Etwa für die Umsetzung der Stärkung der Fähigkeiten im Bereich des Schutzes vor chemischen, biologischen, radioaktiven und nuklearen Gefahren sei die Berücksichtigung der Feuerwehren unablässig.
Der Deutsche Feuerwehrverband weist darauf hin, dass das derzeit für die einheitliche, länderübergreifende Anforderung von Kräften und Mitteln etwa im Katastrophenfall entwickelte System von Fähigkeitsmodulen geeignet wäre, kurzfristig die fehlende Struktur von Einheiten im Zivilschutz zu kompensieren. Hintergrund ist hier die Abkehr von szenarienorientierten Modulen. Bislang wurden hier 40 Fähigkeiten definiert, die bei entsprechenden Lagen dann angefordert werden könnten. So ist es in der Umsetzung egal, ob beispielsweise 10.000 Sandsäcke für die Hochwasserbekämpfung oder als Splitterschutz nötig sind; die Fähigkeit ist Füllung und Lieferung. Vor kurzem hat der Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung der Innenministerkonferenz die Umsetzung des Fähigkeitsmanagements von Bund und Ländern auf Grundlage bestehender Einheiten und Konzepte der Länder und des Bundes empfohlen.
Das DFV-Positionspapier zur Zukunft des Bevölkerungsschutzes im Kontext der Zivilen Verteidigung steht unter nachfolgendem Link online zur Verfügung:
https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/publikationen/positionspapier-zivile-verteidigung/
(Quelle DFV PM Nr. 27/2026 vom 26. Mai 2026)

Der Rettungswagen-Stellplatz in Heinrichsthal gehört seit dem 01.07.2024 fest zur notfallmedizinischen Versorgung im Hochspessart, ein ländlich geprägter Teil des Landkreises Aschaffenburg. Der dortige Rettungswagen wird insbesondere in allen Gemeinden rund um Heinrichsthal eingesetzt. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Bayerischer Untermain hatte vor mehr als zwei Jahren unter anderem den neuen Standort in Heinrichsthal zur Verbesserung der Notfallversorgung ausgeschrieben. Den Zuschlag für den Betrieb des Rettungswagens mit seiner Rettungswache in Heinrichsthal erhielt als Anbieter von medizinischen Dienstleistungen die aus Bayern stammende med3group.
Durch die immer häufigere Zusammenarbeit zwischen den dortigen Feuerwehren mit ihren Feuerwehrsanitätern und dem neuen Rettungswagen aus Heinrichsthal, sowohl bei reinen medizinischen Notfällen als First-Responder-Team, als auch bei Bränden und technischen Hilfeleistungen, ist ein gutes Zusammenspiel im Einsatz besonders wichtig.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiesen organisierte als Fortbildung für ihre Einsatzkräfte eine praktische Einweisung am Rettungswagen aus Heinrichsthal. Dabei wurden unter anderem die Funktionen der Trage und des Tragestuhls erklärt, sowie die Beladung und medizinische Ausstattung des Fahrzeugs vorgestellt.
Natürlich durften die Feuerwehrleute auch vieles selbst ausprobiert und ausgiebig den Umgang damit üben.
Solche Fortbildungen helfen den Feuerwehren enorm, Abläufe des Rettungsdienstes besser zu verstehen und im Ernstfall schnell und sicher eng zusammenzuarbeiten.
Die Freiwillige Feuerwehr Wiesen bedankt sich sehr herzlich bei der med3group und ihren Mitarbeitern für diese Möglichkeit und die vielen praxisnahen Einblicke.
(Quelle und Bilder FF Wiesen)





